Ometepe-Projekt Nicaragua · news · http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de RSS Feed für das Ometepe-Projekt Nicaragua CGFeedMaker 1.0.14 on CMS Made Simple daniel@gisse.net daniel@gisse.net (Daniel Köbsch) RSS Feed für das Ometepe-Projekt Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de Ometepe-Projekt Nicaragua · news · http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/PR/CGFeedMaker/Hi.png Glückwünsche und Grüße aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/246/19/Glueckwuensche-und-Gruesse-aus-Ometepe Ometepe. 19.02.12

Grüße ans Ehepaar Höhn.

Glückwünsche für die erhaltene Auszeichnung, die weitere Arbeit bedeutet, mehr Verantwortung, mehr Verpflichtung und auch mehr Freude.

Am Tage des Abschieds von Don Alcides gaben wir ihm unsere tiefempfundenen Glückwünsche mit. Die Auszeichnung war schon fällig, Eure Arbeit war einfach großartig. Danke, dass Ihr mir erlaubt habt, ein Teil dieses Projektes, dieser Erfahrung und Anerkennung zu sein. Nicht nur für mich, sondern für alle, die für "La Esperanza" ("Hoffnung") arbeiten.

Wenn wir ein Problem der Bevölkerung auf Ometepe lösen, sind wir froh. Aber nach diesem kommen zwei weitere, die man lösen muss. Probleme gibt es jeden Tag. Es heißt nicht, dass sie neu sind. Nein, sie haben uns quasi erwartet und wir müssen uns damit auseinander setzen. P.O.A. hat diese Stelle gewonnen und der Blick ist erweitert. Er reicht bis nach Deutschland gemeinsam mit dieser Anerkennung.

Glückwünsche, aufrichtigen DANK für die Hilfe für unser Volk

Dr. Roberto A. Alvarado Alvarez

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Mon, 20 Feb 2012 20:28:30 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/246/19/Glueckwuensche-und-Gruesse-aus-Ometepe
Benefiz-Brunch für Ometepe in Victor`s Hotel in Gummersbach http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/245/19/Benefiz-Brunch-fuer-Ometepe-in-Victor-s-Hotel-in-Gummersbach Rund 90 Ometepe-Interessierte dankten dem Vamosa-Trio mit Matthias Schippel, Martin Schulte und Norbert Jorzik mit starkem Applaus für seinen musikalischen Hochgenuss.

Geschäftsführer Guido Guntermann begrüßte die Gäste und betonte, dass nun schon zum vierten Mal eine Veranstaltung für Ometepe in ihrem Hause stattfände. Gleichzeitig wies er auf die Fotoausstellung hin, die zu besichtigen und die eine Dauer-Leihgabe des Ometepe-Projektes sei.

Im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Gummersbach gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Marquardt nachträglich Monika und Michael Höhn zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der ihnen am 28. Januar 2012 im Ev. Gemeindehaus in Wiehl verliehen worden war.

In seiner Ansprache zitierte er eine von „ihm sehr geschätzte Persönlichkeit, Albert Schweitzer“ , der einmal gesagt hat: „Es hat keinen Sinn, über die Dunkelheit zu schimpfen, wenn man nicht selbst versucht, ein Licht anzuzünden..“ Und weiter sagte er:

„Unsere Gesellschaft ist angewiesen auf die Bereitschaft sehr vieler Menschen, die mehr tun als sie unbedingt müssen. Ein funktionierendes Gemeinwesen ist ohne den ehrenamtlichen Einsatz von engagierten Bürgerinnen und Bürgern nicht denkbar. Deshalb möchte ich diesen Rahmen nutzen, um einfach nur einmal Danke zu sagen.“

Monika Höhn wies in ihrer Dankesrede noch einmal auf die Netzwerk-Arbeit hin, die das Ometepe-Engagement immer wieder interessant und spannend mache.

„Das ist ja das Geheimnis der bald 20-jährigen Projektarbeit: Menschen aus allen Schichten und Berufen kommen hier zusammen und können ihre Ideen und Vorschläge einbringen.“

Auch Ingrid Dreher, die Vorsitzende der Weltläden, wies auf die Bemühungen hin, dass Gummersbach eine Fairtrade-Stadt werden soll. Das Siegel für ihre Bemühungen im Fairen Handel kann die Organisation TransFair e.V. für die Städte ausstellen, die sich für mehr Gerechtigkeit im Welthandel einsetzen.

Von den 25 € für das Ometepe-Buffet spendete Victor`s 10 € für die Projektarbeit. So übergaben die Geschäftsführer 966 € an die Initiatoren Monika und Michael Höhn, die am 8. März wieder für einige Wochen nach Nicaragua fliegen.

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Sun, 19 Feb 2012 19:55:34 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/245/19/Benefiz-Brunch-fuer-Ometepe-in-Victor-s-Hotel-in-Gummersbach
Brief der Ometepe-Initiative an Minister Niebel zur Kürzung der Entwicklungshilfe für Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/244/19/Brief-der-Ometepe-Initiative-an-Minister-Niebel-zur-Kuerzung-der-Entwicklungshilfe-fuer-Nicaragua Sehr geehrter Herr Minister Niebel,

gemeinsam mit der Hessenkoordination (HEKO) haben auch wir mit ähnlicher Empörung die vorgesehene Kürzung der Entwicklungshilfe zur Kenntnis genommen.

Diese Information erhielten wir wenige Tage vor der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das mein Mann und ich für unsere Arbeit auf der Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See am 28.1.2012 erhalten haben.

Die Feierstunde fand in Anwesenheit von 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Schule, Vertreterinnen der nicaraguanischen Botschaft in Berlin und dem Projektleiter des Ometepe-Projektes statt. Mein Mann ist pensionierter evangelischer Pfarrer. Aus einer privaten Initiative mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein Fachausschuss im Ev. Kirchenkreis An der Agger im oberbergischen Gummersbach geworden, über den unsere verwaltungstechnischen Arbeiten, vierteljährlichen Überweisungen für insgesamt 18 Arbeitsplätze auf der Insel geregelt werden.

Seit 1993 arbeiten wir auf der Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See und haben dort im Bildungs- und Gesundheitsbereich viele positive Veränderungen für die Bevölkerung schaffen können. Seit zwei Jahren existiert die einzige Behinderteneinrichtung auf der von ca. 40.000 Einwohnern bewohnten Insel und wir sind gerade dabei, diese Einrichtung zu vergrößern.

Als Buchautoren haben wir inzwischen fünf Nicaragua-Bücher herausgegeben und es wurden verschiedene Filme über die Projektarbeit auf der Insel von namhaften Filmemachern und dem ERF in Wetzlar gedreht und durch diese Öffentlichkeitsarbeit ein über das Oberbergische hinausgehende Netzwerk von Nicaragua-Interessierten geschaffen.

Nicaragua ist in diesem Jahr für die Sammelaktion das Schwerpunktland des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ in Aachen, mit dem auch der Ev. Kirchenkreis An der Agger, dem wir angehören, zusammenarbeitet.
Wir sind damit das einzige ökumenische Nicaragua-Projekt und stehen mit Städtepartnerschaften in regelmäßigem Informationsaustausch.

Bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes kamen wir nicht umhin, in unserer Dankesrede auf die von Ihnen geplanten Kürzungen hinzuweisen, die uns umso unverständlicher sind als wir die Zusammenarbeit mit der u.E. viel problematischeren Regierung von Honduras nicht verstehen können.

Es wäre gut, wenn Sie den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern des Projektes, die uns auf die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit Nicaragua angesprochen haben, dazu gehören eine Reihe von Ärztinnen und Ärzten, eine einleuchtende Erklärung geben könnten.

Auch wir sind der Meinung, dass Sie den globalen gewachsenen Partnerschaften mit Ihrer Entscheidung in den Rücken fallen und das Ansehen der Bundesrepublik in Nicaragua darüber hinaus Schaden nehmen wird.

In Erwartung Ihrer inhaltlichen Stellungnahme verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen

Monika und Michael Höhn ]]> Sun, 12 Feb 2012 19:58:12 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/244/19/Brief-der-Ometepe-Initiative-an-Minister-Niebel-zur-Kuerzung-der-Entwicklungshilfe-fuer-Nicaragua Verweis http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/243/19/Verweis Homburger Frühling ist erschienen! Viel Spaß beim Durchblättern.]]> Thu, 09 Feb 2012 21:36:11 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/243/19/Verweis Dank an alle FreundInnen und Freunde von Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/241/19/Dank-an-alle-FreundInnen-und-Freunde-von-Ometepe Den Klimawechsel hat Alcides erstaunlich gut überstanden mit Eurer Hilfe:
Schal, Handschuhe, Mütze, Pullover und dicke Jacke…er hat es gern getragen.

Aber auch unseren ganz persönlichen Dank möchten wir Euch noch einmal sagen. Für die vielen Glückwünsche, persönlichen und schriftlichen. Für Eure Briefe, Karten, Blumen, Bäumchen, Bücher und und das Winterfutter für Monis Vögel, die in diesen Tagen ihre neue Futterstelle auf unserer Dachterrasse gefunden haben.

Danke an alle, die den Weg aus Berlin, Brüssel, aus Ihringen am Kaiserstuhl, aus Alfter, Troisdorf, Freudenberg und Düsseldorf nicht gescheut haben.

An Euch, die Ihr mitgeholfen habt, diesen Tag für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Es waren reichlich emotionale Momente in den letzten Monaten: Abschied von unserem Dorf Börnhausen, in dem wir 32 Jahre gelebt haben, Neuanfang Am Idelswäldchen 6 in unserer wunderschönen Wohnung, deren Luxus und Bequemlichkeit wir jeden Tag neu zu schätzen wissen.

Danke an unsere Kinder und Enkel, an die unterschiedlichen Redebeiträge, die uns wirklich überrascht und bewegt haben.

Die Reden findet Ihr im Anhang zum Nachlesen. Ebenso eine Liste mit PR-Links. Photos natürlich auch.

Danke an den Kirchenkreis, der mit der gesamten organisatorischen Vorbereitung, Einladung und Buffet viel Arbeit hatte. Wir wollten diese Feier ja so klein wie möglich halten und nun sind es doch mehr als 160 Gäste geworden, die – zum Teil überraschend – am Samstag zur Gratulation kamen.

Unser Dank zum Schluss noch einmal an Dieter Lange, ehemaliger Chefredakteur der Oberbergischen Volkszeitung und Buchautor der soeben erschienen Chronik von Wiehl über die Jahre 1918-2010. Er hatte uns vor drei Jahren zu dieser Auszeichnung vorgeschlagen.

Als Landrat Hagen Jobi uns diese Mitteilung kurz vor Weihnachten überbrachte, waren wir doch mehr als überrascht und haben uns zugleich darüber sehr gefreut. Schließlich gilt diese Ehrung uns allen, die Ihr uns in diesen beinahe 20 Jahren auf dem manchmal steinigen Weg der Projektentwicklung geholfen und begleitet habt. Ohne dieses „Menschennetzwerk“, wie Monika es in ihrer Ansprache formulierte, wäre diese erfolgreiche Arbeit ja gar nicht möglich gewesen…

Auf die Rede unserer Tochter Jana haben uns viele Freunde noch einmal angesprochen und danach gefragt, ob wir sie ihnen vielleicht zur Verfügung stellen. Das tun wir gerne, sind wir doch stolz auf die „Terrierrede“ unserer Tochter und das Engagement der nachfolgenden Generation, die mit Hilfe unserer Tochter Sarah neue wunderbare Ideen für die Kinder und Hunde auf Ometepe entwickeln.

Euch und Ihnen allen ein nicht allzu frostiges Wochenende, vielleicht sehen wir einge von Euch wieder bei Victor`s in Gummersbach zum Benefiz-Brunch für Ometepe.

Wir bleiben gerne in Kontakt und grüßen
hasta pronto – bis bald

Monika und Michael Höhn

Anhang

Fotos
Blick in den Festsaal Landrat Hagen Jobi hält die Laudatio Stellvertretender Bürgermeister Wilfried Bast überreicht den Silbernen Wiehltaler für langjähriges Engagement im sozialen Bereich Dr. Michael Platzer übersetzt die Ansprache von Alcides Flores Superintendent Jürgen Knabe begrüßt die Gäste Konsulin Gabriela Urrutia dankt im Namen der Botschaft von Nicaragua für die Unterstützung durch das Projekt Wilfried Hahn dankt für verschiedenes Engagement Dank von Monika und Michael Höhn Die Enkel beobachten das Geschehen Enkelin Nayla(2) begrüßt die Gäste Die vier Enkel _überreichen Alcides Flores ein prall gefülltes Sparschwein Kleine und große Fotografen halten das Geschehn fest Gruppenfoto Es war ein fröhlicher Abend Trio Vamosa macht eindrucksvolle Musik
Medaillen BVK Bundesverdienstkreuz am Bande Medaillen Wiehltaler Silberner Wiehltaler Zeitungsartikel KStA 30.1.12

 

 

Manuskripte

von Jürgen Knabe, Hagen Jobi, Alcides Flores, Prälat Dr. Krämer, Wilfried Bast, Wilfried Hahn, Jana Höhn, Monika und Michael Höhn

Linksammlung

Oberberg aktuell
http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=130060&cHash=2794bb4d6c

EPD
http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/ehepaar-mit-verdienstkreuz-für-nicaragua-projekt-ausgezeichne

Meine Stadt Wipperfürth
http://aktuell.meinestadt.de/wipperfuerth/2012/01/29/einsatz-fuer-nicaragua-wird-belohnt/

Oberberg Aktuell
http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=75&tx_ttnews%5Btt_news%5D=130060&cHash=2794bb4d6c

Kölnische Rundschau
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1327841809254.shtml

Stadt Wiehl
http://www.wiehl.de/aktuelles/neuigkeiten/bilderserien/2869-verleihung-des-bundesverdienstkreuzes.html

Anzeigenecho
www.anzeigen-echo.de/rag-oae/docs/490165/wiehl

Ev. Kirchenkreis An der Agger
http://www.ekagger.de/Newsdetails.27.0.html?&no_cache=1&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1227&cHash=cf631b9f5527a9a367740f3b7ce2c54b&tx_skpagecomments_pi1%5BshowComments%5D=1&tx_skpagecomments_pi1%5BshowForm%5D=1&tx_skpagecomments_pi1%5Boffset%5D=0

Wiehler Postillion
Verleihung des Bundesverdienskreuzes [pdf]

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Mon, 06 Feb 2012 18:58:13 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/241/19/Dank-an-alle-FreundInnen-und-Freunde-von-Ometepe
Monika und Michael im Gespräch http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/242/19/Monika-und-Michael-im-Gespraech Die Wundertüte, das Radiomagazin des Evangelischen Kirchenkreises An der Agger beschäftigt sich diese Woche mit Monika und Michael sowie dem Ometepe-Projekt.

Die Sendung mit dem Titel »Ometepe mi Amor - Im Gespräch mit Monika und Michael Höhn« läuft am Freiteg dem 10. Februar von 21.00-22.00 Uhr bei Radio Berg: UKW 105,2 / 99,7 / 105,7 / 96,9

Im Gespräch mit Karin Vorländer erzählen Monika und Michael Höhn sehr persönlich von ihrem Lebensprojekt und den Menschen auf der Insel Ometepe, an die sie ihr Herz verloren haben.

Zum Nachhören gibt's die Sendung auch hier. Viel Spaß beim Nachhören und Vielen Dank an Karin Vorländer, die uns die Sendung zum einbinden zur Verfügung stellte.


Teil I

Teil II

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Sat, 04 Feb 2012 11:54:20 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/242/19/Monika-und-Michael-im-Gespraech
Ehemalige Schülerin des Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl engagiert sich für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/240/19/Ehemalige-Schuelerin-des-Bonhoeffer-Gymnasiums-in-Wiehl-engagiert-sich-fuer-Ometepe Seit vielen Jahren engagiert sich die ehemalige Schülerin des Bonhoeffer-Gymnasiums Michaela Aston für das Ometepe-Projekt. Als Lehrerin für Sport und Deutsch an der Königin- Luise- Schule in Köln organisierte Michaela Aston Sponsorenläufe an ihrer Schule und lud Monika und Michael Höhn zu Vorträgen und Lesungen ein.

Die aktuelle Spende soll für den Erweiterungsbau des Behindertenzentrums  verwendet werden. Hier werden 40 Kinder von einem Physiotherapeuten, drei Mitarbeiterinnen und einer Psychologin betreut. Die Kinder werden mit einem projekteigenen Ambulanzauto in ihren Dörfern abgeholt und ins Zentrum gebracht.

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Fri, 03 Feb 2012 18:59:11 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/240/19/Ehemalige-Schuelerin-des-Bonhoeffer-Gymnasiums-in-Wiehl-engagiert-sich-fuer-Ometepe
Helene-Lange- Kindergarten für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/239/19/Helene-Lange--Kindergarten-fuer-Ometepe Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern (Anne Frank)

Kakaoschoten, Kalebassen, Rote Bohnen, Soja, große Zimtstangen, Kaffee, Reis lagen neben den großen Samen des rotblühenden Malinchebaumes, neben buntbemalten Vögeln aus Balsaholz und Luffaschwämmen am Montag, dem 14.11.2011 auf dem Tisch. Erstaunt schauten sich unsere 24 Vorschulkinder diese ihnen unbekannten Dinge an. Bald erfuhren sie, dass diese Gegenstände von Ometepe mitgebracht worden sind, und dass Ometepe eine Insel ist, die zu Nicaragua gehört. Dieses schwere Wort übten wir erst mal zu sprechen. Das ist nämlich nicht so einfach. Wir klatschten mehrmals die Silben: Ni-ca-ra-gu-a, und dann konnten wir es aussprechen.

Wir hatten nämlich an diesem Vormittag Besuch von Monika Höhn bekommen. Und Monika hat vor ca.17 Jahren mit ihrem Mann Michael und ein paar Freunden das Ometepe – Projekt gegründet. Gesundheit und Bildung sind die 2 Schwerpunkte, die durch dieses Projekt gefördert werden. (www.ometepe-projekt-nicaragua.de) Monika kommt jedes Jahr zu uns und erzählt unseren Vorschulkindern wahre Geschichten von der Insel Ometepe. Damit wir uns den Namen der Insel besser merken können, klatschten wir auch dabei die Silben: Om-ne-te-pe. So lauschten die Kinder auch in diesem Jahr wieder interessiert, als Monika von Elias, Carlito, Manuel und den vielen Kindern berichtet, die in ihren Palmhütten um den Vulkan Maderas leben, und sie betrachteten die großen Fotos, auf denen die nicaraguanischen Kinder zu sehen waren – mal beim Verkauf von Gegenständen in den Überlandbussen, als Schuhputzjungen auf der Straße, oder beim Kofferschleppen für Touristen auf der Fähre, oder zu Hause in ihren Hütten, die mit Kerosinlampen beleuchtet werden. Sie hörten, dass die Menschen sich dort im See waschen, wo sich auch die Tiere erfrischen und dass sie dieses Wasser auch zum Trinken holen, mit der Folge, dass sie dadurch sehr oft erkranken. Und das ist problematisch, da in den ländlichen Gegenden kein Arzt in erreichbarer Nähe ist.

Durch die Geschichten haben unsere Vorschulkinder gehört, dass sauberes Trinkwasser, Elektrizität, Schulbesuch, ärztliche Versorgung, unterschiedliche Mahlzeiten nicht für jedes Kind auf der Erde selbstverständlich sind. So wurde auch das abstrakte Wort „Kinderarbeit“ für unsere Kinder begreifbar und die Problematik eines Entwicklungslandes am Beispiel Nicaragua nachvollziehbar.

Am nächsten Tag erzählten die Vorschulkinder den anderen Kindern unseres Kindergartens von Elias, Carlito, Manuel und den anderen Menschen auf Ometepe. Gemeinsam überlegten wir, wie wir den Kindern helfen könnten. „Wir können denen was zum Essen schicken“. Da der Weg sooo weit dorthin ist, entstand die Idee, dass wir selbstgebastelte Sachen verkaufen und das Geld Monika Höhn übergeben könnten. Und so machten wir uns an die Arbeit: mit Weihnachtsbaumschmuck, Nikoläusen aus dünnen Baumstämmen, bemalten Holzsternen, Kerzenständern…. Es entstand ein toller Verkaufstisch. Die Verkäufer und Verkäuferinnen riefen, am Morgen, wenn die Eltern ihre Kinder brachten: „Wir verkaufen für die Menschen auf Ometepe“. Und es kamen viele Kunden. Die Ware war heiß begehrt! Den Kindern machte das sehr viel Spaß! Sie haben so viel verkauft, dass sie noch weitere Sachen basteln mussten. Kurz vor Weihnachten konnten wir einen Betrag über 177,41€ an das Ometepe Projekt überweisen. Das war ein toller Erfolg! Und wir spürten: Nicht nur der Nikolaus und der Sankt Martin haben den Menschen geholfen, wir können das auch.

Elke Bläsing

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Fri, 03 Feb 2012 18:48:15 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/239/19/Helene-Lange--Kindergarten-fuer-Ometepe
Nachhaltige Hilfe für Hausbau auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/238/19/Nachhaltige-Hilfe-fuer-Hausbau-auf-Ometepe Kinderarzt und Gynäkologin besuchten im Sommer 2011 das Ometepe-Projekt

Eine freudige Überraschung erreichte Monika und Michael Höhn zu Jahresbeginn. Der Kinderarzt Dr. Christian Steuber und seine Frau, die Gynäkologin Danja Herb, besuchten im Sommer 2011 mit ihren beiden Töchtern das Ometepe-Projekt, für das sie 3.000 € auf das Ometepe-Konto des Ev. Kirchenkreises An der Agger überwiesen haben. Diese Spende soll zweckgebunden für den Bau eines Hauses für eine besonders bedürftige Familie auf Ometepe verwendet werden.

Herzlichen Dank für diese großzügige Hilfe.

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Mon, 16 Jan 2012 08:50:51 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/238/19/Nachhaltige-Hilfe-fuer-Hausbau-auf-Ometepe
Vielen Dank für die weitere Vernetzung. http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/237/19/Vielen-Dank-fuer-die-weitere-Vernetzung Ometepe - nun auch auf der Homepage der Kinder- und Jugendarztpraxis ARCHE in der Nähe von Freiburg und der privatärztlichen Praxisgemeinschaft NOANOA für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Homöpathie.

Wir freuen uns, dass Danja Herb und Christian Steuber nach ihrem Besuch 2011 unter den nachfolgenden LINKS auf das Ometepe-Projekt hinweisen: http://www.frauenaerzte-team.de/ und http://www.kinderaerzte-team.de/

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Sat, 07 Jan 2012 20:25:14 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/237/19/Vielen-Dank-fuer-die-weitere-Vernetzung
"Kleinvieh macht auch Mist" <br />Ungewöhnliche Adventsaktion der Biomichl-Mitarbeiter aus Bayern für das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/236/19/Kleinvieh-macht-auch-Mist-br-Ungewoehnliche-Adventsaktion-der-Biomichl-Mitarbeiter-aus-Bayern-fuer-das-Ometepe-Projekt Conny Lochmann aus Bayern war 2009 auf Ometepe und schrieb uns nach ihrem damaligen Aufenthalt folgende Zeilen:

"Nachdem ich dieses Jahr auf Ometepe gesehen habe, wie Leben auch aussehen kann, will ich meinen Zugang zu unseren Kunden einfach nutzen..., mal sehen, was dabei herauskommt. Darüber hinaus geht es mir auch so, dass ich vor Weihnachten zur eigenen Freude auch etwas Sinnvolles machen will, deshalb vor Advent eine Woche Urlaub für die Vorbereitung dieses Stands."

Gerade erreichte uns ihr Brief für die Homepage.

 

Adventsaktion der Biomichl Mitarbeiter für das Ometepe Projekt 2011

Am Freitag vor dem zweiten Advent haben wir, nachdem wir natürlich wieder die Erlaubnis unserer Chefs bekommen hatten, im Biosupermarkt Biomichl im Oberbayerischen Weilheim selbstgebackene Ökolebkuchen für Ometepe verkauft. Unsere Kunden kannten das Projekt schon, und so war es kein Problem, 350 Lebkuchen an die Frau und den Mann zu bringen, und damit 669.- € zu erwirtschaften.

Die Zutaten hatten uns freundlicherweise unser Großhändler Denree und die Firma Rapunzel zur Verfügung gestellt, zu sechst haben wir gebacken, es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben die gesamte Adventszeit unsere, nun schon bekannte, Leergutbox für das Ometepe Projekt stehen gehabt. Diese erbrachte mit ihren Kleinstbeträgen 254,31 €. Da sieht man wieder, wie man in Bayern sagt: „Kleinvieh macht auch Mist!“. So sind wir ganz stolz, dass wir zusammen mit einer kleinen Privatspende 1000.- € an euch überweisen konnten. Na dann, bis nächsten Advent.

Conny Lochmann für die Biomichl Mitarbeiter

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Fri, 06 Jan 2012 17:05:47 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/236/19/Kleinvieh-macht-auch-Mist-br-Ungewoehnliche-Adventsaktion-der-Biomichl-Mitarbeiter-aus-Bayern-fuer-das-Ometepe-Projekt
Klopft an Türen, pocht auf Rechte <br /> Wiehler Sternsinger bei ihrer Sammelaktion http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/235/19/Klopft-an-Tueren-pocht-auf-Rechte-br-Wiehler-Sternsinger-bei-ihrer-Sammelaktion Missbrauch, Misshandlung und häusliche Gewalt gegen Kinder seien an der Tagesordnung. Gemeinsam mit dem Kindermissionswerk setzt sich auch das Ometepe-Projekt dafür ein, die Kinder in diesem Sinn gegen die Gewalt zu fördern. Durch schulische Ausbildung, durch Fortbildung der Lehrkräfte, Gespräche in den Familien und Begleitung durch die im Projekt tätige Psychologin Karla Varela sollen die Kinder selbstbewusst und stark gemacht werden, um sich vor Übergriffen schützen zu können.

„Ich freue mich darüber, dass in meinem Kinderbuch, das von den Sternsingern mitfinanziert wurde, die Kinder auf Ometepe in diesem Jahr besonders zu Wort kommen“, sagte Monika Höhn, als die Sternsinger in ihrem neuen Wiehler Domizil Am Idelswäldchen auf der 4. Etage vor der Tür standen.

Auch in diesem Jahr geht es wieder auf Lesereise in Kindergärten und Schulen. Das im IATROS-Verlag erschienene Buch Die Kinder vom Vulkan Maderas ist in jeder Buchhandlung zu erhalten. (ISBN 978-3-86963-244-5)

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Wed, 04 Jan 2012 09:09:53 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/235/19/Klopft-an-Tueren-pocht-auf-Rechte-br-Wiehler-Sternsinger-bei-ihrer-Sammelaktion
Grüße zum Neuen Jahr aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/234/19/Gruesse-zum-Neuen-Jahr-aus-Ometepe „…dass Gott euch beschützen möge, „schreibt Dr. Fabiola González, die auf der Insel die Frauen gynäkologisch versorgt. „…dass Gott in diesem neuen Jahr euer Leben und Eure Projekte fülle mit Frieden, Liebe und Segen, “ schreibt Mercedes Hernandez, Vorschul-Lehrerin der „Schule der Hoffnung“ in Santo Domingo, die „sich immer an uns erinnert und uns sehr liebt“. Mercedes war im September 2010 zum ersten Mal im Rahmen der ökumenischen Lernreise bei uns in Deutschland.

„Vielen Dank für eure Grüße,“ schreibt die Psychologin Karla Varela, die sich schwerpunktmäßig um die Familien in den Dörfern kümmert und Gespräche zum Thema Gewalt, sexueller Missbrauch und Alkohol anbietet. „Dass auch in diesem Jahr 2012 eure Herzen gefüllt bleiben mögen mit Segen, Liebe, Frieden und Wärme. Viele Küsse und Umarmungen. Eure Karla.“

Und auch der seit vielen Jahren im Projekt arbeitende Chirurg und Allgemeinmediziner Dr. Roberto Alvarado schickt Grüße und Glückwünsche zum Neuen Jahr – auch von seinem neuen Hund Jack und dem Kater Felix.

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Mon, 02 Jan 2012 12:12:41 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/234/19/Gruesse-zum-Neuen-Jahr-aus-Ometepe
Erfreuliche Mitteilung aus der Kirchengemeinde Neustadt-Vettelschloss http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/233/19/Erfreuliche-Mitteilung-aus-der-Kirchengemeinde-Neustadt-Vettelschloss Liebe Familie Höhn,
alle Jahre wieder… kann ich mich bei Ihnen melden, um Ihnen eine Spende anzukündigen.
Wir möchten in unserer Kirchengemeinde Neustadt-Vettelschoß wie in jedem Jahr den Reinerlös aus unserem Eine-Welt-Stand für Ihr Ometepe-Projekt zur Verfügung stellen. In den nächsten Tagen werden Ihnen 300 € überwiesen.

Schön wäre es, wenn Sie uns wieder kurz etwas Neues aus Ometepe mitteilen könnten, das wir dann im nächsten Gemeindebrief veröffentlichen können.
Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für das Neue Jahr und viel Kraft für Ihr Projekt.
Herzliche Grüße

Marianne Häfner

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Sun, 01 Jan 2012 19:15:27 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/233/19/Erfreuliche-Mitteilung-aus-der-Kirchengemeinde-Neustadt-Vettelschloss
Danke für die hilfreichen Spenden zum Jahresende 2011 von der Königin-Luise-Schule in Köln und der Firma Tractel Greifzug GmbH in Bergisch Gladbach für das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/232/19/Danke-fuer-die-hilfreichen-Spenden-zum-Jahresende-2011-von-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln-und-der-Firma-Tractel-Greifzug-GmbH-in-Bergisch-Gladbach-fuer-das-Ometepe-Projekt Das Ometepe-Projekt Nicaragua dankt der Königin Luise-Schule in Köln, die sich an der bundesweiten Kampagne beteiligt hatte, bei der SchülerInnen an einem Tag im Schuljahr arbeiten anstatt zur Schule zu gehen.

Ihren Lohn spenden sie dabei für Bildungsprojekte. So erhielt das Ometepe-Projekt im Dezember 3.080 €. Seit vielen Jahren engagiert sich die ehemalige Schülerin des Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl, Michaela Aston – heute Lehrerin in der Königin-Luise-Schule – für das Ometepe-Projekt. Auf diese Weise erhielt das Projekt durch die Einnahmen bei Sponsorenläufen eine großzügige finanzielle Unterstützung.

Einen ganz herzlichen Dank auch an die FirmaTractel Greifzug GmbH in Bergisch Gladbach für ihre Spende über 3.000 €. Die Firma hatte auch in diesem Jahr von individuellen Weihnachtspräsenten abgesehen und mit der Spende das Ometepe-Projekt unterstützt.

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Sun, 01 Jan 2012 19:03:58 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/232/19/Danke-fuer-die-hilfreichen-Spenden-zum-Jahresende-2011-von-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln-und-der-Firma-Tractel-Greifzug-GmbH-in-Bergisch-Gladbach-fuer-das-Ometepe-Projekt
Spende des Weltladens für fairen Handel http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/231/19/Spende-des-Weltladens-fuer-fairen-Handel Liebe Monika, lieber Michael,
Dank der guten Weihnachtsverkäufe in unseren Läden und Ständen können wir den Spendenbetrag 2011 für Euer Ometepe-Projekt auf nun insgesamt 2.500 € aufstocken.

Der Betrag von 1.500 € wurde am 30.12.2011 überwiesen.

Ein frohes Neues Jahr und liebe Grüße
Ingrid Dreher

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Sun, 01 Jan 2012 19:01:04 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/231/19/Spende-des-Weltladens-fuer-fairen-Handel
Spende der Realschule am Hepel vom Dezemberabend für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/230/19/Spende-der-Realschule-am-Hepel-vom-Dezemberabend-fuer-Ometepe Josef Schumacher, der stellvertretende Schulleiter der Realschule am Hepel in Gummersbach informierte uns in einem Brief über eine Spende von 1.700 €, welche die 172 Schülerinnen und Schüler durch ihre Aktivitäten am Dezemberabend für Ometepe gespendet haben. Das Geld ist für den Bau eines neuen Hauses für eine bedürftige Familie vorgesehen.

Das Ometepe-Projekt dankt ganz herzlich!

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Sat, 31 Dec 2011 12:19:28 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/230/19/Spende-der-Realschule-am-Hepel-vom-Dezemberabend-fuer-Ometepe
Team der Sonnen-Apotheke spendet für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/229/19/Team-der-Sonnen-Apotheke-spendet-fuer-Ometepe Nora Schäfer Inhaberin der Sonnen-Apotheke hatte mit ihrem Team am Wiehler Weihnachtsmarkt eine „heiße Idee“: Sie spendeten den Erlös des Verkaufs von Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen für die Menschen auf der Insel Ometepe.

Die 500 € werden der gesundheitlichen Betreuung der Menschen zugute kommen, die von den Ärzten und Schwestern des Ometepe-Projekts in Nicaragua versorgt werden.

Die Mitarbeiter des Projektes in Wiehl sagen ganz herzlich Danke und wünschen alles Gute zum Neuen Jahr 2012.

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Sat, 31 Dec 2011 12:11:03 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/229/19/Team-der-Sonnen-Apotheke-spendet-fuer-Ometepe
Dank an oberbergische Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihre Patienten für die Unterstützung des Ometepe-Projektes http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/228/19/Dank-an-oberbergische-Zahnaerztinnen-und-Zahnaerzte-und-ihre-Patienten-fuer-die-Unterstuetzung-des-Ometepe-Projektes Ein herzliches Danke sagen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ometepe-Projektes für die Spende von 19.800€, die durch die Sammelaktion von Zahngold oberbergischer Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihrer Patienten auf das Ometepe-Konto beim Ev. Kirchenkreis An der Agger überwiesen werden konnte.

Schon seit nahezu 15 Jahren beteiligen sich zwölf Zahnärztinnen und -ärzte an der Aktion "Gold für Ometepe" . In den Wartezimmern ihrer Praxen liegen Bücher und Materialien über die Projektarbeit aus. So haben die Patienten die Möglichkeit, sich über den Einsatz ihrer Spende ein genaues Bild zu machen. Ein Teil des Geldes wird für das Behindertenprojekt (CET) verwendet, das vergrößert werden wird. Es ist die einzige Einrichtung für behinderte Menschen auf der Insel und wird von etwa 40 behinderten Kindern und ihren Müttern regelmäßig in Anspruch genommen. Auch die Schule „La Esperanza“ (Schule der Hoffnung) soll einen Teil des Geldes erhalten, die 2012 einen neuen Standort erhalten wird. Anfang März wird wieder eine Delegation nach Ometepe fliegen und anschließend über den aktuellen Stand berichten.

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Tue, 20 Dec 2011 21:18:15 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/228/19/Dank-an-oberbergische-Zahnaerztinnen-und-Zahnaerzte-und-ihre-Patienten-fuer-die-Unterstuetzung-des-Ometepe-Projektes
Kinder-Patenschaft für Hunde auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/227/19/Kinder-Patenschaft-fuer-Hunde-auf-Ometepe Von Touristen gefüttert und angelockt, werden sie oft weggetreten und verjagt. Es gibt Tierärzte, die auf die Insel kommen und die Tiere kastrieren. Damit diese Tiere nicht gesundheitliche Schäden bei Menschen anrichten, ist auch hier eine Hilfe angesagt. Aus meinen Besuchen in Kindergärten und Schulen weiß ich, dass sich für diese Hilfe besonders Kinder gerne ansprechen lassen, die bereit sind, einen Teil ihres Taschengeldes dafür zu spenden. Natürlich dürfen sich auch Erwachsene an diesem Projekt beteiligen und die Idee an ihre Kinder oder Enkelkinder weitergeben. Wir wissen, dass Kinder gerne etwas tun möchten.

Spendenkonto beim Evangelischen Kirchenkreis An der Agger
Kto-Nr. 10 10 10 60 16
Bank für Kirche und Diakonie
BLZ 350 601 90
Stichwort: Ometepe - Hunde-Patenschaft

Jorge Quintana schreibt:

Hallo Monika und Michael,

Ich glaube, das ist eine großartige Idee. Für den Anfang schicke ich Fotos meiner Hunde für Eure Enkelkinder, aber ich denke, dass man ein kleines Projekt von Kinderpatenschaften für Hunde entwickeln kann, das es erlaubt, die Strassenhunde zu füttern. Zum Beispiel kann man anfangs Futter zubereiten und dieses dann an die Hunde in den Parks von Altagracia, in Quino und anderen angrenzenden Gemeinden von Santo Domingo verfüttern. Ich könnte das Futter mit dem Tierambulanzwagen verteilen. Die Patenschaft würde das Futter abdecken, Mittel gegen Parasiten und in einigen Fällen, wenn es die Umstände des Hundes erfordern, auch medizinische Versorgung durch einen Veterinär. Ich würde die Photos der Hunde im jetzigen Zustand machen und dann wieder, wenn es ihnen besser geht. Ich schicke die Photos bald.

Frohe Weihnachten und ein frohes Neues Jahr

Jorge

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Thu, 15 Dec 2011 22:57:06 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/227/19/Kinder-Patenschaft-fuer-Hunde-auf-Ometepe
Zur Wahl von Präsident Daniel Ortega http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/226/19/Zur-Wahl-von-Praesident-Daniel-Ortega In den letzten Wochen sind wir oft danach gefragt worden, wie wir die Wahl des wieder gewählten Präsidenten, Daniel Ortega, einschätzen würden.

Dazu haben wir gerade von der Christlichen Initiative Romero einen Artikel erhalten, den wir an Interessierte weiterleiten und der sich weitgehend mit unserer Position deckt.

Ortega, der ewige Präsident [pdf, 1MB]

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Wed, 30 Nov 2011 17:05:35 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/226/19/Zur-Wahl-von-Praesident-Daniel-Ortega
Ometepe wird kein Verein – Trägerschaft bleibt beim Kirchenkreis http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/225/19/Ometepe-wird-kein-Verein-Traegerschaft-bleibt-beim-Kirchenkreis Oberbergische Volkszeitung vom 16.11.2011

WALDBRÖL. Das Ometepe­-Projekt bleibt weiterhin in Trä­gerschaft des Kirchenkreises An der Agger.
Einen entspre­chenden Antrag des Ausschus­ses für Mission und Ökumene und des Kreissynodalvorstan­des hat die Herbstsynode des Kirchenkreises bei nur einer Gegenstimme mit überwälti­gender Mehrheit beschlossen.

Das seinerzeit von Monika und Michael Höhn initiierte Ometepe-Projekt wird damit - neben den Partnerschaften mit den Kirchenkreisen Medan ­Aceh und Dairi in Indonesien und der Diözese Teschen in Po­len - Teil der ökumenischen Beziehungen des Kirchenkrei­ses sein.

Die auch zur Debatte ste­hende Gründung eines Ver­eins als Träger des Projektes wurde von dem Ausschuss für nicht sinnvoll erachtet, zumal die Trägerschaft des Kirchen­kreises und der Kirchenge­meinde Derschlag bisher zu seiner Anerkennung in der Öf­fentlichkeit und bei den Pro­jektpartnern hier und in Nica­ragua beigetragen habe. Außerdem würden nach Auffassung des Ausschusses und des Kreissynodalvorstan­des bei einer Vereinsgründung steuerliche Nachteile, zusätzli­che Kosten und ein erhöhter Arbeitsaufwand entstehen.

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Thu, 17 Nov 2011 08:45:55 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/225/19/Ometepe-wird-kein-Verein-Traegerschaft-bleibt-beim-Kirchenkreis
Wir begrüßen sehr herzlich Dr. Hedi Hogrefe als neue ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ometepe-Team http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/224/19/Wir-begruessen-sehr-herzlich-Dr-Hedi-Hogrefe-als-neue-ehrenamtliche-Mitarbeiterin-im-Ometepe-Team Mein Name ist Hedi Hogrefe, geboren am 11.September 1953. Seit über 26 Jahren arbeite ich als Allgemeinärztin in einer fachübergreifenden großen Gemeinschaftspraxis in Köln-Porz zusammen mit meinem Mann. Im Jahr 2005 habe ich 6 Wochen in den Slums von Dhaka in Bangladesch für die Organisation „Ärzte für die Dritte Welt“ gearbeitet und im Jahr 2008 in Nicaragua, in Ciudad Sandino, einem Vorort von Managua.

Im Sommer 2011 habe ich 3 Wochen auf Ometepe verbracht, in Santo Domingo, wo ich die Arbeit von Dr. Roberto Alvarado begleitet und einen guten Einblick in die vielseitigen Aktivitäten Ometepe-Projektes erhalten habe.

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Wed, 16 Nov 2011 09:05:21 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/224/19/Wir-begruessen-sehr-herzlich-Dr-Hedi-Hogrefe-als-neue-ehrenamtliche-Mitarbeiterin-im-Ometepe-Team
Mit Paloma nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/223/19/Mit-Paloma-nach-Ometepe Die kleine Taube Paloma berichtete diesmal von ihrer Reise nach Ometepe. Paloma erschien hinter einem Vulkanbild von Ometepe, das Monika Höhn aus ihrem Vortragskoffer mit in den Helene-Lange-Kindergarten nach Nümbrecht - Gaderoth gebracht hatte. Gespannt lauschten die Kinder den Geschichten über Ometepe und ihrer Menschen. Immer noch trinken Kinder das Wasser aus dem Nicaragua-See oder haben in einigen Hütten kein elektrisches Licht, so dass sie eine Candil benutzen, eine mit Kerosin gefüllte kleine Blechdose, die die Hütten der Ärmsten beleuchten.

„Ich bringe drei Flaschen mit Trinkwasser mit, das kannst Du doch mitnehmen nach Ometepe,“ schlug ein Junge vor.

Die Kinder staunten über die zusammengeflickte, abgebrochene hölzerne Krücke, die die schwerbehinderte Esmeralda vor 15 Jahren Monika und Michael Höhn geschenkt hatte, als sie einen Besuch in ihrer Hütte machten. Inzwischen lebt Esmeralda mit ihrer Familie in einem „festen Haus“ und hat drei Kinder, die mit ihren Geschwistern eine Schule besuchen. Auch neue Gehhilfen und einen Rollstuhl erhielt sie aus dem Spendenfonds des Ometepe-Projektes..

„Die Kinder brauchen doch Essen und einen Arzt,“ meinte ein Vorschulkind.

Elke Bläsing, die Leiterin der Einrichtung, versprach, dass sie - wie in den Vorjahren- auch diesmal mit den Kindern basteln und alles zu Weihnachten verkaufen wolle.

Und auch Bilder wollten sie malen, die die Kinder aus der pre-escolar der Schule La Esperanza ( Die Hoffnung) in Santo Domingo erhalten.

Alle waren sich darin einig: Bildung und Gesundheit ist das, was die Menschen am nötigsten brauchen und dazu wollten die Kinder auch wieder etwas beitragen.

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Wed, 16 Nov 2011 08:58:02 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/223/19/Mit-Paloma-nach-Ometepe
St. Martin für Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/222/19/St-Martin-fuer-Nicaragua „Sankt Martin mach uns alle bereit und lass uns teilen unsere Zeit,“ sangen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern im Pausenhof der Adolf-Reichwein-Schule und begrüßten mit ihrem lauten Gesang und ihren selbst gebastelten Laternen die beiden oberbergischen Gäste, Monika und Michael Höhn.

„Wir sind tief beeindruckt von Eurer Hilfe und danken Euch und Euren Lehrerinnen ganz herzlich“, sagte Monika Höhn, als Frau Dudda die Spendendose von 700 € übergab. Diese großartige Spende hatten die Schüler am Abend zuvor für die Kinder auf der Insel Ometepe ersungen. „Eine Schule mit 120 Kindern – die meisten von ihnen aus türkischen und arabischen Familien - die so etwas auf die Beine bringt, das ist schon einmalig“, lobten die Höhns das erfreuliche Engagement.

Seit 2009 besteht der Kontakt zur Adolf Reichwein Schule. Begonnen hatte alles mit den Literaturtagen des Schriftstellerverbandes NRW 2009 in Hilden. Monika Höhn war zu einer Lesung in die Adolf-Reichwein-Schule eingeladen worden und hatte auch vom Ometepe-Projekt Nicaragua berichtet. So entstand eine intensive Zusammenarbeit, bei der die Kinder über die Zusammenhänge zwischen Reichtum und Armut und den Alltag der Menschen auf Ometepe informiert wurden.

Die diesjährige Martinsspende ist für die pre-escolar (die Vorschule) der Schule „La Esperanza“ (Schule der Hoffnung) in Santo Domingo vorgesehen. Die Lehrerin Mercedes Gutierrez war im September – mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes – zu einer Delegationsreise in Wiehl und wird das Geld mit der nächsten Quartals-Überweisung für ihre Kinder erhalten.

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Sat, 12 Nov 2011 10:32:42 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/222/19/St-Martin-fuer-Nicaragua
Unwetter in Mittelamerika http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/221/19/Unwetter-in-Mittelamerika Die Behörden lösten für die Hauptstadt Managua und Umgebung die höchste Alarmstufe aus. Man bereite die Evakuierung vor, sollte das Wasser im Managuasee, an dem die Hauptstadt liegt, weiter steigen, teilte Rosario Murillo mit, die Frau von Präsident Daniel Ortega. Die Situation auf Ometepe Dazu erhielten wir am 19. 10.2011 von unseren Freunden folgende Mitteilung:

"Auf der Insel sind die Regenfälle etwas weniger als in nördlicheren Regionen, aber trotzdem haben wir Schäden wegen schlechter Strassen am Vulkan Maderas, Ernteausfälle von Platanos (Kochbananen) und Reis. Der Wasserstand des Nicaragua-Sees ist fast so hoch wie vergangenes Jahr, und in Los Ramos ist wieder Lavasand auf die Strasse geschwemmt worden - nur in geringerem Ausmaß - und die Gemeinde konnte alles gleich räumen, da sie jetzt Maschinen auf der Insel haben. Gebiete, die durch den hohen Wasserstand überschwemmt werden, müssen evakuiert werden, das heißt auf der Insel sind speziell zwei Gebiete betroffen: La Concha und Santa Teresa am Istian. Wenn die Winde beginnen, haben wir hier am Istian wahrscheinlich mit der Straße Probleme, da der See so nahe an die Straße herankommt und es durch die Wellen eventuell zu Unterschwemmungen kommt. Auf der anderen Seite reicht der Istian an die Strasse - also von beiden Seiten von Wasser begrenzt. Verständlicherweise ist der Tourismus sehr gesunken durch die Wetterbedingungen, obwohl wir jetzt in einer ruhigen Zeit sind und viele unserer Arbeiter Urlaub haben."

Dr. Roberto Alvarado schrieb, dass sich für viele Menschen die Situation verschlechtert und die Bitten um Hilfe zugenommen haben.

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Fri, 21 Oct 2011 20:21:43 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/221/19/Unwetter-in-Mittelamerika
Erntedankopfer aus Dresden http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/220/19/Erntedankopfer-aus-Dresden In der Kirchgemeinde ist es seit einigen Jahren Tradition, ein Erntedankopfer zu erbitten, wobei immer ein innergemeindliches Vorhaben und ein soziales Projekt im Ausland von den Spendern und Spenderinnen unterstützt werden kann. So ist der Erlös des diesjährigen Erntedankopfers in Höhe von 425,-€ für die Arbeit des Ometepe-Projektes bestimmt.

Tabea und Daniel haben eine ganz eigene Beziehung zu dem Projekt und der Insel Ometepe, da sie 2003/2004 mit ihren beiden Kindern Aaron und Theresa für ein knappes Jahr im Rahmen eines Praktikums auf der Insel lebten und für das Projekt arbeiteten. Seit dieser Zeit stehen die beiden als Mitarbeiter für die Öffentlichkeitsarbeit und für weitere Vernetzungen im "Osten" Deutschlands zur Verfügung. Ohne Daniels Intensivpflege der Homepage, wäre die Öffentlichkeitsarbeit gar nicht möglich und das Interesse für Ometepe nur halb so stark.

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Fri, 21 Oct 2011 20:18:46 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/220/19/Erntedankopfer-aus-Dresden
Gedanken zum Welternährungstag http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/219/19/Gedanken-zum-Welternaehrungstag In einer schuleigenen Küche bereiten die Mütter der Schülerinnen und Schüler die Mahlzeiten für die Kinder vor. Dies ist ein Grund mit, dass viele Familien ihre Kinder zur Schule schicken. Die gerade eben eingegangene Einzelspende über 10.000 € soll ebenfalls in diesem Bereich verwendet werden. Dem großzügigen Spender sagen wir herzlichen Dank dafür!

Auch Trinkwasser konnte mit Geldern aus unserem Projektfonds für alle Dorfbewohner zugänglich gemacht werden. Eine Quelle wurde so ummauert, dass sie für alle gut erreichbar ist und die Menschen nicht mehr das Wasser aus dem Nicaragua- See als Trinkwasser in Kanister abfüllen müssen. Damit sind auch die Durchfallerkrankungen und andere infektiöse Erkrankungen zurückgegangen.

Auch tausende von Schülerinnen und Schülern haben wir jahrelang in den ärmsten Gemeinden mit Milch versorgt. Inzwischen haben wir uns mit dieser Ernährungshilfe zurückgezogen, weil die Regierung die Versorgung übernommen hat.

Mit Blick auf die auf die Biosprit-Herstellung sagte Bernhard Walter, Landwirtschaftsexperte bei „Brot für die Welt“, am Freitag in Berlin. „Die Menschenrechte auf Wasser und auf Nahrung müssen Vorrang haben vor unseren Mobilitätsansprüchen." Er forderte, Sozialstandards in die EU-Richtlinien für die Produktion von Agrarrohstoffen für Biosprit in Dritte-Welt-Ländern aufzunehmen.

Der Hunger in Nicaragua hat uns berührt. Doch ebenso sehr beschäftigt uns die Situation im eigenen Land. Als „Besucher“ der Tafel haben einige von uns einen recht guten Einblick in die bewundernswerte Arbeit der Ehrenamtlichen, die in der Tafel beschäftigt sind.

Der Karlsruher Soziologe Stefan Selke und Herausgeber des Buchs „Gewöhnung an das Fehlen nachhaltiger Armutsbekämpfung“, spricht von einem geradezu unheimlichen Erfolg. Inzwischen gehörten Tafeln zur Normalausstattung des erodierten Wohlfahrtsstaates. „Die Gewöhnung an Tafeln ... bedeutet auch die Gewöhnung an das Fehlen nachhaltiger Armutsbekämpfung in der Gesellschaft.“

Auch diese Gedanken beschäftigen uns am Welternährungstag.

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Tue, 18 Oct 2011 08:48:36 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/219/19/Gedanken-zum-Welternaehrungstag
Marisol Silva Platzer und Dr. Michael Platzer besuchten Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/218/19/Marisol-Silva-Platzer-und-Dr-Michael-Platzer-besuchten-Ometepe Wir freuen uns sehr, dass unsere österreichischen Freunde Marisol und Michael nun auch in ihrer neuen Heimat in Belgien weiterhin für Ometepe aktiv sein wollen. Wir sind sehr froh, dass sie sich insbesondere für den Behindertenbereich engagieren und eine große Unterstützung sind. Marisol, die auf Ometepe geboren wurde und mit ihrem Mann in der Entwicklungsarbeit in Nicaragua tätig war, schickt uns von ihren »Bericht von der Ometepereise 2011«

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Thu, 13 Oct 2011 08:33:18 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/218/19/Marisol-Silva-Platzer-und-Dr-Michael-Platzer-besuchten-Ometepe
Bericht von der Ometepe-Reise http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/217/19/Bericht-von-der-Ometepe-Reise Seit vielen Jahren begleiten deutsche Fachärztinnen und Fachärzte das Ometepe-Projekt. Neben der Bildung ist die Gesundheit auf der Insel Ometepe ein wichtiger Schwerpunkt des Ometepe-Projektes.

Ohne die medizinische Unterstützung gäbe es möglicherweise für viele Patientinnen und Patienten keine Lebenschance.

Im Laufe unserer 18-jährigen Zusammenarbeit haben uns 15 Ärztinnen und Ärzte begleitet, Krankenpfleger und Krankenschwestern, Zahnärzte, Tropenmediziner, Medizinstudenten und eine Physiotherapeutin. Wir sind dankbar für alle Hilfestellungen, die wir auch durch kritische Diskussionen dabei erhalten haben - wenn auch aus dem Blickwinkel von Ärztinnen und Ärzten aus Europa, die unter anderen Bedingungen arbeiten.

Umgekehrt haben Ärztinnen und Ärzte aus Ometepe die Möglichkeit erhalten, hier bei uns einen Einblick in Krankenhäuser, in Alten- und Pflegeheime und in Privatpraxen zu nehmen. Zu verschiedenen Ärztinnen und Ärzten besteht bis heute ein konstruktiver Austausch und sie besuchen regelmäßig die Insel.

In unserem Ometepe-Flyer ist folgender Satz zu lesen:
"Wir betrachten die gesundheitliche Situation nicht losgelöst, sondern in enger Anhängigkeit von den übrigen Lebensbedigungen der Menschen, ihrer Ernährung, der Hygiene, der Schulbildung, ihrer Arbeitsmöglichkeiten, der Verkehrswege, ihrer Wohn- und Lebenssituation."

Wir danken den Eheleuten Steuber und Herb für ihren Bericht »Ometepe - Nicaragua, August 2011«

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Wed, 12 Oct 2011 15:17:19 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/217/19/Bericht-von-der-Ometepe-Reise
Das Leben schreibt seine Geschichten selbst http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/216/19/Das-Leben-schreibt-seine-Geschichten-selbst Juli 2011 - Rundbrief 3

Das Leben schreibt seine Geschichten selbst. Gleich zu Beginn meiner Ankunft auf Ometepe überlegte ich mir, wie ich euch ein Bild von dieser so anderen, aber manchmal doch auch so ähnlichen Welt vermitteln könnte. Immer wieder dachte ich, lass dir Zeit, bevor du vorschnell urteilst, und wirklich, viele Urteile, die ich auf diese Weise fällte, erwiesen sich letztendlich als falsch. Steht mir überhaupt das Recht zu, nach einer solch kurzen Zeit ein Urteil zu bilden und es dann vermitteln zu wollen? Diese Frage begleitet mich bis heute.

Schleichend, fast unmerklich gewöhnte ich mich hier an das alltägliche Leben. Inzwischen erscheint mir schon alles stinknormal. Mir ist klar, wie und wo ich mich bewegen kann und in Situationen, in denen ich unsicher bin, finde ich erstaunlich schnell Hilfe. Ich kenne die Transportmöglichkeiten, weiß in problematischen Momenten mehr oder weniger, wie ich mich verhalten muss und fühle mich mittlerweile in Nicaragua wirklich sicher. Das hängt wohl wahrscheinlich auch damit zusammen, dass mir bis jetzt noch nichts Ernsthaftes passiert ist.

Vieles kommt mir schon so normal vor. Oftmals überfällt mich das Gefühl, das Leben in Deutschland und meine Kultur ein Stückweit vergessen zu haben. Alles ist schon so weit entfernt und wenn auch 10 Monate wenig erscheinen mögen, so ist es in einem anderen, fremden Land eine lange und wirklich prägende Zeit. Was in dieser Zeit wirklich klar erkennbar wurde ist für mich die Erfahrung, dass es schlichtweg fast unmöglich ist ein Bild dieser Welt zu “malen”, so wie ich des öfteren scheiterte, den Nicaraguanern unsere Kultur näher zubringen. Beide Gesellschaften sind jeweils ein viel zu großes und komplexes Gebilde, als dass man es so einfach erklären könnte.

Manche “Bilder” muss man einfach selbst erlebt haben und kann sie kaum in Worte fassen.Trotz einiger Zweifel und Schwierigkeiten möchte ich euch wenigstens Ansätze dieser Welt beschreiben. Viele Tendenzen ließen sich ja auch schon aus den vorherigen Rundbriefen auslesen, aktuell sollen nun weitere folgen.

Eine wichtige, immer wieder erneut ins Auge springende Tatsache in diesem Entwicklungsland ist die überall präsente Armut. Viele fragen, vermute ich jedenfalls, wie sieht die Armut in einem Land wie Nicaragua aus? Wie hast du sie persönlich erlebt? Wie interveniert die Regierung? Welche Rolle spielen NGOs (Non Governmental Organizations)? Ich weiß nicht, ob ihr euch je diese Fragen gestellt habt, ich habe es jedenfalls und werde versuchen, sie hier zu beantworten.

Die Armut sieht man schon auf den ersten Blick. Viele Menschen leben in einfachen Häusern, die manchmal nur aus Brettern mit einem Blechdach bestehen. Das heißt aber nicht, dass alle Häuser so aussehen. Die Mehrheit der Häuser besitzt häufig schon ein Fundament und ruht auf zementierten Mauern, was besonders in der Regenzeit von Wichtigkeit ist. Die Wände im Haus sind überwiegend Stellwände, nach oben geöffnet, sodass ein normales nicaraguanischen Haus meist über keinen Platz für viel Privatsphäre verfügt.

Allgemein schläft man meist mit seinen Geschwistern in einem Zimmer oder sogar mit der ganzen Familie, in vielen Fällen mehr als acht Personen. Es gibt wenige asphaltierte Straßen, allgemein nur die Hauptstraßen, und die sind ganz selten in gutem Zustand. Auf allen anderen Straßen dominieren Sand und Steine. In der Regenzeit werden sie fast immer überschwemmt, bilden einen reißenden Fluss und durch die vielen Steine, die im Nachhinein verbleiben, sind sie mit dem Auto oder Fahrrad fast unpassierbar.

Die Armut zeigt sich aber auch durch zahllose Obdachlose, Bettler und Straßenkinder vor allem in größeren Städten wie Managua oder den touristischen Zentren wie Granada und Leon. Bauern bilden immer noch einen großen Teil der Bevölkerung, die Frauen bewirtschaften traditionell den Haushalt. Viele Arbeitslose und eine hohe Geburtenrate verstärken die Misere. Besonders oft hörte ich von Einheimischen, die Armut in Nicaragua bestehe vorwiegend in den Köpfen der Bevölkerung und beherrsche zum Glück nicht den Magen. Überraschenderweise fehlt wirklich nur in Einzelfällen genügend Nahrung.

Dies waren meine ersten Eindrücke, die ich von der Armut in Nicaragua erhielt. Immer wieder hörte ich auch, wie arm sich die Menschen selber fühlen. Manche stört es nicht, arm und bescheiden zu leben, manche fühlen Scham. Viele beschweren sich aber auch oder nutzen die Armut als Ausrede, um nichts zu ändern, weil sie ja eh schon arm sind. Dennoch, ich fing an mich zu fragen, wie es sein kann, dass fast jeder schon einen Fernseher oder ein Handy besitzt, das tagtäglich benutzt wird? Oder auch: woher kommt das Geld für den hohen Alkoholkonsum?Besonders im Hinblick darauf, dass die meisten Männer auf Ometepe Bauern sind und ein Bauer am Tag zwischen 50 bis 80 Cordoba verdient. Das Handyaufladen ist beispielsweise teuer im Verhältnis zu dem, was ein Bauer verdient. Zudem sehe ich viele Männer tagtäglich in den Bars trinken, ein Widerspruch für mein Empfinden.

Viele Männer sind Väter und das sehr häufig auch noch mehrfach! Mit der Zeit fand ich heraus, dass viele dieser Männer dauernd ihr Handy benutzen, lieber außerhaus trinken gehen oder ihr Geld in teure Kleidung stecken als in gutes Essen. Manche verzichten einfach auf ein Essen am Tag oder sparen generell an Obst und Gemüse, um auf diese Weise zu zeigen, an unserem alltäglichen Leben teilzunehmen. Äußere Präsenz ist wirklich wichtig und wird demonstriert.

Die Mehrheit der Nicaraguaner lebt in den Tag hinein und denkt nicht viel über das Morgen nach. Das Geld wird meist schnell ausgegeben anstatt es zu sparen. So bleibt meist auch kein Geld für eine Krankenversicherung übrig. Zum Glück gibt es öffentliche, kostenfreie Krankenhäuser. Leider sind sie ständig überfüllt und die Hygiene ist für unser Verständnis vollkommen unzureichend. Besonders auffällig ist auch, dass nach der Erntezeit viele Männer, aus manchen Gemeinden bis zu 70 Prozent, nach Costa Rica wechseln um zu arbeiten. Sie erzielen dort ein weitaus besseres Einkommen, übersehen aber, dass der Lebensstil dort auch wesentlich teurer ist. Zudem höre ich immer wieder, dass viele dort übermäßig trinken und ihre Familie in Nicaragua vergessen, sogar oft ohne Geld nach Hause zurückkehren.

Eine weitere Tatsache, die erwähnt werden muss ist, dass viele Angehörige im Ausland arbeiten und oftmals etwas ihren Familien zum Unterhalt schicken.

Das Leben in der Stadt sieht etwas anders aus als auf dem Land. In Managua stehen Einkaufszentren, die sich nicht im geringsten von den deutschen unterscheiden. Dort gibt es generell alles, was man sich auch bei uns in den großen Städten kaufen kann, sogar die Preise sind die gleichen. Umso krasser fällt einem der Unterschied zwischen arm und reich auf, wenn man neben all dem Luxus ein Barrio (Slumgebiet) durchquert, was nur aus Planen erbaut ist und jeden Winter durch den starken Regenfall aufs neue überschwemmt wird.

Ometepe profitiert glücklicherweise von einer starken Gemeinschaft. Falls hier jemand ernsthafte Probleme hat, wird schnell geholfen. In den Barrios von Managua fehlt aber oft jede Art von Hilfe, von Seiten der Regierung geschieht in dieser Hinsicht rein gar nichts. Durch die Armut hervorgerufen ist Managua gefährlich. Häufig geschehen bewaffnete Überfälle, glücklicherweise aber kommt es selten zu einem Mord. Dies sind dann eher Extremfälle, wenn sich zum Beispiel das Opfer gewehrt hat und seine Sachen nicht hergeben wollte.

Andere Städte sind ruhiger, es gibt zwar auch Stadtteile, die als gefährlich gelten, dennoch kann man sich generell sorgenfrei bewegen. In Managua sollte man unbedingt nur mit einem einheimischen Bewohner ausgehen, wenn einem die Stadt noch fremd ist.

In der Regierung herrscht bekanntermaßen einträgliche Korruption, viel zu oft erreicht das für sie vorgesehene Geld nicht die Bevölkerung. Das heißt nicht, dass gar nichts ankommen würde. Die Projekte der Regierung für die notleidende Bevölkerung helfen aber leider viel zu selten mit viel zuwenigen finanziellen Mitteln. Ohne die Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) wäre die Situation weitaus dramatischer. Viele dieser NGO gewährleisten grundlegende medizinische Versorgung, liefern Nahrungsmittel und vermitteln Bildung.

Die freiwillige ausländische Unterstützung ergänzt in vielen Sektoren die unterlassene Verpflichtung des Staatsapparats. Ich hoffe und wünsche, dass Nicaragua irgendwann selber seine Aufgaben erledigen kann, sehe aber die Unterstützung des Auslands noch für längere Zeit als notwendig an.

Die Armut zeigt allerdings nicht nur negative Seiten. Man kann in diesem schönen Land bescheiden leben. Auch ich lebe hier in einem einfachen Zimmer, in einem einfachen Haus und finde es gar nicht so schlimm, einfach zu leben, stressfreier. Fast alles, was was ich brauche, finde ich ein paar Schritte entfernt an einem kleinem Kiosk. Der bietet zwar nicht die volle Bandbreite an Produkten, die ich von Deutschland gewohnt bin. Es reicht aber in jedem Fall, um zu überleben und sogar, um sich ausgeglichen zu ernähren.

Mit der medizinischen Versorgung im Alter ist es natürlich schwieriger, immerhin werden Eltern nicht in Altersheime abgeschoben. Stattdessen kümmert sich die ganze Familie ehrenvoll um pflegebedürftige Angehörige.

Auch gefällt mir, dass mehr mit den Nachbarn kommuniziert wird, Häuser und Zimmer sind größtenteils offen, man schließt sich nicht alleine zu Hause ein wie in Deutschland.

Was einem auch sofort ins Auge fällt sind die Straßenverkäufer. An jeder Ecke sitzen welche, wenn sie nicht gerade lautstark rufend durch die Straßen und Busse laufen oder an den Ampeln auf die Autos warten. Bepackt mit Essen, Getränken, Zeitungen, technischen Kleinigkeiten oder Medikamenten sind sie allgegenwärtig. Das war anfangs schon etwas völlig Ungewohntes, aber durch meine vielen Busreisen ist es jedesmal ein faszinierendes Schauspiel geworden. Unvorstellbar, wie in einem total überfüllten Fahrzeug sich diese Händler mit ihren Waren mühsam durch den Gang zwängen!

Für den gleichen Preis wie auf der Straße erhalte ich meinen Snack für zwischendurch. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Machismus viel präsenter in der Gesellschaft, zwar ohne Akzeptanz, aber dennoch irgendwie fast als etwas Normales angesehen. Die Frau wird geschlagen, der Mann erlaubt sich hin und wieder Affairen. Eine Ehefrau dagegen gilt schnell als Schlampe, wenn sie sich mit anderen Männern einlässt. Trotzdem wird das Thema Machismus glücklicherweise nicht tabuisiert, viele Organisationen bis hin zur Regierung setzen sich für die Frauenrechte ein.

Wie in vielen Ländern auch: der Machismus zieht sich durch alle Schichten! Ich dachte anfangs,die wirtschaftliche Abhängigkeit der Frau zu ihrem Mann wäre der Grund,da die meisten Frauen wie oben schon genannt nur als Hausfrauen arbeiten. Es gibt aber auch viele unabhängige Frauen, die geschlagen werden! Unter den Jugendlichen sehe ich zahlreiche Frauen, die studieren und sich engagiert gegen den Machismus wehren. Selbst in der männlichen Jugend existiert eine Kontrabewegung, die sich öffentlich gegen den Machismus ausspricht.

Starke Unterschiede gibt es natürlich auch innerhalb Nicaraguas. Der Norden gilt generell als machistischer, einen Unterschied zwischen Land- und Stadtleben gibt es auch. Ometepe ist generell relativ ruhig, nur selten wird ein Mann handgreiflich, wie beispielsweise in Altagracia, wo ich lebe. Von Rivas, der Bezirkshauptstadt, die nicht weit von der Insel liegt, erfolgt eine ziemlich gute Kontrolle. Die Frau kann den Mann mit einem Anruf anzeigen, der seine Verhaftung oder bei Tatwiederholung einen Prozess riskiert.

Traurigerweise wird immer noch als Erziehungsmethode akzeptiert, das eigene Kind zu schlagen. Viele Mütter erzählen mir bei einem Gespräch, dass sie ihr Kind unter Kontrolle hätten, schließlich läge der Gürtel ja griffbereit. Interessant ist hier, dass die Anwendung der Gewalt in dem Falle meist von seiten der Frau ausgeübt wird und das Kind somit in einem gewalttätigen Umfeld aufwächst.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird früher oder später Gewalt als Lösungsmethode angesehen, praktiziert und weitergegeben. Leider erwarte ich nach meinen erworbenen Erfahrungen indieser Hinsicht und für die Zukunft keine großen Veränderungsschritte in der Gesellschaft.

Nochmals möchte ich anmerken, daß mir in meinem neuen Umfeld manche Dinge stärker ins Auge fallen als in Deutschland, weil ich gezielter darauf achte, wenn nicht sogar manchmal danach suche. Ich lernte einige Leute näher kennen und beobachtete mehrere Familien, bildete mir vielleicht voreilig ein Urteil. Weiterhin gibt es hier soviel zu lernen und noch soviel zu erkunden, was ich nicht verstanden habe. Ich möchte, auch wenn es mir vielleicht nicht ausreichend gelingt, meine persönlichen Erfahrungen darstellen und mich nicht als überschlauer Autor über die Menschen hier stellen und sie analysieren. Das war nicht und nie mein Ziel. Vielmehr wünsche ich uns die Erkenntnis, dass der Machismus in Deutschland bisher ebenfalls ein ungelöstes Problem ist und nur weil wir die Armut vielleicht nicht so direkt vor den Augen haben wie es hier der Fall ist, berechtigt es uns nicht - in Anbetracht unseres Lebensstils - die Augen davor zu verschließen. Auch in Nicaragua spüre ich täglich das Leben in einer globalisierten Welt und alle Menschen sollten sich dafür einsetzen, und vor allem einsetzen können, die gleichen Rechte zu besitzen, zu akzeptieren, zu praktizieren und zu genießen.

Von der wunderschönen Insel Ometepe grüßt euch alle ganz herzlich
euer Henryk

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Sun, 09 Oct 2011 09:30:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/216/19/Das-Leben-schreibt-seine-Geschichten-selbst
Ometepe-Interessierte auch im Wiehler Hospiz http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/215/19/Ometepe-Interessierte-auch-im-Wiehler-Hospiz Die Hospiz-Krankenschwester Ursula Blonigen informierte über die Abeit der Frauen auf der Insel Ometepe und verkaufte Kunsthandwerk - Kalebassen von Doña Paulita aus dem armen Dorf La Concepción und Ketten aus Schmuck, die der Schüler Elias aus Baumsamen hergestellt hat.

Ursula Blonigen besuchte im März 2011 zum zweiten Mal Ometepe und nahm die Materialien der einheimischen Künstler mit nach Deutschland. Durch den Verkauf an ihre Kolleginnen im Wiehler Hospiz kann nun der Betrag von 170 € auf das Konto des Ev. Kirchenkreises An der Agger für Ometepe überwiesen werden.

Herzlichen Dank.

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Wed, 05 Oct 2011 13:52:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/215/19/Ometepe-Interessierte-auch-im-Wiehler-Hospiz
Zusammenarbeit mit Aguas Bravas Nicaragua nun auch mit POA http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/214/19/Zusammenarbeit-mit-Aguas-Bravas-Nicaragua-nun-auch-mit-POA Wir freuen uns, dass Brigitte Hauschild, die deutsche Mitarbeiterin von Aguas Bravas Nicaragua in Managua, während eines Kurzbesuches gemeinsam mit zwei Dozentinnen aus Berlin, die Insel Ometepe besucht haben. Dabei kam es zu einem produktiven Austausch und Überlegungen zur Zusammenarbeit.

Im Anhang erhielten wir von Brigitte Hauschild einen kleinen Bericht über die Veranstaltung an der UCA.

Das Zusammentreffen mit Karla Varela, der im Projekt arbeitenden Psychologin auf der Insel Ometepe mit Vertreterinnen von Aguas Bravas Nicaragua (Managua) und Wildwasser (Berlin), war ein ganz besonderes Ereignis. In einem anregenden Gespräch zwischen Karla und dem Team von Aguas Bravas hat Karla Varela ihre besondere Arbeitssituation auf der Insel geschildert, so dass ein Austausch über die Folgen sexualisierter Gewalt in der Kindheit stattfinden konnte.

Aguas Bravas Nicaragua wird Karla Varela zum nächsten Workshop einladen, der vermutlich im Februar 2012 stattfindet.

Karla Varela erhielt für ihre Arbeit Materialien von Aguas Bravas Nicaragua.

Herzlichen Dank dafür.

Weitere Informationen sind zu erhalten unter:
http://www.wildwasser-berlin.de/aguas-bravas-nicaragua.htm

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Wed, 05 Oct 2011 09:54:23 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/214/19/Zusammenarbeit-mit-Aguas-Bravas-Nicaragua-nun-auch-mit-POA
Ometepe-Netzwerk nun auch in Leipzig http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/213/19/Ometepe-Netzwerk-nun-auch-in-Leipzig Elmar Matzner, Sozialpädagoge und Teamleiter der Flexiblen Erzieherischen Hilfen (FEH) in Leipzig hatte bei seiner Nicaragua-Reise Monika und Michael Höhn auf der Insel Ometepe getroffen und die beiden spontan zu einer Vortrags- und Lesereise nach Leipzig eingeladen.

Monika Höhn sollte in zwei Kitas etwas über das Leben der Kinder in einem Entwicklungsland berichten.

So begann der Vormittag in der Kita Am Kirschberg im Leipziger Westen, die von insgesamt über 80 Kindergartenkinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt besucht werden. Etwa 30 Kinder kamen zum Vortrag.

„Ich war überrascht von der Einrichtung, in der außerdem 40 Krippenkinder in zwei Gruppenbereichen betreut werden,“ sagte Monika Höhn.

Seit 2001 gehören die Kitas zur Outlaw GmbH, einem bundesweit anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Mitglied ist im Paritätischen Wohlfahrtsverband und seinen Hauptsitz in Münster hat.

Monika Höhn war mit ihrem Ometepe-Koffer angereist und hatte den Kindern der Kita Am Kirschberg und der integrativen Kindertagesstätte in einer alten Villa in der Karl-Heine-Straße einige Materialien mitgebracht. Sie sollten Ometepe hautnah erleben mit Dingen, die sie auch anfassen und schmecken konnten: Reis, Bohnen, Zimtstangen, ungerösteter Kaffee, Sojabohnen, Spielzeug, Fotos, Kalebassen, Bücher und das Licht der Armen, eine mit Kerosin gefüllte Blechdose, waren zu sehen. Auch eine aus Holz gefertigte stark beschädigte Gehhilfe, die sie vor 16 Jahren von dem behinderten Mädchen Esmeralda geschenkt bekommen hatte, hatte sie dabei.

So erfuhren die Kinder in den beiden Kitas etwas über den Alltag der Kinder auf Ometepe, über ihre Familien, ihre Arbeit und ihre Armut.

Mit einem Film aus dem Ometepe-Projekt und einer persönlichen Power-Point Präsentation über eine Rundreise in Nicaragua endete der Abend mit etwa 30 Nicaragua-Interessierten im Kulturhaus „Villa da Lujan“ von Elmar Matzner. Eine Teilnehmerin fliegt bereits im November nach Nicaragua und wird auch die Insel Ometepe besuchen.

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Tue, 04 Oct 2011 19:33:52 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/213/19/Ometepe-Netzwerk-nun-auch-in-Leipzig
Interkulturelle Woche im Oberbergischen Kreis http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/212/19/Interkulturelle-Woche-im-Oberbergischen-Kreis Herr Effner, Schulleiter des Grotenbach-Gymnasiums, begrüßte die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen und alle Gäste.

Fasziniert verfolgten sie die Geschichten und gescannten Zeitungsartikel auf der Leinwand aus dem Jahr 1970, in dem Michael Höhn sich als junger Vikar für ausländische „Gastarbeiter“ in seiner Düsseldorfer Kirchengemeinde einsetzte. Dafür wurde er mit telefonischen Morddrohungen und anonymen Briefen unter Druck gesetzt: „Wir werden Sie von der Kanzel herunterreißen.“ oder „Für dich ist die Gaskammer schon offen.“ oder „Die Pistole liegt bereit.“ oder „Schneiden Sie sich den Bart ab, damit Sie wenigstens etwas menschlich aussehen.“

Diese Erfahrungen hatten ihn auch zu seinem ersten Buch „ …die unter die Gauner fielen - Gastarbeiter, Kulis, Kellerwanzen“ angeregt, dem Jugendromane und biografische Erzählungen zum Thema „Integration“ folgten.

Die authentische Geschichte „Ein Stückchen neuer Mensch“ hatte Michael Höhn vor bald 30 Jahren persönlich mit einem ehemaligen Schüler aus Derschlag im Berufskolleg Dieringhausen erlebt und aufgeschrieben.

Im anschließenden Gespräch trauten sich einige türkische Mitschüler von ihren persönlichen Erlebnissen zu berichten. Dabei war es zunächst mucksmäuschenstill im Theater des Bühnenhauses, danach gab es starken Applaus.

Christel Foerst, eine der Mitverantwortlichen für das Programm der interkulturellen Woche und frühere Lehrerin am Grotenbach-Gymnasium, betonte, dass diese Woche eine tolle Chance sei, andere Kulturen, Religionen und Lebensweisen kennen zu lernen und mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Dadurch könnten neue Wege in eine gemeinsame Zukunft beschritten werden, frei von Diskriminierung und Ausgrenzung. Es geht um eine multikulturelle Gesellschaft, die friedlich zusammen leben kann.

Ingesamt 15 Organisationen im Oberbergischen Kreis haben sich mit verschiedenen Themenangeboten an der Woche beteiligt. Auch der bundesweite Tag des Flüchtlings wird alljährlich am Freitag im Rahmen der Interkulturellen Woche begangen. Am 30. September 2011 jährt sich der Tag des Flüchtlings zum 25. Mal.

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

Weitere Informationen unter:
http://www.oberbergischer-kreis.de/cms200/aktuelles/pressemitteilungen/2011/09/artikel/2011-09-16_pm_interkulturelle_woche.shtml

Monika Höhn 27.9.2011

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Tue, 04 Oct 2011 18:50:47 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/212/19/Interkulturelle-Woche-im-Oberbergischen-Kreis
Bericht aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/211/19/Bericht-aus-Ometepe Drei Wochen lang habe ich den nicaraguanischen Arzt, Dr. Roberto Alvarado, bei seiner Arbeit in der Ambulanz begleitet, wo täglich Patienten aus der näheren und weiteren Umgebung, zum Teil zu Fuß, per Autobus oder mit dem Fahrrad eintreffen, um sich in der „clinica“ behandeln zu lassen. Der Anteil der Frauen und vor allem der Kinder ist besonders groß, das Spektrum der Erkrankungen reicht von Infektionen der oberen Luftwege über Magen-Darm-Erkrankungen, Wurmbefall, superinfizierten Hauterkrankungen, Verletzungsfolgen bis zu depressiven Problemen.

Ich habe Roberto als sehr erfahrenen und einfühlsamen Arzt erlebt, der sich sehr viel Zeit nimmt, die Probleme der einzelnen Patienten zu erkennen und zu behandeln. Besonders gut hat mir die intensive Kommunikation zwischen ihm, der Psychologin Karla und dem neuen Physiotherapeuten Rodrigo gefallen. Es findet ein regelmäßiger intensiver Austausch über problematische Patienten statt. Somit ist eine zeitnahe, unkomplizierte Übernahme der jeweiligen Patienten durch den Fachkollegen gewährleistet.

Die Psychologin Karla versteht es, mit ihrer temperamentvollen, offenen Art, das Vertrauen der Patienten, besonders auch der Kinder, die zum Teil in sehr schwierigen Familienverhältnissen aufwachsen, zu gewinnen. Mit gutem Erfolg führt sie auch bei Schmerz- und Erschöpfungspatienten eine Akupunkturtherapie durch.

Die Vielzahl von behinderten Kindern wird in der Physiotherapeutischen Abteilung sowohl krankengymnastisch, ergotherapeutisch als auch logopädisch betreut. Zwei bis dreimal pro Woche werden sie, meistens gemeinsam mit ihren Müttern, vom Ambulanzbus aus ihren zum Teil sehr weit entlegenen Wohnorten zur Therapie gebracht, wobei auch die Mütter angeleitet werden, die Übungen zuhause mit ihren Kindern durchzuführen.

Rodrigo, der Physiotherapeut, legt großen Wert darauf, die Kinder so gut wie möglich zu motivieren und zur Eigenständigkeit zu führen, da viele Mütter dazu neigen, ihre Kinder zu „beschützen“ indem sie „alles für sie tun“. Mit seiner aufmunternden Art gelingt es ihm wunderbar, die Patienten zur Mitarbeit zu bewegen.

Jeden Dienstag wird in San Pedro, einem weit entfernt gelegenen Ort in einer kleinen Gesundheitsstation praktiziert. Die Strassen dorthin sind so schlecht, dass keine öffentlichen Busverbindungen bestehen und der Ambulanzbus, besonders in der Regenzeit, nur mühsam dorthin gelangt.

Während meines Aufenthaltes hatte ich die Möglichkeit, den Arzt und den Physiotherapeuten bei einigen Hausbesuchen zu begleiten, um vor Ort zu beraten, wie das tägliche Umfeld der Behinderten verbessert werden kann. Bei diesen Gelegenheiten konnte ich die armseligen Wohnverhältnisse verschiedener Familien kennenlernen, die teilweise mit sechs bis zehn Personen in einem Raum leben, den sie sich oftmals noch mit Hunden, Hühnern und Schweinen teilen.

Bei all dieser Armut haben uns die Offenheit, die Herzlichkeit und auch die Fröhlichkeit der Insulaner sehr beeindruckt. Wir haben sie in ihrem Lebensalltag erlebt, wurden von ihnen in ihre Hütten eingeladen und manchmal auch bewirtet. Besonders die Kinder waren neugierig und ließen sich gerne von uns fotografieren.

Neben dem intensiven Kontakt zu den Menschen haben uns auch die Schönheit der Insel Ometepe, die farbenfrohe Pflanzenwelt, die imposante Tierwelt und immer wieder der Blick auf die beiden Vulkane Maderas und Concepción in ihren Bann gezogen.

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Fri, 23 Sep 2011 11:57:39 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/211/19/Bericht-aus-Ometepe
Letztes &bdquo;Offenes Treffen Ometepe&ldquo; in 2011 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/210/19/Letztes-bdquo-Offenes-Treffen-Ometepe-ldquo-in-2011 Über das Schicksal Langzeitarbeitsloser und Empfänger von Hartz IV berichtete der gelernte Verwaltungsfachangestellte Björn Lange. Er arbeitete sieben Jahre lang als Leistungssachbearbeiter beim städtischen Sozialamt und der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) und erlebte hautnah die Umsetzung und Auswirkungen der Hartz IV-Reform.

Die zunehmende Armut hier, die Auswirkungen auf unser Sozialsystem, mit dem sich auch die UnterstützerInnen des Ometepe-Projektes beschäftigen, waren Gegenstand der Diskussion in den Behindertenwerkstätten Wiehl-Faulmert, zu der mehr als 30 Interessierte den Weg in die BWO gefunden hatten.

Deutlich wurde noch einmal, dass angesichts der zunehmend schwieriger werdenden Situation im eigenen Land die Vermittlung für ein Engagement in einem „Dritt-Weltland“ komplizierter geworden ist und Spendeneinnahmen in vielen Organisationen in den letzten Jahren zurückgegangen sind.

Auch für das Ometepe-Projekt ist die Vermittlung und Werbung für die Menschen auf Ometepe - anders als beim Beginn der Arbeit vor 18 Jahren - nicht leichter geworden. Auf der Insel bietet das Projekt vielen Menschen Hilfe im Bereich von Bildung und Gesundheit.

In den meisten Industriestaaten haben wir es - anders als in Entwicklungsländern – nicht mit einer absoluten Armut zu tun. Der ehemalige Präsident der Weltbank, Robert McNamara, definierte Armut so:

„Armut auf absolutem Niveau ist Leben am äußersten Rand der Existenz. Die absolut Armen sind Menschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung und Entwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere durch intellektuelle Phantasie und privilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft übersteigt.“

Die absolute Armutsgrenze ist bestimmt als Einkommens- oder Ausgabenniveau, unter dem sich die Menschen eine erforderliche Ernährung und lebenswichtige Bedarfsartikel des täglichen Lebens nicht mehr leisten können. Die Weltbank sieht Menschen, die weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben, als „arm“ an. Betteln und Hunger(-tod) gehen somit unmittelbar mit dem Begriff der absoluten Armut einher.

Erfreulich, dass das Interesse für die Arbeit auf Ometepe nicht abnimmt und glücklicherweise immer mehr Menschen bereit sind, sich während ihres kurzen oder längeren Aufenthaltes auf Ometepe zu engagieren.

Nach guter Vorbereitung war in den letzten Wochen die Allgemeinmedizinerin Dr. Hedi Hogrefe aus Bergisch Gladbach, die bereits für „Ärzte für die dritte Welt“ in Ciudad Sandino in Managua gearbeitet hat, im Ometepe-Projekt aktiv.

Hedi Hogrefe und ihre Schwester Magdalene berichteten anhand einer Fotoschau über ihre Begegnungen mit den Patienten, die fruchtbare Zusammenarbeit mit Dr. Alvarado, dem Projektarzt, dem Ärzteteam, von ihren Eindrücken im Behindertenzentrum mit dem neuen Therapeuten und den Kindern in der Schule „La Esperanza“.

Kurz nach ihr kamen die Gynäkologin Dr. Danja Herb und ihr Ehemann, der Kinderarzt Dr. Christian Steuber, aus Ihringen gemeinsam mit ihren beiden Töchtern auf der Insel an. Sie unterstützten das Team in der Klinik und fuhren mit der Ambulanz in die Dörfer. Sie nahmen auch Kontakt zu Dr. Fabiola Gonzalez auf, die vierzehntägig eine frauenärztliche Sprechstunde in der Klinik in Altagracia hält.

Tausende von Fotos sind von den Beteiligten zusammengetragen worden und viele Berichte während des Aufenthaltes verfasst, die die Ometepe-Initiatoren per Email erreichten.

Christian Steuber hatte ebenfalls einige Fotos zugeschickt, die den Vortrag von Hedi Hogrefe ergänzten. Seinen Bericht erhalten wir in nächster Zeit.

In der Pause gab es wieder ein reichhaltiges Buffet, für das die TeilnehmerInnen gesorgt hatten. Der Abend endete nach dreieinhalb Stunden um 21.30 Uhr.

Das nächste Treffen wird der Neujahrsempfang 2012 sein, zu dem die Mitarbeiter für das Jahr 2012 einladen. Der Termin wird rechtzeitig mitgeteilt.

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Fri, 23 Sep 2011 11:53:20 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/210/19/Letztes-bdquo-Offenes-Treffen-Ometepe-ldquo-in-2011
Liebe Spenderinnen und Spender, http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/209/19/Liebe-Spenderinnen-und-Spender dank Eurer Unterstützung konnten wir über den Ev. Kirchenkreis An der Agger an das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" den Betrag von 15.000 € überweisen, der von dort auf 17.250€ augfestockt und nach Nicaragua überwiesen wurde.

Es ist die letzte Quartalsüberweisung in diesem Jahr. Zum Jahresbeginn werden wir den Abschlussbericht aus Ometepe vorliegen haben und dann entscheiden, ob wir wieder eine höhere Summe – u.a. für weitere Kleinkredite zu Beginn der Aussaat – nach Nicaragua überweisen. Das Projekt benötigt dringend ein weiteres Ambulanzfahrzeug für den Transport der behinderten Kinder und ihrer Mütter. Wir sind in guter Kooperation mit dem Kindermissionswerk.

Mit freundlichem Gruß
Monika und Michael Höhn

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Fri, 23 Sep 2011 11:48:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/209/19/Liebe-Spenderinnen-und-Spender
Den Armen Gerechtigkeit – den Hass besiegen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/208/19/Den-Armen-Gerechtigkeit-den-Hass-besiegen Monika und Michael Höhn waren zum 50. Priesterjubiläum am denkwürdigen 11. September eingeladen, an dem gleichzeitig das Patronats- und Pfarrfest gefeiert wurde. Gäste aus Nah und Fern waren angereist und es gab ein fröhliches Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern aus Nicaragua.

Im Namen des Ometepe-Projektes überbrachte Michael Höhn den Dank für die jahrelange Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und betonte noch einmal das Anliegen, das den Projektinitiatoren von Anfang an wichtig war: Die Entwicklungszusammenarbeit als eine ökumenische Zusammenarbeit zu fördern und zugleich ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen.

„...so hat es in der Vergangenheit mit dem Superintendenten des Ev. Kirchenkreises An der Agger, Jürgen Knabe, während Deiner Zeit in der Nümbrechter Klinik Zusammenkünfte gegeben, bei denen wir über die Armut hier und in Nicaragua gesprochen haben,“ betonte Michael Höhn in seiner Ansprache und las das Glückwünschschrieben von Superintendent Jürgen Knabe vor.

Heute – am 12. September 2011 – feiert Bischof Hombach mit seiner Familie seinen 78. Geburtstag. Am Donnerstag fliegt er zurück nach Nicaragua, das Land, das er liebt und in dem er seinen (Un)-Ruhestand verbringen will. Bernhard Hombach, gebürtiger Krefelder, studierte in Trier und in Löwen/Belgien am „Lateinamerikanischen Kolleg“, um nach der Weihe nach Lateinamerika gehen zu können. Von 1963 – 1975 arbeitete er als Priester in Argentinien, von wo er plötzlich und unter Lebensgefahr wegen des Militärputsches fliehen musste. Einige Monate macht er Vertretung als Deutschenseelsorger in Bogota in Kolumbien, geht dann nach Nigeria und nach Caracas in Venezuela. Seit 1987 lebt Bernhard Hombach in Nicaragua. Die Bischofsweihe findet 1995 in Juigalpa/Nicaragua statt. Einige Jahre später ist er Präsident der Caritas von Nicaragua.

Die Insel Ometepe gehörte mit zu seiner Diözese. Viele der mehr als 150 Besucherinnen und Besucher, die Monika und Michael Höhn in der 18-jährigen Projektarbeit nach Ometepe begleitet haben, erinnern sich gern an Bischof Hombach, der die Delegationen im Bischofsamt in Granada empfangen hat.

Schwester Ligia, eine ehemalige Mitarbeiterin des Bischofs, sagte in ihrer Dankesrede: „Eine Deiner Neuerschaffungen auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit ist das Schlichtungszentrum, wo die Armen ihre Konflikte mittels Dialog lösen können, bevor es vor Gericht geht, was den Armen Zeit und Geld spart und so ein Miteinander in sozialer Harmonie erlaubt. Dein bekehrender Dienst trägt den Stempel der Barmherzigkeit und als gutes Mitglied der Kirche hast Du stets die Armen bevorzugt und unter ihnen die im Stich gelassenen und gefährdeten Kinder...du hast stets das Volk von Nicaragua verteidigt, mit deinen weichen Worten und auch mit energischen Worten, wenn jemand an Ungerechtigkeit litt. Du warst und bist ein Hirte und deine Schafe kennen Deine Stimme.“

Zum Schluss sagt Schwester Ligia: „Deine Arbeit ist gewaltig und unter Deinem Leitspruch FRIEDEN und GERECHTIGKEIT kann man den faszinierenden Lebenslauf eines großen Priesters und Bischofs schreiben.“

Monika Höhn

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Mon, 12 Sep 2011 19:11:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/208/19/Den-Armen-Gerechtigkeit-den-Hass-besiegen
Ometepe im Gottesdienst der Ev. Freikirchlichen Gemeinde Hüttenstraße in Wiehl http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/207/19/Ometepe-im-Gottesdienst-der-Ev-Freikirchlichen-Gemeinde-Huettenstrasse-in-Wiehl Zum Gottesdienst am Sonntagmorgen, zu dem Pastor Siegrfried Wolf Michael und Monika Höhn eingeladen hatten, gab es ein freudiges Zusammentreffen von Menschen aus den verschiedenen Bereichen wie Schule, Ärzteschaft, Kindergarten, der Gemeinde und des Arbeitskreises Ometepe.

Aus dem „ Kreuz des Todes“ – einem Holzkreuz mit Maschendraht – wurde der „Baum des Lebens“ - geschmückt von den GottesdienstbesucherInnen mit vielen Blumen der Jahreszeit, an dem vor allem auch die afrikanischen Kinder aus der Gemeinde ihre Freude hatten. Dieses Kreuz erinnert an die Tradition der semana santa, der Osterzeit in Nicaragua, in der Wegeskreuze in den Dörfern von den Einheimischen mit Blumen geschmückt werden. Symbolisch wird so deutlich gemacht, dass nicht der Tod das letzte Wort behält, sondern das Leben.

Eine Kollekte von 500 € und eine großzügige Einzelspende anlässlich der Goldhochzeit zweier Gemeindemitglieder geht mit der nächsten Überweisung nach Ometepe und wird für den Bau eines Hauses für eine besonders bedürftige Familie sein.

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Sun, 28 Aug 2011 20:24:21 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/207/19/Ometepe-im-Gottesdienst-der-Ev-Freikirchlichen-Gemeinde-Huettenstrasse-in-Wiehl
Dank für eine großzügige Spende zur Goldhochzeit http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/206/19/Dank-fuer-eine-grosszuegige-Spende-zur-Goldhochzeit Liebe Höhns,
für unsere Goldene Hochzeit Anfang August hatten wir uns Spenden anstatt Geschenke gewünscht. Da wir das Ometepe-Projekt sehr schätzen und unsere Kinder das sehr unterstützt haben, ging ein Teil unserer Spende an dieses Projekt.

Wir grüßen Sie ganz herzlich
das Goldhochzeitspaar aus Wiehl ]]> Wed, 24 Aug 2011 20:35:34 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/206/19/Dank-fuer-eine-grosszuegige-Spende-zur-Goldhochzeit Gott sei Dank - Hilfe für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/205/19/Gott-sei-Dank---Hilfe-fuer-Ometepe Zum Frühstückskreis waren Monika und Michael Höhn ins Gemeindehaus der ev. Freikirchlichen Gemeinde in Wiehl eingeladen, um über die Arbeit auf Ometepe zu berichten.

„Ein wenig heimisch fühlen wir uns hier schon,“ sagte Michael Höhn bei seiner Vorstellung. Bereits 1993 hatte das Gemeindemitglied Matthias Repmann mit einer Band den Gottesdienst anläßlich der Silberhochzeit der Höhns in der Dorfkirche von Marienberghausen in Anwesenheit von Gästen aus Nicaragua den Gottesdienst musikalisch gestaltet.

Hier nahm die Arbeit für Ometepe ihren Anfang in Deutschland. Im Juni 2011 waren zwei Filmbeiträge im ERF Fernsehen erschienen, die sich vor allem mit der Hilfe für die Behinderten und den Hausbau beschäftigten. Ein Studiogespräch mit den beiden Initiatoren des Projektes beendete die Kurzbeiträge im ERF in Wetzlar. Pastor Siegfried Wolf dankte im Namen des Kreises und kündigte an, dass die Gottesdienst-Kollekte am kommenden Sonntag für Ometepe bestimmt sein wird.]]> Wed, 24 Aug 2011 20:34:11 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/205/19/Gott-sei-Dank---Hilfe-fuer-Ometepe In eigener Sache http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/204/19/In-eigener-Sache Liebe Besucher,
aufgrund einer Sicherheitslücke im "Motor" dieser Seite musste das Mehrsprachigkeitsmodul entfernt werden. An einer soliden Lösung wird gearbeitet. Vielen Dank für ihr Verständnis.

Dear visitors
due to a security vulnerability in the "engine" of this page, the multilingual module had to be removed. We are working hard to get a rock solid solution. Thank you for your understanding.
Estimados visitantes,
debido a una vulnerabilidad de seguridad en el "motor" de esta página el módulo multilingüe tuvo que ser removido. Para una solución sólida se trabaja. Gracias por su comprensión.
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Mon, 18 Jul 2011 10:14:19 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/204/19/In-eigener-Sache
Mitteilung an Spenderinnen und Spender http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/203/19/Mitteilung-an-Spenderinnen-und-Spender Zu Beginn eines neuen Jahres stellt das Verwaltungsamt des Ev. Kirchenkreises An der Agger in Gummersbach Spendenquittungen aus. Das ist nur dann möglich, wenn die vollständige Adresse des Absenders vorliegt. Auch in diesem Monat haben wir wieder eine erfreuliche Spende eines Mannes erhalten, den wir nicht kennen und dessen Adresse wir nicht ermitteln können.

So ist es nicht möglich, dass wir uns bedanken und zu unseren SpenderInnen persönlichen Kontakt aufnehmen – ein Anliegen, das uns besonders am Herzen liegt.

Auch aus 2010 liegen uns noch eine Reihe von Spendenquittungen ohne Adresse vor, die wir so lange aufbewahren, bis sich der Überweiser persönlich bei uns meldet.

Wir möchten also noch einmal nachdrücklich darum bitten, auf die kompletten Daten zu achten. Vielen Dank.
Die Mitarbeiterinnen für das Spendenkonto sind auf der Homepage zu finden.

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Sun, 17 Jul 2011 08:47:50 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/203/19/Mitteilung-an-Spenderinnen-und-Spender
Neuer Freiwilliger nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/202/19/Neuer-Freiwilliger-nach-Ometepe In diesen Tagen erhielten wir eine Email von ihm, in der er uns mitteilte: „Ich habe viel aus der Zeit hier gelernt und freu mich, dass ich es durchgehalten habe. Trotzdem fühle ich mich auch echt traurig, das hier alles hinter mir zu lassen, aber ich bleib noch ein bisschen in Lateinamerika.“

Im September wird Henryk abgelöst von Marcelo, der nach seiner Bewerbung und den Seminaren bei EIRENE in die Auswahl für seinen einjährigen Aufenthalt auf Ometepe gekommen ist.

Marcelo wurde am 27.12.1989 in Rio de Janeiro geboren und hat verschiedene Schulen von Februar 1997 bis 2010 besucht, danach eine dreijährige Ausbildung zum Bäcker absolviert. Marcelo spricht portugiesisch und englisch.

Gern möchte er seine Fähigkeiten an Interessierte weitergeben und auch die Frauen-Brotback-Kooperative in San Fernando unterstützen. Marcelo wird am 8. August 2011 nach Nicaragua fliegen und nach einem vierwöchigen Sprachkurs in Esteli ins Ometepe-Projekt gehen. Auf der Insel Ometepe wird er dann ein Jahr lang sein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.

Wir freuen uns, dass nun auch junge Leute aus Deutschland die Möglichkeit haben, Erfahrungen mit anderen Kulturen zu machen. Wir wünschen Marcelo dazu viele gute Erfahrungen mit den Menschen auf der Insel Ometepe.

Henryk, wir wünschen Dir alles Gute!.

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Fri, 15 Jul 2011 16:30:40 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/202/19/Neuer-Freiwilliger-nach-Ometepe
2. Rundbrief von Henryk Holstein aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/201/19/2-Rundbrief-von-Henryk-Holstein-aus-Ometepe Heute erhielten wir den zweiten Rundbrief von Henryk Holstein über EIRENE!

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Fri, 15 Jul 2011 16:27:15 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/201/19/2-Rundbrief-von-Henryk-Holstein-aus-Ometepe
Erinnerungsschilder als Hinweis auf weiteres Engagement http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/200/19/Erinnerungsschilder-als-Hinweis-auf-weiteres-Engagement Es war eine der letzten Stunden, in denen die Lehrerin Mechthild Sülzer ihre Klasse 4 b mit einer besonderen Aktion an Ometepe erinnerte.

Edith Fischer hatte von ihrem diesjährigen Aufenthalt auf Ometepe Kalebassen für die Schülerinnen und Schüler mitgebracht, die diese nun mit ihren Vornamen verzierten und bemalten.

Mit einem Loch versehen sollen diese Schilder an die vielfältigen Aktionen und Nicaragua-Besuche an ihrer Schule erinnern, wenn die Schülerinnen und Schüler nun an weiterführenden Schule wechseln.

„Wichtig ist, dass die SchülerInnen sich an all das erinnern, was an dieser Schule für Ometepe gemacht wurde und vielleicht auch an ihrer nächsten Schule ihr Engagement für Nicaragua fortsetzen,“ sagt die Klassenlehrerin. „Auch in meiner ersten Klasse im nächsten Schuljahr möchte ich die begonnene Arbeit für Ometepe fortsetzen,“ betont Mechthild Sülzer.

Vielen Dank für Eure kreativen Ideen und vielen Aktivitäten!

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Wed, 13 Jul 2011 09:49:32 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/200/19/Erinnerungsschilder-als-Hinweis-auf-weiteres-Engagement
Erfreuliche Spende für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/199/19/Erfreuliche-Spende-fuer-Ometepe Ingesamt 670 € spendete der Physik- und Mathematiklehrer der Gesamtschule Waldbröl, Gerhard Jenders, anlässlich seines 60. Geburtstags für Ometepe.
Von Familie, Freunden, Bekannten und dem Lehrerrat der Gesamtschule Waldbröl ist dieses Geld anstelle der üblichen Geschenke zum runden Geburtstag zusammen gekommen und an den Ev. Kirchenkreis An der Agger überwiesen worden.

„Bei meinem 50. Geburtstag waren 555 DM zusammengekommen,“ schreibt Gerhard Jenders. "Diesmal sollten es 666 € werden - nun sind es sogar 670 € geworden…"

Die MitarbeiterInnen im Ometepe-Projekt danken herzlich für diese Spende, die für einen Bus genutzt wird, der für den Transport der behinderten Kinder und ihrer Mütter angeschafft wird.

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Wed, 13 Jul 2011 09:47:43 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/199/19/Erfreuliche-Spende-fuer-Ometepe
Herzlichen Dank für die Konfirmations-Kollekte 2011 für die Behindertenarbeit auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/198/19/Herzlichen-Dank-fuer-die-Konfirmations-Kollekte-2011-fuer-die-Behindertenarbeit-auf-Ometepe Das Presbyterium stimmte zu, die diesjährige Kollekte für das Ometepe-Projekt zu spenden.
Pfarrer Matthias Schippel, der selbst das zweitärmste lateinamerikanische Land und die Insel Ometepe kennen gelernt hatte, informierte die Gäste über die Verwendung der Kollekte: Ein neues Fahrzeug wird dringend auf der Insel zum Transport der behinderten Kinder und ihrer Mütter gebraucht.

Die Kollekte von 1.000 € soll dazu ein erster Beitrag sein, der mit der nächsten Überweisung nach Ometepe geschickt wird.

Im Namen der behinderten Kinder und ihrer Familien auf Ometepe danken wir allen Spendern von ganzem Herzen.

Monika und Michael Höhn

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Wed, 13 Jul 2011 08:48:49 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/198/19/Herzlichen-Dank-fuer-die-Konfirmations-Kollekte-2011-fuer-die-Behindertenarbeit-auf-Ometepe
Korrektur des heutigen Presseartikels in der OVZ http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/197/19/Korrektur-des-heutigen-Presseartikels-in-der-OVZ Es heißt dort, dass wir 23.000 € aus der Aktion der Sternsinger überwiesen haben. Unsere Spenderinnen und Spender wissen, dass wir üblichereise vierteljährlich 25.000 € über den Ev. Kirchenkreis An der Agger zum Kindermissionswerk Die Sternsinger überweisen. Dort wird unsere Spende um 15% aufgestockt und nach Ometepe weitergeschickt.

Für das dritte Quartal 2011 haben wir 23.000 € überwiesen - davon 15% von den Sternsingern.

Das Geld kommt aus Einzelspenden, aus Benefiz-Veranstaltungen, Schulveranstaltungen, Zahngold und unserer Öffentlichkeitsarbeit (Verkauf von Büchern, Lesungen etc.) zusammen.

Seit nahezu 18 Jahren fördern wir das Ometepe-Projekt ohne Unterstützung öffentlicher Gelder, z.B. seitens des BMZ (Bundesministerium für wirtschaltliche Zusammenarbeit und Entwicklung), aus dem vor allem Städtepartnerschaften Gelder für Projekte beziehen. Das unterscheidet uns ganz wesentlich von vielen NGO`s. Hinzu kommt, dass wir alle unsere Reisen nach Nicaragua selbst finanzieren.

>Wir freuen uns, dass wir eine gute Kooperation mit den Sternsingern haben und als einziges ökumenisches Projekt auch auf ihrer Homepage zu finden sind. Nicaragua wird im kommenden Jahr im Mittelpunkt der Sternsingeraktion stehen.

Soweit zur Korrektur des heutigen Presseartikels in der OVZ.
In Oberberg Aktuell ist der ausführliche Original-Artikel nachzulesen (s.u.)

Sonnige Grüße
Monika Höhn

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=123478&cHash=82ea20b86c

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Tue, 05 Jul 2011 09:11:38 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/197/19/Korrektur-des-heutigen-Presseartikels-in-der-OVZ
Die kleinwüchsige Inge Kesterke zu Gast http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/196/19/Die-kleinwuechsige-Inge-Kesterke-zu-Gast „Ein bisschen kleiner“ war das Thema, zu dem Frau Paulini, die Vorsitzende der Frauenhilfe Drabenderhöhe, Monika Höhn zu einem Vortrag aus ihrem Buch mit gleichnamigem Titel eingeladen hatte. Mitgekommen war auch die 7o-jährige, 1,05 m große Inge Kesterke, Titelfigur und Mitautorin des Buches. Sie hatte in der Vergangenheit an verschiedenen Fahrten des Kirchenkreises nach Israel, Türkei und Griechenland teilgenommen und freute sich, Frau Paulini wieder zu sehen.

Inge Kesterke war gerne bereit, auf Fragen Auskunft zu geben, die vor allem den Alltag kleinwüchsiger Menschen anbelangten.

Die Zuhörerinnen erfuhren Erstaunliches über das Leben von Inge Kesterke, über ihr Elternhaus und ihre Kindheit, die sie in Börnhausen verlebt hat, in dem ihre 97-jährige Mutter heute noch lebt. Auch über ihre Tätigkeit in der Lohnbuchhaltung der Firma Kampf in Wiehl-Mühlen, ihren kleinwüchsigen und schon lange verstorbenen Mann und ihren im Dezember 2009 verstorbenen Sohn, der ebenfalls kleinwüchsig war.

„Das Buch soll über die Berichte von kleinwüchsig Betroffenen hinaus Denkanstöße vermitteln, wie die Gesellschaft mit behinderten Menschen umgeht, “ ist das Resümee von Monika Höhn. So wendet sich das Buch auch an Leser, die sich mit Fragen moderner Medizin und der vorgeburtlichen pränatalen Diagnostik beschäftigen, ebenso wie mit der Frage nach lebenswertem und „lebensunwertem“ Leben. „Inge Kesterke ist die beste Botschafterin bei unseren gemeinsamen Veranstaltungen und ein mutmachendes Beispiel für gelungene Integration behinderter Menschen. Wir gehen deshalb zusammen in Schulen, in Kindergärten oder in Frauenhilfen.“

„Es kommt auch entscheidend darauf an, wie ich selbst auf die Menschen zugehe“, sagte Inge Kesterke zum Abschluss im Frauenkreis. „Wenn die Menschen zu meinen Kleinwuchs ehrliche Fragen stellen, bin ich gerne bereit, ihnen Auskunft zugeben.“

Das Honorar von 50 € ist für die Behindertenarbeit auf Ometepe vorgesehen.

Höhn, Monika „Ein bisschen kleiner“, IATROS-Verlag, ist in jeder Buchhandlung zu bestellen.

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Mon, 04 Jul 2011 16:40:39 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/196/19/Die-kleinwuechsige-Inge-Kesterke-zu-Gast
Neue "alte" Ehrenamtler im Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/195/19/Neue-alte-Ehrenamtler-im-Projekt Sie stellen sich selbst so vor:

Wir sind beide um die 65 Jahre alt, haben 4 'Kinder' ( 30 – 44 Jahre alt ) und 2 Enkelkinder ( 18 und 25 Jahre alt ). Nora ist Sprachlehrerin und Mitgründerin sowie erste Lehrerin der sehr guten deutschen Schule in Managua/ Nicaragua. Hier unterrichtet sie hauptsächlich englisch in Firmen und an der Volkshochschule.

Peter ist Schiffahrtskaufmann und arbeitete 43 Jahre fuer Hapag-Lloyd, davon von 1975-1979 auch als Owners Rep in Nicaragua. Unsere gemeinsamen Hobbies sind: Reisen, Bücher lesen, Musik, Sport und Gartenarbeit.

Seit dem Sommer 1979 leben wir in Deutschland. Nach dem Unwetter MITCH gründeten wir eine Hilfsorganisation, um armen Familien in Nicaragua zu helfen. Wir schickten insgesamt 55 Container mit hochwertigen Sachspenden im Wert von über 3 Millionen Euro, darunter auch Sendungen von Monika und Michael Höhn für Ometepe. Heute konzentrieren wir uns auf Hilfe und Bildung für Kinder und Jugendliche in Nicaragua. So wird zurzeit ein Mädchenheim gebaut sowie eine Schule für 200 Kinder. Für 12 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit wurde uns im Dezember des vergangenen Jahres das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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Wed, 29 Jun 2011 12:24:35 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/195/19/Neue-alte-Ehrenamtler-im-Projekt
Bundesweite Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen am 28.12.2011 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/194/19/Bundesweite-Eroeffnung-der-Aktion-Dreikoenigssingen-am-28-12-2011 Das Bistum Mainz ist nach 1989 zum zweiten Mal Gastgeber einer Aktionseröffnung der Sternsinger, die jedes Jahr ein anderes Bistum ausrichtet. Die Eröffnung bereitet federführend der Diözesanverband Mainz des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vor. Geplant sind unter anderem ein festlicher Gottesdienst mit dem Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, und ein Zug der Sternsinger durch die Innenstadt. Darüber hinaus werden für die Mädchen und Jungen Workshops vorbereitet zum Thema Kinderrechte und zum Leben von Kindern in Nicaragua, dem Beispielland der kommenden Aktion.

P.S. Wir freuen uns, dass das Kinderbuch von Monika Höhn "Die Kinder vom Vulkan Maderas", das vom Kindermissionswerk mit finanziert worden ist, ein gute Werbung für Nicaragua und unsere ökumenische Zusammenarbeit sein wird. Wir bitten insbesondere alle katholischen UnterstützerInnen auf das Buch hinzuweisen, das für die Pfarrbibliotheken beim Kindermissionswerk in Aachen und in allen Buchhandlungen bestellt werden kann.

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Wed, 29 Jun 2011 12:17:24 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/194/19/Bundesweite-Eroeffnung-der-Aktion-Dreikoenigssingen-am-28-12-2011
Sommerliches Ometepe-Treffen mit nachhaltiger Überraschung http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/193/19/Sommerliches-Ometepe-Treffen-mit-nachhaltiger-ueberraschung Michael Höhn informierte anhand einer Beamer-Präsentation über Entwicklungen in der Schule, in der Klinik „La Esperanza“ und aus dem Behindertenbereich. Die Projektinitiatoren Monika und Michael Höhn erhalten jeden Monat Berichte und Abrechnungen, die vom Projektarzt Dr. Alvarado, der Psychologin Karla Varela und den Projektleitern, den beiden Agrar-Ingenieuren Alcides Flores und Dr. Jorge Quintana an jedem 15.en eines Monats zugeschickt werden.

„Die Transparenz in der Projektarbeit und die Verwendung von Spenden ist von entscheidender Bedeutung“, wissen alle MitarbeiterInnen. So konnte gerade wieder in Kooperation mit dem katholischen Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ die Summe von 23.000 € für das dritte Quartal 2011 an die Projekte im Bereich Gesundheit, Bildung, Kinderspeisung und die Behindertenarbeit nach Ometepe überwiesen werden.

„Das ist möglich geworden durch persönliche Initiativen von Schulen, Kindergärten, und Buchveröffentlichungen.“ Erfreulich, dass der Kreis der ehrenamtlichen 12 MitarbeiterInnen sich wieder um 5 neue MitarbeiterInnen erweitern konnte. So sind die Hospizkrankenschwester Ursula Blonigen, die Sozialpädagogin Anke Groß aus Wiehl, und die Arbeitsmedizinerin Dr. Susanne Lindner aus Köln, sowie die Lehrerin Nora Baltodano Paniagua de Albrecht und ihr Mann, der Kaufmann i.R. Peter Albrecht aus Seevetal bei Hamburg zur beratenden Unterstützung mit dabei. Alle kennen das Ometepe-Projekt.

Die Allgemeinmedizinerin Dr. Hedi Hogrefe aus Bergisch Gladbach wurde für ihre Reise nach Ometepe verabschiedet. Mitte Juli wird sie gemeinsam mit ihrer Schwester Magdalene Nelges, einer Lehrerin aus der Lüneburger Heide, für einige Wochen das Projekt auf Ometepe begleiten. Sie ist somit die 5. Ärztin, die neben ihren 6 männlichen Kollegen aus Deutschland auf Ometepe im Einsatz ist.

Eine Patientin von Frau Dr. Hogrefe bedankte sich für den informativen Ometepe-Abend und überwies überraschend 2.000 €. „Ich habe durch Sie erfahren, was Behinderung in einem Entwicklungsland bedeutet. Ich habe selbst einen 27-jährigen behinderten Sohn…“

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Wed, 29 Jun 2011 12:13:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/193/19/Sommerliches-Ometepe-Treffen-mit-nachhaltiger-ueberraschung
Bericht von Laura und Jörg http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/192/19/Bericht-von-Laura-und-Joerg Famulaturbericht
Clinica la Esperanza, Santo Domingo, Ometepe
23.05.2011-19.06.2011

Durch den Bericht von Herrn Nowak, einem Famulanten in der Clinica vor 2 Jahren, waren wir auf das Projekt aufmerksam geworden und nahmen uns vor, 4 Wochen unserer Mittel- und Südamerikareise für das Projekt Ometepe Alemania mit Herrn Doktor Alvarado zu arbeiten. Grossartig war die schnelle und freundliche Kommunikation mit den Projektinitiatoren Monika und Michael Hoehn, welche uns den Weg schnell bahnten.

Wir hatten durch den oben erwähnten Bericht schon einige Vorstellungen und Wünsche an die Famulatur. So stellten wir uns vor, einiges über Tropenmedizin zu lernen, erhofften uns den medizinischen Fachwortschatz in Spanisch schnell anzueignen und einen Einblick in die Medizinalversorgung eines Entwicklungslandes zu gewinnen.

Sprachlich hatten wir anfänglich doch mehr Schwierigkeiten als erwartet. Aspekte wie der nicaraguanische Akzent- sehr viel schneller und nuscheliger als das mexikanische oder spanische Spanisch-, inseleigene Woerter für bestimmte Krankheitssymptome, hier half uns der Arzt natürlich beim Verständnis, sowie laute Deckenventilatoren oder Generatoren vor der Tür, schlechte Zahnstati der Patienten. Nicht zu unterschätzen war auch das Klima, entweder es ist heiss und stickig oder es stürmt und regnet. Dazwischen gibt es nichts. Da wir gerade zum Anfang der Regensaison kamen, hat uns die Schwüle oft matt und kraftlos gemacht.

Wir waren erstaunt über das Arztzimmer, man erwartet doch ein weisses, steriles Arztzimmer mit viel Platz, anstelle dessen war das Zimmer eng und die Wände und Regale vollgehangen, bzw. -gestellt. Um ehrlich zu sein erschreckten wir uns ein wenig, weil es sich eben so wenig vertraut anfühlte, so wenig “arztmässig” mit dem grossen Skorpion an der Wand, dem lachenden knallgrünen Kermit und den roten, glänzenden Herzen aus Deutschland. Natuerlich machte Doktor Alvarado diesen Eindruck sofort wieder wett mit seinem blauen Kasack und seiner freundlichen Autorität.

Wir haben viel in dem Sinne von der Famulatur profitiert, indem wir mit den wenigen Untersuchungsmethoden (2 mal im Monat gibt es die Möglichkeit einer Ultraschalluntersuchung auf der Insel; ein Röntgengeraet fehlt komplett, was ich schon etwas dramatisch finde, wenn man bedenkt, dass auf der Insel 35.000 Menschen leben; eine Blutuntersuchung umfasst die Standartparameter; Stuhl- und Urinuntersuchungen können erfolgen – erschreckend, dass eine Frau mit Zervix-Ca und ausgeprägtem Kolposkopiebefund 3 Monate auf einen Termin bei einem Gynäkologen auf dem Festland warten muss-), die zu Verfügung standen, anhand der klin. Anamnese und körperlichen Untersuchung eine Diagnose stellen mussten. Zu jedem Fall sollten wir Behandlungsmöglichkeiten erwähnen und besprachen die Fälle meist nach. Bei fehlendem Wissen unsererseits gab es gleich eine kleine “tarea” für zu Hause, was sehr hilfreich war.

Überrascht waren wir von der Vollständigkeit der Apotheke. Erstaunt, dass die Menschen trotz der sehr günstigen Medikamente, zum Teil auf das Antibiotikum verzichten und dann im Verlauf stärker erkranken. Man kann die Armut manchmal garnicht fassen, da sie zum Teil eben nicht so offensichtlich von den stolzen Nicas offengelegt wird.

Schwierig war es, das Bild des Arztes hier zu verstehen, bzw. auf sich anzuwenden, was uns auch nicht gelungen ist. Herrn Doktor Alvarado missfiel es, wenn wir einmal sagten: “No lo se.” Der Arzt in Nicaragua weiss alles! Kennt jeden Film, jedes Buch, weiss sogar, wie man einen Kuchen backt, da die Menschen das von einem hier erwarten. Man soll sich dementsprechend als Alleswisser präsentieren. Aus Deutschland sind wir dann doch eher die beratende Funktion des Arztes gewöhnt, oft sind die Pat. in Deutschland durch das Internet überinformiert. Wenn man hier den Pat. eine Krankheit näherbringen möchte, muss man oft bei den ganz basalen Dingen anfangen. So erlebten wir es zum Beispiel, als wir zweifach einen Vortrag über Anämie im Kindesalter hielten. Und selbstverständliches Wissen, z.B. das über eine ausgewogene Ernaehrung, sind hier fern.

Auch waren die Gespräche mit dem Arzt und Herrn Holstein, dem Zivildienstleistenden, über andere Aspekte Nicaraguas sehr aufschlussreich, auch wenn zum Teil noch mehr Fragen aufkamen.

Unsere Erwartungen an den Arzt wurden über alle Maßen hinaus erfüllt. Wir waren angetan von dem ständigen Engagement von Herrn Doktor Alvarado. Soviel Bemühen und Aufmerksamkeit waren wir von Ärzten in den Berliner Krankenhäusern nicht gewohnt. Angenehm war auch die Wertlegung auf die Basics in der Medizin, die in unserem Studium gerne mal aus den Augen verloren werden, um sich dann im Kleinen zu verstricken. Wir haben sehr von dem überaus fundiertem Wissen des Arztes profitiert. Grossartig war auch der weite Themenbereich, in dem wir uns bewegten, da der Arzt zugleich Pädiater, Gynäkologe, Internist, Infektiologe, Psychiater, Orthopäde, Dermatologe, Neurologe und Tropenmediziner ist. Es war toll zu sehen, dass es noch möglich ist, auf seine Patienten einzugehen, ihnen viel Raum zu geben auch für private Probleme und ihnen viel Einfühlsamkeit und Respekt entgegenzubringen, wie Herr Doktor Alvarado dies zu tun pflegt.

Wir sind sehr dankbar für diese tolle Erfahrung.

Laura Stoever
Joerg Staschewski

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Wed, 29 Jun 2011 12:05:48 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/192/19/Bericht-von-Laura-und-Joerg
Unterstützung durch das Ometepe-Projekt für das Ernährungsprogramm der Kinder aus Balgüe - Dank aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/191/19/Unterstuetzung-durch-das-Ometepe-Projekt-fuer-das-Ernaehrungsprogramm-der-Kinder-aus-Balguee---Dank-aus-Ometepe Kinderernährungsprogramm, im Juni 2011
Roberto Mairena Proyecto Mano Amiga Balgüe, Isla Ometepe

Das Programa de Nutrición Infantil (PNI) (Kinderernährungsprogramm ), ist eine Initiative zur Verbesserung der Ernährungsumstände der Kinder mit Ernährungsmängeln im frühen Wachtumsstadium, hauptsächlich Kinder im Alter von 2 bis 8 Jahren. Das Programm besteht aus einem nutritiven Frühstück mit Milch, Eiern, Früchten, Multivitaminen, Brot und anderen Lebensmitteln, die man im Laufe der Woche abwechselnd serviert. Gleichfalls fördert man Gesundheit und Hygiene bei santitärer Praxis wie das Waschen von Lebensmittln, der Hände und Zähne.

Zur Zeit betreut das Programm eine Gruppe von 70 Kindern und diese werden aus den ärmsten Familien gewählt, wo die Väter arbeitslos sind oder die Mütter von den Männern verlassen wurden, so dass diese Kinder ohne väterliche Hilfe blieben. Vorher bestand das Programm aus einem Frühstueck von Montag bis Samstag, jetzt wurde es um ein Mittagessen am Sonntag erweitert.

Proyecto Mano Amiga (Projekt der freundlichen Hand) dankt Proyecto Bona Fide, BOSNIEN, und dem Ometepe Projekt, Deutschland, dafür, dass sie den Kindern Hoffnung geben und für ihr Interesse an einer gesunden Entwicklung der Kindheit in unserer Gemeinde. Benutzung der Einrichtungen, wo man das Kinderernährungsprogramm durchführt. Danke an alle Freunde , die dieses Programm für die Kinder unserer Gemeinde möglich machen.

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Wed, 29 Jun 2011 12:01:26 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/191/19/Unterstuetzung-durch-das-Ometepe-Projekt-fuer-das-Ernaehrungsprogramm-der-Kinder-aus-Balguee---Dank-aus-Ometepe
Erfreuliche Spende für die Behindertenarbeit auf Ometepe - Vielen Dank dafür! http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/190/19/Erfreuliche-Spende-fuer-die-Behindertenarbeit-auf-Ometepe---Vielen-Dank-dafuer Sie erinnern sich sicherlich an mich, Hedi hatte mich einfach mitgeschleppt, weil ich mehr über das Projekt Ometepe erfahren wollte. Hierbei war ich von der Arbeit mit den behinderten Menschen auf Ometepe besonders angerührt. Ich habe selbst einen 27 jährigen behinderten Sohn. Er ist körperlich fit und arbeitet in Köln in einer Werkstatt für Behinderte. So weiß ich, wie wichtig für ihn die Möglichkeit ist, zu arbeiten und Anerkennung darüber zu finden. Dass Sie Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten auch in einem so armen Land schaffen, finde ich besonders wichtig, da gerade Behinderte kaum eine Lobby haben. Mir hat gut gefallen, dass mir ganz handfest und sehr "ehrlich" deutlich wurde, was es heißt, ein solches Projekt zu entwickeln und dass damit natürlich auch Probleme verbunden sind. Zusammen mit meinem Mann möchte ich mich gerne weiter mit Ometepe beschäftigen und habe schon sehr neugierig im Internet auf Ihrer Homepage herumgestöbert und in dem von Ihnen erworbenen Buch gelesen. Hedi wird mir von Ihrem Besuch in Ometepe erzählen und sicherlich werde ich auch Gelegenheit haben, weiterhin mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Ich habe Ihnen eine Spende von 2000 € überwiesen, weil mich Ihre Arbeit überzeugt. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute

Ihre Hildegard Suhr

P.S. Unser behinderter Sohn Johannes ist übrigens sehr munter und beweglich, fährt selbstständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Köln, hat eine Freundin, die im Rollstuhl sitzt, lebt auch recht selbstständig in einer Form von betreutem Wohnen nicht weit von uns. Sein Problem ist weniger seine leichte geistige Behinderung, sondern vielmehr seine psychischen Schwierigkeiten bedingt durch seine Frühgeburt. Er wog unter 800 Gramm. Dies war vor 27 Jahren sehr grenzwertig, um zu überleben - sicherlich ist es in Nicaragua heute noch fast unvorstellbar, mit einem solchen Geburtsgewicht zu überleben. Ich habe Johannes ein bisschen von Nicaragua erzählt, er meinte, das könne er sich nicht vorstellen, dass es z.B. für seine Freundin keinen Rollstuhl gäbe und dass man Behinderte tragen müsste. Er hat nichts dagegen, wenn Sie sein Foto nach Ometepe schicken. Unser zweiter Sohn, der 25 Jahre alt ist, studiert Sonderpädagogik und profitiert als Erwachsener von seinen Erfahrungen im Umgang mit Behinderung. In der Kinder- und Jugendzeit war dies allerdings eine riesige Herausforderung für uns alle.

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Thu, 23 Jun 2011 09:41:47 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/190/19/Erfreuliche-Spende-fuer-die-Behindertenarbeit-auf-Ometepe---Vielen-Dank-dafuer
Nicaragua errichtet Internationalen Flughafen auf der Isla de Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/189/19/Nicaragua-errichtet-Internationalen-Flughafen-auf-der-Isla-de-Ometepe Der Flughafen wird eine Start-und Landebahn von 1.500 Metern Länge und 23 Metern Breite besitzen und soll bereits im nächsten Jahr betriebsbereit sein. Laut Angaben aus Managua können Maschinen mit bis zu 42 Passagieren abgefertigt werden, eine tägliche Flugverbindung nach Costa Rica ist ebenfalls vorgesehen. Der Bau des Flughafens erfordert eine Investition von rund sieben Millionen US-Dollar, Angaben über die Finanzierung wurden nicht bekannt gegeben.

Ometepe ist mit etwa 270 km² die weltweite größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee. Sie liegt im Departamento Rivas der Republik Nicaragua in Mittelamerika. Die beiden Vulkane Concepción (ca. 1.610 Meter – letzter Ausbruch 2010) und Maderas (1.394 Meter – Datum des letzten Ausbruchs nicht bekannt) kennzeichnen die Insel und geben ihr die Form einer Acht.

Eine Besonderheit der Insel, die laut den Tourismus-Behörden von Nicaragua ein hohes touristisches Potenzial besitzt, ist die unterschiedliche Art von Sandstränden: Zum einen begegnet man schwarzem Sand aus Vulkangestein, zum anderen kann man am Playa Santo Domingo, auf dem Isthmus zwischen den beiden Vulkanen, fast den typischen Charakter karibischer Sandstrände genießen.

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Thu, 23 Jun 2011 09:37:41 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/189/19/Nicaragua-errichtet-Internationalen-Flughafen-auf-der-Isla-de-Ometepe
Erfreuliche Mitteilung von Michaela Aston von der Königin Luise Schule in Köln http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/188/19/Erfreuliche-Mitteilung-von-Michaela-Aston-von-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln Durch Sponsorenläufe hat sie das Projekt bereits in den Vorjahren mit mehreren tausend Euro unterstützt.

Liebe Moni, lieber Micha,

die Klasse 9b hat für diverse Auftritte Geld bekommen und die Schüler wissen nicht, was sie mit den 300 Euro machen sollen. Da konnte ich natürlich schnell helfen… das Geld wird in den nächsten Tagen auf das Spendenkonto für Ometepe gebucht.

Ganz liebe Grüße
Eure Michaela

P.S. Am 5. Juli ist auch wieder der Sponsorenlauf und ich hoffe sehr, dass uns das Wetter diesmal keinen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe gerade das Elternschreiben dafür getippt. Euch noch einen schönen Sonntag und ganz lieben Gruß Michaela

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Thu, 23 Jun 2011 09:33:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/188/19/Erfreuliche-Mitteilung-von-Michaela-Aston-von-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln
Sommerliches Ometepe-Treffen in Wiehl-Faulmert am 18. Juni 2011 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/187/19/Sommerliches-Ometepe-Treffen-in-Wiehl-Faulmert-am-18-Juni-2011 Wider Erwarten kamen trotz des wechselhaften Wetters 30 Gäste.

Das „Offene Treffen Ometepe“ mit Informationen aus Nicaragua und Aktivitäten in Deutschland fand in der Cafeteria statt und Michael Höhn informierte anhand einer Beamer-Präsentation über Entwicklungen in der Schule, in der Klinik und im Behindertenbereich, über Ein- und Ausgänge von Finanzen und die ökumenische Zusammenarbeit mit dem Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen.

Einige neue Interessierte, auch jüngere Leute, waren zum ersten Mal dabei. Ralf Debus, ein ehemaliger Schüler von Michael Höhn aus dem Berufskolleg Dieringhausen, Bäckermeister in Gummersbach, kam mit Frau Andrea und Sohn Tristan und spendete für die Kaffeetafel eine Platte mit Maracujaschnitten, deren Geschmack einige von uns an Ometepe erinnerten. Die Allgemeinmedizinerin Dr. Hedi Hogrefe aus Bergisch Gladbach wurde für ihre Reise nach Ometepe verabschiedet. In vierzehn Tagen wird sie gemeinsam mit ihrer Schwester Magdalene Nelges, einer Lehrerin aus der Lüneburger Heide, für einige Wochen auf Ometepe das Projekt begleiten. Sie ist somit die 4. Ärztin, die neben ihren 5 männlichen Kollegen aus Deutschland auf Ometepe arbeitet.

Schade, dass diesmal keine Fotos geschossen wurden. Die wurden aufgrund der anregenden Gespräche einfach vergessen. ]]> Mon, 20 Jun 2011 09:30:17 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/187/19/Sommerliches-Ometepe-Treffen-in-Wiehl-Faulmert-am-18-Juni-2011 Dank für Spenden an das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/186/19/Dank-fuer-Spenden-an-das-Ometepe-Projekt Für seine Vortragstätigkeit in der Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht spendete der Wiehler Neurologe Diether Steves, der seit vielen Jahren im Ometepe-Projekt tätig ist, sein Honorar von 800 EUR an das Projekt auf der Insel Ometepe zur Anschaffung neurologischer Medikamente.

Eine weitere Spende über 2.500 EUR erhielt das Projekt von Wolfgang Lenz aus Bergneustadt, dessen Firma Jäger Ausbau in Dortmund jährlich 5.000 EUR an das Projekt zum Bau fester Häuser auf Ometepe spendet. Ein Ometepe-Modellhaus steht im Berufskolleg Gummersbach-Dieringhausen, dessen Dach bereits mit Hilfe von Wolfgang Lenz finanziert werden konnte.

Dieser erste Teilbetrag ist nun für den Kauf eines neuen Fahrzeugs auf der Insel für den Transport der schwerst mehrfach behinderten Kinder vorgesehen. Sie sollen aus ihren Hütten in das 2009 errichtete Behindertenzentrum transportiert werden, das auch aus dem Spendenfonds finanziert werden konnte.

 

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Wed, 25 May 2011 19:03:58 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/186/19/Dank-fuer-Spenden-an-das-Ometepe-Projekt
Feinster Jazz für Ometepe im Burghaus Bielstein http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/185/19/Feinster-Jazz-fuer-Ometepe-im-Burghaus-Bielstein Das Vamosatrio aus Waldbröl mit seinen drei hervorragenden Musikern (Matthias Schippel, Piano, Norbert Jorzik, (Bass) und Martin Schulte, (Schlagzeug) schenkte den Jazzfreunden einen wirklich genussvollen Abend, den Matthias Schippel so einführte:

„Das Vamosatrio besteht seit etwa drei Jahren und hat sich verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Neben eigenen Kompositionen und freien Jazzimprovisationen sind dies Stücke aus verschiedenen Kulturen wie Lateinamerika oder Afrika (Ethno-Jazz).“

Auch die Jazzimprovisation über klassische Stücke gehört zum Repertoire (Jazz meets Classic). Besonders gern spielt das Trio Kompositionen der ehemaligen schwedischen Gruppe e.s.t. (Esbjörn Svenson Trio)

Das Vamosatrio tritt seit Jahren beim Waldbröler Musiksommer und zu anderen Gelegenheiten in der Region auf.

„Es wäre schön“, meinte eine Zuhörerin, „wenn dieses Trio wieder einmal im Burghaus zu hören ist.“

Das Trio spielte vor einem kleinen Publikum von etwa 30 ZuhörerInnen, das sich mit stehenden Ovationen bei der Musikgruppe bedankte und sich eine baldige Wiederholung dieses Konzertes im Burghaus wünschte.

F.d.R.
Monika Höhn
 

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Sun, 15 May 2011 10:34:48 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/185/19/Feinster-Jazz-fuer-Ometepe-im-Burghaus-Bielstein
Benefizkonzert von »Vamos« http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/184/19/Benefizkonzert-von-Vamos Am 13. Mai findet auf der Burg Bielstein ein Benefizkonzert des Trios »Vamos« zugunsten des Ometepe-Projektes statt.

Wir freuen uns auf Eurer Erscheinen!

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Thu, 05 May 2011 09:17:30 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/184/19/Benefizkonzert-von-Vamos
Neue Mitarbeiterinnen im Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/182/19/Neue-Mitarbeiterinnen-im-Ometepe-Projekt Wir haben uns schon lange damit beschäftigt, jüngere MitstreiterInnen für den engeren "Beraterkreis" zu finden, der uns beide in der täglich anfallenden Arbeit unterstützt und über Prozesse sowohl auf Ometepe als auch im Ablauf hier gut informiert ist. Das war nicht so leicht. Den meisten Jüngeren ist ein zusätzliches Engagement neben ihrer Berufstätigkeit zuviel - das können wir gut nachvollziehen.

Glücklicherweise standen uns bei wichtigen Entscheidungen immer Experten zur Beratung zur Verfügung, so dass wir viele Einschätzungen im Blick auf die Entwicklungs-Zusammenabeit mit unseren Partnern besprechen und uns austauschen konnten.

Nun freuen wir uns ganz besonders darüber, dass wir nach langen Überlegungen jüngere Mitstreiter für die Projektarbeit gewinnen konnten, die sowohl Ometepe kennen als auch die Arbeitsstruktur hier vor Ort.

Herzlich willkommen!

Ursula Blonigen, Hospizkrankenschwester aus Wiehl (hat zum zweiten Mal Ometepe besucht) Anke Groß, Sozialpädagogin aus Wiehl (war bereits auf Ometepe und kennt unsere Arbeit seit vielen Jahren) Dr. Susanne Lindner, Allgemein- und Arbeitsmedizinerin (war ebenfalls zwei Mal auf Ometepe) Wir freuen uns und fühlen uns entlastet, da wir uns gerade bis zum Jahreswechsel in einer Umzugssituation befinden und in ein Mehrgenerationenhaus nach Wiehl einziehen werden.

Monika und Michael Höhn

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Mon, 11 Apr 2011 17:08:04 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/182/19/Neue-Mitarbeiterinnen-im-Ometepe-Projekt
2. Ometepe-Treffen in Wiehl-Faulmert am 1. April 2011 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/183/19/2-Ometepe-Treffen-in-Wiehl-Faulmert-am-1-April-2011 Anhand einer Power-Point-Präsentation wurde die Arbeit des Projektes im ersten Quartal 2011 vorgestellt, die Überweisung aus dem Spendenfonds über 30.000 € für das 2. Quartal auf die Insel und die Arbeit der Reisegruppe während ihres 4-wöchigen Aufenthaltes.

Nicole Babitsch, Physiotherapeutin aus Gummersbach, stellte ihre Arbeit von Therapiestühlen für die schwerstbehinderten Kinder im einzigen projekteigenen Behindertenzentrum auf der Insel in Santo Domingo vor. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit ihrer Freundin, der aus Spanien kommenden Übersetzerin Carmen Garcia, sowie den nicaraguanischen Schreinern und der Schneiderin.

Mit einem reichhaltigen Buffet und einem Blumenstrauß als Dank für die geleistete Arbeit, den Monika und Michael Höhn ihren Mitreisenden übergaben, endete ein spannender Abend.

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Fri, 08 Apr 2011 17:41:52 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/183/19/2-Ometepe-Treffen-in-Wiehl-Faulmert-am-1-April-2011
Ein Spendenhaus für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/181/19/Ein-Spendenhaus-fuer-Ometepe Gerade erst von ihrem mehrwöchigen Aufenthalt aus Nicaragua zurückgekehrt, kam sie in die Klasse 9 und 10, um über die aktuelle Situation auf der Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See zu berichten. Die Schülerinnen und Schüler erhielten auch Informationen über die ganz anderen Ess- und Trinkgewohnheiten der nicaraguanischen Landbevölkerung und staunten nicht wenig, dass Frauen mit den Fingern essen.

Einige Alltagsgeräte, wie macheten (große Messer), candiles (Blechdosen), die in den Hütten der armen Bevölkerung für Licht sorgen, hatte Monika Höhn mitgebracht. Die Schüler erfuhren viel über das einfache Essen der Bevölkerung, das in der Hauptsache aus Reis, Bohnen und Kochbananen besteht. Und dass die Menschen, die immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, das Wasser aus dem See trinken. Reis und kleine rote nicaraguanische Bohnen hatte Frau Höhn mitgebracht, die sich in Kalebassen befanden, die den Menschen als Geschirr dienen. So gab der Vortrag einen guten Einblick in die Kultur dieses kleinen mittelamerikanischen Landes,dem zweitärmsten in Lateinamerika. Fotos von der Insel über den Alltag in diesem zweitärmsten Land Lateinamerikas waren zu betrachten, ebenso ein Kochbuch aus Nicaragua und Bildbände, die in den vergangenen 18 Jahren von den Eheleuten Höhn geschrieben wurden.

Alle Schülerinnen und Schüler erhielten Flyer zu dem gerade herausgegebenen Buch „Auf alle Fälle raus - Freiwillige berichten aus Nicaragua“, das Monika Höhn gemeinsam mit ihrem Mann herausgegeben hat und das als Hilfestellung für eine Entscheidung nach der Schule gedacht ist. So gibt es nun auch im Ometepe-Projekt mit den Schwerpunkten Gesundheit und Bildung die Möglichkeit, sich über die Organisation EIRENE für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu bewerben.

Zum Schluss zeigte Monika Höhn den Schülerinnen und Schülern zwei Fotos, die sie in der Schule ließ. Der Erlös des Dezemberabends 2010 konnte für den Bau eines Hauses für 14 Personen – anstelle einer einfachen Holzhütte – gebaut werden, für das sich die Familie aus dem Dorf sehr herzlich bedankte.

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Thu, 07 Apr 2011 20:03:38 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/181/19/Ein-Spendenhaus-fuer-Ometepe
Ökumenische Zusammenarbeit neu besiegelt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/180/19/oekumenische-Zusammenarbeit-neu-besiegelt Seit 2004 besteht eine enge Verbindung zwischen dem Ometepe-Projekt Nicaragua, dem Ev. Kirchenkreis An der Agger und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen.

„Die Ökumene liegt uns sehr am Herzen,“ betonte der Präsident, Prälat Dr. Krämer, der mit dem Projektabteilungsleiter Dr. Franz Marcus die VertreterInnen des Ometepe-Projektes begrüßte und sich persönlich vorstellte.

Prälat Dr. Krämer ist Nachfolger von Monsignore Pilz, der im Kirchenkreis bekannt war und vor einigen Jahren - gemeinsam mitSuperintendent Jürgen Knabe - an einem ökumenischen Gottesdienst in der Wiehler Kirche Mariä Hilf teilgenommen hatte.

Monika Höhn dankte – auch im Namen des Kirchenkreises – für die jahrelange finanzielle Unterstützung für die Kinder auf Ometepe, ebenso für die kooperative Beteiligung an ihrem Kinderbuch „Die Kinder vom Vulkan Maderas“, das in Buchhandlungen und im Kindermissionswerk in Aachen erhältlich ist.

„ Wir sind bereits mit den Vorbereitungen zum Dreikönigssingen für das kommende Jahr 2012 beschäftigt,“ sagte Dr.Krämer, der vor wenigen Wochen für einige Tage Nicaragua besucht hatte.

Im kommenden Jahr werden dann überall in Deutschland wieder 500.000 Mädchen und Jungen unterwegs sein, den Segen bringen und Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln – 2012 für das Land Nicaragua.

Und auch die Kinder auf Ometepe werden von diesem "Segen" wieder etwas "abbekommen".

Nach einem anregenden Gespräch über sinnvolle „Entwicklungshilfe“, an der auch die Bildungsreferentin Klaudia Schuch teilnahm, dankten alle noch einmal für den Austausch in dieser neu besiegelten ökumenischen Zusammenarbeit. 

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Thu, 07 Apr 2011 19:50:36 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/180/19/oekumenische-Zusammenarbeit-neu-besiegelt
Reisebericht http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/178/19/Reisebericht Neuigkeiten nach einem arbeitsreichen Einsatz auf Ometepe

Von Monika Höhn

Die diesjährige Delegation nach Ometepe mit Monika und Michael Höhn ist nun schon ein paar Tage aus dem sommerlich heißen Nicaragua zurückgekehrt. An dem arbeitsintensiven mehrwöchigen Aufenthalt hatten die Gummersbacher Physiotherapeutin Nicole Babitsch, die Wiehler Hospizkrankenschwester Ursula Blonigen, die Gummersbacher Künstlerin Edith Fischer, die Spanierin Carmen Garcia aus Calpe und die Allgemeinmedizinerin aus Köln, Dr. Susanne Lindner teilgenommen. 

Mittlerweile ist auch der ausführliche und bebilderte Reisebericht [pdf] fertig. Achtung: 6MB!

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Mon, 04 Apr 2011 12:12:34 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/178/19/Reisebericht
Alltag auf der Insel Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/179/19/Alltag-auf-der-Insel-Ometepe Einige Kindergarteneltern und vier Erzieherinnen waren auf Vorschlag einer Kindergartenmutter und auf Einladung der Leiterin Frau Kräutner zu einem Vortrag über Ometepe ins Familienzentrum gekommen. Neben einer Fotopräsentation und aktuellen Geschichten aus der Projektarbeit auf der Insel Ometepe konnten sich die TeilnehmerInnen im Film „Ometepe-Paradies mit Widerhaken – über die verschiedenen Schwerpunkte “Gesundheit und Bildung“ noch einen zusätzlichen Eindruck verschaffen.

Frau Höhn erhielt aus dem Verkauf des Kleiderbasars vom 26.3.2011 einen Betrag über 80 € für die Projektarbeit auf Ometepe. „Wir wissen,“ schreibt die Leiterin, „dass dieses Geld in gute Hände gelangt.“
Ein weiterer Besuch in einer Projektgruppe bei den Kindern ist geplant.

Herzlichen Dank!

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Wed, 30 Mar 2011 10:23:41 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/179/19/Alltag-auf-der-Insel-Ometepe
2 neue Videoclips zum Fairen Handel http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/177/19/2-neue-Videoclips-zum-Fairen-Handel Volker Hoffmann von »Weltfilme« hat zwei neue Filme online gestellt, auf die wir hier gern verlinken.

fair ist mehr
http://www.youtube.com/watch?v=f0GmBm151Zw

Made in Freedom
http://www.youtube.com/watch?v=qYRtFzMGhwc

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Thu, 17 Feb 2011 08:59:24 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/177/19/2-neue-Videoclips-zum-Fairen-Handel
Großartige Überraschung für Ometepe beim 3. Benefiz-Essen in Victor`s Residenz Hotel in Gummersbach http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/176/19/Grossartige-ueberraschung-fuer-Ometepe-beim-3-Benefiz-Essen-in-Victor-s-Residenz-Hotel-in-Gummersbach So fanden sich zum dritten Mal Freunde und Förderer des Projektes ein, die von Geschäftsführer, Guido Guntermann und seiner Frau Daniela, sehr herzlich begrüßt wurden.

Das Gospel-Quartett des Gummersbacher Gospelchors mit Helena Adeyemi, Claudia Lemmer und Lena Stinder unter Leitung von Annette Giebeler begeisterte wieder die Freunde und Freundinnen von Ometepe, diesmal begleitet von Heike Skorzyk mit ihrer Geige, Musiklehrerin an der Gummersbacher Realschule Am Hepel, und dem Bassisten und Tontechniker Rainer Helberg.

In seiner Begrüßung sagte Michael Höhn, Pfr. i.R. „Valentin war im 3. Jahrhundert nach Christus ein Märtyrer, der gewusst und gelebt hat, dass Gott die Liebenden schützt – alle. Und das sollten wir heute Abend nicht vergessen, wenn wir es uns gut gehen lassen. Hilfe und Engagement für Menschen, die es dringend nötig haben, sollte auch uns bereichern und Freude machen.“

Der stellvertretende Bürgermeister aus Gummersbach, Jürgen Marquardt, begrüßte die Initiatoren und Förderer des Ometepe-Projektes:

„Sie zeigen uns mit Ihrem Engagement immer wieder mit Herz, Hand und Verstand, dass wir in Einer Welt leben, nicht in einer ersten, zweiten und dritten Welt. Gerade in einer Zeit, in der die Selbstverwirklichung einen höheren Stellenwert als der Dienst am Nächsten zu haben scheint, setzen Sie durch Ihr bürgerliches Engagement einen Kontrapunkt und leisten damit einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl. Wir sind auf Menschen wie Sie geradezu angewiesen. …Ein funktionierendes Gemeinwesen ist ohne den ehrenamtlichen Einsatz von engagierten Bürgerinnen und Bürgern nicht denkbar.“

Er bedankte sich mit dem Zitat von Albert Schweizer: „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.“

Ausschnitte aus dem Ometepe-Film »Ometepe - Ein Paradies mit Widerhaken« und ein Kapitel des von Monika und Michael Höhn gerade herausgegebenen Buches „Auf alle Fälle raus – Freiwillige berichten aus Nicaragua“ setzten einen Schwerpunkt auf das Projekt in Nicaragua. Und der wunderbare Abend wurde durch eine unerwartete Überraschung abgerundet: Guido Guntermann überreichte nicht nur einen Teil der Einnahmen des Abends, sondern den Gesamtbetrag von insgesamt 1.260 € an die Eheleute Höhn für Ometepe. Sie werden den Projektpartnern auf Ometepe diese Spende ankündigen. „Diese Spende wird für den Bau eines kleinen Hauses für eine Familie mit einem mehrfach schwerstbehinderten Kind verwendet, die diese Hilfe dringend nötig hat.“

Monika und Michael Höhn dankten auch dem gesamten Personal für seine aufmerksame Bewirtung. „Ihr habt phantastisch gekocht“, so die Meinung aller Gäste zum erlesenen Buffet und der wunderbaren Atmosphäre mit neuen Vernetzungen.

Monika Höhn 13.02.2011

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Mon, 14 Feb 2011 09:29:51 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/176/19/Grossartige-ueberraschung-fuer-Ometepe-beim-3-Benefiz-Essen-in-Victor-s-Residenz-Hotel-in-Gummersbach
Jahresbericht 2010 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/175/19/Jahresbericht-2010 Wir freuen uns, heute den Jahresbericht des Ometepe Projektes für das Jahr 2010 vorlegen zu können.

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Sun, 30 Jan 2011 10:46:58 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/175/19/Jahresbericht-2010
Auf alle Fälle raus Freiwillige berichten &ndash; unterwegs in Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/174/19/Auf-alle-Faelle-raus-Freiwillige-berichten-ndash-unterwegs-in-Nicaragua Gerade ist ein Buch erschienen, das Monika und Michael Höhn in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Christlichen Friedensdienst EIRENE herausgegeben haben.

Dieses Buch ist als Entscheidungshilfe gedacht., in dem junge Leute, die sich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden haben, von ihren Erfahrungen berichten, die sie in dem zweitärmsten mittelamerikanischen Land Nicaragua gemacht haben. Sie haben ihre unterschiedlichen Erfahrungen zusammengetragen.

Ein FSJ bietet die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Lebensrealitäten unserer globalisierten Welt aus dem Blickwinkel von Armut, Ungerechtigkeit und Ausbeutung persönlich kennen zu lernen und Verständnis für die Bevölkerung in anderen kulturellen und gesellschaftlichen Lebenssituationen zu gewinnen. Sie haben die Chance, mit ihnen gemeinsam Perspektiven für eine weltweite Kultur der Gewaltfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

Von nachhaltigen Eindrücken berichten in diesem Buch auch junge Erwachsene, die zu den ersten „Freiwilligen“ auf Ometepe gehörten. Sie halten bis heute auf unterschiedliche Weise den Kontakt zu dem tropischen Land und zum Ometepe-Projekt, das von den Autoren Monika und Michael Höhn 1993 mit ins Leben gerufen wurde. An ihrem Erfahrungsschatz möchten wir Sie mit diesen lebendigen Berichten teilhaben lassen.

Das Buch »Auf alle Fälle raus« kann zum Beispiel beim iatros-verlag bestellt werden.

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Thu, 27 Jan 2011 11:09:19 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/174/19/Auf-alle-Faelle-raus-Freiwillige-berichten-ndash-unterwegs-in-Nicaragua
Eine-Welt-Stand der Kirchengemeinde Neustadt-Vettelschoß unterstützt die Abeit auf Ometepe auch 2011 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/173/19/Eine-Welt-Stand-der-Kirchengemeinde-Neustadt-Vettelschoss-unterstuetzt-die-Abeit-auf-Ometepe-auch-2011 Liebe Familie Höhn,

auch im letzten Jahr hatten wir in unserer Kirchengemeinde Neustadt-Vettelschoß wieder regelmäßig einmal im Monat einen Eine-Welt-Stand nach dem Gottesdienst, wo auch zusätzlich selbstgemachte Strickwaren wie Strümpfe, Babysöckchen, Handstulpen usw. verkauft wurden genau so wie selbstgebastelte Grußkarten.

Den Erlös von 270 € haben wir wie schon in den Jahren davor für Ometepe gesammelt . In den nächsten Tagen wird das Geld überwiesen.

Wir freuen uns, das Ometepe-Projekt mit unterstützen zu können.

Herzliche Grüße
Marianne Häfner

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Tue, 25 Jan 2011 13:32:56 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/173/19/Eine-Welt-Stand-der-Kirchengemeinde-Neustadt-Vettelschoss-unterstuetzt-die-Abeit-auf-Ometepe-auch-2011
Geburtstagsgeschenk für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/172/19/Geburtstagsgeschenk-fuer-Ometepe Eberhard Klein spendet 1000 € zu seinem 60.Geburtstag

Mit großer Freude konnten die Mitarbeiter des Ometepe-Projekts eine Spende von 1000 € in Empfang nehmen, die der Wiehler Geschäftsmann Eberhard Klein (www.f-plan.de) zu seinem 60. Geburtstag von 110 Freunden und Bekannten erhalten hat. Seine Frau Martina Klein-Greb hatte zuvor geschrieben:

„Wir haben uns den Film über das Ometepe-Projekt angeschaut und haben gesagt: Super, was man mit Glaube, Wille, Kraft und Unterstützung alles erreichen kann. Auch die Arbeit mit dem Physiotherapeuten, der überwiegend für die Menschen mit Behinderung da und tätig ist, hat ja schon erste Erfolge. Dies wollen wir gern unterstützen.“

Wir danken Eberhard Klein und seiner Frau im Namen unserer behinderten Kinder auf Ometepe von ganzem Herzen und wünschen ihnen und ihren Freunden ein gutes Jahr 2011!

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Thu, 30 Dec 2010 21:54:22 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/172/19/Geburtstagsgeschenk-fuer-Ometepe
Leergutbons für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/171/19/Leergutbons-fuer-Ometepe BERICHT:

Kleinvieh macht auch Mist!“

Adventsaktion der Biomichl Mitarbeiter

für das Ometepe Projekt 2010

Am Freitag vor dem ersten Advent haben wir, nachdem wir natürlich wieder die Erlaubnis unserer Chefs bekommen hatten, im Biosupermarkt Biomichl im Oberbayerischen Weilheim selbstgebackene Öko-Lebkuchen für Ometepe verkauft. Unsere Kunden kannten das Projekt schon vom letzten Jahr, und so war es kein Problem, 350 Lebkuchen an die Frau und den Mann zu bringen und damit 647,05 € zu erwirtschaften. Die Zutaten hatten uns freundlicherweise unser Großhändler Denree und die Firma Rapunzel zur Verfügung gestellt. Zu fünft haben wir gebacken, hat richtig Spaß gemacht. Wir haben an diesem Tag unseren Kunden eine Spendenbox für Leergutbons vorgestellt, die wir während der Adventszeit auf dem entsprechenden Automaten stehen hatten. Diese erbrachte mit ihren Kleinstbeträgen 266,65 €. Da sieht man wieder wie man in Bayern sagt: „Kleinvieh macht auch Mist!“. So sind wir ganz stolz, dass wir zusammen mit einer kleinen Privatspende 1063,70 € an euch überweisen konnten. Na dann - bis zum nächsten Advent!

Conny Lochmann für die Biomichl Mitarbeiter

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Thu, 30 Dec 2010 21:43:13 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/171/19/Leergutbons-fuer-Ometepe
Ein Haus für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/170/19/Ein-Haus-fuer-Ometepe Erfolgreicher Dezemberabend der Realschule Gummersbach »Am Hepel«.

Der nebenstehende, sehr erfreuliche Brief erreichte uns vor kurzem.

Ein Bericht von diesem Abend befindet sich auf der Homepage der Realschule.

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Thu, 30 Dec 2010 21:32:08 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/170/19/Ein-Haus-fuer-Ometepe
Weihnachtliche Überraschung für das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/169/19/Weihnachtliche-ueberraschung-fuer-das-Ometepe-Projekt Das Foto zeigt Margot Steves mit einigen Schülern.Am 22. Dezember nahmen Monika und Michael Höhn einen Scheck in Höhe von 900 € entgegen, den ihnen Schulleiter Steinhauer im Rahmen einer weihnachtlichen Feierstunde übergab. Die Lehrerin Margot Steves, die schon mehrmals die Insel Ometepe besucht hatte und die Arbeit auf Ometepe kennt, hatte das Projekt bereits vor vielen Jahren an der Schule bekannt gemacht.

Als kleinen Dank für das Engagement der Schülerinnen und Schüler überreichte Monika Höhn das „Licht der Armen“ – eine mit Kerosin gefüllte Blechdose, die in den Hütten der Armen Licht spendet, eine beschnitzte Kalebasse, die als Schüssel für vielfältige Zwecke benutzt wird und ihr Kinderbuch „Die Kinder vom Vulkan Maderas“. Das gespendete Geld fließt in die Arbeit mit behinderten Kindern im Zentrum „Fe y esperanza“ („Glaube und Hoffnung“), das 2009 in Santo Domingo neu gebaut wurde.

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Sun, 26 Dec 2010 11:42:03 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/169/19/Weihnachtliche-ueberraschung-fuer-das-Ometepe-Projekt
Basteln und Malen für Ometepe im Helene-Lange-Kindergarten, Nümbrecht http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/168/19/Basteln-und-Malen-fuer-Ometepe-im-Helene-Lange-Kindergarten-Nuembrecht Liebe Monika und lieber Michael,

nach dem Du, liebe Monika, im November unseren Vorschulkindern von Ometepe erzählt hast, haben die Kinder mit viel Spaß und Freude beim Kindertreff: "Basteln und malen für die Menschen auf Ometepe" gebastelt und gemalt, um dann die Sachen für die Menschen auf Ometepe zu verkaufen. Auch das hat unseren Verkäufern und Verkäuferinnen viel Spaß gemacht.

"Wer möchte etwas für Ometepe kaufen?" so wurden die Eltern am Morgen empfangen. Ihre Einnahmen betragen 126 €. Wir freuen uns, dass wir das Ometepe-Projekt auf diesem Wege unterstützen können.
Das Geld überweise ich heute auf das Spendenkonto.

Viele liebe Kindergarten-Grüße
Elke Bläsing

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Wed, 22 Dec 2010 11:38:32 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/168/19/Basteln-und-Malen-fuer-Ometepe-im-Helene-Lange-Kindergarten-Nuembrecht
Waffelaktion für Ometepe am Berufskolleg in Gummersbach-Dieringhausen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/167/19/Waffelaktion-fuer-Ometepe-am-Berufskolleg-in-Gummersbach-Dieringhausen Am Mittwoch, dem 15.12.2010, haben die angehenden Erzieherinnen fleißig Teig gerührt, Waffeln gebacken und Kaffee gekocht. Anschließend wurden in den großen Pausen die Waffeln und der Kaffee verkauft.

Geschmeckt haben muss es, denn am Ende kam die stattliche Summe von 226,70€ zusammen, die an das Ometepe-Projekt überwiesen wurde. Es war eine tolle Aktion der Klasse, die nicht nur eine Menge gebracht hat, sondern auch allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Vielen Dank für diesen Einsatz!

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Sun, 19 Dec 2010 11:51:34 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/167/19/Waffelaktion-fuer-Ometepe-am-Berufskolleg-in-Gummersbach-Dieringhausen
&bdquo;Goldige&ldquo; Zeiten für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/166/19/bdquo-Goldige-ldquo-Zeiten-fuer-Ometepe Gesundheit und Bildung auf der Insel Ometepe ist seit fast 18 Jahren der Arbeits-Schwerpunkt in der Entwicklungs-Zusammenarbeit mit Nicaragua, dem zweitärmsten Land in Mittelamerika nach Haiti.

Die Besuchsgruppe junger Erwachsener aus Ometepe, die im Rahmen ihrer dreiwöchigen Ökumenischen Lernreise im September 2010 in Deutschland war, besuchte auch einige der 13 Zahnarztpraxen, in denen seit vielen Jahren „Gold für Ometepe“ gesammelt wird. Sie waren sehr überrascht von dieser Aktion, dass Menschen Zahngold für einen guten Zweck spendeten. In der Praxis von Dr. Elke Alberts aus Wiehl erlebten sie, wie alles in eine große Sammelbüchse kam, von wo es dann in die Scheideanstalt ging.

Gestern erhielten die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes einen Scheck über 24.565,70 € überwiesen. Mit dieser beeindruckenden Summe hatte niemand gerechnet.

Kinder der Schule „La Esperanza“ (Die Hoffnung), die Behinderten-Einrichtung in Santo Domingo, Klinik mit zahnärztlicher Station, die für die Ärmsten der Insel mit ihren 35.000 Einwohnern eine Anlaufstelle ist, werden von dieser Summe profitieren.

Die Initiatoren des Projektes danken allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich und würden sich freuen, wenn sie noch mehr Patienten und ihre Zahnärzte für diese nachhaltige Aktion gewinnen könnten.

Info-Material für die Praxen stellt das Ometepe-Projekt gern zur Verfügung. Nähere Auskünfte erhalten Sie unter: 02262/ 70 14 66 oder unter www.ometepe-projekt-nicaragua.de.

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Thu, 02 Dec 2010 05:07:39 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/166/19/bdquo-Goldige-ldquo-Zeiten-fuer-Ometepe
»Wenn du ein Menschenleben rettest, rettest du die ganze Welt.« http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/165/19/Wenn-du-ein-Menschenleben-rettest-rettest-du-die-ganze-Welt Pfarrer i.R. Michael Höhn konnte anhand einer Beamer-Präsentation das Engagement vieler Menschen für Ometepe dokumentieren: Kindergärten und Schulklassen, aber auch der Gesamtverband der Ev. Frauenhilfe im Rheinland, sowie die Künstlerin Edith Fischer hatten sich zum „Teilen in der Einen Welt“ viele kreative Ideen einfallen lassen.

Die Mitarbeiter des Ometepe-Projektes waren sich einig, dass die Spenden, die auf diese vielfältige Weise zusammenkommen, ein wichtiger Teil ihrer Arbeit sind. Doch mindestens ebenso bedeutend ist es, den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu schärfen.

„Es ist erstaunlich, wie schnell sich junge Menschen überzeugen lassen und bereit sind, etwas für andere zu tun, die es dringend nötig haben,“ meint Monika Höhn, die in den letzten Wochen verschiedene Kindergärten und Schulen besuchte, um über das Teilen am Beispiel Ometepe zu sprechen.

Dr. Roberto Alvarado, Allgemeinmediziner im Ometepe-Projekt auf Ometepe, schickte in diesen Tagen ein Foto und schrieb dazu: „ Dieser 15jährige Junge ist einem Eichhörnchen auf einen Baum hinterher geklettert. Er ist herabgestürzt und hat sich eine Verletzung an den Halswirbeln zugezogen. Er ist nun querschnittsgelähmt. Seine Familie ist nicht in der Lage, Hilfsmittel und Medikamente für seine entzündlichen Geschwüre zu bezahlen, die er durch das lange Liegen bekommen hat.

Dank der Hilfe des Ometepe-Projektes kann er nun die nötige physiotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Der Transport von der Insel aufs Festland wird ebenfalls aus Spendengeldern bezahlt. Wir sind dankbar für eure Unterstützung und wünschen allen Unterstützern in Deutschland eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.“

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Thu, 25 Nov 2010 20:05:18 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/165/19/Wenn-du-ein-Menschenleben-rettest-rettest-du-die-ganze-Welt
Letztes Ometepetreffen 2010 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/164/19/Letztes-Ometepetreffen-2010 wir möchten noch einmal auf das letzte Ometepe-Treffen in diesem Jahr hinweisen.

Mittwoch, den 24. November um 19 Uhr in
den Behinderten-Werkstätten Oberberg, Wiehl-Faulmert, in der Cafeteria.

Seit der Abreise unserer Nicas am 17.09.2010 gibt es wieder einige Neuigkeiten aus Ometepe und wir freuen uns auf unsere Zusammenkunft.
Es wäre schön, wenn Ihr wieder – wie gewohnt – einen Beitrag zum Buffet beisteuern könntet.

Freundliche Grüße
im Namen der Ometepe-Initiative
Monika und Michael Höhn

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Mon, 22 Nov 2010 09:39:49 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/164/19/Letztes-Ometepetreffen-2010
Gripschen für den guten Zweck http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/163/19/Gripschen-fuer-den-guten-Zweck Als es dunkel wurde, waren die Kinder von der Adolf-Reichwein-Schule in Hilden am Vorabend von St. Martin mit ihren Laternen unterwegs. Allerdings nicht (nur), um für sich selbst süße Leckereien zu ersingen. „Die Reichwein-Schule hatte beschlossen, dauerhaft die Behinderteneinrichtung auf Ometepe zu unterstützen“, freute sich die Schulleiterin Dagmar Schmid, als Monika und Michael Höhn am 11. November in der Schule in Hilden den gesammelten Betrag von 730,44 € in Empfang nehmen konnten.

Die Lehrerin Gesa Matusczyk und Schülermutter Heidelore Müller hatten den Kontakt zu Monika Höhn bereits vor zwei Jahren hergestellt, die in jeder Klasse über die Entwicklungs-Zusammenarbeit und das Ometepe-Projekt berichten konnte.

„Wichtig für uns ist eine dauerhafte Zusammenarbeit, “ sagte die Schulleiterin, „damit die Kinder erfahren, was mit ihrem Geld geschehen ist.“

Monika Höhn übergab als kleinen Dank eine Fotokollage vom Behindertenzentrum CET,das nun in der Schule einen besonderen Platz erhält. Außerdem berichtete sie von der Verwendung des Geldes, das die Kinder 2009 gesammelt hatten.

„Das Thema `Teilen in der Einen Welt´ und das Konsumverhalten unserer Kinder hier ist uns ein besonderes Anliegen, “ sagte eine Schülermutter. Alle Klassen der Schule hatten die Spenden-Übergabe mit Martinsliedern und einem kleinen Orchester begleitet. Das besondere an dem altbekannten Lied „Sankt Martin“ war die neue 5. Strophe, die den Reichweinern aus dem Herzen sprach: „Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin mach uns hilfsbereit und lass uns teilen unsre Zeit, und mach uns immer mehr bereit, die Not zu sehen weit und breit.“

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Mon, 22 Nov 2010 09:33:59 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/163/19/Gripschen-fuer-den-guten-Zweck
Kinder basteln für die Kinder vom Vulkan Maderas http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/162/19/Kinder-basteln-fuer-die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas Fasziniert lauschten die Kinder den Erzählungen aus dem Kinderbuch „Die Kinder vom Vulkan Maderas“. Monika Höhn hatte die Fotos aller Kinder aus ihrem Buch auf eine große Plakatwand geklebt. Sie kennt sie alle persönlich.

Von Kofferträgern erfuhren die Kindergartenkinder, die die oft zu großen und viel zu schweren Gepäckstücke von Touristen auf ihren Schultern schleppen, um ein paar Pesos zu verdienen, damit die Familie überleben kann. Von kleinen Kuchenverkäufern erzählte Monika Höhn, die von Hütte zu Hütte mit ihren Plastikeimern ihre Waren anbieten und von Kindern, die große Körbe auf den Köpfen tragen, um Obst zu verkaufen und mit dem Erlös ihre Familien unterstützen.

In einigen Dörfern der Insel müssen sie immer noch Trinkwasser aus dem Nicaragua-See schöpfen, in dem auch die Rinder und Pferde ihren Durst stillen und die Frauen ihre Wäsche waschen.

„Das Licht der Armen“ – einige mit Kerosin gefüllte Blechdosen – sollen nun in der Weihnachtszeit im Helene-Lange-Kindergarten an die Kinder vom Vulkan Maderas erinnern. Die Kindergarten-Kinder möchten gerne Weihnachtsschmuck basteln. Der Erlös geht an die Vorschule „La Esperanza“ (Die Hoffnung). Monika Höhn wird ihn bei ihrer nächsten Reise persönlich dort übergeben.

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Tue, 09 Nov 2010 20:30:57 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/162/19/Kinder-basteln-fuer-die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas
Dauerhafte Hilfe für Ometepe Entwicklungshilfe auf Jaeger-Art http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/161/19/Dauerhafte-Hilfe-fuer-Ometepe-Entwicklungshilfe-auf-Jaeger-Art Seit 2006 unterstützt der Standort Jaeger Ausbau Dortmund das Ometepe-Projekt. 
Jetzt kommt eine weitere gute Nachricht. [pdf]

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Wed, 03 Nov 2010 17:49:18 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/161/19/Dauerhafte-Hilfe-fuer-Ometepe-Entwicklungshilfe-auf-Jaeger-Art
Dank an die Schülerinnen und Schüler der Königin-Luise-Schule in Köln http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/160/19/Dank-an-die-Schuelerinnen-und-Schueler-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln Liebe Schülerinnen und Schüler des GK 11 Französisch, liebe Franziska Picard,

wir haben Eure großzügige Spende in Höhe von 110 € erhalten, die Ihr im Rahmen des Sommerfestes Eurer Schule durch den Verkauf von französischen Quiches für unser Ometepe-Projekt in Nicaragua gesammelt habt. Habt ganz herzlichen Dank dafür!

Gerade eben erhielten wir dieses Foto von den Kindern unserer Grundschule „La Esperanza“ (Die Hoffnung), die sich nach dem Schulessen die Zähne putzen.

Wir werden Eure Spende für sie verwenden, damit Maria Roberta und Carlos Miguel und die anderen Kinder auch weiterhin unterrichtet werden können und eine Schulspeisung erhalten.

Wir grüßen Euch alle sehr freundlich auch im Namen unserer Kinder
Monika und Michael Höhn
für das Ometepe-Projekt Nicaragua

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Sun, 31 Oct 2010 10:06:28 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/160/19/Dank-an-die-Schuelerinnen-und-Schueler-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln
Freiwilligenstelle von EIRENE auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/159/19/Freiwilligenstelle-von-EIRENE-auf-Ometepe Henryk Hollstein ist seit September 2010 als erster Freiwilliger des christlichen Friedensdienstes EIRENE auf Ometepe. Wir freuen uns über die Fotos, die Dr. Alvarado (Klinik) und Mercedes (Schule) von Henryk gemacht haben. Er hat sich offenbar gut eingelebt und die Arbeit an den verschiedenen Stellen macht ihm Spaß. Wir sind gespannt auf seinen ersten Bericht. Auf den Fotos ist er zu sehen mit Kindern unserer Schule "La Esperanza" in Santo Domingo.

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Sun, 31 Oct 2010 10:00:06 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/159/19/Freiwilligenstelle-von-EIRENE-auf-Ometepe
Tag des Straßenkindes - Besuch im Johanniter Kindergarten Wiehl-Börnhausen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/158/19/Tag-des-Strassenkindes---Besuch-im-Johanniter-Kindergarten-Wiehl-Boernhausen Am 20. November - dem "Tag des Straßenkindes" - setzen sich Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland für Kinderrechte ein. Für einen Tag und nur für einige Stunden können sie in die Haut von Straßenkindern schlüpfen, z.B. Schuhe putzen, Selbstgebasteltes aus dem Bauchladen verkaufen oder Spenden sammeln. Die TeilnehmerInnen machen so die Erfahrung, wie es vielen Gleichaltrigen auf der ganzen Welt ergeht und klären gleichzeitig Passanten auf, wie es um die Rechte der Kinder bestellt ist.

Anlass des Aktionstages ist die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20.November 1989. "Mit einfachen Geschichten kann ich schon den Kleinen vermitteln,  was es bedeutet, auf der Straße leben und arbeiten zu müssen. Kein  Dach über dem Kopf, kein Bett zum Schlafen und kein Wasser zum Trinken zu haben," sagt Monika Höhn. "Ob in Deutschland oder Nicaragua - Kinder haben Rechte und sie einzufordern und Schülerinnen und Schüler für diese Problematik zu sensibilisieren, gehört zu unserem Engagement in der Entwicklungs-zusammenarbeit."

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Wed, 27 Oct 2010 09:50:34 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/158/19/Tag-des-Strassenkindes---Besuch-im-Johanniter-Kindergarten-Wiehl-Boernhausen
Drei Wochen in einer anderen Welt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/157/19/Drei-Wochen-in-einer-anderen-Welt Am 16.09.2010 bekamen wir Besuch von vier jungen Nicaraguanern, die für drei Wochen in Deutschland waren. In unserer Klasse stellten sich Mercedes Hernández Gutiérrez, 27 Jahre, José Antonio Ruiz, 25 Jahre, Luis Enrique Barahona, 28 Jahre und Manuel Antonio Gutiérrez Carillo, 24 Jahre, vor. In der Vorschule, die vor 17 Jahren mit deutschen Spendengeldern gebaut werden konnte, unterrichtet Mercedes die Kinder schon seit sieben Jahren. José Antonio konnte mit finanzieller Unterstützung sein Tourismusstudium abschließen, Luis Enrique und Manuel Antonio haben Dank des Ometepe Projekts ihr Studium als Diplom-Betriebswirt erfolgreich beendet.

Wir, die Spanisch-Schüler der Höheren Handelsschule (Oberstufe), wurden jeweils in vier Gruppen aufgeteilt. Zu jeder Gruppe setzte sich ein Gast, mit dem wir uns auf Spanisch unterhielten. Wir konnten Fragen stellen, auf deren Antworten wir sehr gespannt waren.

Im Laufe der Gespräche stellten wir fest, dass der Unterschied zwischen Deutschland und Nicaragua gewaltig ist. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die meisten Jugendlichen in unserem Alter (17 bis 20) schon Kinder haben und dass zehn Geburten für eine Frau völlig normal sind. Mehr als die Hälfte der Menschen auf Ometepe ist unter 20 Jahre alt. Wir lernten, dass ebenfalls mehr als die Hälfte weder lesen noch schreiben kann. Noch schwerer vorstellbar war für uns die Arbeitslosenrate auf der Insel: Sie liegt bei 90%! Mehrere Generationen einer Familie leben unter einem wasserdurchlässigen Strohdach und haben durchschnittlich nur 25m² Wohnraum zur Verfügung. Hausschweine, Hunde und andere Tiere leben eng zusammen mit den Familien, eine häufige Ursache für Krankheiten. Viele Stellen der Insel haben immer noch kein sauberes Trinkwasser. Auch die medizinische Versorgung ist sehr schwer, wenn das Geld für Medikamente fehlt oder der Weg zum nächsten Arzt zu weit ist. Wir waren erstaunt zu hören, dass trotz der schwierigen Lebensbedingungen die Kriminalitätsrate niedriger als in Deutschland ist.

Auch beim Thema Studieren gibt es so einige Unterschiede. Zum Beispiel gibt es in Nicaragua keine Studiengebühren. Allerdings müssen die Studenten aus Ometepe eine vierstündige Reise hinter sich bringen, um zur Universität in der Hauptstadt Managua zu kommen.

Es ist uns allen klar geworden, wie wichtig das Ometepe-Projekt für die Leute dort ist. Gesundheit, Bildung, Selbstversorgung sind Schwerpunkte, die seit fast zwei Jahrzehnten immer mehr Menschen ein besseres Leben ermöglichen.

Unsere Gäste sagten einstimmig, dass ihnen Deutschland sehr gut gefalle, dass sie aber auf Dauer nicht hier leben wollten, da Ometepe ihre Heimat sei und sie es liebten, auch wenn der Alltag dort nicht einfach sei. Trotzdem antworteten sie auf unsere Frage, ob sie wieder einmal nach Deutschland kommen würden, begeistert mit Ja und luden uns ein, doch auch mal nach Ometepe zu kommen.

Gegen Ende der Stunde kamen Monika und Michael Höhn, die Gründer des Projekts und der nicaraguanische Projektleiter, Alcides Flores, in unsere Klasse und stellten sich vor. Mercedes überraschte uns schließlich mit einer Tanzeinlage, die den typischen Volkstanz demonstrierte. Für uns war dieser Tag eine tolle Gelegenheit uns auf Spanisch zu verständigen und ein einmaliges Erlebnis, das uns viele Eindrücke aus einer anderen Welt gebracht hat.

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Wed, 27 Oct 2010 08:55:11 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/157/19/Drei-Wochen-in-einer-anderen-Welt
Vom Holz des Todes zum Baum des Lebens - Ometepe-Taizé-Gottesdienst in der Ev. Kirche in Waldbröl http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/155/19/Vom-Holz-des-Todes-zum-Baum-des-Lebens---Ometepe-Taize-Gottesdienst-in-der-Ev-Kirche-in-Waldbroel Ein zwei Meter hohes Holzkreuz , mit Maschendraht verkleidet, erinnerte an die semana-santa Tradition. In Nicaragua schmücken die Menschen in der Osterzeit vor ihren Hütten Kreuze mit Blumen und bringen damit zugleich ihren (Über)-Lebenswillen zum Ausdruck.

In Erinnerung daran waren die GottesdienstbesucherInnen dazu eingeladen, ebenfalls das Kreuz mit Blumen zu schmücken. Das Holz des Todes wurde so symbolisch zu einem Baum des Lebens.

Mit den letzten Blumen aus Oberbergs Gärten entstand ein wunderschönes Herbstkreuz. Ein Foto wird nun den Menschen auf Ometepe zugeschickt und kann in einem Schaukasten vor der Schule in Santo Domingo von der Bevölkerung betrachtet werden.

Die Gedanken von Pfarrer i.R. Michael Höhn zum Gleichnis vom Senfkorn, das Gottes Liebe wie eine ansteckende Gesundheit immer weiter verbreitet, gaben auch Einblicke in das Evangelium der Bauern von Solentiname. Auf der Insel Solentiname im Nicaraguasee hatte der inzwischen 85jährige Priester und Dichter Ernesto Cardenal in den 60er Jahren eine christliche Gemeinschaft gegründet – etwa 50 Kilometer von Ometepe entfernt. Gemeinsam mit den Bauern hatte er dieses Evangelium geschrieben. Vor einigen Jahren hatte Ernesto Cardenal auch Monika und Michael Höhn auf der Insel besucht und dabei auch das Ometepe-Projekt kennen gelernt.

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Die Kollekte des Ometepe-Taizé-Gottesdienstes erbrachte 450 € für die Menschen auf Ometepe.

Die Predigt kann zum Nachlesen heruntergeladen werden.

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Tue, 26 Oct 2010 08:23:24 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/155/19/Vom-Holz-des-Todes-zum-Baum-des-Lebens---Ometepe-Taize-Gottesdienst-in-der-Ev-Kirche-in-Waldbroel
Eine unglaublich intensive Lernreise http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/156/19/Eine-unglaublich-intensive-Lernreise Von Karin Allgeier

Zu meiner Person

Seit 26 Jahren lebe ich in Nicaragua und seit etwa 10 Jahren auf der Insel Ometepe mit ihren etwa 35 000 vorwiegend indigenen Einwohnern. Als gelernte Erzieherin arbeite ich an den verschiedenen Grund- und Oberschulen der Insel, um Lehrer, Schüler und Eltern in der Umwelterziehung weiterzubilden. Seit 20 Jahren bin ich nicaraguanische Staatsbürgerin.

Vorbereitung der Gruppe

Von den Koordinatoren des Projektes wurde ich gebeten, als Dolmetscherin mitzureisen und die Gruppe neben dem Projektleiter, Alcides Flores, zu begleiten. So war es mir frühzeitig möglich, das Besuchsprogramm aus Deutschland für alle Teilnehmenden zu übersetzen und sie auf die Reise nach Europa vorzubereiten. Durch den Besuch der Projektinitiatoren im Juni dieses Jahres konnte die Vorbereitung dadurch intensiviert werden, dass wir die Teilnehmenden gemeinsam in ihren Dörfern und Familien besucht und so ihr Lebensumfeld und den Alltag kennen gelernt haben. So konnten wir einen Film herstellen und Fotos machen, mit denen sie sich in Deutschland bei unseren zahlreichen und offiziellen Besuchen vorstellen konnten. Diese Materialien waren ihnen auch eine pädagogische Hilfe, sich zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit in Deutschland zu präsentieren. Denn wir alle wollten ja unsere Inselsituation und unser kleines, zweitärmstes mittelamerikanisches Land Nicaragua präsentieren, ein Entwicklungsland, das vielen Menschen in Deutschland noch immer unbekannt ist.

Trotz meiner Kontakte nach Deutschland war diese sehr intensive Lernreise mit ihrem Programm ein Eintauchen in eine mir doch sehr unbekannte Welt, wie mir im Lauf der Reise immer bewusster wurde. Bei diesem umfangreichen Programm in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Touristik, Wasser, andere Kulturen, Integration, kirchliche Möglichkeiten in der Entwicklungszusammenarbeit, möchte ich einige Schwerpunkte herausgreifen, die für mich besonders eindrücklich waren.

Ankommen in Deutschland

Bereits am Flughafen empfingen uns viele Menschen, die sich mit Ometepe und Nicaragua verbunden fühlten, mit Sonnenblumen und einem ersten gemeinsamen Essen mit allen Anwesenden. Bei den vielen herzlichen Umarmungen spürten wir die Freude über unser Kommen. Das war nach dieser langen Flugreise und trotz der für uns empfundenen Kälte ein seelisch erwärmender Sonnenschein.

Eingewöhnung in die völlig fremde Welt

Das Programm begann mit dem Kennenlernen in den zwei Familien, in denen wir untergebracht waren und der unmittelbaren Umgebung des oberbergischen Dorfes Börnhausen in Wiehl.

Wir waren beherbergt in zwei dicht nebeneinander liegenden Einfamilienhäusern. Zunächst musste ich die nicaraguanischen Teilnehmer auf Dinge hinweisen, die in Deutschland normal sind. Dazu gehört das fließende kalte und warme Wasser, das sofort aus der Dusche kommt. Das Toilettenpapier darf in die Toilette geworfen werden. Es gibt Matratzen und warme Bettdecken, die in Deutschland nötig sind. Es gibt Elektroherde, viele Kochtöpfe und keine offenen Feuerstellen. Es gibt Heizungen oder Kachelöfen in vielen Wohnungen. Erstaunt waren die Teilnehmer, dass es unterschiedliches Geschirr und verschiedene Gläser in den Haushalten gibt und dass es in beiden Häusern keine empleada (Hilfe) gab, wie es in Nicaragua in einigen Haushalten möglich ist. Die Familienmitglieder – auch viele Männer – beteiligen sich an der Hausarbeit - vom Telefon, Waschen, Kochen, Einkaufen, Organisieren, Säubern, Pflanzen. Auch über die vielen elektrischen Geräte in den Haushalten staunten sie. Und dass die Post und die Zeitung in die Häuser geliefert werden.

Besuche von Behinderteneinrichtungen in unserer näheren Umgebung

Hier gibt es in Waldruhe, dem Dorf im Dorfe, einen Lebensraum, in dem sich psychisch erkrankte Menschen stabilisieren und in kleinen Schritten im Lebensalltag der Wohngruppen und der therapeutischen Angebote Selbstbewusstsein aufbauen können. Darüber sollten wir bei unserem späteren Besuch noch mehr vom Leiter der Einrichtung, dem Diakon Hans-Joachim Baumann, erfahren. Von ihm erhielten wir alle die DVD „Wenn neues Vertrauen entsteht“, so dass wir unsere Eindrücke hier auf der Insel vertiefen und auch anderen Interessierten davon berichten können. In den nächsten Tagen besuchten wir noch weitere Behinderteneinrichtungen: zwei in der Nähe gelegene Schulen, in denen wir die Möglichkeit hatten, am Unterricht teilzuhaben und uns die physiotherapeutischen und ergotherapeutischen Angebote anzuschauen. Besonders beeindruckend für mich persönlich war die Behindertenwerkstatt Oberberg, in der behinderte Mitarbeiter Arbeitsmöglichkeiten haben und in Werkstätten am Arbeitsprozess mit beteiligt werden.

In Nicaragua sind behinderte Menschen entweder etwas vollkommen Befremdendes oder ein ganz normaler Teil des alltäglichen Lebens. Ein Behinderter wird hier irgendwie ins Überleben eingebaut, aber dass er ein produktives Mitglied der Gesellschaft ist, das gibt es eigentlich nur bei Kriegsbehinderten, oder in ganz wenigen Einrichtungen in der Hauptstadt Managua. Hier auf dem Land und erst recht auf der Insel Ometepe ist dieser Gedanke mehr oder weniger unbekannt und überraschend.

Zusätzlich zu der guten Einführung durch den Geschäftsführer der Behindertenwerkstätten (BWO), Dietmar Groß, mit einem Einführungsfilm und seiner persönlichen Begleitung durch die verschiedenen Abteilungen hätte ich mir persönlich noch mehr Zeit für tiefere Begegnungen mit den behinderten Mitarbeitern gewünscht.

Einfache Hilfsmittel zum Nachbau geeignet – eine Anregung für Nicaragua

Bei einem anderen Besuch in der kleinen Werkstatt der Physiotherapeutin, Nicole Babitsch in Gummersbach, erhielten wir einen weiteren Einblick in die Behindertenarbeit. Nicole Babitsch arbeitet zeitweise im „Haus früher Hilfen“, in dem Familien mit Kindern mit frühzeitigen - auch körperlichen - Verhaltensauffälligkeiten, beraten werden können. Sie stellt „Topper“ für Rollstühle her. Das sind weiche Spielelemente, mit denen Kindern stimuliert werden können. Außerdem entwickelt sie kleine holzgefertigte Stühle für behinderte Kinder, die einfach herzustellen sind. Nicole wird Anfang des Jahres 2011 in der einzigen Behinderteneinrichtung auf der Insel im Haus CET des Ometepe-Projektes für mehrere Wochen arbeiten und mit Müttern von Behinderten und den dortigen Schreinern Sitzstühle für schwerst mehrfach behinderte Kinder herstellen, damit die Frauen, die die Kinder oft weit tragen müssen, die Möglichkeit haben, sie mit Hilfe des Stuhles einmal hinzusetzen. Nicole hatte das behinderte kleine Kind einer türkischen Nachbarin eingeladen, so dass wir die praktische, unterstützende Ausstattung dieses Stuhles bestaunen konnten.

Einladung bei einer kleinwüchsigen Frau

Sehr beeindruckend und intensiv war die Einladung in die Wohnung der kleinwüchsigen, 1.05 m „großen“ 70jährigen Inge Kesterke, die sich im Ometepe-Projekt seit einiger Zeit mit engagiert und die uns bereits am Flughafen mit empfangen hatte. Monika Höhn hatte gerade ein Buch herausgegeben „Ein bisschen kleiner – Aus dem Leben kleinwüchsiger Menschen“, in dem Inge Kesterke neben vielen anderen Kleinwüchsigen über ihren Lebensalltag und ihre besondere Behinderung des Kleinwuchses berichtet. So hatten wir über sie im Vorfeld schon einiges erfahren.

Bei Inge, unserer körperlich Kleinen, aber menschlich sehr großen und liebenswerten Frau, war es durch die sehr persönliche Begegnung möglich, Ängste und Vorurteile abzubauen. Sie lud uns in ihre Wohnung zum Abendessen ein und erzählte von sich und wir von uns. Außerdem ermöglichte sie uns einen Einblick in ihre Wohnung, die weitgehend behindertengerecht und auf ihren Kleinwuchs zugeschnitten war.

Durch Kennlernen Fremdheit überwinden

So ermöglichte sie uns gleichzeitig, diese vielen fremden Eindrücke besser zu verarbeiten. So ähnlich ist es auch mit den Freiwilligen, die für ein paar Monate aus Deutschland kommen und mit mir in den Bereichen Umwelterziehung, Theater, Jugendarbeit, Naturmedizin und organischem Landbau auf Ometepe arbeiten. Am Anfang ist oft noch eine Distanz und Unsicherheit zu den Menschen da, aber dann, wenn sie die Menschen einzeln in ihren Familien, Schulen und der Arbeit langsam näher kennen lernen, beginnen sie, vieles aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie sehen nicht mehr die Armut, sondern die Menschen und wie sie es schaffen, liebevoll, offen und mit viel Humor ihren schwierigen Alltag in der sich täglich verändernden Situation zu bewältigen.

Besuch im Johannes Hospiz

Der Besuch im Johannes-Hospiz in Wiehl hat uns alle sehr beeindruckt. Hier arbeitet auch Ursula Blonigen als Palliativ-Krankenschwester, in deren Haus Mercedes Hernandez, die Vorschullehrerin, und ich während des dreiwöchigen Aufenthaltes gewohnt haben. Wir wurden durch die Führung einer Hospiz-Schwester mit völlig anderen und fremden Realitäten konfrontiert. Wir sahen einen Snoozel-Raum, den wir schon in einer Behindertenschule besichtigen konnten. Es ist ein Zimmer mit Wasserbett zum Wohlfühlen und Entspannen mit Musik und Lichtreflexen. Solche körpernahen Reize helfen nicht nur den sterbenden Menschen, sondern auch Kindern mit Spastik oder Konzentrationsschwierigkeiten, die sich durch Müdigkeit und Unlust äußern, hier wieder zur Ruhe zu kommen und ihre Sinne wahrzunehmen. Uns ist bei diesem Besuch bewusst geworden, wie unterschiedlich andere Kulturen mit dem Thema „Tod und Sterben“ umgehen.

Zusammenarbeit mit zwei Berufskollegs in Gummersbach

Das gewerbliche Berufskolleg in Dieringhausen hat eine besondere Beziehung zu Ometepe. In der Vergangenheit gab es verschiedene Besuche von Lehrern und Schülern im Projekt. Außerdem gibt es eine Ometepe-AG an der Schule, die verschiedene Veranstaltungen organisiert. (Verkauf von Waffeln, Kunstausstellungen, Informationsstände am Tag der Offenen Tür, Benefiz-Sporttag und Sponsorenlauf, bei dem auch schon eine Lehrerin aus Ometepe mitgelaufen ist.)

Flaschenhaus aus Ometepe als Musterhaus und Vorbild

Das Außergewöhnliche an dieser Schule ist jedoch ein Musterhaus, so wie man es auf Ometepe vielfach sehen kann. Inzwischen wurden 157 kleine Häuser aus dem Spendenfonds und von verschiedenen Spenderinnen und Spendern auf Ometepe für die Ärmsten gebaut, deren Hütten durch den Hurrikan oder durch extreme Regenzeiten beschädigt worden sind, dass sie nicht mehr zu bewohnen waren.

Das Besondere an diesem Haus, dessen Schirmherrschaft Landrat Hagen Jobi vom Oberbergischen Kreis übernommen hat, ist, dass es nach dem Vorbild der „Flaschenhäuser“ auf Ometepe von der Bauabteilung und von Schülern dieses Berufskollegs nachgebaut worden ist. Hier wurden allerdings die Zementblöcke mit Milchtüten gefüllt, während auf Ometepe Plastikflaschen gesammelt werden, in ein Drahtnetz gewickelt und mit Zement aufgefüllt werden. Diese in der der Sonne getrockneten Steine dienen nicht nur dazu, den Plastikmüll auf der Insel zu reduzieren, sondern sie haben zudem eine gute Isolierungskapazität und sind inzwischen sogar erdbebenerprobt. Die „Flaschenhäuser“ sind 24 qm groß und kosten mit einem Vordach rund 3.500 USD. Die begünstigten Familien sind zur Mitarbeit und zur Beköstigung der Arbeiter verpflichtet.

Dieses Musterhaus im Berufskolleg ist ein gutes Beispiel für gegenseitige Lernprozesse und dient auch dazu, etwa 3500 Schülerinnen und Schüler und mehr als 130 Lehrkräfte auf die Entwicklungszusammenarbeit mit Nicaragua hinzuweisen.

Omtepe - Paradies mit Widerhaken

Ein Projektfilm in der großen Pause zeigte allen interessierten Schülerinnen und Schülern der Schule im Pädagogischen Zentrum die verschiedenen Bereiche in der Gesundheits- und Bildungsarbeit auf Ometepe. Auch der Bau der Flaschenhäuser, sowie die Behindertenarbeit und die Studienunterstützung wurden im Film gezeigt. Aus diesem Studien-Fonds hatten ja bereits drei Mitreisende aus der Gruppe eine Unterstützung erhalten, so dass sie inzwischen ihren Universitätsabschluss machen konnten. Mit einer monatlichen Rückzahlung in Raten ermöglichen sie so anderen Studierenden die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Die Hauswirtschaftsabteilung der Schule hatte zu einem Essen eingeladen, bei dem Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal in ihrer Hotelfachausbildung ihre Kochkünste zeigen konnten. Von den jeweiligen Fachlehrern und dem Schulleiter, Herrn Saupp, sind wir u.a. durch verschiedene Abteilungen (KFZ- und Metallwerkstatt) geführt worden.

Besuch im kaufmännischen Berufskolleg

Ein weiterer Besuch war der im Kaufmännischen Berufskolleg in Gummersbach, zu dem es ebenfalls gute Kontakte zu Ometepe gibt. Auch aus dieser Schule war bereits eine Lehrergruppe auf der Insel und es gab in den Vorjahren bereits Informationsveranstaltungen mit Filmen und Fotos.

Die Spanischlehrerin, Ingrid Wolf, hatte bereits einige Wochen vor der Ankunft der Nicaraguaner die Unterrichtsstunden mit ihren SpanischschülerInnen vorbereitet. So ließ sie die jüngeren Mitreisenden unserer Gruppe nach einer kurzen Vorstellung mit den Schülerinnen und Schülern der Spanischklasse allein.

Arbeit in Kleingruppen

Durch die Aufteilung in Kleingruppen entstand eine gute Kommunikation und wenn es sprachlich nicht klappte, dann verständigten sich die jungen Leute mit Zeichensprache und etwas Englisch. Einer der Jugendlichen fragte, ob wir nach unserem Studium in Nicaragua eine Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz in diesem unserem Beruf bekämen.

Natürlich war die Antwort, dass dies nicht möglich ist und dass man nur mit sehr guten Noten und Beziehungen weiterkomme. Auf unsere Frage, wie das denn in Deutschland sei, erhielten wir die gleiche Antwort: Wenn jemand hier fertig ist mit lernen und studieren, sei es ungewiss einen Arbeitsplatz zu bekommen. Einig waren sich alle, dass trotz der hohen technischen Entwicklungen, die Ungewissheit hier, aber auch in Nicaragua junge Menschen unsicher mache.

Das Glasscherben-Kreuz

Zu Anfang berichtete ich bereits über den Besuch in der Behinderten-Einrichtung der Theodor-Fliedner-Stiftung Waldruhe. Wir besuchten die kleine zur Einrichtung gehörende Kapelle, wo sie am Fenster aus vielen bunten Glas-Scherben ein Kreuz hingeklebt hatten. Der Leiter erklärte uns die Bedeutung dieses Kreuzes, das ein Symbol auch für die vielen psychisch Kranken dieser Einrichtung sein sollte. Jeder Mensch habe einmal ein Trauma in seinem Leben erlebt. Er verglich es mit einer bunten Glasvase, die auf den Boden fällt und in viele Stücke zerbricht. Die Vase, so erklärte er, sei von diesem Zeitpunkt an nicht mehr die gleiche, egal wie gut man sie zusammenklebe. Das Kreuz sei ein Hinweis darauf, wie man über ein Trauma hinweg kommen könne. Es sei wichtig, aus dem, was zerbrochen sei, zu lernen und dann mit anderen Menschen gemeinsam liebevoll und kreativ etwas Neues daraus zu gestalten.

Scherben, die Neues entstehen lassen

Ich empfand dieses Beispiel als einen wichtigen Rat fürs Leben eines jeden Menschen. Auch bei mir selbst gab es auf dieser Reise innere Scherben und es kostet mich immer noch viel Energie, daraus etwas Neues, für mich hier Nützliches und Fruchtbares werden zu lassen. Ich hab auf dieser Reise gelernt, dass es lange nicht so wichtig ist, was man alles erreicht. Wichtig ist der Weg, auf dem man das Ziel erreicht, und was man auf diesem Weg erlebt. Wie man mit seinen Mitmenschen umgeht, das ist es, was letztlich die Qualität des Endproduktes wirklich ausmacht. Oft setzt man sich selber unter starken Druck, damit möglichst alles klappt.

Ein Beispiel aus Nicaragua:
Auf einer Theatertournee sind wir mit 10 Kindern und Jugendlichen, im Alter von 8 bis 25 Jahren, von Ometepe nach Solentiname gefahren. Solentiname ist eine Inselgruppe im Großen Nicaragua-See, auf der der bekannte Schriftsteller, Priester und ehemalige Kulturminister Ernesto Cardenal mit bäuerlichen Familien gearbeitet und über das Evangelium gesprochen hat. Daraus entstand das „Evangelium der Bauern von Solentiname“ , dessen Texte in vielen Kirchengemeinden bekannt sind. Die meisten Mitreisenden waren noch minderjährig und wurden von nur 2 Erwachsenen begleitet.

Lehrreiche Erlebnisse

Die Reise fand kurz vor der Abreise nach Deutschland statt. Wir fuhren eine ganze Nacht auf einem großen Schiff, ohne Schlafmöglichkeiten und mit einer offenen Reling.

Die Mutter der 8jährigen Anayeli sagte noch vor der Abreise, dass sie geträumt habe, die Kleine würde über Bord fallen und ertrinken, weil es ja in der Nacht niemand merken würde. Anayeli ist ein Nachbarmädchen und für mich wie eine Tochter. Ich stand unter einem großen Druck, hatte die Nächte davor auch nicht gut geschlafen und das machte mich noch ungeduldiger und grantiger. Unwillkürlich gibt man natürlich diesen Druck an den Rest der Gruppe weiter. Ungute Spannungen entstehen. Manchmal haben die richtige Angst, wenn ich sauer werde. Das strapaziert unsere Schauspielerei natürlich sehr und es hat sehr viele Entschuldigungen und Mühen gekostet, wieder eine lockere und gemütliche Vertrauensstimmung herzustellen.

Glücklicherweise verlief alles sehr positiv, nur ein Schuh fiel über Bord ins Wasser - was auch eine gute Lehre war.

Menschlicher Umgang in Lernmomenten

Auf dieser Reise sehr gut organisierten Reise habe ich inzwischen auf sehr effektive Weise gemerkt, dass das Wichtigste die Menschlichkeit ist, die man ganz dringend und am nötigsten in der Fremde unter sehr intensiven Lernmomenten braucht. Das hilft mir nicht nur in meiner Arbeit mit den Menschen hier, sondern auch mit den Freiwilligen aus Deutschland oder anderswo. Am Anfang war es uns ganz wichtig mit „Zuhause“ zu reden. Mit der Zeit wird es weniger. , aber man muss da Verständnis haben, da man aus einer Welt entrissen wird und viele Verantwortlichkeiten und Gedanken zurücklässt, die anfangs noch sehr präsent sind. Erst in einer gewissen Ruhe kann man sich Neuem widmen und mit Leib und Seele dabei sein.

Auf Reisen persönlich näher kommen

Diese Reise war für die zwischenmenschliche Beziehung zu Mercedes, die mit mir im gleichen Zimmer unserer Gastfamilie gelebt hat, war für mich sehr wichtig. Sie ist ein sehr liebenswerter Mensch und wir sind einander sehr nahe gekommen. Auch hier hat sich bestätigt, dass der Weg wichtiger ist als das, was man letztlich erreichen will. Auf unserem gemeinsamen Weg hab ich jeden Tag aufs Neue von ihrer unglaublichen inneren Stärke dazugelernt. Wir haben einander gegenseitig gestützt und diese Solidarität von Frauen untereinander, die ist etwas ganz Besonderes, was ich sehr wertschätze. Ich freue mich mittlerweile sehr, einige der Menschen, die ich während dieser Reise in Deutschland näher kennen gelernt habe, hier auf der Insel wieder zu sehen.

Gemeinsam arbeiten und feiern – miteinander leben, voneinander lernen

Wenige Tage vor unserer Abreise nach Nicaragua wurde das traditionelle Ometepe-Fest in den Räumlichkeiten und auf dem Gelände der Behinderten-Werkstätten Oberberg gefeiert, die wir ja inzwischen bereits kennen gelernt hatten. Viele verschiedene Organisationen, Weltläden, terre des hommes, der soziale Friedensdienst EIRENE mit einem Infostand, Schulklassen, die nicaraguanische Kalebassen, Bücher und Schmuckstücke verkauften, die die Gastfamilie im Juni mit nach Deutschland gebracht hatte und kirchliche Gruppen, eine Latino-Musikgruppe und eine Gruppe, die capoeira-Tänze vorführte, hatten sich eingefunden. Viele von ihnen sind schon seit Jahren vernetzt.

Die Vorführung der Capoeira-Tänze z.B. wurde von einer ehemaligen Praktikantin organisiert, die viele Monate auf Ometepe war und inzwischen als Spanischlehrerin in Heidelberg arbeitet und dem Projekt als Dolmetscherin zur Verfügung steht. Eine Fotoshow zeigte noch einmal unsere Stationen auf dieser ökumenischen Lernreise, die ja unter dem Motto stand: Miteinander leben, voneinander lernen.

Der Leiter des Projektes, Alcides Flores, bedankte sich bei allen Menschen, die die Gruppe so freundlich aufgenommen und unterstützt hatten und bei allen, die sein Land auf unterschiedliche Weise unterstützen.

Jeder einzelne von uns wurde der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besucher hatten die Möglichkeit, an der jeweiligen Fotowand mit Hilfe eines Dolmetschers Fragen zu stellen. Auf vielen Fotowänden konnten die BesucherInnen gute Informationen über Ometepe erhalten. Unsere Gruppe hatte traditionelle nicaraguanische Tänze vorbereitet und in bunten Kostümen aus Nicaragua die BesucherInnen überrascht. Das war unser Beitrag und gleichzeitig unser Dank - neben dem Gesang von Manuel Gutierrez in der Bergneustädter evangelischen Kirche, mit dem er bereits die Nicaragua-Freunde überrascht hatte. Der Kreiskirchenmusikdirektor Hans Wülfing hatte in die Kirche eingeladen, in der er die Funktion einer Orgel erklärte, die es in Nicaragua nicht gibt, und hat diese zum wunderbaren Erklingen gebracht u.a. mit Stücken von Johann Sebastian Bach. Bei dem Ometepe-Fest in Wiehl-Faulmert, mit seinen Vorbereitungen und mit dem Abbau, an dem alle gemeinsam beteiligt waren, haben wir die Erfahrung gemacht, dass gemeinsames Arbeiten und Feiern Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander verbindet.

Einladung zum Fastenbrechen in der Engelskirchener Moschee Gegen Ausländerfeindlichkeit und für ein friedliches Miteinander

Auch mit diesem Thema haben wir uns ganz praktisch beschäftigt. Durch die sehr persönlichen Kontakte von Pfarrer i.R. Michael Höhn zu ehemaligen türkischen Schülerinnen und Schülern erhielten wir eine Einladung zum Fastenbrechen in die Moschee in der Nachbarstadt Engelskirchen. Michael Höhn hatte als Berufsschulpfarrer 26 Jahre im Berufskolleg mit ausländischen Jugendlichen gearbeitet und gerade ein Buch herausgegeben zum Thema „Zurück bleibt ein Traum - Zuhause in Deutschland – Biografische Erzählungen aus Migrantenleben“. Wir haben nicht nur von zwei gerade frisch ausgebildeten jungen Moscheeführerinnen – mit Kopftüchern - einen Einblick in die muslimische Religion erhalten, sondern wurden auch zum anschließenden Fastenbrechen eingeladen. Getrennt aßen Männer und Frauen in den Räumen der Moschee ein für uns sehr leckeres Abendmahl.

Ein Fazit

Hier auf Ometepe fühle ich mich wie ein Fisch im Wasser und meine Mitmenschen erleben mich hier auch viel originaler. In Deutschland fühlte ich mich oft wie ein Fisch ohne Wasser, der sich nur verzweifelt windet und nach Luft schnappt. Aber das sind meine persönlichen Probleme mit Deutschland. Es hat ja durchaus seine Gründe, warum ich seit 26 Jahren hier in Nicaragua lebe. Trotzdem kommen diese Probleme natürlich mit mir mit, das konnte ich nicht verhindern, aber inzwischen ist das heftigste überwunden und ich kann aus sicherer Entfernung den Lernprozess abschließen.

Es war beeindruckend wie genau alles auf dieser Reise geplant war. Für unsere Gastgeber war diese Reise und ihre Erfahrungen mit uns sicher genauso wichtig wie unsere Erfahrungen mit ihnen. Zum ersten Mal konnten junge Nicaraguaner ihr Land selbst vorstellen und wir haben durch die Gespräche und ihre Einschätzungen über diese völlig andere Welt von ihnen gelernt.

Ich glaube, dass die Eindrücke so nachhaltig sein werden, dass sich die Ergebnisse dieser Reise erst mit der Zeit abzeichnen werden. Für die Mitreisenden ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Alles Weitere – so glaube ich - wird sich erst mit der Zeit zeigen, denn so viele wichtige und intensive Eindrücke müssen erst noch tiefer verarbeitet werden und das braucht seine Zeit. Ich danke allen Menschen, die uns diese Reise ermöglicht haben. Die mit Geduld und Zuneigung für uns auch in schwierigen Momenten da waren. Das hat mir persönlich geholfen, Vieles besser zu verstehen und annehmen zu können. Und es hilft mir auch jetzt, die Reise innerlich zu verarbeiten. Ich fühlte mich nicht nur als Dolmetscherin, sondern war in vielen Bereichen, die für mich neu waren, genauso interessiert wie meine Mitreisenden.

21.10.2010

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Thu, 21 Oct 2010 08:36:54 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/156/19/Eine-unglaublich-intensive-Lernreise
Am kommenden Sonntag, http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/154/19/Am-kommenden-Sonntag dem 24.10.2010  findet in der Ev. Kirche in Waldbröl um 18 Uhr ein Ometepe-Taizé Gottesdienst mit dem Taizé-Chor statt.

Pfarrer Matthias Schippel und Pfarrer i.R. Michael Höhn laden herzlich ein.

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Tue, 19 Oct 2010 14:29:54 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/154/19/Am-kommenden-Sonntag
Ohne Wasser läuft’s nicht - Was die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland mit Ometepe verbindet http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/153/19/Ohne-Wasser-laeuft-s-nicht---Was-die-Evangelische-Frauenhilfe-im-Rheinland-mit-Ometepe-verbindet Luis Enrique schöpft Wasser am Brunnen von Sta. Teresa für seine Familie. Der Brunnen ist von POA finanziert worden.Als Frauenverband haben wir natürlich besonderes Augenmerk auf die Situation der Frauen in der Einen Welt gerichtet und uns damit auseinandergesetzt, welche Schwierigkeiten es bei der Versorgung mit dem täglichen Trinkwasser gibt, wenn kaum sauberes Wasser vorhanden ist und es auch noch über weite Strecken herbei getragen werden muss. Nicht zuletzt haben uns auch die biblischen Aspekte des Themas interessiert, und welche Verantwortung wir als Christinnen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung haben.

Das Thema „Ohne Wasser läuft’s nicht“ hat uns also 2 Jahre lang begleitet. Das heißt, dass die 45.000 Mitglieder unseres Verbands - die sich auf 1.400 Gruppen in den Gemeinden bzw. 40 Kreisverbände im Rheinland aufteilen – die Gelegenheit hatten, sich intensiv mit den verschiedenen Aspekten des Themas auseinander zu setzen. Die Regionalreferentinnen des Landesverbands haben alleine 34 Studientage in 26 Kreisverbänden durchgeführt.

Doch das Informiertwerden war nicht alles! Von Beginn an wollten wir auch praktische Hilfe bieten und Frauen und Männer in der Einen Welt unterstützen. Wir sahen uns nach einem geeigneten Spendenprojekt um und entschieden uns nach einem Tipp (von unserer Referentin Frau Karthäuser) für das Projekt „Ometepe“. Hier fanden wir, was wir wollten: ein Projekt, das Menschen umfassende Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Denn Wasser, so haben wir gelernt, ist der Anfang von allem, doch kann die so wichtige Trinkwasserversorgung nur der Beginn einer umfassenden Hilfe sein, die auch Felder wie Ernährung, Gesundheitsversorgung und Vorsorge, Bildung, Mikrokredite usw. mit einbezieht. Bis zum Oktober 2010 haben die Frauen der Frauenhilfe mehr als 2.600 Euro für Ometepe gespendet.

Während der 2 Jahre des „Wasser-Themas“ bestand ein guter Kontakt zu Michael und Monika Höhn, die uns immer wieder mit Neuigkeiten aus der Partnerschaftsarbeit mit den Menschen der Insel Ometepe versorgten. Hinzu kamen natürlich auch die Informationen der Homepage www.ometepe-projekt-nicaragua.de: vom Reisebericht über aktuelle Projekte bis hin zur Verwendung der Spendengelder blieben hier keine Fragen offen. Durch diese Transparenz wussten unsere Frauenhilfegruppen auch stets, dass ihre Spenden am richtigen Ort ankommen und Gutes bewirken.

Mit dem Ende des Jahres 2010 läuft das Thema „Ohne Wasser läuft’s nicht“ in der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland offiziell aus, doch wird es sicher weiterhin im Bewusstsein bleiben. Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit und senden aus der Frauenhilfe herzliche Grüße, ganz besonders natürlich auch an die Menschen der Insel Ometepe, die uns über die Zeit aus der Ferne ans Herz gewachsen sind!

Ulrike Schalenbach
Referentin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland .e.V.

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Tue, 19 Oct 2010 14:25:07 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/153/19/Ohne-Wasser-laeuft-s-nicht---Was-die-Evangelische-Frauenhilfe-im-Rheinland-mit-Ometepe-verbindet
Eindrücke von jungen Menschen aus Ometepe, die Deutschland auf der Ökumenischen Lernreise im September 2010 kennen gelernt haben. http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/152/19/Eindruecke-von-jungen-Menschen-aus-Ometepe-die-Deutschland-auf-der-oekumenischen-Lernreise-im-September-2010-kennen-gelernt-haben Übersetzt von Marisol Silva-Platzer

Mercedes Hernández

Vorschullehrerin POA

Meine Eindrücke in Deutschland

Ein anderes Land kennen lernen zu dürfen, bedeutet für mich, wie neugeboren zu sein. Deutschland ist einzigartig. Ich vergleiche ständig beide Länder, Deutschland und Nicaragua miteinander. Während unseren Ausflügen die Kultur, Wirtschaft, technische Entwicklung, Erziehung, Tourismus, das Familienleben.

Alles ist hier anders. Etwas, das mich weitergebracht hat, sind die Gespräche mit Personen, die in ihrem Leben viel verändert haben um etwas zu erreichen, um etwas Nützliches für die Gesellschaft zu machen und ihren inneren Frieden gefunden haben, in dem sie anderen Menschen helfen. Ich habe gelernt, dass man die beste Lebenserfahrung macht, wenn man das Leben einfach lebt.

Der Alltag in Deutschland, so spüre ich, läuft mit viel Disziplin, Pünktlichkeit, Ordnung und Sauberkeit ab. Ich bemerke auch den Respekt gegenüber Personen aus anderen Kulturkreisen, Ideologien, Religionen etc.

Ich möchte etwas mehr über meine Eindrücke berichten. Die Mütter verbringen viel Zeit mit ihren Kindern und essen gemeinsam. Aber die alten Menschen (Pensionisten) wohnen oft alleine, höchstens mit einer Pflegeperson. Ich frage mich dann, wo sind ihre Kinder?

Ich beobachte hier viele neue Technologien. Im Haushalt und im Büro, für fast alles gibt es ein Elektrogerät. Man braucht nicht mit der Hand zu schreiben, z.B. für eine Quittung oder einen Bericht, denn im Computer ist alles gespeichert. Ich bin überzeugt, dass die Ausbildung der Jugendlichen das Wichtigste für die Entwicklung eines Landes ist.

Im Kindergarten sah ich, wie sich die Kinder mit pädagogischen Materialien beschäftigen. Sie sind motiviert, neugierig und möchten gern ständig Neues entdecken. Die Kinder sind sehr gut betreut. Respekt fühle ich auch gegenüber Personen mit besonderen Bedürfnissen wegen ihrer Intelligenz und ihrem Selbstbewusstsein.

Es sind so viele Eindrücke für mich. Bei jedem Gespräch, bei jedem Blickkontakt, bei jedem Lächeln lerne ich mehr über das Leben hier. Es ist sehr positiv, das sehen zu können und ich möchte dazulernen. Danke an das Projekt Ometepe (POA), dass ich die Möglichkeit habe, hier bei Euch zu sein. Danke, dass ich meinen Horizont erweitern konnte. POA hat schon so vielen Familien auf Ometepe geholfen. Danke auch dafür.

Besonders möchte ich mich im Namen meiner Familie bedanken, weil auch sie Unterstützung bekommt. Ich möchte Eurem Beispiel folgen und werde meine Erlebnisse mit meinen Landsleuten teilen.

Danke, Monika, Danke, Michael. Danke an alle Spenderinnen und Spender. Gott segne Euch.

Mail – 10 Tage später

Meine Erlebnisse in Deutschland waren einmalig. Ich bedanke mich nochmals sehr herzlich, weil ich die Möglichkeit gehabt habe andere Welt kennenlernen zu dürfen. Gott machte mir das möglich, indem Michael und Monika sowie Alcides in mein Leben gekommen sind.

Ich fühle mich, als ob ich von einem wunderbaren Traum aufwachte. Ich bin wieder in meiner Realität, in meinem einfachen Haus, koche wieder mit Holz und gehe an den See, um meine Wäsche zu waschen, draußen auf der Strasse gibt es kein Verkehrszeichen.

Ich sah wieder die behinderten Kinder und es tut mir weh, wenn ich daran denke wie gut es die behinderten Kinder in Deutschland haben, und unsere über keinerlei Rechte verfügen.

Ja, Deutschland ist gut organisiert und ist sehr hoch entwickelt, aber ich freue mich, dass Deutschland Menschen hat wie euch in Wiehl, die anderen helfen. Gott segne euch und hoffe sehr auf ein Wiedersehen.

Mercedes

 


Manuel Gutierrez

Zuerst möchte ich mich für die einzigartige Gelegenheit bedanken, dass ich bei Euch sein kann. Die Möglichkeit, andere Kulturen kennen zu lernen, ist ein ganz besonderes Geschenk. Deutschland ist ein schönes Land. In zehn Tagen habe ich schon so viel gesehen und erlebt. Erlebnisse, die ich in Nicaragua nie gehabt hätte. Hier bei Euch ist vieles anders als bei uns: die Kultur, das Denken, das ökonomische Niveau.

Ich konnte feststellen, dass die Leute die zur Verfügung stehende Zeit perfekt organisieren und viele Aktivitäten planen können. Ihr seid pünktlich, sogar in der Freizeit wird viel organisiert, z.B. Hausarbeit, Handarbeit etc. Die Wohnhäuser sind alle sehr schön und gut gepflegt.

Besonders beeindruckt hat mich, dass die Familienplanung mit großer Verantwortung gemacht wird. Die Kinder bekommen viel Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung. Aber für mich bleibt eine Frage offen: warum sind so wenig Kinder in den Familien? Die meisten Leute, denen ich hier begegnet bin, sind zwischen 40 und 50 Jahre alt.

Als wir die verschiedenen Schuleinrichtungen besuchten, habe ich bemerkt, dass die Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine gute Betreuung und Ausbildung haben. Sie wirken in meinen Augen selbstbewusst und können sich so gut in die Arbeitswelt integrieren. Es gebührt ein Lob der Regierung und den Gemeinden, die dies ermöglichten. Es ist mir aufgefallen, dass die Pädagogen neben besonderen Kenntnissen auch Lernmaterialien zur Verfügung haben, um die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen erfüllen zu können. Alle Kinder wachsen mit solcher Art mit den gleichen Rechten und Selbstbewusstsein ohne Versagensangst. Das gute Schul- und Gesundheitssystem gibt es wahrscheinlich auch deshalb, weil das Personal einen entsprechenden Lohn bekommt und dadurch eine gute Arbeitsqualität leistet.

Mir ist aufgefallen, dass für die Arbeit – egal für welche – fast immer ein Elektrogerät oder eine Maschine verwendet wird. Im Haushalt, in der Schule etc. Ich denke, das ist gut so, denn damit können alle einhöheres ökonomisches Niveau erreichen.

Mir gefällt, dass Sport sehr gefördert wird. Sport für alle, besonders für Jugendliche in allen Gemeinden. Es ist für mich interessant zu beobachten, wie tolerant alle gegenüber verschiedenen Religionen und Kulturen sind. Wenn ich nach Ometepe zurückfliege, werde ich sicher ein anderer Mensch sein, denn ich habegute Beispiele und positive Lebenserfahrung von den Deutschen mitgenommen. Beispielsweise werde ich in Zukunft sicher im Haushalt mithelfen und meinen Beruf ohne Versagensangst meistern. Vielen Dank.

 


José Antonio

Ich heiße José Antonio. Ich komme aus einem Land mit vielen Vulkanen und Seen. Meine ersten Eindrücke von Deutschland sind sehr vielfältig, obwohl ich erst kurz hier bin. Z.B. die saubere Stadt und die öffentlichen Verkehrsmittel kommen pünktlich zu den Haltstellen.

Die Mülltrennung funktioniert sehr gut. Ich bin überzeugt, dass die Umwelterziehung hier schon vor vielen Jahren begann.

Ich durfte einige Kindergärten besuchen. Dabei beobachtete ich, dass die Kinder verschiedene Fähigkeiten schnell entwickeln, weil sie gute pädagogische Materialien und Spielzeuge zur Verfügung haben. In Ometepe ist das ganz anders. Ich denke, es wäre wichtig, auch unsere Kinder zu fördern. In Ometepe erfolgt die Physiotherapie mit einfachen Mitteln, mit Massagen und Übungen. Es gibt kaum Physiotherapiegeräte oder spezielle Einrichtungen.

Hier merke ich, dass die Personen bewusst sind, eine große Verantwortung zu übernehmen, wenn sie eine Familie gründen. Deswegen wird auch die Familienplanung sehr ernst genommen.

Zur Landwirtschaft

Ich beobachtete, dass hier die Maschinen die Ernte übernehmen und Traktoren viele Arbeiten erledigen. In Ometepe wird auf dem Feld fast alles händisch erledigt. Ich denke, es wäre gut, Landwirtschaft zu lernen, um bessere Erträge zu haben. In Ometepe ist fast jeder Landwirt.

Zum Sport

Ich höre auf Ometepe, dass Deutschland fast immer an Fußballweltmeisterschaften teilgenommen hat. Hier habe ich die Möglichkeit gehabt, wunderschöne, große Sportanlagen zu sehen. Wirklich beeindruckend. Ich hätte sonst so etwas sicherlich nie gesehen.

Hier sind die Sportanlagen abgesperrt. Man kommt nur durch den Haupteingang hinein. Bei uns auf Ometepe sind alle Sportanlagen im Freien und es kann passieren, dass während des Spiels ein Pferd durch das Spielfeld durchmarschiert als wäre es leer. Das ist typisch für Ometepe.

Zur Autobahn

Ich bin vollkommen beeindruckt von den tollen Autobahnen, sogar die Neben- und Forststraßen sind asphaltiert. Super! Ich denke, es ist wichtig, dass die Forststraßen gut sind, damit die Bauern bessere Arbeitsmöglichkeiten haben.

Hier ist es schwierig, Auskunft von Personen auf der Straße zu bekommen. Mir scheint, sie sind ständig in Eile. Als ich versuchte, jemanden etwas auf Englisch oder Spanisch zu fragen, dauerte es lange Zeit, bis ich endlich Auskunft bekam. Z.B. wie ich von Frankfurt nach Berlin fahren kann. Es ist manchmal schwierig für mich, das Verhalten der Leute zu verstehen, da es in Nicaragua ganz anders zugeht. In Nicaragua kann man jeden etwas fragen und bekommt immer eine Antwort. Dort ist es so: wenn du etwas nicht weißt, ist es deshalb, weil du nicht gefragt hast oder nicht genau zugehört hast.

Ich fühle mich privilegiert, weil ich diese Reise ins Unbekannte machen durfte. Eine Reise in ein Land, das weit entwickelt ist und mit einem tollen Schulsystem. Ich habe hier persönlich viel dazugelernt. Ich bin eine Person, die sich weiter entwickeln will. Deutschland ist außer einem Helfer auch Vorbild für uns. Hier ist alles „pura vida“, wie unsere Costaricanischen Nachbarn sagen, wenn etwas toll ist.

Vielen Dank an alle Spender und Spenderinnen, an die Organisatoren von POA.

Vielen Danke im Namen von Tausenden von Ometepinos.

 


Einige Fragen an Luis Enrique Barahona

Was ist Dir in Deutschland am meisten aufgefallen?

An allen Orten, die ich besucht habe während meines Aufenthalts in Deutschland, habe ich viele Blumen gesehen. Jedes Haus hatte seinen Garten mit Blumen und Nutzpflanzen.

Ich habe auch viele ältere Menschen gesehen. Die Infrastruktur ist sehr gut. Hier trinkt man viel Kaffee mit süßem Nachtisch. Vor allem herrscht große Verantwortlichkeit.

Was könntest Du davon auf Ometepe nutzen?

Es wäre sehr gut, wenn alle Kenntnisse und aller Austausch, den ich an den verschiedenen Orten hatte, praktisch umgesetzt werde könnten. Vor allem haben mich die Personen beeindruckt, die in den Behinderten-Werkstätten Oberberg in Wiehl-Faulmert den Menschen mit verschiedensten schweren Behinderungen geholfen haben, ihre Krankheiten positiv zu bewältigen. Das ist für mich ein gutes Beispiel der Motivation, einen solchen Kampf fortzuführen.

Was ist Dir noch aufgefallen?

Zwei Dinge: eines davon ist das sehr kalte Klima und das andere ist die Einsamkeit, in der viele ältere Menschen leben. Fast die ganze Zeit sind sie in ihren Häusern allein ohne die Nähe ihrer Familie. Das ist sehr traurig. Sicher – Deutschland ist schon eine ganz andere Welt als Nicaragua.

Deine Wünsche für die Zukunft…

Mein größter Wunsch ist es, in Zukunft Deutsch und Englisch zu lernen. In meinem Beruf ist das außerordentlich wichtig, weil viele Touristen aus Europa und Nordamerika kommen und nicht alle sprechen Spanisch. Daher kann ich mit ihnen nicht kommunizieren. Die beiden Sprachen zu beherrschen würde einen exzellenten Service darstellen.

 


Sozialer Effekt des Proyecto Ometepe Alemania (POA) bei der armen Bevölkerung der Insel Ometepe, Nicaragua

Von Alcides Flores und Dr. Jorge Quintana

Das POA entstand durch einen Besuch der Insel Ometepe des deutschen Ehepaares Michael und Monika Höhn. Durch Ometepe reisend, haben sie den Landstrich Santo Domingo kennengelernt, wo sie mit dem Örtlichen Führer, Alcides Flores Kontakt aufgenommen hatten. Hier erfuhren sie, dass die örtliche Katholische Kirche interessiert war, eine Kapelle am Ort zu bauen und finanzielle Mittel zu ihrer Durchführung brauchten. Das Ehepaar Höhn entschied sich, die Mittel bereitzustellen, wenn ein Gemeindehaus statt der Kapelle gebaut würde. Die Koordination des Baus des Gemeindehauses wurde in die Verantwortung des Pastors Cuadra, Gemeindepfarrer von Altagracia, gelegt. Im folgenden Jahr 1994, als die Höhns wieder nach Ometepe kamen, wurden sie informiert, dass Pastor Cuadra versetzt wurde und ein neuer Pfarrer die Kirchengemeinde übernahm. Der Bau des Gemeindehauses war verzögert. Der neue Gemeindepfarrer verpflichtete sich, das Bauvorhaben und die Familie Höhn die Finanzierung fortzusetzen.

Nach der Rückkehr der Höhns im Juli 1995, stellten sie fest, dass das Gemeindehaus nicht beendet war und dass der Pastor mit anderen Aktivitäten sehr beschäftigt war, weshalb sie sich entscheiden, ihre Vereinbarung mit der Kirche aufzukündigen und das Projekt mit der Teilnahme örtlicher Bewohner fortzusetzen. Sie versammelten sich mit Alcides Flores, seiner Ehefrau Mélida Luna (Zahnärztin), Carlos Flores (Frauenarzt) und seiner Frau Sonja Kofler (Krankenschwester) und vereinbarten, eine Gruppe zu formen, um die Tätigkeiten des Projekts zu koordinieren. Auch verabredeten sie, dass das Haus, sobald der Bau beendet sei, zur Unterbringung einer Vor- und Teil-Grundschule und zur kostenlosen ärztlichen Grundversorgung für die örtlichen Bewohner zu nutzen.

Die direkten sozialen Aktivitäten des POA begannen 1,996. Im Februar beginnt die Vor- und Grundschule im Gemeindehaus zu funktionieren. Gleichzeitig startet das Programm der kostenlosen ärztlichen Betreuung. Es wurde ein Allgemeinmediziner unter Vertrag genommen und es wird ärztliche Grundversorgung, gynäkologische und zahnmedizinische Versorgung angeboten. Das Ärzteteam bietet zwei Mal wöchentlich Sprechstunden in Santo Domingo an und an drei Tagen führt es Besuche in Dorfgemeinschaften der Insel mit einem gemieteten Fahrzeug durch, um dort dieselben Dienstleistungen anzubieten. Schließlich wurde 1998 in Santo Domingo eine Klinik gebaut und es wurde ein eigenes Fahrzeug zur medizinischen Versorgung der Dorfgemeinschaften und zum Krankentransport beschafft.

2005 wurde mit physiotherapeutischer Behandlung von Patienten, hauptsächlich Kinder mit physischen Fehlbildungen und geistigen Behinderungen, begonnen, wofür ein Anbau an der Klinik gebaut wurde. 2008 wird eine Psychologin eingestellt, um psychologische Betreuung anzubieten und es wird das Zentrum der Frühzeitigen Erziehung - CET – gebaut und eingerichtet zur besseren Versorgung der Kinder mit Physiotherapie.

Seit dem Beginn 1996 bis zum laufenden Jahr hat die Schule „La Esperanza“ (Die Hoffnung), im Gemeindehaus in Santo Domingo funktioniert und Vorschulerziehung für 222 Kinder im Alter zwischen 3 bis 5 Jahren und Grundschulbildung (1. bis 6. Klasse) für 587 Kinder der angrenzenden Dorfgemeinschaften erbracht. Man schätzt, dass etwa die Hälfte der Kinder im Vorschulalter keinen Zugang zur Vorschulerziehung gehabt hätte aus Mangel einer lokalen Vorschule. Die nächstliegenden Vorschulen sind einige Kilometer entfernt in abgelegenen Dorfgemeinschaften und für kleine Kinder schwer zu erreichen. Als logische Folge hätten diese Kinder ohne Vorschulerziehung auch nicht die Grundschule besucht..

Andererseits hat das Programm der ärztlichen Grundversorgung des POA insgesamt 68,645 Patienten in allgemeiner Medizin, davon ca. 60 % Frauen und 45 % Kinder behandelt. Es wurde zahnheilkundliche Versorgung für 18,991 Personen gewährt und es wurden für 500 Patienten Zahnprothesen gefertigt. In Gynäkologie erfolgten Krebsvorsorgeuntersuchungen bei 3,851 Frauen. Weiterhin wurden 1,162 Gespräche zu Gesundheitsthemen durchgeführt. Der Krankenwagen hat 794 Notfallpatienten (davon 284 schwangere Frauen) von ihren Gemeinschaften bis zu den Gesundheitszentren von Altagracia und Moyogalpa transportiert. Physiotherapie nahmen 252 Patienten in Anspruch, davon über 80 % Kinder. Diesen gab man auch kostenlos Essen, Transport und Medikamente. Die Psychologin hat für 877 Patienten individuelle Betreuung erbracht und 157 Familien mit emotionalen und Beziehungsproblemen besucht. Der POA unterstützt auch das Haus der Geburt in Altagracia, das Unterkunft vor und nach der Geburt für schwangere Frauen der ländlichen Gemeinschaften anbietet. Seit 2,008 hat dieses Haus der Geburt 271 Frauen beherbergt. Gelegentlich bietet das POA auch die Dienste eines Augenarztes zur Messung der Sehkraft und evtl. Ausgabe einer Brille an. Insgesamt wurden über 3,000 Brillen an Patienten übergeben. Schließlich wurden mehr als 80 Rollstühle an alte Personen oder solche mit Behinderung abgegeben.

In der großen Mehrheit der auf allen ärztlichen Gebieten betreuten Fällen war die Aktivität des POA entscheidend und wesentlich. In der Mehrheit der vom POA betreuten Gemeinschaften hatte das Nationale Gesundheitsministerium (MINSA) keine Präsenz, also waren die einzigen Optionen um ärztliche Dienstleistungen zu erlangen die Brigade des POA, oder einige Kilometer zu reisen (35 km in den entferntesten Gemeinschaften) bis zum Gesundheitszentrum von Altagracia. Die meiste Zeit gab es nicht ausreichend Medikamente in den Gesundheitszentren. Auch hat das MINSA nicht über Krankenwagen für den Transport der schweren Kranken verfügt. Diese Lücke auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung wurde durch die vom POA erbrachten Dienstleistungen aufgefüllt (ärztliche Betreuung und Medikamente). Außerdem, wenn Medikamente auch nicht in der Apotheke des POA vorhanden sind, wird monetäre Unterstützung für den Erwerb der Produkte angeboten. Insgesamt 1,845 Personen haben monetäre Hilfe für Medizinkauf oder für spezialisierte ärztliche Behandlung in Gesundheitszentren außerhalb Ometepes erhalten. Auch erteilt das POA ständige monetäre Hilfe für sehr alten Personen oder solche mit psychischen Problemen. 19 Personen haben erhalten, oder erhalten, dieser Typ der Hilfe.

Im Falle der Zahnmedizin bietet das MINSA Dienste des Zähneziehens an aber keine Reparatur oder Zahnreinigung. Es macht auch keine künstlichen Gebisse für die Patienten. Die Behandlungen in Physiotherapie und der Psychologische Dienst, sind Dienstleistungen, die nur das POA der Bevölkerung in Ometepe anbietet. Vor wenigen Monaten hat ein physiotherapeutischer Dienst in den Anlagen von NPH zu arbeiten begonnen, vor allem für die Bevölkerung von Moyogalpa. Die Dorfgemeinschaften des Vulkan Maderas sind jedoch zu weit entfernt und dieses Zentrum bietet keine Unterstützung für den Transport oder für Medikamente an. Vor der Etablierung des Dienstes des POA erhielten die Patienten mit Behinderungen keinerlei Betreuung.

Wegen der vom Hurrikan Mitch verursachten Zerstörungen Ende 1998, beginnt 1999 das Programm des Baus von Wohnungen und Latrinen. Die ersten 88 wurden für sehr arme Familien gebaut, deren bescheidene Hütten (aus Holz und Stroh) vom Hurrikan zerstört worden waren. Danach fuhr das Programm fort, Häuser und Latrinen für arme Familien (ledige Mütter, alte Personen und kinderreiche Familien), die zusammen mit den Führern jeder Gemeinschaft ausgewählt wurden, zu bauen. Bis jetzt wurden insgesamt 157 Häuser und 292 Latrinen gebaut. Die letzten 41 Häuser wurden mit Steinen gebaut, in die Plastikflaschen aus dem Müll einzementiert wurden, um damit einen Beitrag zur Müllentsorgung zu leisten. Alle durch die Häuser begünstigten Familien haben nicht die wirtschaftliche Kraft, um auf eigene Rechnung zu bauen. also war die Hilfe des POA die einzige Möglichkeit, um zu einem Haus zu kommen. Es wird geschätzt, dass die durch Häuser begünstigten Einwohner die Zahl 700 übersteigt, wovon über 60 % minderjährig sind und ca. 20 % alte Menschen. Die Bevölkerung, die aus Latrinen Nutzen gezogene hat, liegt bei 1,500 Einwohner.

1998 wird ein erster Versuch zur Unterstützung der landwirtschaftlichen Erzeuger von Ometepe gemacht. Es werden 5 Einzeldarlehen an Kaffeeproduzenten gegeben. Jedoch hat der Hurrikan Mitch dann die Pflanzungen zerstört. Ein neuer Versuch wurde 2001 mit der Ausgabe der Produktionsmittel an örtliche Landwirte gemacht aber es existierte keine klare Politik für die Rückzahlung der Darlehen. Deshalb wird 2002 mit Unterstützung des POA und einer Kirchengemeinde aus Österreich eine kommunale Kreditorganisation zur Vergabe landwirtschaftlicher Kredite gegründet. Das kommunale Unternehmen ist im Eigentum derselben begünstigten Gemeinschaften. Seither wurden kleine Darlehen für landwirtschaftliche Produktion an insgesamt 3,677 Landwirte vergeben. Dieser Schritt war sehr wichtig, um die produktive Tätigkeit zu stärken, da andere Finanzierungsquellen dafür auf örtlichem Niveau nicht existieren.

2003 wurde mit dem Schulspeisungsprogramm für unterernährte Kinder begonnen als Antwort auf den Bedarf in den CICOS und Vorschulen, wo die Mehrheit der Kinder Symptome einer schlechten Ernährung aufwiesen. Das Programm hat Milch, Sojabohnen und andere Lebensmittel in einem monatlichen Durchschnitt an 1000 Kinder, während 9 Jahren für eine Gesamtanzahl von 47,758 Kindern verteilt. Dieses Programm wurde im laufenden Jahr unterbrochen, weil das Erziehungsministerium (MED) die Ernährung dieser Kinder übernommen hat.

Im selben Jahr 2003 begann auch das Stipendienprogramm für Studenten, die für ihre universitäre Ausbildung Ometepe verlassen müssen. Das war notwendig, da keine weiterführende Bildungseinrichtung auf der Insel existiert. In jenem Jahr erhielten 5 Studenten ein Stipendium. Im darauffolgenden Jahr wurde das Programm auf Kreditbasis umgestellt. Bislang wurden an insgesamt 207 Studenten Stipendien vergeben, wovon 42 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben. Es wurden auch Kredite vergeben an 27 Studenten für die Beantragung ihrer Titel. Auch in diesem Fall hätten die meisten Studenten ohne die Hilfe des POA keine Möglichkeit gehabt, einen universitären oder technischen Abschluss zu erreichen.

Neben all den Aktivitäten des POA, die zuvor aufgezählt wurden, unterstützt das POA auch nationale Institutionen (Gesundheitsministerium, Bildungsministerium, Bürgermeisterämter, Polizei), Schulen, kommunale und soziale Organisationen. Das POA unterstützte beim Bau von 5 Gemeindehäusern in verschiedenen Gemeinden, und bei der Einrichtung von separaten Zellen für Männer und Frauen im Gefängnis von Altagracia.

Ganz allgemein kann festgestellt werden, dass die Aktivitäten, die durch das POA realisiert wurden, von Anfang an stark die sozio-ökonomischen Bedingungen der armen, verletzbaren Bevölkerung der Landgemeinden beeinflusst haben. Als Ergebnis der Aktivitäten hat sich die Situation der medizinischen Betreuung und die Indikatoren der Gesundheit der ländlichen Bevölkerung verbessert. Das schließt auch die physiotherapeutische und psychologische Betreuung mit ein. Es wurde ein Mindeststandard bei den Wohnverhältnissen von Familien mit geringer ökonomischer Kapazität erreicht. Die Aktivitäten haben auch erreicht, dass die Zahl der ausgebildeten jungen Leute in verschiedenen Bereichen angestiegen ist. Ebenso ist die landwirtschaftliche Produktivität angestiegen, sowohl in Bezug auf die Fläche als auch auf die Erträge, als Teilergebnis der vergebenen Kredite.

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Sun, 03 Oct 2010 13:13:41 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/152/19/Eindruecke-von-jungen-Menschen-aus-Ometepe-die-Deutschland-auf-der-oekumenischen-Lernreise-im-September-2010-kennen-gelernt-haben
Denklinger Zahnarzt überrascht das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/151/19/Denklinger-Zahnarzt-ueberrascht-das-Ometepe-Projekt Etwa fünf Jahre hatte der Zahnarzt, der dem Ometepe-Projekt bis dahin unbekannt war, das Gold seiner Patientinnen und Patienten gesammelt und es für Ometepe bestimmt. Das Projekt hatte er im Januar näher kennen gelernt, als Monika und Michael Höhn einen Vortrag zu Ometepe in der Weggemeinschaft hielten.

Ein unerwarteter Gewinn für die Arbeit auf der Insel“ freuen sich die MitarbeiterInnen des Projektes. Seit etlichen Jahren sammeln bereits weitere 13 Kolleginnen und Kollegen für Ometepe und motivieren ihre Patienten zur Abgabe des Zahngoldes. "Nun sind wir gespannt auf das Ergebnis der Zahngoldspenden, die wir vor kurzem von den übrigen Zahnärzten erhalten haben. Mit ihrer Hilfe wird es uns möglich, die neue Einrichtung für die schwerbehinderten Kinder auf Ometepe zu unterstützen. Gleichzeitig können wir auch die dauerhafte zahnärztliche Versorgung der Kinder der Schule „La Esperanza" garantieren,“ sagen die Höhns.

Allen SpenderInnen und Spendern, die sich mit ihrer Zahngoldspende für Ometepe beteiligt haben, sagen sie schon jetzt herzlichen Dank.

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Wed, 29 Sep 2010 21:43:05 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/151/19/Denklinger-Zahnarzt-ueberrascht-das-Ometepe-Projekt
Zusammenfassender Bericht über die Ökumenische Lernreise aus Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/150/19/Zusammenfassender-Bericht-ueber-die-oekumenische-Lernreise-aus-Nicaragua Bereits am 8. September 2009
gab es ein Vorbereitungstreffen mit Wolfram Walbrach vom Landeskirchenamt in Düsseldorf mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ometepe-Projektes. Anwesend waren die Initiatoren, die Autorin Monika Höhn und Pfarrer i.R., Autor Michael Höhn, die Berufsschulpfarrerin Christa Wülfing, der langjährige Mitarbeiter und ehemalige Geschäftsführer Hans Ludwig Mayer von EIRENE, Christlicher Friedensdienst, Managua, der seit einigen Jahren wieder in Deutschland lebt, sowie die pensionierte Textillehrerin und Künstlerin Edith Fischer, die zur Zusammenarbeit mit den Lehrern bereits in der Schule La Esperanza auf Ometepe war. Die zentrale Zielsetzung des Vorhabens wurde geplant und an den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)ein Antrag gestellt.

Im April 2010 erhielten wir das „Grüne Licht“ vom EED für die geplante Reise. Leider hatten sich in der Zwischenzeit die Flugpreise – es waren bereits die Sommerpreise - um 400 € pro Ticket erhöht, und trotz vielfältiger Bemühungen war es uns nicht möglich, für diese Reise günstigere Tickets zu erhalten. Die ausgewählten jungen Erwachsenen waren frühere Schülerinnen und Schüler, die durch die finanzielle Förderung seitens des Projektes ihren Schulabschluss sowie ein Universitätsstudium absolvieren konnten und inzwischen ihre Familien dadurch unterstützten, dass sie in Berufen arbeiten. (Hotel, Touristik, Landwirtschaft, Schule). Ihre Studienunterstützung muss mit kleinen monatlichen Raten an das Projekt zurückgezahlt werden, damit andere wieder in den Kreis der Studienförderung aufgenommen werden können.

Durch unsere jährliche Anwesenheit auf der Insel Ometepe seit 1993 und die langjährige Zusammenarbeit, in der mit uns über 150 Menschen – Spenderinnen und Spender, Praktikanten, Ärzte und Interessierte – mit nach Nicaragua reisen konnten – haben sich inzwischen vertrauensvolle Beziehungen entwickelt, so dass unsere partnerschaftliche Entwicklungs-Zusammenarbeit auf festen Füßen steht und viele Deutsche die Familien auf Ometepe mit ihren Kindern kennen lernen konnten.

Das war eine hervorragende Voraussetzung für den Aufenthalt der jungen Nicaraguaner, die zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Insel für eine solche Reise nach Europa verlassen haben.

Im Juni 2010 waren wir für einen vierwöchigen Aufenthalt auf der Insel. Alle BesucherInnen erhielten von uns das in Spanisch übersetzte Programm, das die deutschstämmige, auf der Insel lebende Karin Allgeier mit nicaraguanischer Staatsbürgerschaft, für die Gruppe übersetzt hatte. Wir haben uns in dieser Zeit mehrfach getroffen, um Fragen zu beantworten, auf Unsicherheiten und Ängste einzugehen und mit ihnen die Dinge zu besprechen, die ihnen auf der Seele brannten. (Wie ist das mit dem Flieger, wie kommen wir mit dem Essen zurecht, wie mit den Familien und unserer Sprache, wie mit dem Klima, welche Kleidung benötigen wir, da wir keine dicken Kleidungsstücke besitzen, welches Geld brauchen wir?)

Während dieses Aufenthaltes auf Ometepe haben wir alle Mitreisenden in ihren Familien besucht und ihr Lebensumfeld fotografiert und filmisch festgehalten.

So konnten wir die jungen Leute in ihrer Heimat und bei der Arbeit mit ihren Familien auf einer Schautafel bei unseren verschiedenen Besuchen in Kindergärten, Kirchengemeinden, Schulen und Behinderteneinrichtungen dokumentieren. Gleichzeitig waren diese Foto-Dokumente eine pädagogische Hilfe für sie, sich bei ihren Vorstellungen zu präsentieren.

Das bin ich, ich wohne direkt am See, an dem es kein Trinkwasser gibt. Hier an diesem Brunnen muss ich täglich 20 Eimer Wasser für meine Familie besorgen…, meine Mutter macht am offenen Feuer Popcorn aus Mais, den sie in kleinen Tüten beim Baseball-Spielen am Sonntag für unsere Familie verkauft. Das ist ein kleines Einkommen…“

Das ist meine Familie, wir kommen alle aus der Landwirtschaft. Ich habe ein wenig deutsch gelernt und arbeite auch als Touristenführer. Hinter meinem Haus gibt es nun eine kleine Kaffeeplantage mit 300 Kaffeepflanzen…Meine Schwester bekommt aus dem Projekt zur Zeit eine Studienförderung. Vielleicht kommt sie auch einmal in den Genuss, eine solche Reise machen zu können. Jedenfalls hat diese Reise mein Leben völlig verändert.“

Unterbringung der Gäste, Essen, Transport, Kosten
Drei junge Männer und der Projektleiter konnten privat bei Familie Höhn leben, zwei Frauen, die Übersetzerin Karin Allgeier und die Vorschullehrerin Mercedes Fernandez Guitiérrez sind bei den Nachbarn untergekommen.

Ein kleiner Bus, mit dem in dieser Zeit insgesamt 1.600 km zurückgelegt worden sind für Kurzstecken innerhalb unserer „Projektziele“ wurde von einer Firma zur Verfügung gestellt.

Für den Aufenthalt und zusätzliche Kosten (z.B. Eintrittsgelder, Parkgebühren, Getränke, Eis, Essen außerhalb etc.) hatten wir im Vorfeld Sparkassen, die Stadt Wiehl und einige Privatpersonen angesprochen, so dass uns ein Betrag von insgesamt 1.260 € für drei Wochen für sechs Personen zur Verfügung stand. Davon erhielt jeder Teilnehmer 50 € Taschengeld. Der Aufenthalt wurde weitgehend aus privaten Mitteln finanziert.

Bei einem ersten Rundgang
durch das Dorf Börnhausen gab es über die Wohnsituation der oberbergischen Einheimischen interessante Fragen: warum leben die Kinder nicht gemeinsam mit ihren Eltern? Warum leben so viele alte Menschen allein in ihrem Haus? Warum gibt es so wenig Menschen auf der Straße? Was ist ein Altenheim? Auffällig ist die Sauberkeit auf den Straßen und der Autobahn. (Bewunderung für unsere Mülltrennung!) Fährt jeder ein eigenes Auto?

Während des Frühstücks gab es Fragen: warum gibt es für jedes Getränk ein eigenes Glas?

Wozu so viele Teller? Wie sterben die Menschen hier? Warum haben die Frauen so wenige Kinder? (Einerseits waren sie begeistert von einer gezielten Familienplanung wegen der Bildungschancen, andererseits konnten sie die Planung von 1 – 2 Kindern nicht nachvollziehen.) Arbeitslosigkeit hier bei uns, Mietpreise, Studium und Ausbildung, waren

Themen, die sie besonders interessierten.

Wir hatten uns bemüht, zum Frühstück ihren gewohnten gallo pinto (Reisgericht mit Bohnen) mit auf den Tisch zu bringen und stellten fest, dass sie diesen als erstes und sehr gerne aßen. Auch ein Sandwich (Toast mit Schinken, Tomate und Käse) gehörte zum alltäglichen Frühstück, während Müsli, Marmelade, Käse und Yoghurt eher nicht ihrem Geschmack entsprach.

Anstelle von Kaffee wurde eher Saft getrunken, oder Milch mit wenig Kaffee. Mit Tee taten wir ihnen keinen Gefallen. Viele süße Geschenke wurden in die Koffer gepackt und für die Familien mit nach Hause genommen.

Zum Mittag habe ich oft Reisgerichte zubereitet und beim Fleisch wurde danach gefragt, ob es Schwein oder pollo (Hühnchen) sei.

Besuche
Friedhöfe, Behinderteneinrichtungen, Hospiz, Kindergärten, kaufmännische und gewerbliche Berufsschulen, Moscheebesuch, Verwaltungsamt des Ev. Kirchenkreises An der Agger, in dem unsere Spendengelder verwaltet werden, Landratsempfang, Vortrag über alternative Energien und Wasserversorgung durch den Aggerverband, Gespräche mit der ökumenischen Initiative Check-Point der Ev. Kirchengemeinde Wiehl, Arztbesuche – insbesondere Zahnarzt – standen mit auf dem Programm. (Zahngold für Ometepe macht einen jährlichen Betrag von ca. 30.000 € aus.) Hier haben sich insgesamt 13 Zahnärzte an unserer Aktion für die Behinderteneinrichtung auf Ometepe beteiligt und so war es gut, die Gäste persönlich vorzustellen.

Die Schulbesuche in den Behinderteneinrichtungen
der Hugo-Kükelhaus-Schule und der Helen-Keller-Schule mit Physiotherapie und Ergo-Therapie und der Möglichkeit, an einer Schulstunde teilzunehmen, waren besonders beeindruckend.

Ebenso ein Besuch im integrativen Kindergarten mit Behinderten, Nichtbehinderten und einem hohen Ausländeranteil und anschließendem therapeutischen Reiten stand auf dem Programm.

Die Leiterin der Einrichtung hatte Ometepe bereits besucht und kannte Klinik, Schule und Schulküche des Projektes, so dass sich auch hier wieder gemeinsame Anknüpfungsgespräche ergaben.

Im gewerblichen Berufskolleg des Oberbergischen Kreises in Gummersbach, eine Schule mit 3.000 Schülerinnen und Schülern und 130 Lehrkräften sahen die Gäste ein Modellhaus, das nach den Häusern auf Ometepe gebaut worden ist. Die Bauabteilung hatte nach dem Vorbild des Hausbaus – die Steine werden aus Plastikflaschen und Zement hergestellt – ein Haus aufgebaut, das unter der Schirmherrschaft des Landrats steht und zu Demonstrationszwecken und Werbung als Eine-Welt-Haus mit Fotos der Menschen in Nicaragua auf dem Schulgelände steht. Die Steine des Hauses wurden mit Mülltüten gefüllt und Zement verarbeitet, so dass der Hausbau auf Ometepe auf diese Weise gezeigt werden konnte.

Hotelfachklassen hatten zum Essen eingeladen, die Schulküche konnte besichtigt werden, ebenso die KFZ-Abteilung.

Vom kaufmännischen Berufskolleg waren vor einigen Jahren insgesamt fünf Lehrkräfte auf Ometepe. Eine Spanischlehrerin hatte mit ihren Schülerinnen und Schülern den Unterricht mit dem Besuch der nicaraguanischen Gäste vorbereitet, die sich dann in Kleingruppen an verschiedenen Tischen verteilten und ohne die Anwesenheit der Lehrer miteinander ins Gespräch kamen. Am Ende tauschten sie email-Anschriften aus, neue Kontakte entstanden.

Wir haben eine Power-Point-Präsentation für das Abschiedsfest vorbereitet, aus der die täglichen Besuche noch einmal lebendig werden. Mit dieser Präsentation kann nun auch auf Ometepe gearbeitet werden und neue Multiplikatoren für die Eine-Welt-Arbeit gefunden werden.

Das Ometepe-Fest am 11. September 2010
war noch einmal ein absoluter festlicher Höhepunkt, bei dem Menschen verschiedener Kulturen ihre Fähigkeiten zeigen konnten.

Junge Erwachsene, die als Praktikanten auf Ometepe waren, kamen von weither angereist und es gab ein erfreuliches Wiedersehen.

Auch der Gesangsbeitrag von Manuel Guitiérrez in der Bergneustädter evangelischen Altstadtkirche war ein Dank an uns alle. Kirchenmusikdirektor Hans Wülfing erklärte den Besuchern die Funktion einer Orgel, die es in Nicaragua nicht gibt, und gab im Anschluss ein kleines Orgelkonzert.

„Eine Lernreise, die`s in sich hatte und auf jeden Fall wiederholt werden sollte“, so die Äußerung einer Teilnehmenden.

Wir haben viel voneinander gelernt, vor allem jedoch sind aus Fremden Freunde geworden.

 

Monika Höhn

20.09.2010

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Wed, 29 Sep 2010 21:25:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/150/19/Zusammenfassender-Bericht-ueber-die-oekumenische-Lernreise-aus-Nicaragua
Ometepe-Film II http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/149/19/Ometepe-Film-II Unser Nicaragua-Film, »Ometepe - ein Paradies mit Widerhaken (Teil II)« von Volker Hoffmann ist schon seit einiger Zeit in voller Länge auf Vimeo zu sehen.

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Wed, 29 Sep 2010 21:11:46 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/149/19/Ometepe-Film-II
Weitere Berichte über die Ometepedelegation http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/148/19/Weitere-Berichte-ueber-die-Ometepedelegation …finden sich in folgenden Artikeln:

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=...
http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=...
http://www.oberbergischer-kreis.de/cms200/ak...

Monika und Michael haben eine hübsche Präsentation mit Bildern über den Besuch der Ometepe-Delegation erstellt. (Achtung! 13MB!)

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Thu, 16 Sep 2010 09:45:46 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/148/19/Weitere-Berichte-ueber-die-Ometepedelegation
Ökumenische Begegnung mit jungen Menschen aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/147/19/oekumenische-Begegnung-mit-jungen-Menschen-aus-Ometepe Gespannt, neugierig und müde vom langen Flug, traf die Gruppe am Flughafen ein. Die Flüge werden vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) finanziert. Untergebracht sind die Gäste in zwei Privatfamilien. An den Aufenthaltskosten haben sich viele Freunde und Förderer des Projektes beteiligt. Vorbereitet auf die „völlig andere Welt“ wurde die Gruppe im Juni 2010 durch Monika und Michael Höhn während ihres Aufenthaltes auf Ometepe, sowie durch den Leiter des Projektes, Agrar-Ingenieur Alcides Flores und die deutschstämmige Sozialpädagogin Karin Allgeier, die zugleich als Übersetzerin dabei ist.

Die Vorschullehrerin Mercedes Hernández Gutiérrez, 27 Jahre, unterrichtet seit 7 Jahren die Kinder der Vorschule, die vor 17 Jahren aus Spendengeldern gebaut werden konnte. José Antonio Ruiz, Lic., 25 Jahre, konnte durch Studienunterstützung ein Tourismusstudium abschließen und Luis Enrique Barahona, 28 Jahre alt ist fertiger Diplom-Betriebswirt. Manuel Antonio Gutiérrez Carillo wurde durch besondere Unterstützung der Lehrerin Karin Kost vom Berufskolleg Oberberg unterstützt und beendete gerade in diesem Jahr sein Studium als Diplom-Betriebswirt. Bislang wurde die entwicklungspolitische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit überwiegend von den aus Deutschland nach Nicaragua gereisten Interessenten.

Nun sind zum ersten Mal junge Menschen aus Ometepe gekommen, die als Multiplikatoren auch hier in Deutschland aktiv werden.

Hilfe zur Selbsthilfe

war von Beginn an das Anliegen der Projektmitarbeiter, die nun ganz besonders erfreut darüber sind, dass aus ehemaligen Schülern der Projektschule inzwischen junge Erwachsene geworden sind, die von sich selbst und ihrem Land in Kindergärten, Schulen, Behinderteneinrichtungen, ökumenischen Arbeitskreisen, in Firmen, Hotels und im Weltladen authentisch berichten können.

Zentrale Zielsetzung der ökumenischen Lernreise

ist, auf beiden Seiten die Einsicht zu fördern, dass wir in einer Welt leben, für die wir gemeinsam Verantwortung tragen, für deren Erhalt wir gemeinsam verantwortlich sind und deren Güter gerecht verteilt werden sollten. Es soll versucht werden, die Ohnmacht vor den ungerechten wirtschaftlichen und sozialen Strukturen auf der Welt durch Suche nach Strategien für eine Änderung zu überwinden. Darüber hinaus soll der Austausch von Erfahrungen intensiviert und so ein Beitrag zur Überprüfung des eigenen Lebensstils hier, den Träumen von einem besseren Leben dort und zu einem stärkeren Engagement für die Menschen auf Ometepe geleistet werden. Dabei ist beabsichtigt, auch Lerneffekte in beiden Richtungen zu nutzen: Bei der Schulbildung beispielsweise kann in den Schulen hier mit der Begegnung der zunehmenden Vernachlässigung sozialer Kompetenzen entgegengewirkt werden und umgekehrt können z.B. Anregungen aufgenommen werden, wie in kindgerechter, spielerischer Form Wissen und Sozialverhalten vermittelt werden kann, ohne die Neugierde der Kinder, ihren Spaß am Lernen, abzutöten.

Auf dem Gebiet des Tourismus

sollen durch die Begegnung Möglichkeiten eines sozial und ökologisch orientierten und engagierten Tourismus erarbeitet und aufgezeigt werden. Andererseits können die Teilnehmer der Reisegruppe auch Eindrücke bezüglich der Möglichkeiten der Verbesserung der touristischen Dienstleistungen bzw. der touristischen Nutzung der Ressourcen ihrer Insel mitnehmen.

Zu Gast in den Behinderten-Einrichtungen

In diesen wenigen Tagen, die die Gäste in Wiehl sind, gab es bereits vielfältige Begegnungen. Anregungen und Einblicke von beiden Seiten, neue Vernetzungen, und freundschaftliche Verbindungen. Kindergärten, die Behinderten-Werkstätten Oberberg, die diakonische Einrichtung im Dorf Wald für psychisch Behinderte, die Helen-Keller-und die Hugo-Kückelhaus-Schule in Oberbantenberg und der Einblick in die physio- und ergotherapeutischen Angebote haben die jungen Leute besonders beeindruckt.

In der kleinen neuen Kapelle in Börnhausen-Wald erklärte der Leiter der Diakoneneinrichtung die Erstellung des Mosaikkreuzes und dessen Bedeutung. Für die überwiegend katholischen Gäste aus Nicaragua eine wunderbare Erfahrung.

Aber auch konfessionsübergreifende Kontakte

gehörten bereits zu ihrem Programm. So war das Fastenbrechen in der Engelskirchener Moschee – eine Einladung der türkischen Gemeinde zum traditionellen Essen während des Ramadans –und die Führung zweier junger Moscheführerinnen, die zum ersten Mal nach ihrer Ausbildung eine solche Führung veranstaltet hatten, eine völlig neue Erfahrung und vermittelte einen Einblick in das Thema „Migration in Deutschland“.

Sportveranstaltungen

verbinden Menschen aller Nationalitäten. So nahmen die TeilnehmerInnen bereits an der Einweihung der Tribüne der Walter-Lück-Sportanlage in Wiehl teil und erfuhren öffentlich vom Vorsitzenden des FV Wiehl, Manfred Noss, dass ausgemusterte Sporttrikots und Fussbälle künftig dem Ometepe-Projekt zur Verfügung gestellt werden.

Die Begegnung im Weltladen, bei der Caritas und bei privaten Einladungen haben die jungen Leute tief beeindruckt und alle sind gespannt auf das, was bis zu ihrer Abreise am 17.09.010 noch vor ihnen liegt.

Zum Ometepe-Fest am 11.09.010 laden sie herzlich ein und am 16.09.010 um 18 Uhr soll es noch einmal ein Abschiedsfest geben, an dem die Gruppe ihren Aufenthalt bilanzieren will, zu dem jeder sehr herzlich in die Behinderteneinrichtung (BWO) nach Wiehl-Faulmert eingeladen ist.

Zum Hintergrund

Das Ometepe-Projekt Nicaragua entstand 1993 auf Initiative des Berufschulpfarrers Michael Höhn und seiner Frau Monika Höhn als ein Initiativkreis innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach-Derschlag, Kirchenkreis An der Agger. Der Kreis versucht, durch verschiedene Aktivitäten an Schulen, in Kirchengemeinden und Gottesdiensten, durch Lesungen des Autorenehepaares Höhn über verschiedene Bücher zu Ometepe/ Nicaragua usw. Menschen in den Gemeinden und Kommunen für die Probleme Nicaraguas und hier besonders der Insel Ometepe im Nicaraguasee zu interessieren und ihnen Informationen dazu zukommen zu lassen. Von zentraler Bedeutung für den Erfolg des Initiativkreises ist die sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit, die bislang vor allem durch die jährlich stattfindenden Reisen interessierter junger und älterer Menschen aus Deutschland nach Nicaragua, auf die Insel Ometepe, gespeist wird. Die Teilnehmer bezahlen ihre Reisen und den Aufenthalt selbst. Sie sind als Multiplikatoren für die Situation der Menschen auf der Insel von unschätzbarem Wert.

Der Ev. Kirchenkreises An der Agger verwaltet die Gelder des Projektes. Durch die ökumenische Zusammenarbeit mit dem katholischen Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ können die Überweisungen auf die Insel Ometepe noch um 15 % für die Verbesserung der Ernährung der Kinder auf der Insel aufgestockt werden. In den letzten 15 Jahren konnte so auf der Insel eine Schule, ein Behindertenzentrum, eine kleine Klinik und ein Basisgesundheitsdienst für die Gemeinden um den Vulkan Maderas aufgebaut werden. Vorrangig aber ist für die Arbeit die Information über die Menschen in Ometepe. Dass daraus die Frage nach möglicher Hilfe nicht abgelehnt wird, ist natürlich; so ergibt sich ein Spendenaufkommen, das in guter Weise unter entwicklungspolitischen Kriterien vergeben wird. Nachhaltigkeit ist für uns ein selbstverständliches Kriterium bei der Vergabe. Und auf diese Weise erreichen wir die stetige Information über Ometepe und nicht nur ab und zu eine kleine Rechenschaft.

Die Unterstützer des Projektes haben von 1993 bis zum Sommer 2010 insgesamt ca. 1.500.000,00 US$ für die Arbeit des Projektes nach Ometepe überwiesen.

Ausführliche Beschreibung des Vorhabens

Einbindung des Vorhabens in das entwicklungsbezogene Engagement der Gruppe Gesundheit und Bildung sind seit Beginn des Projektes Schwerpunkte der Arbeit. Dabei werden diese Bereiche nicht isoliert, sondern in enger Abhängigkeit zwischen beiden und den übrigen Lebensbedingungen der Menschen, wie Ernährung, Hygiene, Arbeitsmöglichkeiten, Wohnsituation, usw. gesehen.

Im Bereich der Bildung ist das Projekt auf den Gebieten Vorschulerziehung, Schulbildung (erste Grundschuljahre), Alphabetisierung Erwachsener, Studienförderung und Bibliothek tätig.

Unter Anleitung der Lehrerin Mercedes Hernández Gutierrez, die auch zur vorgesehenen Reisegruppe gehört, werden ca. 20 Kinder spielerisch auf den Schulbesuch vorbereitet. Alle Kinder erhalten täglich eine Mahlzeit.

Der Grundschulbesuch in Santo Domingo, derzeit noch bis zum 4. Schuljahr, ist kostenlos und das Projekt hilft auch bei Schulkleidung und -utensilien, wenn dies notwendig ist. Alphabetisierung Erwachsener schien notwendig, da diese Menschen oft, als sie Kinder waren, von ihren Eltern nicht zur Schule geschickt wurden, weil sie auf dem Feld bei der Arbeit helfen mussten oder kein Geld für die Kosten hatten.

Die Bibliothek in Altagracia soll zur Verbreitung der in Nicaragua nicht sehr ausgeprägten Lesegewohnheit beitragen.

Begabte, mittellose StudentInnen können ein Stipendium zwischen 25 und 100 US$ pro Monat erhalten. Sie sind aber verpflichtet, dieses in Raten zurückzuzahlen, damit auch andere in den Genuss einer Förderung kommen können.

Im Bereich der Gesundheit gibt es in Santo Domingo eine kleine Klinik für Allgemein- und Zahnmedizin und Physiotherapie. Neben den Behandlungen finden hier auch Informationsveranstaltungen über Hygiene, Schwangerschaft, Geburt, Empfängnisverhütung und Ernährung statt.

Ein Ambulanzauto sorgt in Koordination mit dem staatlichen Gesundheitsministerium in den entlegenen Dörfern um den Vulkan Maderas für die notwendige gesundheitliche Basisversorgung.

Beratung von Frauen bei ihren spezifischen Problemen findet sowohl in der Klinik in Santo Domingo als auch in den Dörfern durch die Psychologin und einer Lehrerin statt. Die Themen sind interfamiliäre Gewalt und Gewaltprävention, Aufklärung, frühkindliche Stimulation und Trauerbewältigung. In ihren ökonomischen Aktivitäten werden Frauen durch Kleinkredite bis zu 200 US$ (wie die Männer) und durch kostenlose Bereitstellung von Zäunen für Hausgärten zum Gemüseanbau gefördert.

Die Einbindung der ökumenischen Lernreise erfolgt durch Zusammenführung der Teilnehmenden mit verschiedenen Gesprächspartnern, die auch Zielgruppe der Öffentlichkeitsarbeit des Projektes sind. Während der Reise sollen die Teilnehmer aus ihrer Sicht die sozioökonomische Situation in ihrem Land, auf ihrer Insel, in ihren Dörfern und Familien darstellen. Sie sollen dabei auch ihre eigenen Anstrengungen – mit und ohne finanzielle Hilfe des Projekts – zur Verbesserung der Situation vermitteln. Umgekehrt sollen sie sich auch über die Situation in den Bereichen Vorschulerziehung, Schulbildung, Berufsausbildung, Gesundheitswesen einschließlich Wasserversorgung und Müllbeseitigung und Situation der Frauen in Deutschland informieren.

Inhalte und Ablauf der Vor- und Nachbereitung der Begegnung

In Nicaragua werden die Teilnehmenden durch die Sozialpädagogin Karen Allgeier auf den Besuch bei den verschiedenen Einrichtungen in Deutschland vorbereitet. Dies geschieht anhand eines Leitfadens, der sich an den Empfehlungen des EED orientiert. Bereits seit Oktober 2009 finden dazu in dem Ort Balgüe auf Ometepe regelmäßig Treffen statt. Aus dem oben aufgeführten Programm ist bereits ersichtlich, dass schon während des Aufenthalts hier Reflektionsrunden vorgesehen sind, bei denen die Teilnehmer ihre Erfahrungen artikulieren und aufarbeiten und so auch Einfluss auf die weitere Umsetzung des Programms nehmen können. Zum Ende des Aufenthalts wird eine Evaluation zur Einschätzung der gemeinsamen Erfahrungen und zur Festlegung von Eckpunkten der Weiterarbeit durchgeführt werden.

In Nicaragua sollen dann die Erfahrungen und Eindrücke über Vorträge, Seminare und Gespräche mit anderen Jugendlichen und Schülern geteilt werden. Es wird sich dann zeigen, ob sich daraus ein nachhaltiger Impuls zur Weiterarbeit ergeben kann.

Für die Richtigkeit:
Monika und Michael Höhn
8. September 2010

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Mon, 13 Sep 2010 09:08:01 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/147/19/oekumenische-Begegnung-mit-jungen-Menschen-aus-Ometepe
Artikel über den Besuch beim Therapiereiten http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/146/19/Artikel-ueber-den-Besuch-beim-Therapiereiten Oberberg Aktuell berichtete über unseren Ausflug zum Kindergarten „Kindertreff Eichen“ 

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Wed, 08 Sep 2010 08:34:27 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/146/19/Artikel-ueber-den-Besuch-beim-Therapiereiten
Artikel aus »La Prensa« http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/144/19/Artikel-aus-La-Prensa In der La Prensa fanden wir 2 Artikel vom 15. August 2010, welche Peter Albrecht für uns übersetzt hat.
Vielen Dank!

Ayuda millonaria de matrimonio alemán a Ometepe

Dos alemanes que se “casaron” con el Oasis de Paz

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Mon, 16 Aug 2010 20:47:53 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/144/19/Artikel-aus-La-Prensa
Berichte von der Ometepe-Reise 2010 II http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/143/19/Berichte-von-der-Ometepe-Reise-2010-II 1. Die Ausgangslage

Ich fahre nach Nicaragua, weil ich mit meinen Freunden Monika und Michael Höhn das von ihnen gegründete Ometepe-Projekt kennenlernen möchte, über das sie mir immer erzählt haben. Ich wollte schon lange den lateinamerikanischen Kontinent kennenlernen, weil mich die Kultur und besonders auch die Musik fasziniert haben. Mein langjähriger Wunsch, nach Brasilien zu fahren, ließ sich leider nicht verwirklichen. Nun eben die Möglichkeit, nach Nicaragua zu fahren mit mir lieben Menschen. Innerhalb von 2 Wochen war die Entscheidung gefallen, nachdem mich Monika und Michael bei einem Treffen spontan fragten, ob ich nicht Lust hätte, in diesem Jahr im Juni mit ihnen und Anke Gross nach Nicaragua zu fliegen. Presbyterium, Superintendent und Leiter der Beratungsstelle stimmten in einem für mich erstaunlichen Tempo zu, und so konnten wir Anfang Januar den Flug buchen.

Was mich erwartete und mit welchen Erwartungen ich fuhr, ist nicht so einfach zu sagen. Wirkliche Armut und Maßnahmen dagegen vor Ort kennen zu lernen wäre vielleicht ein Motiv, aber etwas zu kurzschlüssig. Das Kennenlernen einer völlig anderen Kultur und Lebensweise und auch der Art und Weise, wie Menschen mit ihren Problemen umgehen oder sie zu lösen versuchen, wäre schon treffender. Darüber hinaus ging es mir auch darum, das Bewusstsein zu schärfen, sich auch klar über Wichtiges und weniger Wichtiges zu werden im alltäglichen Leben. Eine gewisse Trägheit und Gewohnheit zu durchbrechen, die sich im gewohnten Leben mit all seinen Bequemlichkeiten und Gewohnheiten einschleichen. Und so fuhr ich los, gespannt, was mich erwarten würde.

2. Nicaragua und Ometepe

Nicaragua ist ein kleines Land in Mittelamerika, das zweitärmste nach Haiti. Managua ist die Hauptstadt, dort leben auch die meisten Menschen. Der Norden ist bergig, der Süden eher flach und voller fruchtbarer Ebenen. Ein Teil des Landes liegt an der pazifischen Küste. Innerhalb des großen Nicaragua-Sees liegt die Insel Ometepe mit zwei großen Vulkanen, mit den schönen Namen Concepción und Maderas. Auf der Insel, die von der Hafenstadt San Jorge (Rivas) mit einer einstündigen Schiffsfahrt zu erreichen ist, leben ca. 35000 Menschen, die meisten in sehr ärmlichen Verhältnissen, d.h. in kleinen Hütten, oft mit drei Generationen und vielen Kindern unter einem Dach und einem Raum mit notdürftig abgetrennten Schlafstellen, in schlichten Betten, in denen meist mehrere Menschen schlafen. Es gibt eine Art Küche, das ist ein Teil der Hütte, mit einer Feuerstelle, auf dem mit Holz Essen zubereitet wird, in einem großen, rußgeschwärzten Kochtopf, in dem stundenlang Reis gekocht wird, der die Familie ernähren muss. Manchmal gibt es dazu Bohnen, das heißt dann „gallo pinto“, ein in Nicaragua beliebtes Gericht, oder auch gebackene Bananenscheiben, die satt machen. Bananen gibt es viele auf Ometepe, ebenso wie Früchte, z.B. Mangos oder Melonen. Der Reis wird von denen gekauft, die kein Stück Land zum Anpflanzen haben.

Es gibt viele Kinder in Nicaragua und auf Ometepe, die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Es gibt auch viele Tiere. Überall laufen Hunde, Schweine, Hühner herum oder auch Rinder und Pferde. Man sieht ihnen an, dass sie unterernährt sind, sie suchen Nahrung ebenso wie die Menschen. Das Klima ist in der Regel schwülwarm oder auch heiß, besonders in der Trockenzeit im Frühjahr und Ostern (um die 40 Grad). Im Juni beginnt die Regenzeit, der sehr heftig werden kann und manche Reisernte schlicht wegspült. Wenn es regnet, frieren viele Menschen, auch wenn es 30 Grad warm ist Sie husten, und besonders die kleinen Kinder werden dann zum Arzt gebracht. Die meisten „Nicas“ sind katholisch, die traditionelle christliche Religion Lateinamerikas. Es gibt aber auch protestantisch-fundamentalistische Gemeinden, sichtbar in kleinen Kirchen am Wegesrand. Auch die Zeugen Jehovas sind auf Ometepe mit 3 kleinen Kirchen vertreten. Die katholischen Nicas feiern besonders Weihnachten und Ostern, letzteres eine ganze Woche lang, mit großen Prozessionen, bei denen Jesus, Maria oder heilige Patrone durch die Strassen getragen werden. Fronleichnam erleben wir eine solche Prozession in der Stadt Altagracia.

3. Das Ometepe-Projekt

Das Ometepe-Projekt gibt es seit 1993. Das Zentrum befindet sich in dem kleinen Ort Santo Domingo am Ufer des Sees. Der Ort ist inzwischen auch touristisch erschlossen. Es besteht aus einer Schule mit Vorschul- und Grundschulunterricht, einem Physiotherapiezentrum für behinderte Kinder, einem kleinen ärztlichen Zentrum mit Zahnarztpraxis und Praxis für Allgemeinmedizin. Eine Psychologin kümmert sich um seelische Nöte. Das Ometepe-Projekt baut auch kleine Häuser für Familien in Not auf der Insel, inzwischen sind es 155, oder unterstützt eine Genossenschaft für die Vergabe von Kleinkrediten. Es hilft auch bei Bildungs- und Ernährungsprojekten und unterstützt Studenten aus Ometepe mit Stipendien. Das alles mit rund 100.000,00 € Spenden im Jahr aus Deutschland. Im Folgenden nun mein Reisebericht, in Auswahl, der einen Teil der Arbeit des Projektes sichtbar macht.

1. Tag

Wir gehen von der Quinta Monika, wo wir wohnen, die wenigen Schritte zum Zentrum des Ometepe-Projekts. Auf einem Schild steht dort „Clinica la Esperanza“ (Hoffnung).

Aus einem länglichen, flachen Gebäude dringt fröhliches Kinderlachen. Es ist die Schule mit zwei kaum schalldicht voneinander getrennten Räumen. In dem einen befinden sich 15 Kinder in blütenweißen Hemden und blauen Hosen oder Röcken, süße Kindergesichter mit tiefbraunen Augen, dunklen Haaren und besonders schöner hellbrauner Haut. In einer der Klassen unterrichtet Mercedes, eine zierliche Person, die aber mit lauter Stimme ihre Klasse dirigiert, eine Vorschulgruppe, im Raum daneben ist die 1. Schulklasse.

Nebenan ist das Physiotherapiezentrum mit dem männlichen Leiter Alvaro Sandoval und 3 weiblichen Hilfskräften. Wir werden fröhlich und warmherzig begrüßt. Mehrere Mütter mit behinderten Kindern sind in dem Raum, einige warten noch davor, alle haben Termine. Die Kinder werden unterschiedlich behandelt – die Kleineren auf einer Matte, neben den Kindern sitzt eine Therapeutin, die sich mit den Kindern beschäftigt und sich gleichzeitig mit den Müttern unterhält, die die Zeit zum Gespräch nutzen, das den anstrengenden Alltag unterbricht. Einige größere Kinder mit Lähmungen werden auf eine Liege geschnallt und aufgerichtet, anscheinend, um die Muskulatur zu stärken. In einem anderen kleinen Gebäude nebenan arbeitet die Zahnärztin Dr. Melida Luna, in einem engen Raum mit einem altertümlichen Zahnarztstuhl und mit Hilfe einer jungen Assistentin. Sie behandelt gerade eine Frau. Sie sagt, dass sie nicht nur im Notfall Zähne zieht, sondern auch Vorsorge betreibt. Auch ein Bohrer steht ihr zur Verfügung, den ein Zahnarzt in Europa wohl kaum mehr benutzen würde.

Nebenan arbeitet Dr. Roberto Alvarado in einem ebenso kleinen Raum. Eine Mutter sitzt dort mit einem Jungen, der Arzt hört seine Brust ab. Es ist eine typische Bronchitis, durch den Rauch vom Kochen in den Hütten, erklärt uns Dr. Alvarado. Er verschreibt ein Rezept, mit dem die Mutter in der kleinen Apotheke des Projekts ein Medikament abholen kann. Sie zahlt einen geringen Beitrag, soviel sie eben kann, der Rest wird vom Projekt übernommen. Dr. Alvarado behandelt, soweit er kann, in schwereren Fällen muss er natürlich zu einem Facharzt oder in eine Klinik überweisen, die es nur auf dem Festland gibt. Die notwendigen Transportkosten übernimmt ebenfalls das Projekt.

2.Tag

Wir fahren 7 km in das Landesinnere zu der Mutter eines spastisch gelähmten Jungen, der an 3 Tagen in der Woche im physiotherapeutischen Zentrum behandelt wird. Dafür muss die junge Mutter, die von ihrem Mann wegen der Behinderung ihres Sohnes verlassen wurde, große Strecken zurücklegen, und das zu Fuß über abgelegene Strecken, ihren Sohn im Rollstuhl fahrend. Einen Teil der Strecke legt sie mit dem Bus zurück. Jetzt hat sie das Privileg, von Alcides, dem Projektleiter, mit dem Auto gefahren zu werden. Wir fahren mit. Über rumpelnde Strassen – das letzte Stück ist eher ein Feldweg und erfordert hohe Autofahrkunst – geht es zur Behausung. Sie liegt abgelegt im Grünen, von wilden Pflanzen und Sträuchern umgeben. Ein Stück Weltende. Das Innere des Hauses wird zum Schlüsselerlebnis. Ein Junge, ein Mädchen, eine ältere Frau mit Stock, ein Schwein, ein Hund und ein schlafendes Huhn sind zu sehen. Zwei Räume für Menschen, mit einfachsten Mitteln ausgestattet. Eine notdürftige Abdeckung im größeren Raum für die Schlafstellen. Rückzug oder Intimität scheinen es hier nicht zu geben. Im zweiten „Raum“, einer Art Küche als Bretterverschlag mit dürftiger Abdeckung aus Holz, eine Feuerstelle mit zwei dampfenden, rußgeschwärzten Töpfen, aus denen Dampf quillt. Aus einer Öffnung ragt eine Holzvorrichtung nach draußen, als Spüle gedacht, mit einfachen Näpfen aus Blech und Plastikbechern. Ein junges Mädchen, das uns fröhlich anlächelt, spült dort gerade. Sie ist hübsch und sauber angezogen, im Kontrast zu ihrer Umgebung.

Eine Armut, die verstört und sprachlos macht, wie kann man so täglich leben, wie fühlt man sich dabei? Was tut man den ganzen Tag ohne Bücher, Radio, Fernsehen und Ablenkung aller Art, die wir gewohnt sind? Wie können Menschen so leben und trotzdem freundlich lachen wie die Mutter von Oldemar, dem spastisch gelähmten Jungen, den sie in ein abgenutztes Holzbett gelegt hat? Mir treibt es die Tränen in die Augen, ich verlasse die Hütte. Dort steht eine Art sanitäre Anlage, genauer gesagt ein Quadrat aus einfachem mannshohem Holz mit alter Plastikplane dazwischen als Sichtschutz. Ich schaue hinein – in der Mitte eine rostige Tonne mit Wasser, ein Schlauch als Leitung. Eine Art Dusche, wird uns erklärt. Ich fasse es nicht. Aber wie soll man etwas fassen, das nicht zu fassen ist…

Am meisten aber beeindruckt mich das Lachen von Mercedes, dieser jungen, bildhübschen Frau, das echt und ungeschminkt ist. Ein Lachen, das so unabhängig wirkt von dem sichtbaren Elend. Das der Armut und Enge trotzt und sich ganz dem Leben und dem Sohn widmet, den sie liebt und den sie zur Behandlung schleppt, über Stock und Stein. Für sie wird aus Mitteln des Projektes ein kleines Haus gebaut nebenan, auf dem gleichen Grundstück, denn um ein Haus zu bauen, muss man ein Stück Land besitzen. So kann sie in ummittelbarer Nähe ihrer Familie wohnen, aber auch mehr für sich sein und geschützt, denn sie fühlt sich offenbar von dem Bruder ihres Mannes bedroht.

Als wir 2 Wochen später noch einmal vorbeikommen, ist das Haus fast fertig, aus Steinen und Metall gebaut. Als sie davon erfuhr, habe sie vor Freude geweint, erzählt sie. Ihr Sohn auch.

3.Tag

Auf einem Geländewagen stehend, mit Hand am Griff, schaukeln wir über Strassen, die zum Teil mit großen Steinen übersät sind, zu Esmeraldas Haus. Sie wohnt fast am Ufer des Ometepesees, damit sie aus dem See Wasser holen kann. Nach einer scheinbar endlosen „Strasse“ Richtung See – jedes normale Auto würde hier streiken - erreichen wir Esmeraldas Haus auf wildem, abgelegenem Gelände, einsam stehend. Eine muntere Kinderschar auf dem kleinen Verandavorbau, zum Teil in weißblauer Schulkleidung. Esmeralda sitzt in einem Schaukelstuhl, neben sich die Krücken, sie ist gehbehindert. Ein wunderschönes Gesicht, sie lächelt uns an, freut sich, Monika und Michael zu sehen. Im letzten Jahr sei sie mit ihren Krücken der Länge nach hingefallen, als sie uns zur Begrüßung auf matschig glattem Boden entgegenhumpelte, erzählt Michael.

Die Familienverhältnisse sind unübersichtlich, einige Kinder sind von Esmeralda, andere wiederum von der Mutter, die neben ihr steht. Esmeralda wurde vermutlich mehrfach von ihrem Stiefvater geschwängert, der sich aber anscheinend nicht mehr um die Familie kümmern kann, weil er fast blind ist. Mindestens 5 Kinder schlafen in einem Raum, ein Raum ist ungenutzt. Das Haus ist mit Mitteln des Projektes gebaut. Esmeralda und ihre Mutter lachen herzhaft, als sie darüber sprechen, warum sie diesen Raum nicht als Küche nutzen. Er sei so schön kühl, sagen sie.

Die eigentliche Küche ist ein Bretterverschlag rechts am Haus. Dort dampft wieder ein Topf mit kochendem Reis. Die Familie hat kein Einkommen, zurzeit ist kein Ernährer da. Im Garten wächst etwas, was man kochen kann, zum Beispiel Bohnen oder Bananen. Reis muss erst gekauft werden, anderthalb Pfund wird benötigt, um einen Tag eine Familie zu ernähren. Ein Pfund Reis kostet etwa 10 Cordoba (etwa 50 Cent). Ein campesino verdient täglich für vier Stunden bezahlte Arbeit 30 Cordoba.

Das Material für Esmeraldas Haus, das wie alle anderen etwa zweieinhalbtausend Dollar kostete, musste mühsam herangeschafft werden. Es sind etwa 14 Kilometer von Santo Domingo bis hierher nach San José del Norte in die Bananenplantage.

Die Entscheidung über einen Hausbau fällt Alcides, der Leiter des Projektes, mit einem Komitee. Sie wissen über die Verhältnisse Bescheid und haben eine Kriterienliste aufgestellt, wer für ein Haus in Frage kommt, z.B. die allein erziehende Frau mit 6 Kindern. Ansonsten gäbe es Streit und Neid, denn viele möchten solch ein Haus haben. Auch beim Besuch in Esmeraldas Haus beeindrucken mich wieder der Gegensatz von sichtbarer Armut und Fröhlichkeit der Menschen, besonders der Kinder.

Auf der Rückfahrt fahren zwei dieser Kinder mit. Sie haben nachmittags Schule und stehen mit uns hinten auf offenem Wagen. Sie freuen sich, dass sie die staubige Steinstrasse nicht zu Fuß gehen müssen. Mindestens 3 Kilometer. Jeden Tag, hin und zurück. Bei Wind und Wetter.

Auf der Rückfahrt besuchen wir noch Doña Paulita, irgendwo mitten auf der Insel, am Fuß des Vulkans Concepción. Sie lebt auf einem vergleichsweise großen Hüttengelände, hat Fernsehen. Sie ist um die 80 Jahre. Hat lange weiße Haare, zu einem Zopf gebunden. Sie ist so der Typ der „weisen Alten“ und hat viel erlebt, viele Menschen auf der Insel zur Welt kommen und sterben sehen. Jetzt ist sie an einer Grenze ihres Lebens angekommen. Sie erzählt Monika und Michael, die sie lange und gut kennt, dass sie spürt, wie ihre Kräfte nachlassen. Sie scheint sich auf ihr Sterben vorzubereiten. Sie ist Kräuterfrau und Künstlerin, schnitzt Kalebassen (Baumkürbisse) in den verschiedensten Formen, als Teller, Schälchen oder auch Rasseln, die ihr das Projekt schon seit Jahren abkauft. Sie will jetzt alles loswerden, breitet ihre Bestände auf einem Tischchen aus. Ich frage mich, wie viele Stunden sie daran gearbeitet haben mag. Jetzt ist es genug.

Monika und Michael kaufen alle ihre Kalebassen, Alcides rechnet zusammen und verpackt die Schnitzereien in Plastiktüten. Mir schenkt Doña Paulita eine Flasche mit langem Band. Ich bin gerührt. Das sind so die heiligen Momente auf dieser Reise. Eindrücke, die mich noch lange begleiten werden.

2. Woche

Gespräch mit der Psychologin Karla Varela

Ich treffe Karla, die als Psychologin im Projekt arbeitet und mit der ich mich austauschen möchte. Sonia aus Österreich, Hotelbesitzerin am Ort, ist als Übersetzerin dabei. Wir sitzen auf der Terrasse ihres Hotels, es gibt starken Kaffee.

Karla erzählt von ihrer Arbeit. Dabei ist ihr Gesicht voller Lebendigkeit und Dynamik, ihre Augen strahlen, ihr breiter Mund erzählt und ihre Hände gestikulieren. Eine Frau mit Herz und Verstand, die eine schwierige Arbeit macht.

Ihre Arbeit besteht aus drei Bereichen:

Die erste ist Evaluation, d.h. sie testet Kinder, die ins Physiotherapiezentrum gebracht werden, ob sie für eine Behandlung geeignet sind. Sie arbeitet auch mit traumatisierten Kindern. Ich konnte sie bei ihrer Arbeit beobachten mit einem Jungen, der durch einen Krankenhausaufenthalt traumatisiert war. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Psychologie mit Kindern und Erwachsenen, zumindest auf Ometepe nicht. Ein zweiter Bereich ist ihre Sprechstunde, die in der Regel von Frauen besucht wird, von Müttern, deren Kinder gerade behandelt werden. Ein Gespräch dauert eine Stunde. Als besondere Problembereiche nennt sie häusliche Gewalt, aber auch Panikattacken oder generalisiertes Angstsyndrom und Depressionen. Sie hat auch eine Ausbildung in Traumatherapie gemacht, gelegentlich macht sie auch Arbeit in Frauengruppen und vermittelt Strategien gegen häusliche Gewalt.

Ihr Studium in Managua hat 5 Jahre gedauert, bis zum Diplom, sagt sie. Ich vermute, dass sie keine Therapieausbildung danach gemacht hat und frage auch nicht danach. Die Unterscheidung Beratung und Therapie gibt es nicht in Nicaragua. Ein solch segmentiertes System kann sich ein armes Land wie Nicaragua nicht leisten. Gespräche sind eben „terapia“. Karla ist die erste Psychologin, die auf Ometepe arbeitet. Ein dritter Bereich ist das Aufsuchen von Familien, in denen Probleme wie Depression, Suizidalität oder Gewalt herrschen. Dorthin kann sie nur in begrenzten Fällen, und sie gibt bis zu fünfzehn Mal als durchschnittliche Besuchszahl an. In der Familie spricht sie mit allen, die sie antrifft. Aber es kann auch sein, dass die Männer sich verdrücken, wenn sie sehen, dass sie kommt. In einzelnen Fällen arbeitet sie mit der Polizei zusammen und zeigt Männer wegen Gewalt an.

Wenn man so will, ist Karla „Mädchen für alles“, und sie amüsiert sich ein wenig, als sie von unseren fachlichen Unterscheidungen hört. Das wäre in ihrer Praxis ziemlich absurd. Sie kennt aber auch ihre Grenzen und verweist Menschen in Fällen von schwerer Depression o.ä. an Ärzte zur Behandlung. Für sich selbst hat sie regelmäßig Gespräche mit einem Professor ihrer ehemaligen Uni.

Sie ist ein fester Bestandteil des Gesundheitssystems auf Ometepe, und ihre Arbeit repräsentiert etwas von dem, was sich mit dem Namen „Esperanza“ (Hoffnung) verbindet.

3. Woche – Besuch in San Pedro

Am drittletzten Tag unserer Reise machen wir uns auf den Weg nach San Pedro, das liegt am äußersten Ende der Insel, hinter dem Vulkan Maderas. Es ist eines der ärmsten Dörfer Ometepes. Um dorthin zu gelangen, muss man um den Vulkan herumfahren, auf unwegsamen Strassen, die noch unbefahrbarer sind als bisher. Wir rumpeln über Steine, Querrinnen und abschüssige Teilstrecken mit Kuhlen, durch die man ganz langsam fahren muss. So werden wir durchgerüttelt, kommen aber vorwärts und sind nach anderthalb Stunden, ca. 25 km, da. Die Hütten werden bei der Fahrt immer ärmlicher, aber es gibt jede Menge Grün, Felder mit großen Stauden, mit Reis, Mais oder Bananen, riesige Bäume, die Schatten spenden.

Das Ambulanzteam ist schon da und wartet auf uns. In einem kleinen Gebäude, das als medizinischer Standort vom Projekt gebaut wurde anstelle einer einfachen Hütte, behandelt Dr. Alvarado die dort schon wartenden Frauen. Vergangene Woche konnten sie dort keinen Arzt treffen, das Team konnte wegen zu starker Regenfälle nicht fahren. Sonst fahren sie jeden Dienstag. Karla und Rosario, eine Sozialarbeiterin, wollen mit uns zwei Familien besuchen. Wir teilen uns in zwei Dreiergruppen und fahren wieder eine längere Strecke. Karla, Michael und ich besuchen eine Familie, in der es erblich bedingte Probleme mit Depressionen gibt und die Karla behandelt hat. Eine fröhliche Frau mit 5 Kindern empfängt uns, von Depression ist nichts zu spüren. Ich erfahre, dass es um ihren Mann und seine Familie geht, zwei seiner Brüder haben schon Suizid begangen, er selbst war nahe dran, es ging ihm oft schlecht. Karla hat Gespräche besonders mit Ehefrau und Mutter geführt, um Verständnis dafür zu wecken und bei Umgang mit depressiven Schüben zu helfen. Es gelang aber auch, ihn an einer Art Ritual zu beteiligen, bei dem er auch weinen und reden konnte. So wurde die Bedrohung für alle geringer. Der Mann kommt am Ende unseres Gespräches auch dazu, lacht und bedankt sich. Mir fällt auf, dass der Humor eine große Rolle beim Umgang mit Problemen spielt, auch und gerade bei seelischen. Besonders Karla lacht gerne und viel. Auf dem Rückweg von der Hütte erklärt sie uns genauer ihr Vorgehen bei ihren Gesprächen in Familien. Es gibt ein erstes Gespräch von etwa 30 Minuten, dann wird das Problem der Familie herausgearbeitet.

Die drei wesentlichen Problembereiche sind Suizid bzw. Depression, Alkohol und violencia (Gewalt). Dann folgen Gespräche (comunicación) über die genannten Problemthemen. Wichtig ist, dass es einen „compromiso“ (Vereinbarung) gibt. Es kann auch vorkommen, dass nach zwei Besuchen die Behandlung abgebrochen werden muss, weil keine Kommunikation zustande kommt.

Die Methoden sind mir vertraut, die Umstände allerdings sind völlig andere. Es müssen Schwellen und Hindernisse, wie lange Wege, überwunden werden. Manchmal ist bei Karlas Ankunft das Haus leer, Telefon gibt es natürlich nicht. Am Ende fahren wir noch bei einer Familie vorbei, in der vor kurzem eine junge Frau mit 29 Jahren verstorben ist, Mutter von 4 Kindern. Zwei Söhne haben sich in der Familie schon mit Pflanzengift umgebracht. Wie kann man damit leben, frage ich Michael bei der Rückfahrt. Weiterleben, sagt er, ein Wort von Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie. Überall gibt es lebende Menschen, die der Zuwendung und Fürsorge bedürfen. Keine Zeit für lange Trauer- und Therapieprozesse. Wohl auch nicht für Sinn- und Identitätskrisen, die Wohlstandsneurosen unserer Gesellschaft, die in gepflegten Therapieräumen behandelt werden. Hier geht es jeden Tag darum, zu überleben, Menschen mit dem Notwendigsten am Leben zu erhalten. Wie wertvoll, dass es trotzdem medizinische und sogar psychologische Hilfe durch das Ometepe-Projekt gibt.

Portrait : Berta - Eine ungewöhnliche Frau

Berta ist unsere Haushälterin. Sie arbeitet mit Leidenschaft, ob es ums Kochen, Waschen oder Gräben ausschaufeln geht. Morgens um halb sieben kommt sie ins Haus, kurz nachdem wir unseren Morgenkaffee getrunken haben. Sie sagt „Hola“ – Hallo, der übliche Gruß. „Que tal?“ (Wie geht es?). „Bueno“, sage ich, da ich sonst kein Spanisch kann. „Bueno“ bekräftigt Berta, lächelt zufrieden und verschwindet in der Küche, um ein saftiges Frühstück zuzubereiten.

Sie hat ein Gesicht, das voller Stolz und Anmut ist, besonders, wenn sie lächelt. Alcides sagt, sie sei einmal die schönste Frau der Insel gewesen. Wenn man Bertas Töchter sieht, glaubt man das ohne weiteres. Berta hat sich vor kurzem taufen lassen. Sie gehört einer evangelischen Gemeinde an, wie es sie inzwischen häufig in Lateinamerika gibt, oft fundamentalistisch und von den USA ausgehend. Sie zeigt uns stolz ihre Taufurkunde, die schön bunt ist. Berta ist traurig, weil sie einige persönliche Sorgen hat, die sie nur Monika und Michael erzählt.

Wir unterhalten uns über den in Lateinamerika weit verbreiteten Machismo. Und so ist es durchaus üblich in Nicaragua und anderswo, dass ein Mann Kinder von mehreren Frauen hat und trotzdem bei einer lebt. Berta sagt, das dies nicht in ihr Weltbild und zu ihrem Glauben passt. In anderer Hinsicht ist Berta durchaus progressiv. Sie erzählt, dass sie Männer mit einer Machete aus ihrer Hütte treiben würde, wenn sie ihren Töchtern zu nahe kommen sollten. (Inzwischen sind 2 ihrer 3 Töchter mit anderen Männern zusammen und haben Kinder.) Berta findet das offenbar nicht so toll, weil sie fürchtet, dass sie von den Männern zu sehr beeinflusst und dominiert werden.

Ihre Tochter Flor besuchen wir auf dem Weg nach San Pedro. Sie ist zwanzig, ihr Mann 18 Jahre. Er hat verlangt, dass sie im Haus seiner Eltern wohnen. Flor ist glücklich, sie hat gerade ein kleines Mädchen bekommen. Wenn es nach dem für Frauen üblichen Lebenslauf geht, wird sie bald ein zweites und drittes bekommen. Dann ist sie vom Mann zunehmend abhängig und kann ihren Unterhalt nicht durch eigene Arbeit verdienen. Das heißt auch, dass sie keinen Beruf lernen kann, obwohl sie einen Schulabschluss hat.

Isania, die älteste Tochter von Berta, ist 26 Jahre und geht einen anderen Weg als ihre Schwestern. Sie ist von blendender Schönheit und sitzt eines Morgens bei uns am Frühstückstisch. Nach einem Touristikstudium lebt sie zuhause bei Berta, da sie keinen Job gefunden hat und lieber bei ihrer Mutter lebt. Am liebsten würde sie Ärztin werden, lässt sie durchblicken, sie will keine Kinder, lässt keinen Mann an sich heran. Aber dann müsste sie noch einmal studieren. Mit der Förderung des Projektes? Das muss die Zukunft bringen. (Mittlerweile gibt es eine deutsche „Patenschaft“ für Isania, die ihr ein Medizinstudium ermöglichen wird.)

Zwei Töchter, zwei ganz verschiedene Lebensläufe, wie sich jetzt schon zeigt. Berta ist stark und selbstbewusst und hat sich durch ihre Arbeit in der Quinta Monika einen bescheidenen Wohlstand geschaffen, in der sie seit 15 Jahren tätig ist. Ich habe sie ins Herz geschlossen.

4. Teil : Fazit und Reflexion

In meinen Göttinger Studienzeiten habe ich mich in meinen letzten Semestern intensiv mit der Befreiungstheologie in Lateinamerika und auch in Deutschland beschäftigt. Ich habe lateinamerikanische Autoren gelesen wie Gustavo Gutierrez, Leonardo Boff oder auch Dom Helder Camara, die in Brasilien, Mexiko und anderswo unter den Ärmsten der Armen gewirkt haben. Aber auch deutsche Theologen wie Helmut Gollwitzer, Dorothee Sölle oder Johann Baptist Metz, über den ich meine Diplomarbeit geschrieben habe, gehörten zu den von mir gelesenen Schriftstellern. Was hat mich daran fasziniert? Dass das Evangelium für die Armen in Theorie und Praxis dort wie hier unmittelbar und sichtbar umgesetzt wird durch erkennbare Zuwendung, durch seelsorgerliche und psychosoziale Arbeit, aber auch durch politische Aktionen und Kampf gegen die Herrschenden.

Ich habe den Begriff der strukturellen Sünde kennen gelernt, der bedeutet, dass die ungerechte Verteilung von Armut und Reichtum, die in Lateinamerika noch viel extremer ist als bei uns, und die Verwehrung des Zugangs zu materiellen und kulturellen Ressourcen für viele Menschen eine Sünde ist, die die Bibel und auch Jesus – besonders im Lukasevangelium - auch genau so benannt und gemeint haben.

Ich habe die Überzeugung gewonnen, dass der Kampf gegen eine solche Ungerechtigkeit und die sie stabilisierenden Herrschaftsformen zutiefst notwendig und geboten ist, mit theologischen und gewaltfreien Mitteln. Ich glaube auch - und leide daran -, dass eine bürgerliche, unpolitische Theologie, wie ich sie hierzulande oft antreffe und an der ich auch beteiligt bin, keinen Sinn macht und am Evangelium Jesu vorbeigeht. Durch das Ometepe-Projekt habe ich, sicher im kleinen Maßstab, ein lebendiges, von Befreiungstheologie inspiriertes Projekt kennen gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar. Das beginnt schon mit den Initiatoren Monika und Michael Höhn, die von dieser Theologie inspiriert sind.

Es setzt sich fort bei den Menschen, die im Projekt arbeiten und seine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie sind durch ihren Glauben zu praktischen Taten der Liebe bewegt worden oder nehmen Hilfe ausdrücklich als im Namen Gottes geschehene an.

Ein wichtiger Schlüsselbegriff ist das Wort „Hoffnung – Esperanza“. Hoffnung bedeutet auch, zunehmend fähig zu werden, aus eigener Kraft die Probleme in die Hand zu nehmen und wenigstens teilweise bewältigen zu können. Das bedeutet Überwindung elementarer Not auf den Ebenen Gesundheit, Ernährung, Wohnen, aber Gewalt und Machismo. Dazu bedarf es vieler Anstöße und Hilfe von außen. Die leistet sichtbar das Ometepe-Projekt wie viele andere in Lateinamerika durch Bildung, Aufklärung, gesundheitliche Hilfe und Ernährungsprogramme. Es braucht viel Liebe und Geduld bei der Arbeit im Projekt, in der Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, bei Missverständnissen, Konflikten und Rückschlägen.

Ohne Liebe und Hoffnung würde auch der Glaube nicht viel bringen auf Ometepe. Diese drei wirken zusammen, ganz im biblischen Sinne. Das ist Befreiungstheologie im ursprünglichen und echten Sinne, und das kann man spüren und sehen, wenn man da ist, auf Ometepe.

„Wer Ohren hat zu hören,
und Augen hat zu sehen,
der sieht mit Gewissheit
Zeichen der Hoffnung“

Dom Helder Camara, brasilianischer Bischof

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Sun, 08 Aug 2010 19:08:05 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/143/19/Berichte-von-der-Ometepe-Reise-2010-II
Berichte von der Ometepe-Reise 2010 I http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/142/19/Berichte-von-der-Ometepe-Reise-2010-I Ankunft in Managua am Abend des 30. Mai 2010. Wir nehmen Zimmer für eine Nacht direkt gegenüber dem Flughafen. Wir, das sind Monika und Michael Höhn, Matthias Schippel und ich, Anke Groß. Es ist schwül heiß, die Luft steht. Zum Glück haben unsere Zimmer Klimaanlagen. Wir treffen uns am frühen Morgen zum Frühstück und machen uns gegen halb acht mit einem bestellten Taxi auf den Weg nach Rivas. Jetzt beginnt meine Reise nach Ometepe erst richtig Wirklichkeit zu werden…

Zur Erinnerung nur ein paar Fakten zum Land: Nicaragua ist das zweitärmste Land Mittelamerikas nach Haiti. Es gibt in den ländlichen Gebieten, zu denen die Insel gehört, ca. 80 % Arbeitslosigkeit. Seit 2007 ist Daniel Ortega rechtmäßig gewählter Präsident und die linke FSLN Regierungspartei. Er hat das „zero-hambre“-Programm („Kein Hunger“) als große Zielvorgabe proklamiert, d.h. dass u.a. alle Schulkinder kostenlos eine Mahlzeit in der Schule bekommen sollten, musste davon aber schon bald aus Kostengründen wieder zurücktreten. Gesundheit und Bildung sind zwar umsonst, aber schon die Grundversorgung ist mangelhaft. Der Staat ist Kreditgeber an kleine und mittlere Produzenten um Nahrungsmittelimporte zu verringern, aber der Staat hat de facto kein Geld. In all diesen Bereichen trifft die Hilfe durch das Ometepe-Projekt voll ins Schwarze. Dazu im Folgenden mehr:

Ich berichte Ihnen über meine Schwerpunktthemen. Da schon viele von Ihnen auf der Insel waren, ist die Entwicklung der Projekthilfe aus den Grundlagen bekannt. Deshalb schildere ich Ihnen meine Eindrücke vom Häuserbau, dem Therapiezentrum, der gesundheitlichen Versorgung, der Investitionen in Bildung und Genossenschaft. Meine Gliederung ist chronologisch, d.h. in der Reihenfolge der gewonnenen Eindrücke. Also beginne ich mit der

Infrastruktur:

Meine ersten Eindrücke vom Land sind Straßen und Landschaften. Die Ausfallstraßen aus Managua und dann die Panamericana sind in einem erstaunlich guten Zustand. Wir fahren zügig und immer laut hupend, um die anderen Verkehrsteilnehmer, Radfahrer, Mofafahrer, Rikschas, Busse, Kleinlaster, Schwertransporter, nicht zuletzt Fußgänger und jede Menge Tiere, die evtl. vorhaben unsere Vorfahrt zu missachten, zu warnen. Die Landschaft ist herrlich grün und könnte uns in Urlaubsparadiesstimmung versetzen, wären da nicht jede Menge armseliger Hüttenbauten am Straßenrand und Menschen, die ohne erkennbaren Auftrag am Straßenrand sitzen.

In San Jorge, dem Hafen von Rivas, erwartet uns schon Alcides Flores, und wir setzen über zur Insel Ometepe mit einem ziemlich verrosteten Kahn, aus welchem ein Angestellter während der Überfahrt ständig Wasser schöpft, was aber niemanden zu beunruhigen scheint. Es gibt natürlich auch größere Fährschiffe in deutlich besserem Zustand, die wir auch noch kennen lernen werden. Auf diesem Boot haben wir unerwartet unsere erste Begegnung mit der effektiven Hilfe durch das Projekt: Eine junge Mitreisende leidet unter heftigen Schmerzen, andere Frauen kümmern sich sehr fürsorglich um sie und ihr Kind.

Ihr Zustand wird aber eindeutig schlechter und Alcides nimmt das nach kurzem Gespräch mit ihr zum Anlass, den Projektarzt Dr. Roberto Alvarado mit dem Ambulanzwagen zum Anleger zu beordern. Auf der Insel angekommen steht der Doktor mit Wagen und Schwestern schon bereit und bringt die junge Frau nach kurzer Untersuchung nach Hause, wo sie weiter betreut wird. Für Matthias und mich ist das ein erster Eindruck von schneller erster Hilfe, die es so auf der Insel sonst gar nicht gibt, sondern nur durch die Projektarbeit erst möglich ist. Tage später sehen wir die junge Frau im Vorbeifahren wieder. Sie erkennt das POA-Auto und winkt uns zu. Wir sind froh, dass es ihr wieder besser geht. Die Begrüßung schon am Anleger durch Mitarbeiter des Projektes ist sehr herzlich. Wir fahren über die neu ausgebaute Hauptverbindungsstraße bis zum Abzweig nach St. Domingo. Ab hier ist Baustelle und wir erleben in den folgenden Wochen, wie schnell der Ausbau der Straße mit Pflastersteinen mittels viel „manpower“ voranschreitet. Monika und Michael sind erstaunt über die Entwicklung des Straßenausbaus im letzten Jahr. Die Verbesserungen werden verschiedene Auswirkungen auf die Bevölkerung haben: Kurzfristig gibt es Arbeit im Straßenbau, aber auch mehr Waren, schnellere Notfallversorgung, aber auch Unfälle mit den vielen Tieren, die sich einfach so auf der Straße aufhalten und die den schnelleren Verkehr nicht gewöhnt sind. Und mit der Straße kommt das Internet nach St. Domingo. Auch das Handynetz ist deutlich erweitert. Die Entwicklung des Tourismus wird vorangetrieben.

Unsere Unterkunft für die nächsten fast 3 Wochen ist ein großes Ziegelhaus. Da wir nur 4 Personen sind, haben wir deutlich mehr Platz als die Reisenden in den vorangegangenen Jahren und ich staune über meinen Wohnkomfort. Jeder hat ein Zimmer für sich mit Moskitonetz und alles ist sehr einfach und zweckmäßig. Das Bad mit Dusche teilen Matthias und ich uns.

Wir lernen Berta kennen, die „Perle des Hauses“ und für uns in den nächsten 3 Wochen eine wichtige Kontakt- und Informationsperson, weil sie viele Familien und deren Probleme kennt. Am nächsten Tag gehen wir gemeinsam zu der Projektanlage in der Mitte von Santo Domingo gelegen. Alle Gebäude liegen nah beieinander, das Schulgebäude direkt an der Straße, die Gesundheitsstation, die Apotheke und das Therapiezentrum dahinter Richtung Strand. Ein kleiner Spielplatz ist in der Mitte angelegt.

Vor dem Arztzimmer warten geduldig Kranke und Angehörige. Mein erster Eindruck ist sehr positiv wegen der Offenheit und der viel beschriebenen Freundlichkeit der Menschen, ob Mitarbeiter oder Hilfesuchende, der peniblen Sauberkeit draußen und drinnen.

Gesundheit:

Von den Gesundheitsstationen bzw. –stützpunkten, die um den Vulkan Maderas seit Beginn der Arbeit aufgebaut wurden, ist schon viel berichtet worden, deshalb widme ich mich der Beschreibung des Therapiezentrums und der psychosozialen Betreuung. Vorher will ich noch auf den Häuserbau eingehen, weil er in seiner Wichtigkeit in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der Menschen steht. Wir haben einige der armseligsten Häuser und Hütten besucht, die eines immer gemein hatten: Eine offene zugige Herdstelle, die oft nur dürftig mit Plastikfolien windgeschützt ist, ein Holzkohlefeuer, das einen beißenden Geruch verteilt und verantwortlich ist für die chronischenAtemwegserkrankungen der Kinder, Müllverbrennungsstellen direkt an den Häusern, weil es keine Müllabfuhr gibt, Ansteckungsgefahr für alle aufgrund der engen Wohnverhältnisse vor allem in der Regenzeit, und natürlich auch die seelischen Auswirkungen aufgrund des nahen und distanzlosen Lebens von manchmal bis zu 8 Personen in 2 Zimmern.

Wir haben im Therapiezentrum Mercedes und Oldemar kennen gelernt, eine allein stehende Mutter mit ihrem 15 jährigen schwerstbehinderten Sohn, für die der nächste Hausbau in Angriff genommen wurde. Sie ist ohne jegliches Einkommen und lebt von Almosen ihrer Familie. Sie erzählt Monika verschämt, dass sie belästigt wird von einem Familienmitglied und dass sie es als Segen empfindet, ein kleines eigenes Haus zu haben, das sie verschließen kann. Sie strahlt, wann immer wir sie sehen. Ihr Haus wird das 155. sein. Die meisten sind um den Vulkan Maderas erbaut, die am meisten vernachlässigte Region auf der Insel. Wir haben in den 3 Wochen den Teilaufbau erlebt. Unter schwierigen Transport- und Arbeitsbedingungen wurde die Rodung des Grundstücks, der Transport des Materials und dann der Aufbau der Wände und des Dachs unglaublich schnell bewältigt.

Die Bauweise ist denkbar einfach: Die Grundfläche ist ca. 7 x 7,50 m. Die Bausteine sind aus leeren Plastikflaschen, die in Holzrahmen gelegt und mit Beton übergossen werden. Es gibt 2 Räume, 2 Türen, 4 Fenster, Luftsteine und eine lange Terrasse davor. Keine Glasscheiben, keine Wasser- und Stromleitungen. Das ist Eigenleistung der Familie. Draußen muss eine 4m tiefe Latrine ausgehoben werden.

Das Therapiezentrum:

Mütter wie Mercedes nehmen 3x wöchentlich einen unglaublichen Weg auf sich, damit ihre Kinder die Therapie erhalten. Sie werden zur Therapie mit angeleitet. Sie profitieren sicher auch vom Austausch mit den anderen, meist Müttern. Das Fahrgeld wird erstattet, eine Mahlzeit wird auch ausgegeben.

Im Zentrum gibt es, soviel ich beurteilen kann, viel Therapiematerial und Geräte in sehr gutem Zustand. Es läuft Musik, der Wind weht durch den Raum, es herrscht eine gute entspannte Stimmung vor. Schulkinder kommen und gehen von selbst wieder. Jeder ist willkommen. Deshalb ist es für mich eine schöne Erfahrung, einfach dort zu sitzen und dem Treiben zuzuschauen. Ich habe den Eindruck, dass der Ablauf der Therapien nach festen Regeln und Plänen verläuft. Der Therapeut Alvaro Sandoval hat die Übersicht und greift korrigierend in die Therapie, die die Mütter und die Helferinnen durchführen, ein. Er arbeitet eng mit Dr. Alvarado zusammen.

Der Bedarf nach Therapie ist immens, es ist die einzige Einrichtung auf der Insel. Deshalb gibt es Umzugspläne in das Schulgebäude. Behinderungsgründe kann ich nur erahnen: Wie überall gibt es einen natürlichen Anteil von Down Syndrom und genetischen Ursachen. Hier kann die mangelhafte Schwangerenbetreuung, Risikoentbindungen und natürlich die Erstversorgung der Säuglinge eine große Rolle spielen. Aber ich vermute auch Entwicklungsschäden durch den massiven Einsatz von Insektiziden und anderen Giften, die ohne Schutzvorkehrungen auf die Plantagen gespritzt werden. Ohne den Einsatz des Projektes sind behinderte Kinder und Jugendliche auf der Insel, wie übrigens auch fast im ganzen Land, völlig ohne Therapie und Außenkontakten. Die Mütter ebenso. Diese Arbeit muss unbedingt in der Zukunft erhalten bzw. ausgebaut werden.

In diesem Zusammenhang steht auch die Unterstützung der Casa Materna, des Geburtsvorbereitungshauses, welches aus Mittel des Projektes unterstützt wird. Ein Schutzraum für oft ganz junge Schwangere kurz vor der Geburt und vielleicht auch ein Prophylaxemittel für prä- oder postnatale Behinderungen.

Die psychosoziale Beratung:

Ich will von Karla Varela, der Psychologin und von Rosario, der Sozialarbeiterin erzählen, die eine Arbeit machen, die mir persönlich sehr nahe steht:

Sie fahren immer dienstags mit dem gesamten Ambulanzteam um Dr. Alvarado nach San Pedro, einen Ort hinter dem Vulkan, der die letzte Gesundheitsstation des Projektes beherbergt. Die anderen konnten im Laufe der Zeit wieder zurück an die staatliche Gesundheitsbehörde MINSA übergeben werden, die sie mit eigenem Personal betreibt. Allerdings fehlt es hier oft an Medikamenten. Das Projekt hilft dann aus.

Karla und Rosario machen eine aufsuchende Arbeit in den Familien und wir durften sie begleiten. Sie werden sehr häufig um Gespräche angesucht. Die Themen sind erschreckend häufig: Selbsttötungen in der Familie, Depressionen, Gewalt durch Männer, Lebensangst und Todessehnsucht. Monika und ich begleiten Rosario, die eine Großmutter aufsucht, die ihren Sohn durch Suizid verloren hat. Sie berichtet wie wichtig ihr diese Gespräche sind, weil sie nie in ihrem Leben für diese Themen Zuhörer hatte. Alles wird totgeschwiegen. Die Männer sind auch da die Machos.

Als ich sie nach den Wünschen für ihr weiteres Leben frage, ist sie sprach- und hilflos. Darüber nachzudenken ist Luxus für sie: Es geht nur um ihr Überleben und die Versorgung ihrer Enkelkinder.

Karla behandelt zeitgleich einen jungen Vater, der den Anforderungen seiner Umwelt nicht mehr standhalten kann. Er hat keine Arbeit, keine Perspektiven, die Verantwortungen drücken ihn und er hat schon einen Suizidversuch hinter sich. Karla ermöglicht ihm 15 Sitzungen (Gespräche), deren Inhalt sie strukturiert und evaluiert und bei Bedarf auch Dr. Alvarado mit einbezieht. Beide werden zu immer mehr familiären Problemen gerufen, weil sich der Erfolg ihrer Interventionen herum gesprochen hat.

Diese Arbeit hat mich sehr beeindruckt, denn auch sie geht über die medizinische Grundlagenversorgung weit hinaus, aber der Mensch besteht eben nicht nur aus seinem Körper.

Krebsbehandlung:

Ein weiterer Schwerpunkt in der gesundheitlichen Versorgung war für mich der Blick auf die Krebsbehandlung. Der sind hier einige logistische Grenzen gesetzt, und das kann ich als Westeuropäerin nur schwer akzeptieren. Berta hat uns wiederholt berichtet von etlichen jungen Müttern, die vor kurzem an Krebs gestorben sind. Fabiola, die Gynäkologin, die 2x im Monat auf die Insel kommt, berichtet, dass z. Zt. für 3 Jahre 4 Millionen US$ für PAPAbstriche bereit stehen, von denen ca. 3% pos. sind. Und dann? Im Ernstfall wird in einer der größeren Städte die OP durchgeführt. Nachsorge und – behandlung können in den wenigsten Fällen durchgeführt werden, weil der Zugang zur stationären Behandlung vielen nicht möglich ist. Die Krankenhäuser bieten medizinische Hilfen, keine Pflege und kein Essen. D.h. Familienangehörige müssen mit, Kinder bleiben zurück, Geld für Transport, Kleidung u. ä. fehlt. Und alles über lange Zeit. Mir will nicht in den Kopf, warum Chemotherapie nicht auf der Insel in absehbarer Zeit möglich sein soll. Alles eine Frage des Geldes, der Fachlichkeiten und letztlich der Bildung.

Aber z. Zt. führt eine Krebserkrankung immer noch bei den Frauen dazu, dass sie mit ihrer unsäglich großen Angst alleine bleiben und alles abwarten, bis es zu spät ist.

Ernährung:

Vor 17 Jahren war die Ernährung der Kinder eine Grundlagenversorgung, die einen Schwerpunkt einnahm. Heute ist das, denke ich, ein wenig entspannter. Es gibt aber immer noch eine Menge Familien, die für 5-8 oder mehr Esser mittags nur einen Topf Reis auf dem Feuer haben. Wir haben immer mal wieder in die Töpfe geschaut. Und in Zeiten von Naturkatastrophen setzt ganz schnell der Hunger wieder ein.

Der Reis bleibt die wichtigste Nahrungsgrundlage. Der Reispreis ist entscheidend für das Überleben von armen Familien. Wir haben Projekthäuser besucht, in welchen in einem der 2 Zimmer der Reis gelagert war, damit er nicht dem Regen und der Fäulnis oder dem Verzehr durch Tiere zum Opfer fiel. Diese Restbestände schwinden schnell und die neue Ernte dieses Jahr scheint nicht verheißungsvoll zu werden, nachdem erst der Regen ausblieb und dann mit allzu großer Wucht die kleinen Pflänzchen wieder vernichtete Mit dem Schwinden des Reisvorrats steigt die Angst vor dem Hunger der Kinder. Die Insel bietet klimatisch sehr viele Anbaumöglichkeiten von Obst und Gemüse, aber der Boden ist überwiegend nicht in privatem Besitz. Einge größere Bauern haben Bananenplantagen, wo einfache Landarbeiter für 4 Std. Tagesarbeit 30 Cord. / 1.50 US$ verdienen. Also gibt es viel Mangelernährung und Krankheitsanfälligkeiten gerade bei Kindern.

Früchte und Gemüse auf dem Markt sind sehr teuer. Die kostenlosen Früchte, z. B. Mangos hängen an riesigen Bäumen, werden, ähnlich wie hier bei uns die Äpfel, oft verschmäht, wenn statt dessen eine kleine Tüte Popcorn oder Chips als Lückenfüller im Angebot ist. Außerdem sind die Früchte schnell verderblich und können schlecht konserviert werden. Und wer von den Ärmsten hat schon einen Kühlschrank.

Bei diesem Thema wurde mir bewusst, wie schwer ich mich damit tue, von den eigenen Maßstäben loszulassen und einfach erst mal hinzuschauen und wahrzunehmen, ohne direkt zu vergleichen oder zu urteilen.

Bildung - Die Grundlage jeder gesellschaftlichen Entwicklung:

Vor 17 Jahren wie auch heute immer ein Schwerpunktthema. Auch hier ist das Projekt schon einen Schritt weiter und investiert in die Bildung der Multiplikatoren.

Junge Menschen werden in Ausbildung oder Studium finanziell gefördert und müssen nach Abschluss und Anstellung ihre Unterstützung wieder abstottern. Über 50 junge Leute sind aktuell in der Förderung. Wenn sie dann noch auf die Insel zurück kommen und ihre Bildung und Kompetenzen in die Verbesserung der Lebensbedingungen investieren, ist das Hilfe zur Selbsthilfe vom Feinsten.

Die Schulbildung ist überall staatliche Aufgabe und kostenlos. Nur die Chancen auf höhere Abschlüsse sind, wie oft in Entwicklungsländern direkt vom US$ abhängig. Wenn Schulabgänger zum Familieneinkommen beitragen müssen, fällt alles Weitere flach, es sei denn, sie werden unterstützt.

Im September kommen 4 junge Leute, die genau darüber berichten werden…. Wir haben die Familien der vier besucht und den Stolz der Mütter gesehen.

Genossenschaft:

Die landwirtschaftliche Genossenschaft, die auch durch die Städtepartnerschaft mit Herne gefördert wird, stellt den Kleinbauern Mikrokredite zum Beackern ihrer Felder zur Verfügung. Sie wird mit einem monatlichen Beitrag vom Projekt gefördert. Der Rücklauf des Geldes ist erstaunlich hoch.

Der Sinn von Mikrokrediten für Kleinproduzenten ist die Loslösung von Großkonzernen, bzw. die Alternative zur wahrscheinlichen Arbeitslosigkeit. Wir hatten leider keine Zeit mehr, mit Dr. Jorge Quintana, dem Leiter, ins Gespräch zu kommen, aber dass dieser Einsatz sinnvoll die Selbsthilfe unterstützt, steht für mich außer Frage.

Fazit:

Ich habe mir hier meine Schwerpunktthemen herausgepickt. Aber viele von Ihnen kennen und begleiten das Projekt seit vielen Jahren, und viele waren schon auf der Insel. Ich kann im Allgemeinen sagen, dass mich diese Projektarbeit in seiner Entwicklung, seiner immer neu überlegten und definierten Schwerpunkte sehr beeindruckt.

Mir ist jetzt erst bekannt, welche Entscheidungskompetenz den Mitarbeitern vor Ort, im Wesentlichen Alcides Flores, zuerkannt wird. Anträge auf Einzelfallhilfen müssen ihm schriftlich mit Kostenaufstellung vorgelegt werden. Der Nachweis der Bedürftigkeit wird sehr genau vor Ort recherchiert. Die Gelder werden sehr exakt verwaltet mit monatlichen. Aufstellungen. Das ganze steht und fällt mit den Mitarbeitern hier und auf Ometepe. Deshalb wünsche ich dem Ometepe-Projekt für die Zukunft alles Gute und Menschen, die, wenn es nötig wird, mit gleichem Engagement und Herzblut dann weiter machen, wenn jetzige Verantwortliche nicht mehr zur Verfügung stehen können.

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Sun, 08 Aug 2010 18:52:37 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/142/19/Berichte-von-der-Ometepe-Reise-2010-I
Dank an die Städtepartnerschaft Herne-Ometepe &ndash; Anschaffung eines Kleintransporters für die Agrargenossenschaft http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/141/19/Dank-an-die-Staedtepartnerschaft-Herne-Ometepe-ndash-Anschaffung-eines-Kleintransporters-fuer-die-Agrargenossenschaft Wir sind froh, dass Olaf Kleffmann von der Sektion Herne - Ometepe in Zusammenarbeit mit Frau Göhlen von BENGO die administrativen und komplizierten Abrechnungsmodalitäten durchgeführt haben. Der Kleintransporter kostete 21.917,63 €, wovon die Sektion Ometepe einen Eigenanteil von 25% trägt und 5.479,38 aus Spendengeldern finanziert werden konnten. Die restlichen 75% werden durch die BMZ-Förderung gedeckt. Eine gute Hilfe für Informationen über Ometepe ist die deutsche Entwicklungshelferin vom DED, Bernadette Kurte.

Dank auch an Udo Jakat, unter dessen Federführung von der Sektion Ometepe im Herner Partnerschaftsverein e.V. eine Spendenaktion durchgeführt werden soll, dessen Geld für die Einrichtung von notwendigen Latrinen verwendet werden soll. Wir sind froh darüber, dass sich unsere 17-jährige Zusammenarbeit mit Ometepe inzwischen auf unterschiedlichen Schultern verteilt.

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Sun, 08 Aug 2010 14:50:26 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/141/19/Dank-an-die-Staedtepartnerschaft-Herne-Ometepe-ndash-Anschaffung-eines-Kleintransporters-fuer-die-Agrargenossenschaft
Ergebnisse guter Zusammenarbeit und Vernetzungen &ndash; Dank an die Österreicher http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/140/19/Ergebnisse-guter-Zusammenarbeit-und-Vernetzungen-ndash-Dank-an-die-oesterreicher Wir freuen uns über die Überweisung von insgesamt 1.750 €, die uns unsere österreichische Kooperantin Dipl. Ing. Marisol Silva Platzer aus Krems geschickt hat.

Wir danken der Schule für die großzügige Spende, die für die Bildungsarbeit (Stipendienfonds) auf Ometepe verwendet werden soll.

Mehr dazu im folgenden Artikel: http://www.hakkrems.ac.at/...

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Sun, 08 Aug 2010 14:48:05 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/140/19/Ergebnisse-guter-Zusammenarbeit-und-Vernetzungen-ndash-Dank-an-die-oesterreicher
Entwicklungs-Zusammenarbeit, die etwas bewegt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/139/19/Entwicklungs-Zusammenarbeit-die-etwas-bewegt  

50 Freunde und Förderer waren auch diesmal zum traditionellen Ometepe-Treffen in die Cafeteria der Behinderten-Werkstätten nach Wiehl-Faulmert gekommen. „Wir betrachten die regelmäßigen Treffen vor allem auch als Möglichkeit zur Begegnung. Hier treffen sich Menschen, die etwas bewegen und verändern wollen – hier bei uns und in Nicaragua - und dazu sind alle herzlich eingeladen.“

Im Mittelpunkt des Abends standen die starken Eindrücke von der mehrwöchigen Ometepe-Reise, von der Anke Groß, Diplom-Sozialpädagogin aus Wiehl, Pfarrer Matthias Schippel aus Waldbröl sowie Monika und Michael Höhn gerade zurückgekehrt sind.

Konfessions- und parteiübergreifende Entwicklungsarbeit

Gruppe  aus Ometepe die im September 2010 nach Wiehl reist.Seit 17 Jahren bemühen sich die Initiatoren des Ometepe-Projektes um eine partei- und konfessionsübergreifende Vernetzungsarbeit, die immer mehr Menschen für das Interesse an einer Zusammenarbeit mit diesem zweitärmsten mittelamerikanischen Landes Nicaragua gewinnt.

Anke Groß hatte einen ausführlichen Bericht zusammengestellt und detailliert über ihre Eindrücke in Schule, im Gesundheitszentrum und in der Behinderteneinrichtung berichtet.

Begegnungen mit Menschen auf Augenhöhe

„Es waren vor allem die Begegnungen der Menschen in ihren Hütten, zu denen wir durch das gewachsene Vertrauen zu Monika und Michael und dem Projektleiter Alcides Flores Zugang hatten und immer wieder freundlich begrüßt wurden“, sagte sie. „Ein Basis-Projekt von Menschen hier zu den Menschen dort, das mich überzeugt hat – ohne eine staatliche Hilfe.“

„Wir haben geweint und gelacht, “ sagt Pfarrer Matthias Schippel, der tief beeindruckt von seiner dreiwöchigen Reise nach Ometepe zurückgekehrt ist. „Oft bin ich an meine Grenzen gestoßen, z.B. als ich mit der Psychologin Karla Varela in einem der ärmsten Dörfer auf der Insel unterwegs war. Suizid, Gewalt und Depressionen gibt es ähnlich wie bei uns.“

Matthias Schippel, der sich während seines theologischen Studiums auch mit der Befreiungstheologie beschäftigt hatte, wird hier unmittelbar und ganz persönlich: „Durch das Ometepe-Projekt habe ich, sicher im kleinen Maßstab, ein lebendiges, von Befreiungs-theologie inspiriertes Projekt kennen gelernt. Dafür bin ich sehr dankbar. Das beginnt schon mit den Initiatoren Monika und Michael Höhn, die von dieser Theologie inspiriert sind.

Es setzt sich fort bei den Menschen, die im Projekt arbeiten und seine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie sind durch ihren Glauben zu praktischen Taten der Liebe bewegt worden oder nehmen Hilfe ausdrücklich als im Namen Gottes geschehen an.“

Hausbau für Familien mit schwerstbehinderten Kindern

Mutter mit schwerstbehindertem Sohn erhält das Haus.Nach den beeindruckenden Berichten der beiden Mitreisenden wurden anhand einer Power-Point-Präsentation die Aktivitäten und Entwicklungen im zweiten Quartal 2010 in Deutschland und auf Ometepe dokumentiert.

Wolfgang Lenz, FDP-Ratsherr aus Bergneustadt und Geschäftsführer der Firma JägerAusbau hatte bereits vor Jahren das Dach des Ometepe-Modellhauses vor dem Berufskolleg Dieringhausen gesponsert. Vor der Abreise nach Ometepe erhielt das Projekt von ihm 4.800 € für den Hausbau für eine besonders bedürftige Familien. Diesen Betrag wird er dem Projekt nun jedes Jahr spenden.

Der Bauunternehmer Ulrich Pflitsch aus Wiehl und der Architekt Thomas Klapp aus Reichshof hatten im Mai 2.500 € als Dank für den erfreulichen Verkauf von Wohnungen am Wiehler Weiherplatz überwiesen.

„Wir haben miterlebt, wie das erste Haus für eine Familie mit einem schwerstbehinderten Jungen fertig gestellt wurde“, freuten sich die Höhns und zeigten Fotos davon. „Und das nächste Haus für eine weitere Familie ist bereits im Bau.“

Zum Schluss gab es noch eine Überraschung von Wolfgang Lenz: „Ich habe weitere 1000 € als Spende erhalten, die ich bereits auf das Ometepekonto beim Ev. Kirchenkreis überwiesen habe.“

Ende August kommt zum ersten Mal eine sechsköpfige Gruppe jüngerer Leute aus Ometepe nach Deutschland und wird drei Wochen zu Gast in Wiehl sein. Dann werden alle Beteiligten Gelegenheit haben, sich auch persönlich kennen zu lernen.

Mit einem reichhaltigen Buffet, zu dem jeder und jede einzelne beigetragen hatte, ging ein beglückender Begegnungsabend zu Ende.

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Tue, 27 Jul 2010 21:33:51 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/139/19/Entwicklungs-Zusammenarbeit-die-etwas-bewegt
Benefizkonzert in Alfter erbrachte 1200€ http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/145/19/Benefizkonzert-in-Alfter-erbrachte-1200 Im »General-Anzeiger Bonn« erschien folgender Artikel über das diesjährige Benefizkonzert in Alfter.

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Sun, 27 Jun 2010 11:17:47 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/145/19/Benefizkonzert-in-Alfter-erbrachte-1200
Southwind - Irische Musik mit Gefühl http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/138/19/Southwind---Irische-Musik-mit-Gefuehl Die Musik, gefühlvoll interpretiert, nimmt den Zuhörer mit auf eine Reise ins weite, grüne Irland. Es haben sich Künstler gefunden, die die Musik, die sie spielen, in ihrem Herzen tragen. Das Zusammenspiel der Instrumente mit Gesang bedeutet ein besonderes Klangerlebnis voller Emotionen.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Gruppe „Southwind“ für das Ometepe-Projekt ein Benefizkonzert veranstaltet. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird für Ometepe gesammelt.

Ausführende:  Hans Delfosse [Gitarre], Peter Kleine-Horst [Geige], Ulrike Menkhoff-Gallasch [Gesang], Hans Reibold [Tin-whistle, Klarinette], Lorena Wolfewicz [Irische Harfe]

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Fri, 18 Jun 2010 10:38:58 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/138/19/Southwind---Irische-Musik-mit-Gefuehl
Königin- Luise Schule Köln unterstützt das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/137/19/Koenigin--Luise-Schule-Koeln-unterstuetzt-das-Ometepe-Projekt Michaela Aston arbeitet heute als Deutsch- und Sportlehrerin an der Königin- Luise Schule, einem Gymnasium in Köln. Als ehemalige Schülerin des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums in Wiehl engagiert sie sich seit vielen Jahren für das Ometepe-Projekt.

In diesen Tagen erhielten die Mitarbeiter des Ometepe-Projektes die Mitteilung:

„Die Kölner Schule sich im Februar 2010 wieder an der Kampagne "Dein Tag für Afrika" von Aktion Tagwerk beteiligt und sich dafür entschieden mit einem Teil des Erlöses das Ometepe-Projekt in Nicaragua (Förderung Gesundheit und Bildung) zu unterstützen. Am 12. Mai 2010 wurden daher durch unseren Projektpartner Human Help Network 3.169,06 € von der Königin-Luise Schule überwiesen.“

Schüler und Schülerinnen suchen sich einen bezahlten Job in einem Unternehmen aus und arbeiten dort 1 Tag lang, der ihnen gleichzeitig einen frühen Einblick in die Arbeitswelt vermittelt. Der Verdienst fließt der Kampagne zu.

Im Jahr 2009 wurde die Kampagne – eine entwicklungspolitische Bildungsarbeit – bundesweit organisiert. 200.000 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 786 Schulen beteiligten sich. Der Erlös belief sich auf rund 1.3 Mio. €.

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Thu, 20 May 2010 08:54:16 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/137/19/Koenigin--Luise-Schule-Koeln-unterstuetzt-das-Ometepe-Projekt
Topper für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/136/19/Topper-fuer-Ometepe Die Physiotherapeutin Nicole Babitsch ist eine der Teilnehmerinnen, die für den heute beginnenden UNESCO-Kreativworkshop ausgewählt worden ist. Großes Interesse zeigte sie für das im Jahr 2009 aufgebaute Behindertenzentrum des Ometepe-Projektes im Großen Nicaragua-See mit über 30 zum Teil schwerst körperlich und geistig behinderten Kindern auf der Insel Ometepe. Ende Mai werden die Sozialpädagogin Anke Gross, Pfarrer Matthias Schippel aus Waldbröl gemeinsam mit Monika und Michael Höhn das Projekt für einige Wochen besuchen.

Neugierig wurden die Höhns auf die Topper von Nicole Babitsch, als sie von ihren guten Erfahrungen damit in ihrer langjährigen Arbeit auf Barbados erzählte. „Wir waren überrascht von den gut durchdachten einfachen und sehr sinnvollen Hilfen“, begeisterten sich die beiden während eines Besuchs in der Werkstatt von Nicole Babitsch in Gummersbach-Strombach. Nicole Babitsch hatte eine Reihe unterschiedlicher abwaschbarer Gummiauflagen für Rollstühle mit Tast- und Spielelementen entwickelt, die die Sinne stimulieren und die Kommunikation und das Lernverhalten in therapeutischen Situationen unterstützen. Sie werden auf die Therapietische von Rollstühlen und andern besonderen Hilfsmitteln zugeschnitten. Krankheitsbilder, wie Muskelerkrankungen, Zustände nach einem Schädel-Hirn-Trauma, Entwicklungsverzögerungen, Schwerstmehrfach- oder Lernbehinderungen gibt es auch auf Ometepe.

Die Künstlerin Edith Fischer hatte Geschenkkarten gebastelt aus den Bildern, die die kleinen behinderten Künstler auf Ometepe unter ihrer Anleitung selbst mit einer Kugeltechnik hergestellt hatten. Durch den Verkauf der Karten waren 200 € zusammengekommen. Von diesem Verkaufserlös konnten nun ein erster Modell-Topper und weitere kleine therapeutische Spielzeuge gekauft werden. Im wahrsten Sinn des Wortes - Hilfe zur Selbsthilfe.

Noch in diesem Jahr will Nicole Babitsch gemeinsam mit Carmen Garcia Cobos das Behinderten-Zentrum auf Ometepe besuchen. Vorher wird sie noch die nicaraguanische Delegation in ihrer Werkstatt empfangen, die Ende August im Rahmen einer Ökumenischen Lernreise für drei Wochen ihre deutschen Partner im Oberbergischen besucht.

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Thu, 20 May 2010 08:31:12 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/136/19/Topper-fuer-Ometepe
Edith Fischer zu Besuch im Kindergarten »Gänseblümchen« und in der Grundschule am Bernberg http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/135/19/Edith-Fischer-zu-Besuch-im-Kindergarten-Gaensebluemchen-und-in-der-Grundschule-am-Bernberg Die Künstlerin Edith Fischer aus Gummersbach nutze den Besuch bei ihren Enkelkindern Arne und Mira zu einem Besuch im Kindergarten Gänseblümchen.

Das bitterarme Land Nicaragua und die Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See, auf der der Kaffee wächst, die Hühner zum Schlafen auf den Baumästen sitzen und die Affen die Besucher neugierig beobachten, kannten die Kinder bisher nicht. Und so erfuhren sie viel über das Leben der Familien auf der Insel. Damit sich die Kinder auch nach der der Abreise von Oma Edith noch mit den Kindern aus Ometepe beschäftigen können, verschenkte sie das Buch von Monika Höhn „Die Kinder vom Vulkan Maderas“. Zu einem Bastelvormittag ging es dann weiter zur Grundschule nach Bernberg. Im Rahmen der anstehenden Projektgruppe faltete Edith Fischer Blumen, die die Kinder für das Projekt verkaufen können.

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Fri, 14 May 2010 11:20:28 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/135/19/Edith-Fischer-zu-Besuch-im-Kindergarten-Gaensebluemchen-und-in-der-Grundschule-am-Bernberg
Neues Buch von Michael Höhn http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/134/19/Neues-Buch-von-Michael-Hoehn Der evangelische Pfarrer i.R. und Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, Romane und Anthologien stellt am

Freitag, den 21. Mai 2010 ab 17.30 Uhr
im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Gummersbach,
Von-Steinen-Str. 2

sein neues Lesebuch

Zurück bleibt ein Traum – Zuhause in Deutschland“

gemeinsam mit weiteren Autoren des Buches vor.

Michael Höhn schreibt in seinem Vorwort:

Ich habe in dieses Lesebuch auch verschiedene Geschichten aus meinen Jugendbüchern aufgenommen, die in zahlreichen Schullesungen bundesweit viele Schüler zu kritischen Gesprächen angeregt haben. Es sind Geschichten aus dem Leben von Menschen, Geschichten, die bewegen sollen.

Dieses Lesebuch soll anregen zum Nach-Denken und zum aktiven Verändern unserer Gesellschaft - in Richtung auf ein friedlicheres Zusammenleben. Daran möchte ich mit allen arbeiten, die an diesem Lesebuch mitgewirkt haben.“

Wir laden Sie und weitere Interessierte herzlich zur Buchvorstellung mit dem Autor Michael Höhn und anderen Autoren des Buches ein.

 

 

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Sat, 01 May 2010 09:26:22 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/134/19/Neues-Buch-von-Michael-Hoehn
Neues Buch von Monika Höhn http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/133/19/Neues-Buch-von-Monika-Hoehn In der Lohnbuchhaltung der Firma Kampf hatte sie gearbeitet, bis die kleinwüchsige Frau in Rente ging. 1.05 m groß ist die heute 69-jährige Inge Kesterke aus Wiehl-Oberbantenberg, deren Mutter mit 96 Jahren die älteste Einwohnerin des Wiehler Dorfes Börnhausen ist. Hier lebt auch Monika Höhn mit ihrem Mann Michael.

„Wir trafen uns bei einer Beerdigungsnachfeier vor drei Jahren im Ev. Gemeindehaus in Börnhausen, “ sagt die Wiehler Autorin. Gerade ist ihr neues Buch erschienen, auf dessen Buchtitel Inge Kesterke am Gummersbacher Bahnhof zu sehen ist. Der Fotograf Dirk Adolfs hatte das Foto gemacht, bevor das 216 Seiten starke Manuskript in Druck ging.

„Inge hat mich von Beginn an fasziniert. In mir wuchs der Wunsch, ihr Leben zu dokumentieren. Aus der ursprünglich geplanten Lebensgeschichte über eine Kleinwüchsige ergaben sich dann weitere Fragen, z.B. zur pränatalen Diagnostik oder solche, was lebenswertes und „lebensunwertes“ Leben ausmacht und wie unsere Gesellschaft mit behinderten Menschen umgeht. Und mir wurde klar, dass darüber am besten Betroffene selbst Auskunft geben könnten. Ich nahm Kontakt auf zu Kleinwüchsigen aus ganz Deutschland, auch zu ihren Verbänden. Ich fuhr zu einem Kleinwüchsigentreffen nach Bayern. Hier traf ich kleinwüchsige Kinder, Jugendliche und deren Eltern und auch kleinwüchsige Leistungssportler. So ist es mir gelungen, mehr als 40 verschiedene Autoren zum Schreiben zu bringen und ich erhielt zum Teil beglückende, aber auch bedrückende und beschämende Berichte. Uns Normalgroßen wurde manches Mal ein Spiegel vorgehalten, der uns nachdenklich machen sollte. Damit habe ich Kleinwüchsigen eine Plattform anbieten können, sich selbst vorzustellen. Und das haben sie in einer erstaunlich offenen Weise getan.“

Am 15. Mai 2010 wird Monika Höhn beim Bundeskongress der Kleinwüchsigen ihr soeben erschienenes Buch vorstellen. Der Kongress wird im Gummersbacher Victor`s Hotel stattfinden, zu dem aus allen Teilen der Bundesrepublik Kleinwüchsige erwartet werden.

Das Buch ist auch für Lesungen in Schulen und Kirchenkreisen gedacht.

Es kann in jeder Buchhandlung bestellt werden.

Monika Höhn
Ein bisschen kleiner – Aus dem Leben kleinwüchsiger Menschen
IATROS-Verlag
ISBN-Nr. 978-3-86963-245-2
216 Seiten, 11 €

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Mon, 26 Apr 2010 09:12:06 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/133/19/Neues-Buch-von-Monika-Hoehn
Ehrenkreuz 1. Klasse für Ernesto Cardenal aus Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/132/19/Ehrenkreuz-1-Klasse-fuer-Ernesto-Cardenal-aus-Nicaragua Ernesto Cardenal

Von Hermann Schulz

In den 70er und 80er Jahren formte sich in der europäischen und lateinamerikanischen Öffentlichkeit das Bild dieses Mannes aus Nicaragua, der heute geehrt wird. Er faszinierte durch seine Kleidung, seine Bewegungen, sein Gesicht, durch die anspruchsvolle Demut, die seine Erscheinung ausdrückte und durch die Art, wie er seine Gedichte las. Und durch seine poetischen, theologischen und politischen Aussagen, seine Prophezeiungen vom kommenden Reich Gottes auf dieser Erde, von der Versöhnung von Christentum und Sozialismus. Selbst wer alles besser wusste und über solche Aussagen ironisch den Kopf schüttelte, konnte sich der Intensität seiner Aussagen und der Konsequenz seines religiösen und politischen Lebensweges kaum entziehen. Er wurde zum Symbol gegen jede Unterdrückung, ein Sinnbild für Widerstand und Engagement, wie man es sich in den Köpfen linker Christen, Gewerkschaftern und Studenten in Europa und Amerika utopisch erträumte. Für solche Hoffnungen fand er neue Worte und Bilder, die er aus persönlicher politischer Erfahrung und aus den Tiefen der Geschichte und Mystik zu schöpfen schien.

Er zog Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft in seinen Bann. Millionärinnen ebenso wie Schulklassen suchten ihn im Hotel auf, um ihm Geld oder Schecks für „seine Sache“ zu bringen, die Befreiung Nicaraguas von einer Familiendiktatur. Auf kirchlichen Treffen schrieben Jugendliche Gebete für sein Land, katholische wie evangelische Gruppen lernten an Cardenals „Evangelium der Bauern von Solentiname“, wie man über biblische Texte sprechen und ihre brisante Aktualität entdecken kann. Auf Kirchentagen vesammelten sich Zehntausende, um ihn zu sehen und zu hören. Kaum jemand in solchen Massenversammlungen ahnte, dass es ihm oft spastische Schmerzen bereitete, die großen Hallen zu betreten und dass er lieber auf bäuerlichen Wiesen naturbelassene Äpfel pflückte oder die Wälder betrachtete. Dort erlebten ihn seine Freunde heiter und gelassen, und gerne erzählte er in solchen unaufgeregten Stunden die Geschichte seines jüdischen Urahns mit Namen Teufel, der in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Königsberg nach Kolumbien aufbrach, um Gold zu suchen. Als bis dorthin die Nachricht von sagenhaften Goldfunden in Kalifornien drang, wanderte Herr Teufel durch Zentralamerika nach Norden, denn Geld für eine Schiffspassage hatte er nicht mehr. In Nicaragua, wo man gerade den US-Diktator William Walker verjagt hatte, wurde Teufel verhaftet und als vermeintlicher Spion der Amerikaner zum Tode verurteilt. Der letzte Wunsch des listigen Mannes vor der Hinrichtung war, katholisch getauft zu werden und als Taufnamen den des Präsidenten Martinez zu bekommen. Das wurde sogleich dem Präsidenten berichtet und es rührte ihn. Er erließ ihm die Todesstrafe und machte Herrn Teufel zu seinem Berater. Der aber ließ bald seine Brüder aus Königsberg kommen und so wurde eine neue Aristokratenfamilie in Nicaragua angesiedelt. Sie verband sich mit der Familie eines spanischen Kapitäns namens Cardenal, die Nachkommen spielten dann in unseren Jahrzehnten in der Politik, im Handel und in der Poesie des Landes eine wichtige Rolle.

Da man das Wort Teufel in Zentralamerika nur schlecht aussprechen konnte, wurde daraus Tefel.

Schon Cardenals Onkel José Coronel war eine legendäre Gestalt der Literatur; und auch unter den jungen Dichtern unserer Tage begegnet uns diese Familie. Ernesto wurde weit über die Grenzen Lateinamerikas hinaus eine prägende Gestalt, in dessen Werk Motive der Sehnsucht, der Liebe, der Gerechtigkeit und der Leidenschaft von seiner Jugendpoesie bis heute lebendig sind.

Seit dem Erscheinen des ersten Bandes seiner Erinnerungen „Verlorenes Leben“ wissen wir, dass bei ihm in jungen Jahren Schüchternheit und Leidenschaft im ständigen Widerstreit lagen, er war früh besessen von einer umfassenden Vision der Liebe, die ihn zu den Mädchen hinzog und gleichzeitig zu Gott. Mit ihm sprach er über den glücklichen oder unglücklichen Ausgang seiner Abenteuer, ihm dankte er mit Grimm im Herzen, wenn es in den Bordellen von Paris oder Madrid doch nicht zum geplanten Sex kam und opferte ihm klaglos oder auch klagend diese oder jene Leidenschaft. So war es auch eine unglückliche Liebe, die er als Zeichen Gottes erkannte und die ihn bewog, ins Kloster zu gehen: Er würde diese Suche nach irdischer Liebe aufgeben, die für ihn unerfüllt bleiben musste, um sich einer größeren Liebe zu verschreiben.

„Um alles zu gewinnen, war ich bereit, alles zu opfern“, sagte er später.

Es war ein Opfer für ihn. Er, der junge Dichter, der kurz zuvor eine Buchhandlung gegründet hatte, suchte sich einen Orden aus, der extrem literaturfeindlich war. Er wurde Novize im Trappistenkloster von Gethsemany in Kentucky und sein Novizenmeister war Thomas Merton, den man als den großen Mystiker des 20. Jahrhunderts bezeichnet hat.

Das harte Leben im Kloster war für den eher zart gebauten Mann zu viel; nach zwei Jahren verließ er es und studierte Theologie in Medellin in Kolumbien, blieb aber in einem regen Briefwechsel mit Merton, von dem auch die Anregung kam, in Lateinamerika, wo man klösterliche Traditionen kaum kannte, etwas Neues und Unabhängiges zu gründen, eine Gemeinschaft, die seinem Kontinent und der veränderten Zeit angemessen sein sollte. Er wurde der Pfarrer auf den Solentiname-Inseln und scharte um sich Schüler aus Kolumbien und Kinder der Bauernfamilien, um mit ihnen neue Formen des Zusammenlebens, auch mit den Bauern von Solentiname zu finden.

Solentiname, das war Rückzug und Neubeginn.

Der Pfarrer Cardenal kam zu den abgelegenen Inseln im Großen See von Nicaragua, dem Cocibolca, und brachte als Theologe und politischer Mensch, der er immer schon war, in seinem Gepäck die Nachrichten der Theologie der Befreiung mit, die ohne politische Perspektiven nicht denkbar ist und die auch seine Poesie beflügelte. Schon in Kolumbien hatte er die Psalmennachdichtungen verfasst, die, nicht zuletzt über die deutschsprachige Ausgabe mit dem Titel „Zerschneide den Stacheldraht“, in aller Welt bekannt wurden. Das war 1967, eine Zeit also, als in Westeuropa die Studenten auf die Straße gingen und zum ersten Mal das Wort „Revolution“ wieder öffentlich ausgesprochen wurde.

Cardenal stand an der Seite der Armen und Entrechteten, in einem Land unter der brutalen, von den USA gestützten Diktatur der Familie Somoza. Er lebte abseits, aber er mischte sich ein, schrieb Gedichte und Artikel in der Zeitung „La Prensa“, wo sein Vetter Pablo Antonio Cuadra, auch er ein kraftvoller Dichter der Opposition, das Feuilleton leitete.

Das Land war unruhig. Nicht nur die Guerilla-Organisation Frente Sandinista de Liberación Nacional FSLN gewann an Boden und fand Unterstützung im Bürgertum, auch die Ärmsten der Armen und die Studenten gingen auf die Straßen. Als am 8. Januar 1979 der Besitzer der Tageszeitung La Prensa, Pedro Joaquin Chamorro, vom Diktator ermordet wurde, wirkte das wie ein Fanal für den Volksaufstand.

Am 18. Juli 1979 musste der Somoza mit seinem Clan das Land verlassen. Nach einem mehrmonatigen Krieg war seine Nationalgarde zermürbt und die USA ließen ihren alten Kumpanen fallen. Die neue Regierung begann mit bewundernswerten Reformen: Gesundheit, Alphabetisierung, Landverteilung. Ernesto Cardenal wurde der erste Kulturminister in einer lateinamerikanischen Regierung. Auch das war ein Amt, das ihm eher Bürde als eine Ehre war, hinderte sie ihn doch, sich seinem literarischen Werk zu widmen.

Seine Leistungen als Minister können hier nur kurz umrissen werden: Verlagsgründungen, Druck von Büchern, die Werkstätten der Poesie, lange vernachlässigte Traditionen wurden in ihre Rechte gesetzt, Dichter und Liedermacher aus aller Welt eingeladen.

Aber er wurde auch die Vorzeigefigur der Revolution, die zahlreichen Besucher und Empfänge waren eine Last für ihn. Bald erlitt Nicaragua einen von den Contras und den USA aufgezwungenen Krieg, der Nicaraguas Reformen zunichte machte und tausende Menschenleben kostete. Acht Jahre nach dem Sieg der Revolution wurde Cardenals Ministerium geschlossen. Geldmangel war die offizielle Begründung. Man kann mit guten Gründen vermuten, dass unter dem Druck der Ereignisse dieser Mann der Kunst mit seinem liberalen Denken, mit seinem Eintreten für Menschenrechte und Demokratie im Prozess der politischen Verhärtung keinen Platz mehr hatte.

1993 verließ er seine Revolutionspartei, die FSLN. In einem Offenen Brief an das Volk von Nicaragua klagte Cardenal mit der ihm eigenen Leidenschaft Korruption und Ämtermissbrauch an und warf der Partei vor, jegliche Kritik zu unterdrücken, keine Diskussion zuzulassen und in das Fahrwasser des traditionellen Caudillismo zurückzufallen.

Seinem Parteiaustritt folgten fast alle, die in Dichtung und Kultur des Landes einen Namen hatten: sein Freund Sergio Ramírez, der frühere Vizepräsident, die Dichterin Gioconda Belli, sein Bruder Fernando Cardenal, Jesuit und verantwortlich für die bewundernswerte Alphabetisierung, Dora Maria Telles, Norma Elena Gadea und viele andere.

Die Solidaritätsbewegungen in Europa hatten nicht zuletzt durch Cardenal ihre entscheidenden Impulse bekommen und hatten sich längst, von den Praktiken der FSLN irritiert, den Basisprojekten der Städtepartnerschaften und anderen Formen der Solidarität mit den Menschen zugewandt.

Cardenal, der sich, obwohl er das Priesteramt als Minister nicht ausüben durfte, immer als Priester verstand, kehrte nicht in die kirchliche Arbeit zurück. Er veröffentlichte sein Opus Magnum, den „Cantico Cosmico“, arbeitete an seinen Holzschnitzereien und Skulpturen und reiste um die Welt mit seinen Gedichten. Seine Lesungen in Lateinamerika finden nicht selten in Fußballstadien statt, weil Säle und Kongresshallen die Massen der Zuhörer nicht aufnehmen können.

Cantico Cosmico ist ein großer Gesang der Liebe, der alle Himmel und Welten einschließt, der die Wissenschaft zwingt, sich in den Dienst der Dichtung, der Hoffnung und der Liebe zu stellen.

Ernesto Cardenal, 1925 in Granada/Nicaragua geboren, Sohn von Esmeralda und Rodolfo Cardenal Martinez steht in der Tradition mystischen Dichtens und Denkens. Sein Lebensweg mit so vielen Einbrüchen und Aufbrüchen, mit so viel Publizität und Verborgenheit, zeitweise abenteuerlich und bedroht, immer wieder angetrieben, zusammenzubringen, was so selten glaubwürdig zusammenkommt. Fühlen und Schreiben, Denken und Glauben, Reden und Tun, dies alles in der Öffentlichkeit als ein Mensch, ein Christ, ein Priester, der doch auch nur ein politischer Mensch ist. Dies alles in Zeiten revolutionärer Umbrüche in Nicaragua und anderswo. Es hat dazu geführt, dass sich das allgemeine Interesse viel stärker auf Cardenal als Person bezog als auf sein literarisches Werk. Er ist eine charismatische Gestalt. Vielleicht ist es das Schicksal solcher Menschen, dass man sich für sie selber mehr interessiert als für ihr Werk, ihre Botschaft, ihre Literatur. Vielleicht haben wir in Europa oder den USA mit unseren gegenwärtigen Erfolgen und Scheinerfolgen auch nicht die Fähigkeit und die Kraft, zu erkennen und zu würdigen, was sich bei Cardenal ereignet: Die innerste Bedeutung des beschwörenden Eintauchens in die Mythen der Indios und die Nebel und Klüfte der zentralamerikanischen Geschichte, in die Gesänge des Universums, und wie bei Cardenal daraus eine Einheit wird, die unserer Gegenwart leuchten könnte.

Was seine Wirkung in unseren Jahrzehnten angeht, so bleibt festzuhalten, dass er die Christenheit, und nicht nur sie, in unseren Breitengraden an die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit, Freiheit und nach Liebe erinnert hat und dass er ihr ins Gewissen geredet hat, dass man sich auf Jesus von Nazareth nur berufen kann, wenn man einsteht für eine menschliche, eine gerechte Gesellschaft und dafür kämpft.

Mit seinem Werk hat er uns mit der Erde versöhnt. Er hat Geheimnisse der Liebe geöffnet und durch sein Beispiel eine Vorstellung davon gegeben, dass Konsum und Macht sich als eitle Irrtümer erweisen, wenn Menschen sich der Liebe zuwenden. Und dass auch politisches Handeln ein Akt der Liebe sein kann.

„Wissen wir, wen wir da ehren?“, fragte der Theologe Johann Baptist Metz in seiner Laudation, als Cardenal 1980 in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhielt. Die Frage stellt sich bis heute. Er war und ist immer unbequem, unabhängig und nicht selten ärgerlich für jene, die in Kirche und Gesellschaft nichts mehr in Frage stellen. Ohne Hemmungen kann er sich in der Tradition der alttestamentlichen Propheten sehen, die ihrerseits die Mächtigen angriffen. Manchen Kirchenführer hat er durch seine kindlich-naive Eifrigkeit zu einem verächtlichen Lächeln gereizt. Einen Platz in den Hierarchien hat er nie gesucht, war und ist aber Freund großer theologischer und literarischer Geister unserer Zeit. Sie haben erkannt, dass hinter der Botschaft dieses Mannes aus Nicaragua etwas steckt, das mit anderen Maßen zu messen ist und unsere Sicht der Welt um etwas wichtiges erweitert: Er hat die Erniedrigten und Beleidigten, die Vergessenen und Schwachen in ihre Rechte gesetzt und ihnen Würde und Sprache zurückgegeben. Sein Werk ist aber kein Aufruf an die Völker der südlichen Kontinente, Vergeltung für die Verbrechen von millionenfacher Sklavenverschleppung, kolonialer Unterdrückung und wirtschaftlicher Ausplünderung zu suchen, sondern sich dieser Vergangenheit zu stellen, sie zu benennen, sie zu akzeptieren als Teil der gemeinsamen Geschichte – und Wege zu suchen, eine gemeinsame menschenwürdige Zukunft zu gestalten.

Hermann Schulz, geboren 1938 in Ostafrika, leitete von 1967 bis 2001 in Wuppertal den Peter Hammer Verlag. Er veröffentlichte bereits 1966 die „Psalmen“ von Ernesto Cardenal, besuchte den Autor 1969 auf Solentiname und engagierte sich für die politischen Veränderungen in Nicaragua. Er lebt heute als Autor von Romanen, Jugend- und Kinderbüchern in Wuppertal.

 

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Mon, 19 Apr 2010 21:15:48 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/132/19/Ehrenkreuz-1-Klasse-fuer-Ernesto-Cardenal-aus-Nicaragua
Netzwerk für Ometepe gegen den Hunger in der Welt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/131/19/Netzwerk-fuer-Ometepe-gegen-den-Hunger-in-der-Welt Michael Höhn begrüßte die Gäste dieses „ungewöhnlichen Netzwerks“ - so eine Besucherin. Superintendent Jürgen Knabe vom Ev. Kirchenkreis an der Agger dankte in seinem Grußwort dem Projekt und allen Anwesenden herzlich für die Unterstützung aus der Bevölkerung, die die 17-jährige Projektarbeit auf der Insel Ometepe möglich gemacht hat.

MitarbeiterInnen des Weltladens verkauften an einem Stand fair gehandelte Ware. Lehrer aus oberbergischen Schulen, Erzieherinnen aus Kindergärten und insgesamt 7 Ärzte waren dabei, unter ihnen Diether Steves aus Wiehl, Dr. Ute Sabel, Dr. Joram aus Gummersbach, Dr. Jörg Nase aus Bergneustadt, Dr. Hedi Hogrefe aus Bergisch Gladbach, Dr. Peveling aus Freudenberg und Dr. Cecil Guillén aus Nicaragua, der zur Zeit ein mehrmonatiges Praktikum als Neurochirurg bei Professor Braun in Siegen macht.

Einige der anwesenden Ärzte waren bereits als „Ärzte für die Dritte Welt“ in Nicaragua. Alois Hombach aus Freudenberg, Bruder des deutschen Bischof Bernhard Hombach, den viele Oberberger kennen gelernt haben, übermittelte herzliche Grüße von seinem Bruder, zu dessen Diözese auch die Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See gehört.

Vertreterinnen von Terre des hommes aus Nümbrecht, der Vorsitzende der Aktiven Lernhilfe Bergneustadt, Yasar Eroglu, VertreterInnen der verschiedenen Parteien, Konfessionen und anderen Glaubensgemeinschaften fanden sich am bunten, selbst zusammengestellten Buffet zu Gesprächen zusammen. Einig waren sich alle: Solche Netzwerke schaffen Vertrauen über alle Partei- und Konfessionsgrenzen hinaus. Sie fördern Gemeinschaft, schaffen neue Strukturen, in denen Menschen ihre kreativen Ideen einbringen können.

Nach einer kurzen Beamer-Präsentation über die Ereignisse hier bei uns und in Ometepe in den ersten drei Monaten dieses Jahres, hielt der aus Heddinghausen stammende Landwirt und WDR-Redakteur Dr. Wilfried Bommert, Umweltjournalist und Agrarwissenschaftler, seinen Vortrag „Kein Brot für die Welt – Zur Lage der Welternährung“. Anhand einer Beamer-Präsentation machte er eindrucksvoll deutlich, wie Nahrungsmittel weltweit durch Klimawandel, Monokultur und die Anfälligkeit der Gentech-Pflanzen knapp werden und die Zeiten einer gesicherten Welternährung zu Ende gehen. Er zeigte aber auch, welche Chancen Wissenschaft, internationale Politik und nicht zuletzt jeder mündige Verbraucher haben, diese Bedrohung abzuwenden.

Die Buchhandlung Hansen & Kröger war mit einem Bücherstand vertreten, an dem Dr. Bommert seine Bücher signierte.

Im Anschluss folgte eine angeregte Diskussion, bis sich die letzten Gäste, die aus Alfter bei Bonn, Marienheide und Freudenberg angereist waren, nach dem knapp vierstündigen Treffen verabschiedeten.

Am Schluss gab es noch eine große Überraschung: Wolfgang Lenz aus Bergneustadt, Geschäftsführer der Firma Jäger Ausbau, kündigte an, zukünftig jedes Jahr den Bau von zwei Häusern für die ärmsten Familien auf Ometepe zu finanzieren.

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Mon, 29 Mar 2010 09:49:20 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/131/19/Netzwerk-fuer-Ometepe-gegen-den-Hunger-in-der-Welt
Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe! http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/130/19/Liebe-Freundinnen-und-Freunde-von-Ometepe Wir weisen wegen verschiedener Rückfragen noch einmal darauf hin, dass unser Ometepe-Treffen am Freitag, dem 19. März um 18 Uhr in der Cafeteria der Behinderten - Werkstätten in Wiehl- Faulmert beginnt.

An diesem Abend wird Wilfried Bommert auch seinen Vortrag »Kein Brot für die Welt - Die Zukunft der Welternährung« halten.

Freundliche Grüße
Monika und Michael Höhn

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Mon, 15 Mar 2010 10:35:06 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/130/19/Liebe-Freundinnen-und-Freunde-von-Ometepe
Die Kinder vom Vulkan Maderas http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/129/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas Das sind aber fleißige Leute,“ sagte eine Schülerin der Klasse 4 der Grundschule in Drabenderhöhe und betrachtete begeistert die vielen selbstgemachten Dinge, die Monika Höhn in ihrem Lese- und Vortragskoffer mit in die Schule gebracht hatte. Gern hatte sie die Einladung der Lehrerin Elke Noss angenommen, die schon verschiedentlich mit ihren Schülerinnen und Schülern für Ometepe aktiv geworden ist. Bereits 1996 war Ometepe ein Thema an der Grundschule. Damals hatten Kinder die Insel in einem Modell nachgebaut. An einer Containerlieferung für Ometepe hatte sich die Schule ebenfalls beteiligt.

Geschichten der Kinder vom Vulkan Maderas, die die Autorin auf der Insel Ometepe persönlich kennen gelernt hatte, standen im Mittelpunkt ihres zweistündigen Vortrags. Diese Kinder sind auch die Hauptfiguren in ihrem Kinderbuch, das im letzten Jahr erschienen war. „Entwicklungsländer und Entwicklungs-Zusammenarbeit sind normalerweise sehr abstrakte Dinge für Kinder. Wenn ich ihnen deutlich machen will, was Armut in einem Entwicklungsland bedeutet und welche Zusammenhänge in unserer Einen Welt bestehen, dann kann ich ihnen das ganz konkret anhand der Sachen deutlich machen, die ich mitgebracht habe.“ So nahmen die Kinder Kakaoschoten in die Hand, brachen sich Stücke von einer Riesenzimtstange ab, deren Geschmack ihnen bekannt war. Sie sahen zum ersten Mal das Stück eines Zuckerrohrs, das sie staunend in der Hand hielten. Sie fragten nach den Früchten, wie Mangos, Papayas und Kochbananen, die es inzwischen auch bei uns zu kaufen gibt.

Kalebassen – Baumkürbisse - mit Tier- und Pflanzenmotiven hatte Monika Höhn im Koffer dabei. Die hatte die alte Doña Paulita aus dem Dorf La Concha geschnitzt, in dem es immer noch keine Elektrizität und sauberes Trinkwasser gibt. Das Ometepe-Projekt hatte die Kalebassen der über 80-jährigen alten campesina abgekauft. Die Einheimischen benutzen sie überwiegend als Trink- und Essgeschirr in ihren Hütten. Am Ende erhielten die Schülerinnen und Schüler die Samen des Achiotestrauches, mit dem sie sich gegenseitig bemalen konnten. Achiote – auch Safran der Armen genannt –wird als natürlicher Farbstoff in Lebensmitteln und als rote Körperbemalung der Ureinwohner verwendet. Für die Schulbücherei gab es einige Bücher und ein Kartenspiel aus Nicaragua zur nachhaltigen Weiterarbeit am Thema Ometepe.

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Sun, 14 Mar 2010 20:46:17 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/129/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas
Aktivitäten in Österreich http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/128/19/Aktivitaeten-in-oesterreich Heute erhielten wir von Jürgen Übl eine Mail mit folgendem Inhalt:

Hallo,
DI Marisol Silva-Platzer hat in unserer Pfarre heute über das Projekt
berichtet. Auf unserer Homepage sind ein paar Fotos und ein Link zu euch.
lg
juergen
Webmaster Pfarre Krems St. Paul
  

WWW.KREMS-STPAUL.AT

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Sat, 13 Mar 2010 09:25:57 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/128/19/Aktivitaeten-in-oesterreich
Zweites Charity-Essen für Ometepe bei Victor´s in Gummersbach http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/127/19/Zweites-Charity-Essen-fuer-Ometepe-bei-Victor-s-in-Gummersbach Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Dr. Ute Sabel, Karin Kost, Bürgermeister Konzelmann, Edith Fischer, Dr. Elke Alberts, Dr. Susanne Lindner, Dr. Wolfgang Sabel, Monika Höhn, Michael HöhnPfarrer Matthias Schippel (piano) und Sängerin Hermi Stracke präsentierten ein musikalisches Programm mit Gospel, Jazz und Musical und ernteten viel Applaus von den etwa 40 Gästen, die Geschäftsführer Guido Guntermann im Namen des Hauses begrüßt hatte.

Dr. Ute Sabel, die bereits zwei Mal die Insel Ometepe besucht hat, gab einen guten Überblick über die neuesten Entwicklungen und Errungenschaften im Ometepe-Projekt. Während ihres Aufenthaltes im Jahr 2009 konnte sie an der Eröffnung des neuen Zentrums für Früherziehung (Centro Educación Temprana) teilnehmen. In diesem einzigartigen Zentrum auf Ometepe werden etwa 40 behinderte Kinder physiotherapeutisch behandelt und ihre Mütter von einer Psychologin für den Umgang mit der Erkrankung ihrer Kinder geschult.

Viel Lob ernteten die Initiatoren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ometepe-Projektes vom stellvertretenden Bürgermeister Thorsten Konzelmann aus Gummersbach, der die einzigartige 17-jährige Entwicklungs-Zusammenarbeit als großen Gewinn für den Oberbergischen Kreis würdigte.

Karin Kost, langjährige Unterstützerin eines Straßenkindes aus Ometepe ergänzte den Beitrag von Herrn Konzelmann. Sie hatte ihr Patenkind Manuel bei ihrer Reise 2009 nach Ometepe zum ersten Mal gesehen und einen jungen Mann vorgefunden, der nicht nur Lesen und Schreiben gelernt und das beste Abitur gemacht hatte. Manuel wird das Studium der Betriebswirtschaft im April mit Diplom beenden und voraussichtlich im September mit einer Gruppe junger Leute aus Ometepe zum ersten Mal zu Gast in Deutschland sein.

Nach einigen Film-Ausschnitten aus dem Film „Ometepe - Paradies mit Widerhaken“ (2008) konnten sich die Gäste bei einem reichhaltigen Buffet stärken, auf dem auch das nicaraguanische Nationalgericht „gallo pinto“ (Reis mit roten Bohnen) zu probieren war.

Zu Austausch und Vernetzung blieb viel Zeit. Für einige Gäste endete der Abend nicht weit vor Mitternacht.

Auf einem Ometepe-Tisch waren neben Büchern, Filmen und Kartenspielen, auch der beliebte Ometepe-Wohlfühl-Tee und der erstklassige Rum „Flor de caña“, aus Nicaragua zu finden.

Frau Wigger von AggerEnergie spendete 250€. Insgesamt kamen rund 1300€ an Spenden für Ometepe zusammen. Der Betrag kommt dem neuen Behindertenzentrums „Esperanza y Fe“ (Hoffnung und Glaube) des Projekts zugute.

Verschiedene Anwesende wollten gern bei der nächsten Ometepe-Veranstaltung am 19. März 2010 in den Behinderten-Werkstätten in Wiehl-Faulmert dabei sein. Großes Interesse bestand bei einigen Gästen an einer Mitreise nach Ometepe. Die nächste Reisegruppe startet Ende Mai nach Nicaragua.

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Mon, 01 Mar 2010 11:13:02 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/127/19/Zweites-Charity-Essen-fuer-Ometepe-bei-Victor-s-in-Gummersbach
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) nun auch auf Ometepe möglich http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/126/19/Freiwilliges-Soziales-Jahr-FSJ-nun-auch-auf-Ometepe-moeglich Der Vertrag mit dem Christlichen Friedensdienst EIRENE wurde auf Ometepe unterzeichnet. Jetzt können sich Freiwillige offiziell bewerben.“ Für viele junge Menschen steht nach der Schule und vor dem Beginn einer Berufsausbildung oder eines Studiums die Frage an, ob sie etwas Sinnvolles tun und sich sozial engagieren können. In Kooperation mit dem christlichen Friedensdienst EIRENE ist es nun möglich, Freiwillige auch nach Ometepe zu vermitteln. Interessenten können sich deshalb direkt an EIRENE (Julia Dietz bei www.eirene.org) wenden. Dort sind auch alle weiteren Einzelheiten über einen möglichen Einsatz und die Vorbereitungszeit zu erfahren.

EIRENE schreibt dazu folgendes: „EIRENE versteht einen Friedensdienst nicht als `Opfer´, sondern als eine wichtige Lernzeit im Leben eine/s jede/n Freiwilligen. Diese Zeit ist mit der Chance des interkulturellen Lernens und des gelebten Engagements für die Mitmenschen in einem fremden Land verbunden. Der Friedensdienst ist eine Horizonterweiterung, die es ermöglicht, Anderes und Fremdes besser zu verstehen. Er lehrt die Andersartigkeit zu achten und fördert den Austausch zwischen Religionen und Kulturen. Andererseits ermöglicht der Friedensdienst das Erlernen einer Sprache und die Übernahme von Verantwortung in einer fremden Umgebung. Erfahrungen, die in der zukünftigen Berufswelt hilfreich sind."

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ( Höhn, FON: 02262/ 70 14 66)

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Mon, 22 Feb 2010 21:13:20 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/126/19/Freiwilliges-Soziales-Jahr-FSJ-nun-auch-auf-Ometepe-moeglich
Voller Liebe und Zuwendung für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/125/19/Voller-Liebe-und-Zuwendung-fuer-Ometepe Helene Lange Kindergarten aus Nümbrecht-Gaderoth schickt Weihnachtsgrüße im Neuen Jahr.

Liebe Monika, lieber Michael,

in der Weihnachtszeit haben die Kinder im Freispiel Strohsterne, Weihnachtsanhänger aus Holz und weitere Deko-Sterne gebastelt bzw. angemalt. Diese haben sie mit viel Spaß für die Menschen auf Ometepe verkauft. Die kleinen VerkäuferInnen waren sehr stolz über jedes Teil, das sie verkauft haben. Der Betrag von 73€ überweise ich auf das Spendenkonto.
Nun drücke ich Euch und sende Euch liebe Grüße.

Elke Bläsing Kindergartenleiterin

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Wed, 03 Feb 2010 09:25:20 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/125/19/Voller-Liebe-und-Zuwendung-fuer-Ometepe
Ometepe - zu Gast im Glaubensforum der Weggemeinschaft Denklingen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/124/19/Ometepe---zu-Gast-im-Glaubensforum-der-Weggemeinschaft-Denklingen Schneebedeckte Straßen und eisige Kälte hatten die Besucher des Glaubensforums der Weggemeinschaft in Denklingen von ihrem Sonntagabend-Gottesdienst am 24. Januar 2010 nicht abgehalten, den steilen Weg zur kleinen Kapelle am Burgberg hinauf zu fahren. Tabea Schöpe, Monika und Michael Höhn waren zu diesem Gottesdienst eingeladen worden, um über die Arbeit auf der Insel Ometepe zu berichten. Mit Ausschnitten aus dem aktuellen Ometepe-Film Teil II wurden die anwesenden Gottesdienstbesucher mit den kleinen, zweitärmsten Land Lateinamerikas vertraut gemacht und erfuhren anhand sehr persönlicher Berichte einiges über die Situation der Menschen und des Landes. Tabea Schöpe, die 2009 mehrere Monate als „Freiwillige“ auf der Insel verbracht hat, ergänzte die Vorträge mit ihren persönlichen Erlebnissen. Die etwa 50 BesucherInnen konnten sich bei heißem Ometepe-Wohlfühl-Tee, Büchern aus Nicaragua und guten Gesprächen im Anschluss ein wenig aufwärmen - eine Entschädigung für die kalte Kapelle, in der zudem noch die Heizung ausgefallen war.

Einige Interessierte wollten gern zum traditionellen Neujahrsempfang in die Behinderten-Werkstätten nach Wiehl-Faulmert kommen, der für den 29. Januar 2010 angesagt war. Leider ist dieser Empfang, zu dem sich knapp 80 „Ometepianer“ angemeldet hatten und bei dem Ute und Friedemann Rink aus Bergneustadt ihre von beiden komponierten Lieder aus Nicaragua vortragen wollten, nicht zustande gekommen. Denn: Oberberg ist fast im Schnee versunken. Und es ist gut, dass wir alle zuhause geblieben sind. Danke, für Eure großzügige Kollekte von 343€, die „unseren“ behinderten Kindern und ihren Müttern auf Ometepe zugute kommen werden.

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Mon, 01 Feb 2010 17:07:14 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/124/19/Ometepe---zu-Gast-im-Glaubensforum-der-Weggemeinschaft-Denklingen
Jahresbericht 2009 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/123/19/Jahresbericht-2009 Eigentlich sollte er gestern auf dem Ometepe-Neujahrstreffen vorgestellt werden: Der Ometepe-Jahresbericht 2009 ist da!

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Sat, 30 Jan 2010 11:11:06 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/123/19/Jahresbericht-2009
Ometepe Neujahrstreffen fällt wegen drohendem Schneefall aus! http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/122/19/Ometepe-Neujahrstreffen-faellt-wegen-drohendem-Schneefall-aus !

Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe!

Wir haben uns aufgrund DER DROHENDEN STARKSCHNEEFÄLLE, die für heute Abend angekündigt sind, entschlossen, das Neujahrstreffen für Ometepe in Faulmert aus Sicherheitsgründen ausfallen zu lassen.

Das tut uns sehr leid, zumal sich etwa 80 Ometepianer angemeldet hatten!

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Fri, 29 Jan 2010 15:39:53 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/122/19/Ometepe-Neujahrstreffen-faellt-wegen-drohendem-Schneefall-aus
Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe! http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/121/19/Liebe-Freundinnen-und-Freunde-von-Ometepe Aufgrund unerwartet zahlreicher Anmeldungen sehen wir uns veranlasst, den Veranstaltungsort für unser Ometepe-Neujahrstreffen am 29. Januar 2010 zu wechseln:
Wir treffen uns um 19 Uhr in der

Cafeteria der Behinderten-Werkstätten Oberberg in Wiehl-Faulmert, Faulmerter Str. 21

Wir bitten um Euer Verständnis und grüßen Euch alle herzlich
Monika und Michael Höhn

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Wed, 20 Jan 2010 16:59:15 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/121/19/Liebe-Freundinnen-und-Freunde-von-Ometepe
Gute Nachricht von den Weltläden Gummersbach http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/119/19/Gute-Nachricht-von-den-Weltlaeden-Gummersbach Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe,

Foto aus dem Weltladen Gummersbach, den unsere Partner aus Ometepe im Sommer 2008 besuchten.auch in diesem Jahr konnten wir wunderbare Weihnachtsumsätze in unseren Weltläden in Gummersbach und Derschlag verzeichnen. Das war zum einen möglich Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in den Geschäften und auf vielen zusätzlichen Weihnachtsmärkten, zum anderen aber auch durch ein spürbares Umdenken der Menschen zum "Fair-schenken". So ist es uns möglich, auch Eurem Ometepe-Projekt noch eine zusätzliche Spende von 500€ zu überweisen. Bitte grüßt bei Gelegenheit Eure Partner in Nicaragua von uns ganz herzlich.

Auch 2010 liegt uns Eure Projektarbeit am Herzen, dafür werde ich mich weiter einsetzen.
Alles Liebe und Gute
Eure Ingrid Dreher, Vorsitzende

Nachtrag:

Liebe Monika, lieber Michael,
gerade haben wir beschlossen, Euch noch eine Spende i. Höhe von 1.000€ zu überweisen!!
Wir freuen uns selbst über den Erfolg und für Euch mit.

Lieben Gruß
Ingrid

Das Ometepe-Projekt Nicaragua sendet einen herzlichen Dank an die Weltläden!

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Thu, 31 Dec 2009 09:12:56 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/119/19/Gute-Nachricht-von-den-Weltlaeden-Gummersbach
Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2010 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/118/19/Ein-gesegnetes-Weihnachtsfest-und-ein-gutes-Jahr-2010

Wir danken Euch von ganzem Herzen für alle Liebe, die Ihr „unserer Familie“ auf Ometepe in diesem Jahr zeigtet.

Monika und Michael Höhn
Im Namen des Ometepe Projekts Nicaragua

Mitfühlen und Mitleiden

Aus diesem Miterleben … mache ich mir Sorgen, daß Ihr den Glauben an die Menschen bewahrt. Darum wage ich auch zu sagen: Haltet ihn fest. Die Menschen können das menschliche Empfinden nicht ablegen.

Kommt ihnen in schlichtem Vertrauen entgegen, wo Ihr mit ihnen zu tun habt. Dann werden sie anders, als sie scheinen. Wir müssen das Menschliche in denen, mit denen wir zu tun haben, wecken. Das ist meine Erfahrung. Dadurch wird vieles umgestaltet … Urteilt nicht über andere. Sondern nehmt Euch vor, ein rechter, natürlicher Mensch zu sein, unter welchen Verhältnissen es auch sei. In unserer so dunklen und in vieler Hinsicht so trostlosen Zeit muß es in uns licht sein, daß wieder Helligkeit und Wärme aufkommt.

Zu dieser Natürlichkeit gehört, daß Ihr alle Empfindlichkeit fahren lasst. Nicht mit den Menschen rechten, nicht ihr Verhalten in vorgefasster Meinung beanstanden und denken, sondern sie ertragen und warten, daß Freundlichkeit und Herzlichkeit irgendwie aufkommen. Wenn die Menschheit nach allem Furchtbaren, das sie begangen und durchgemacht hat, nicht zugrunde gehen soll, muß ein neuer Geist aufkommen.

Albert Schweitzer

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Sun, 20 Dec 2009 10:29:24 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/118/19/Ein-gesegnetes-Weihnachtsfest-und-ein-gutes-Jahr-2010
Dank an die Realschule Am Hepel in Gummersbach für Ometepe-Haus http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/117/19/Dank-an-die-Realschule-Am-Hepel-in-Gummersbach-fuer-Ometepe-Haus Auch der 10. Dezemberabend hat allen Teilnehmern viel Freude bereitet und eine erfreuliche Summe kam zusammen. Am 17. Dezember haben wir 1.696,46€ auf das Konto des Ometepe-Projektes überwiesen und bitten Sie, das Geld auch in diesem Jahr wieder für das Hausbau-Projekt zu verwenden.
Für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Arbeit für die Menschen auf Ometepe.

Mit freundlichem Gruß
Stranz, Schulleiterin

Das Ometepe-Projekt Nicaragua dankt allen Beteiligten von ganzem Herzen für die großartige Spende!

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Sun, 20 Dec 2009 10:24:46 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/117/19/Dank-an-die-Realschule-Am-Hepel-in-Gummersbach-fuer-Ometepe-Haus
Zahngoldspende für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/116/19/Zahngoldspende-fuer-Ometepe Es war wirklich eine weihnachtliche Überraschung, die die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes erlebten: 30.500,-€ waren bei der Jahressammlung 2009 von Gold für Ometepe zusammengekommen.

Die Zahngoldsammlung von Patienten und Zahnarztpraxen, die seit vielen Jahren dem Projekt verbunden sind, erbrachte diesen ungewöhnlich hohen Betrag. Die Initiatoren des Ometepe-Projektes danken sehr herzlich dafür. Mit diesem Geld kann die seit 16 Jahren bestehende Arbeit auf Ometepe mit ihren Schwerpunkten Gesundheit, Bildung, Behindertenzentrum und Kreditvergabe für Saatgut für die Bevölkerung auch 2010 weiter gefördert werden.

Ein neuer Zahnarztkollege aus Köln, der an der Entwicklungszusammenarbeit interessiert ist, lieferte bereits für die neu beginnende Sammlung 2010 das Zahngold persönlich in Wiehl ab. Er will sich auch weiterhin mit seinem Zahnarztteam für Ometepe engagieren.

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Sun, 20 Dec 2009 08:57:39 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/116/19/Zahngoldspende-fuer-Ometepe
Vorweihnachtliche Überraschungen für das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/115/19/Vorweihnachtliche-ueberraschungen-fuer-das-Ometepe-Projekt Die finanzielle Situation auf der Insel ist die eine Seite“, sagt Monika Höhn. „Der gegenseitige Lernprozess ist die andere. Bei vielen Veranstaltungen, Lesungen und Vorträgen hatten wir auch in diesem Jahr die Möglichkeit, den Eine-Welt-Gedanken mit SchülerInnen zu diskutieren. Globalisierung, Klimawandel und Frieden sind Themen, die wir mit Ometepe verbinden. Aber auch Armut hier bei uns ist ein Thema, das wir nicht ausschließen, da wir selbst persönlich gute Kontakte zur Tafel in Gummersbach haben. So freuen wir uns ganz besonders darüber, wenn wir von ungewöhnlichem Engagement erfahren. Und die Öffentlichkeitsarbeit hilft uns sehr, über Oberberg hinaus das Projekt bekannt zu machen.

Ein Dank nach Bayern

Cornelia Niederwieser-Lochmann auf dem Adventsbasar.Die Mitarbeiterin eines Bio-Marktes aus Sindelsdorf in Bayern, Cornelia Niederwieser-Lochmann, meldete sich vor kurzem bei Familie Höhn. Sie hatte vor wenigen Wochen während ihrer Reise das Projekt auf Ometepe kennen gelernt. Cornelia Niederwieser-Lochmann wollte auch etwas tun und wurde aktiv.

Ein Stand am 1. Advent mit Weihnachtsgestecken, selbst gestrickten Armstulpen und Informationen zum Projekt stieß auf sehr großes Interesse bei ihrer Kundschaft und ihren Mitarbeitern. Am Ende wurden 2.184,26€ auf das Projektkonto überwiesen. Herzlichen Dank!

Danke auch nach Spanien zu Augen Daub
Letztes Ometepe-Treffen im alten Jahr

Für das letzte Treffen der Ometepe-Interessierten im Engelsstift in Nümbrecht  hatte der in Spanien lebende Künstler Eugen Daub insgesamt 30 seiner bekannten Touris für das Projekt gestiftet, wovon 20 Stück sofort verkauft werden konnten.

Der Kinderarzt Dr. Jörg Nase und seine Frau Beate hatten das Geld vom Verkauf ihres neu  erschienenen Buches über Kinderkrankheiten ebenfalls für Ometepe gespendet, so dass an diesem letzten Treffen insgesamt 500 € an das Spendekonto überwiesen werden konnten

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Sun, 20 Dec 2009 08:51:23 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/115/19/Vorweihnachtliche-ueberraschungen-fuer-das-Ometepe-Projekt
Kinder helfen Kindern auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/114/19/Kinder-helfen-Kindern-auf-Ometepe Ich gehe sehr gerne zu den Kleinsten,“ sagt Monika Höhn, die gerade von eine Lesung aus dem Anne-Frank Kindergarten in Marienberghausen zurückgekehrt ist. „Jedes Jahr werde ich hierher eingeladen und die Vorstellung des Ometepe-Projektes ist in der 11- jährigen Zusammenarbeit Teil eines pädagogischen Konzeptes geworden, das auch in diesem Jahr von den Erzieherinnen Tanja Rogalla und Christine Pletschen wieder mit den Eltern neu angestoßen worden ist. Die Kinder begreifen sehr schnell, was `Teilen´ bedeutet,“ sagt Monika Höhn „Was es heißt, sauberes Trinkwasser, Elektrizität zu besitzen und eine warme Mahlzeit zu haben. Das möchte ich ihnen gern vermitteln anhand der Lebensgeschichten der Kinder aus meinem Kinderbuch, die ich alle persönlich kenne. Und wenn sie darüber hinaus selbst aktiv werden und etwas tun wollen, dann ist ein kleines Ziel erreicht.

Auf einer Foto-Wand erfuhren die Kinder etwas über den Arbeitsalltag der ärmsten Familien in einem Entwicklungsland. Monika Höhn hatte Kakaoschoten mitgebracht, ungerösteten Kaffee, Reis, Mais und Bohnen, das Grundnahrungsmittel der Nicaraguaner. Die Kinder staunten über die Riesenstange Zimt, über das „Licht der Armen“ eine mit Kerosin gefüllte Blechdose, die in den Hütten der Familien, die um den Vulkan Maderas leben, Helligkeit spendet. Sie erfuhren viel über die Zusammenhänge von arm und reich. So sammelten die Kleinsten in ihren Spardosen Cent-Stücke und übergaben Monika Höhn ganz stolz am Ende 139.04 € für die behinderten Kinder auf der Insel Ometepe.

Zum Vertiefen der Geschichten erhielt die Gruppe das neue Kinderbuch „Die Kinder vom Vulkan Maderas“, das in diesem Jahr im IATROS-Verlag erschienen und in jeder Buchhandlung zu bestellen ist.

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Sat, 12 Dec 2009 10:46:16 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/114/19/Kinder-helfen-Kindern-auf-Ometepe
Engel für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/113/19/Engel-fuer-Ometepe "Himmlisches Treiben" herrschte im Computerraum der Hauptschule am Nachmittag des 27.11.2009. Auf dem kleinen Weihnachtsmarkt im Schulgebäude konnten sich Schüler, Lehrer und natürlich auch die Besucher als Weihnachtsengel und Nikoläuse verkleiden und sich für eine kleine Spende fotografieren lassen. Das bewährte Hauptschulbrot, von Lehrern und Schülern in einem Steinofen gebacken, selbstgemachte Adventskränze und Gestecke, Bienenwachskerzen und Vogelhäuser wurden zum Verkauf angeboten. Bei einer Tombola konnten tolle Weihnachtsgeschenke gewonnen werden.

In der Cafeteria trafen sich Eltern, ehemalige Schüler und Lehrer, um Erinnerungen austauschen. Dort konnte man sich auch über die Arbeit des Ometepe-Projektes informieren.  Den Erlös des Weihnachtsmarktes teilen sich, wie schon seit acht Jahren, Schüler und Lehrer der Hauptschule mit den Kindern auf der Insel Ometepe. In diesem Jahr kann ein Spende von 500€ an das Ometepe-Projekt-Nicaragua überwiesen werden.

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Fri, 11 Dec 2009 12:56:20 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/113/19/Engel-fuer-Ometepe
Glühweintrinken für Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/112/19/Gluehweintrinken-fuer-Nicaragua Zwei Ehrengäste, die Kremser Bürgermeisterin Inge Rinke und die jüngste Besucherin ElisaNoch vor Jahresende konnten Marisol Silva-Platzer und Michael Platzer eine Gruppe von Unterstützern gewinnen, sich für die sozialen und wirtschaftlichen Probleme auf der nicaraguanischen Insel Ometepe einzusetzen und des Ehepaar Monika und Michael Höhn bei ihrem Entwicklungshilfeprojekt zu unterstützen.

Danke an den „Verein für gerechten Handeln in der Welt“ in Krems für seine Unterstützung.

Vielen Dank an die Familien Mantler und Moosbrugger für die erlesenen Weinspenden, an Bettina Amon für die großartige Organisation sowie an Sabine Raimitz für ihre Sachspenden.

Besonderer Dank für die aktive Unterstützung gebührt auch Veronika Amon, Inge Elsing, Martha Platzer, Bernd Kucera und Elena Holgado Pérez.

Nochmals möchten wir uns bei Fam. Geitzenauer zur günstigen Verfügungstellung der Räumlichkeiten bedanken.

Danke an alle Besucher für eure Treue und Interesse am Ometepe Projekt, denn wir wissen, dass es in der Vorweihnachtzeit sehr viele Termine gibt.

Ein herzliches Dankeschön an Alle, die durch Ihre tolle Unterstützung und großzügigen Spenden unserem „ Glüweintrinken für Nicaragua, zugunsten des OMETEPE PROJEKTES - NICARAGUA, am 28. Nov 2009 in der Kellergasse in Stein, zum Erfolg verholfen haben. Die Einnahmen werden für die Einrichtungen der Grundschule sowie zur Bekämpfung der Unterernährung von Kindern aus besonders bedürftigen Familien auf der Insel Ometepe verwendet.

 

Krems, Dezember 2009

Marisol Silva-Platzer

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Fri, 11 Dec 2009 11:13:19 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/112/19/Gluehweintrinken-fuer-Nicaragua
Erfreuliche Überraschungen beim letzten Offenen Ometepe-Treffen 2009 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/111/19/Erfreuliche-ueberraschungen-beim-letzten-Offenen-Ometepe-Treffen-2009

Gaby und Adolf Aust am Kreuz mit den Daub-TourisEdith Fischer mit den Karten der behinderten KinderInge und Irina KühnLukas Sieper berichtet von Ometepe

Michael Höhn begrüßte alle Anwesenden und freute sich besonders über den Überraschungsgast Irina Kühn aus Heidelberg, die mit ihrer Mutter angereist war. Irina war eine der ersten Praktikantinnen auf Ometepe. Heute unterrichtet sie u.a. Spanisch in einem Heidelberger Gymnasium und steht  dem Projekt als Übersetzerin zur Verfügung. 

Das Ometepe-Kreuz  war von den Eheleuten Aust mit 30 gespendeten Touris von dem Wiehler Künstler Eugen Daub geschmückt worden. Der in Spanien lebende Künstler wird sich freuen, dass 20 Touris für die Projektarbeit spontan verkauft werden konnten.

In einer Powerpoint-Präsentation erfuhren die Anwesenden neben den Neuigkeiten aus Ometepe auch von den hiesigen Aktivitäten in Schulen, bei kirchlichen Veranstaltungen, Benefiz-Konzerten und vom Weltkindertag in den Monaten August - November 2009. 

Das in diesem Jahr neu errichtete - und einzige - Behindertenzentrum auf der Insel soll erweitert werden. Dazu lag den MitarbeiterInnen ein Antrag der Projektleitung aus Ometepe vor. Der Umbau wird insgesamt rund 12.000 US$ kosten. Der Antrag wurde sowohl an unsere österreichischen Partner in Krems als auch an das Aachener Kindermissionswerk »Die Sternsinger« weitergeleitet, die sich an der Finanzierung beteiligen wollen.

In der zweiten Hälfte des Abends erschien der zwölfjährige Lukas Sieper mit seinem Vater, dem Zahnarzt Dr. Michael Sieper. Beide waren gerade erst von ihrem Herbstferienaufenthalt auf Ometepe zurückgekehrt. Lukas stellte sich bereitwillig mit dem Mikrophon vor die Zuhörer und berichtete begeistert von seinen Eindrücken auf Ometepe, seiner Fahrt mit Dr. Alvarado und dem Ärzteteam im Ambulanzauto in das abgelegene Vulkandorf San Pedro und von seiner Assistenz bei dessen Sprechstunde.

Der Kinderarzt Dr. Jörg Nase und seine Frau Beate spendeten den Erlös ihrer verkauften gerade erschienenen Kinder-Krankenbücher dem Projekt und so gab es am Ende ca. 500€ in die Projekt-Spardose – ein hölzernes Spendenhaus, das der Börnhausener Schreiner Lothar Thönes neu gezimmert hatte.

Neben dem Verkauf von Ometepe-Kappen und Hemden gab es nicaraguanischen Rum »Flor de caña«, Nicaragua-Bücher und Filme. Die Künstlerin Edith Fischer  hatte Geschenk-Karten zum Verkauf angeboten, die bei den Malaktionen der behinderten Kinder im Projekt-Zentrum von Santo Domingo in diesem Jahr entstanden waren.

Wir danken allen für Ihr Engagement und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim Neujahrsempfang am 29. Januar 2010.

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Tue, 17 Nov 2009 13:13:33 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/111/19/Erfreuliche-ueberraschungen-beim-letzten-Offenen-Ometepe-Treffen-2009
Sankt Martin in der Adolf Reichwein-Grundschule in Hilden http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/110/19/Sankt-Martin-in-der-Adolf-Reichwein-Grundschule-in-Hilden Sankt Martin in der Adolf Reichwein-Grundschule in HildenIch freue mich über die Begeisterung der Kinder“, meinte Monika Höhn. „Es macht einfach Spaß, dass sich die ganze Schule mit etwa 160 deutschen und ausländischen Kindern für die Kinder auf der Insel interessiert. Sie wollen alle mit ihnen teilen.

Monika Höhn hatte Fotos von den Kindern mitgebracht, die sie auch in ihrem Kinderbuch beschrieben hatte. Aber auch Naturalien, die die Kinder erraten konnten. So hielten die Schüler den ungerösteten Kaffee für Erbsen und die Kakaoschoten für kleine Kokosnüsse. An der langen Zimtstange durfte geknabbert werden und mit dem roten Samen des Achiotebaums konnten sich die Kinder anmalen - so wie einst die indianische Bevölkerung der Insel.

Am 4. November zogen dann die Schüler mit ihren Laternen los und sammelten in ihrem Stadtteil – einem sozialen Brennpunkt – drei Stunden lang für die Kinder auf Ometepe.

Am nächsten Tag übergaben die Kinder bei der Martinsfeier in der Schule eine – vollkommen unerwartete – großartige Spendensumme an Monika und Michael Höhn – 1.228,49 €.

Das Ometepe-Projekt ist nun fest in unserer Schule installiert“, sagte die Schulleiterin Frau Schmidt bei der Übergabe des Geldes an die Eheleute Höhn.

Von Herzen Dank an alle, die bei dieser anrührenden Teil-Aktion mitgemacht haben!

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Sun, 15 Nov 2009 11:08:53 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/110/19/Sankt-Martin-in-der-Adolf-Reichwein-Grundschule-in-Hilden
Wie leben die Kinder auf der Insel Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/109/19/Wie-leben-die-Kinder-auf-der-Insel-Ometepe Monika Höhn zu Gast im Helene-Lange-Kindergarten in Nümbrecht-GaderothZum zweiten Mal war Monika Höhn zu Gast in der Gruppe der Vorschulkinder des Helene-Lange Kindergartens in Nümbrecht-Gaderoth. Gespannt verfolgten die Kinder die Erzählungen über die Arbeit der Kinder in Nicaragua, die Monika Höhn in ihrem Kinderbuch „Die Kinder vom Vulkan Maderas“ beschrieben hatte. Die Kinder staunten über das „Licht der Armen“, einer mit Kerosin gefüllten Blechbüchse, wie sie die Ärmsten in ihren Hütten zur Beleuchtung benutzen, die Monika Höhn mitgebracht hatte. So erfuhren sie viel über die Lebenssituation in einem Entwicklungsland – vor allem über die Unterschiede zwischen arm und reich. Sie sahen Fotos, in dem Kinder ihr Trinkwasser aus dem Nicaragua-See holten, in dem gleichzeitig das Vieh getränkt wird und die Menschen sich selbst und ihre Wäsche waschen. Anhand ihrer eigenen Fotos zeigte Monika Höhn, dass die Kinder bei der Kaffee- und Reisernte mithelfen müssen und deshalb oft keine Schule besuchen. Viel zu schnell verging die Zeit, in der die Kinder noch viele interessante Fragen stellten. „Wir werden morgen ein Interview durchführen“, sagte die Leiterin Elke Bläsing und war sich ganz sicher, dass ein solcher Besuch im Gaderother Kindergarten wiederholt werden sollte. „Das Thema `Teilen´ ist für unsere konsumorientierten Kinder wichtig – nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit.

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Sun, 15 Nov 2009 11:03:18 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/109/19/Wie-leben-die-Kinder-auf-der-Insel-Ometepe
Glühweintrinken für das Ometepe Projekt - Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/108/19/Gluehweintrinken-fuer-das-Ometepe-Projekt---Nicaragua Mit Ihrer Teilnahme an dieser Benefizveranstaltung am 28. November 2009 in Krems a.d. Donau in Österreich können Sie das Ometepe-Projekt unterstützen, welches der notleidenden Bevölkerung in Nicaragua in den Bereichen Gesundheit, Frauenförderung, Bildung, Hausbau und Kreditwesen hilft.

Nähere Information entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltung.

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Sun, 15 Nov 2009 10:18:03 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/108/19/Gluehweintrinken-fuer-das-Ometepe-Projekt---Nicaragua
Eindrücke von einer Reise in ein Entwicklungsland http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/107/19/Eindruecke-von-einer-Reise-in-ein-Entwicklungsland Erst ein paar Tage ist Lukas wieder in Deutschland und noch voll von den Begegnungen mit den Menschen in Nicaragua, die er in dem zweitärmsten mittelamerikanischen Land in diesen wenigen Tagen kennen gelernt hat. „Die Kinder konnten es gar nicht glauben, dass ich erst 12 Jahre alt bin und schon so groß. Auf Ometepe sind die 12 Jährigen meistens viel kleiner,“ berichtet Lukas.

Wie ist denn der Wunsch entstanden, nach Ometepe zu reisen,“ wird er gefragt. „Meinen Wunsch, nach Ometepe zu reisen, hatte ich schon in der Klasse 5,“ sagt Lukas. „Als wir damals in der Klasse Pakete für einen Container gepackt haben, wollte ich gern selbst nach Ometepe reisen. Diesen Wunsch hat mir mein Vater jetzt erfüllt. Und dann hatten wir 2008 in der Schule Besuch aus Ometepe und ich habe Dr. Alvarado, den Arzt im Ometepe-Projekt, kennen gelernt.

Lukas Sieper mit Dr. Alvarado in San PedroLukas berichtet über seine Eindrücke von der Insel. „Sie ist viel größer als ich sie mir vorgestellt habe“, sagt er und legt seine Fotos auf den Tisch. Sie zeigen ihn mit Dr. Alvarado. Er durfte ihn und seine medizinischen MitarbeiterInnen mit dem Ambulanzauto des Ometepe-Projektes in das abgelegene Vulkandorf San Pedro begleiten. Auch das Behindertenzentrum hat er besucht, das in diesem Jahr gerade eingeweiht worden ist. Voll Begeisterung erzählt er von den fröhlichen Menschen, die oft zufrieden aussehen – trotz ihrer Armut. Er beschreibt die Kinder, die er mit einer machete, einem großen Messer, in der Hand gesehen habe. „Das wäre doch hier absolut verboten“, betont er. „Und ich habe auch keine Polizisten gesehen. Gibt`s die überhaupt auf der Insel?

Vom FV Wiehl, seinem Fußballverein, hatte Lukas Sporttrikots und vom TUS Elsenroth hatte er Bälle erhalten, die er in einem Dorf den Jugendlichen übergeben konnte. Sie dankten ihm herzlich und ließen sich gern mit ihm fotografieren. „Wenn ich größer bin, werde ich bestimmt noch einmal nach Ometepe fliegen. Aber der Flug ist ja wirklich lang und ich habe doch Angst vor dem Fliegen. Und ganz lästig waren die vielen kleinen Insekten, die wie ein Teppich über dem Nicaragua-See lagen.“ Der 12-jährige Lukas hat bereits in seiner Klasse 7 einige Fotos von seinem Aufenthalt auf Ometepe gezeigt. „Wenn es etwas für Ometepe zu tun gibt, vielleicht am nächsten Weltkindertag im Wiehlpark“, sagt Lukas „dann helfe ich gern mit.

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Tue, 03 Nov 2009 12:13:14 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/107/19/Eindruecke-von-einer-Reise-in-ein-Entwicklungsland
Einladung zum letzten Ometepe-Treffen 2009 am 6.11.09 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/106/19/Einladung-zum-letzten-Ometepe-Treffen-2009-am-6-11-09 Am 6. November um 19 Uhr treffen wir uns – wie gewohnt – in der Cafeteria des Engelsstiftes in Nümbrecht. Neben Informationen unserer Aktivitäten seit unserem letzten Treffen gibt es auch interessante Neuigkeiten aus Ometepe. Dr. Michael Sieper und Sohn Lukas werden an diesem Abend von ihrem Aufenthalt auf Ometepe berichten, von dem sie gerade zurückgekehrt sind.

Ein interessanter Höhepunkt für diesen Abend wird unser Nicaragua-Holzkreuz sein, das mit Miniaturbildern (Touris) des Künstlers Eugen Daub, die käuflich erworben können und deren Einnahmen dem Ometepe-Projekt zur Verfügung gestellt werden sollen.

Zum Grundgedanken dieses außergewöhnlichen Projektes mit den Touris von Eugen Daub sagt der Künstler:
Touris und Menschen sind unterwegs. Nichts ist stetig, nur das Kreuz bleibt. Es ist zugleich ein Lebensbaum, weshalb die Touris wie Früchte `gepflückt´ werden können.“ Das Kreuz passt u.E. gut in die Novemberzeit hinein und seine kleinen Touris könnten ein Anreiz sein für ein außergewöhnliches Geschenk – nicht nur zur Weihnachtszeit.

Die meisten von Euch wissen, dass unser Projektleiter Alcides Flores einen Daub-Touri in diesem Sommer von der Reisegruppe erhalten hat, so dass dieses verbindende kleine Kunstwerk nun auch in Santo Domingo zu finden ist.

Auf unserem Info-Tisch werden Interessierte auch Ometepe-T-Shirts und Schirmkappen aus Naturstoff mit dem Ometepe-Logo käuflich werden können. Die Schirmkappen wurden uns vor wenigen Tagen zugeschickt. Es gibt wieder Ometepe-Tee aus dem Teetässchen in Bielstein und Ometepe-Anhänger aus der Töpferwerkstatt Anne Dabringhausen in Wiehl. Karten, die unsere behinderten Kinder auf Ometepe im Sommer gemalt haben, sind von Edith Fischer für den Verkauf vorbereitet worden.

Auch das gerade neu aufgelegte Buch Kinderkrankheiten der Eheleute Dr. Jörg und Beate Nase aus Bergneustadt wird ausliegen für alle diejenigen, die für kleine Kinder oder ihre Enkel noch ein verständliches Gesundheitsbuch suchen. Beate und Jörg Nase &ndash; die schon auf Ometepe tätig waren - werden an diesem Abend auch unter uns sein.

Über eine Anmeldung wären wir froh – ebenso wie über einen kleinen Beitrag zum Buffet.

Wir freuen uns auf Euer Kommen und grüßen alle herzlich

Monika und Michael Höhn

P.S. Wer noch irgendwo Zahngold/Gold  "versteckt" hat – bitte für Ometepe mitbringen!

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Mon, 26 Oct 2009 20:25:36 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/106/19/Einladung-zum-letzten-Ometepe-Treffen-2009-am-6-11-09
Ometepe-Projekt fordert zum Welternährungstag das Recht auf Nahrung http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/105/19/Ometepe-Projekt-fordert-zum-Welternaehrungstag-das-Recht-auf-Nahrung Kinder der Projektschule La Esperanza auf Ometepe beim täglichen SchulessenDaraus werden Mütter geschult, nahrhafte und gesunde Speisen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Grundnahrungsmitteln für ihre Kinder herzustellen. Aus dem Fonds werden auch Kleinkredite für Bauernfamilien finanziert.

Die Ometepe-Initiative schließt sich zum Welternährungstag am 16. Oktober den Forderungen an, mit denen mehrere hundert Politiker, Aktivisten und MitarbeiterInnen von Bonner UN-Einrichtungen an die Bundesregierung appelliert haben, ihre entwicklungspolitischen Zusagen einzuhalten. Auf einem Banner, den ein Hubschrauber in die Höhe zog, war die Aufschrift zu lesen Stand up and take action  steh auf und tu etwas!  Mit der Stand up-Erklärung soll daran erinnert werden, dass im Jahr 2000 insgesamt 189 UN-Mitgliedstaaten acht Millenniumsziele vereinbarten. Dazu zählen die Halbierung von Hunger und Armut weltweit bis 2015, die Verbesserung der  Gesundheitsversorgung sowie ein verbesserter Schutz der Umwelt. Auch wenn schon manches erreicht worden ist, so sterben doch Tag für Tag 50 000 Menschen an den Folgen extremer Armut und daraus folgendem Hunger.

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Tue, 20 Oct 2009 17:33:40 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/105/19/Ometepe-Projekt-fordert-zum-Welternaehrungstag-das-Recht-auf-Nahrung
Letzte Quartals-Überweisung nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/104/19/Letzte-Quartals-ueberweisung-nach-Ometepe Das Thema Entwicklungs-Hilfe und Zusammenarbeit spielte während der Wahlen nur eine untergeordnete Rolle“, so Monika Höhn vom Ometepe-Projekt Nicaragua.

Deshalb sind wir besonders stolz auf unsere Arbeit, die deutlich macht, dass Menschen viel bewegen können, wenn ihnen die Inhalte eines Engagements verständlich  und so transparent wie möglich vermittelt werden. Oft sind es Sinnfragen, die Menschen in der Entwicklungs-Zusammenarbeit für eine aktive Arbeit überzeugen.

Gerade konnte die Summe von  25.000€ wieder über den Ev. Kirchenkreis an der Agger nach Nicaragua überwiesen werden.

Es sind die vielen unterschiedlichen Aktivitäten von Kindergärten, Schulen und Kirchengemeinden und Ideen von Einzelpersonen, die diese Arbeit so kontinuierlich wachsen ließen“, sagt Pfarrerin Christa Wülfing, eine der Mitarbeiterinnen im Ometepe-Projekt.

Der Gesamtverband der Ev. Frauenhilfe im Rheinland hat sich mit dem Thema Wasser beschäftigt und hunderte von Ometepe-Flyern in seinen Sitzungen verteilt. Auch diese Kollekten waren für die Projektarbeit auf Ometepe bestimmt.

Die Initiatoren Monika und Michael Höhn betonen in ihren Vorträgen und Lesungen immer wieder, dass das Spenden die eine Sache sei, aber das Wissen um die Zusammenhänge in dieser Einen Welt die andere.  Deshalb sei  eine Zusammenarbeit mit allen Konfessionen und über alle Parteigrenzen hinweg eine dringende Notwendigkeit, um über die zunehmende Kluft zwischen arm und reich hier bei uns und in den Ländern der "Dritten Welt" gut informiert zu sein und daran gemeinsam zu arbeiten.

Inzwischen besteht eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Kindermissionswerk "Die Sternsinger", die auch die letzte Überweisung nach Ometepe um 15% erhöht haben, so dass insgesamt 28.750€ (etwa 40.000 USD) in diesen Tagen die Insel Ometepe erreichen. Nicht nur 18 Arbeitsplätze –  in der Schule, dem Gesundheitszentrum, der Behinderteneinrichtung – können daraus bezahlt werden. Auch das notwendige Ambulanzfahrzeug auf der Insel für Krankentransporte, der Bau von Häusern, von Latrinen,  und von Schulspeisung. Die Ausgabe von Kleinkrediten für die bevorstehende Aussaat wird ebenfalls aus dem Spendenfonds aus Oberberg finanziert.

Und das alles von der Basis der Spenderinnen und Spender – ohne öffentliche Unterstützung vonseiten des Ministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
“, betonen die Initiatoren.

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Mon, 05 Oct 2009 20:51:35 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/104/19/Letzte-Quartals-ueberweisung-nach-Ometepe
Kollekte aus dem Traugottesdienst http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/120/19/Kollekte-aus-dem-Traugottesdienst Wir danken Angela und Jürgen Lenzer sehr herzlich für ihre Kollekte von 550€ für Ometepe und wünschen ihnen alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

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Wed, 30 Sep 2009 20:17:04 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/120/19/Kollekte-aus-dem-Traugottesdienst
Weltkindertag im Wiehlpark - Ometepe war dabei http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/103/19/Weltkindertag-im-Wiehlpark---Ometepe-war-dabei Nach dem Frühnebel und feuchter Wiese im Wiehlpark trafen sich um 9 Uhr Helferinnen und Helfer zum Aufbau unseres Ometepe-Standes. Die Behinderten-Einrichtung in Wiehl-Wald  hatte uns mit Tischen versorgt, an denen sich Franz-Josef-Lotte mit seinen interkulturellen „Spielzeugen aus Müll“ ausbreiten konnte. Um 11 Uhr begann das eigentliche Fest und an unserem bunt bebilderten Ometepe-Stand trafen sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Aggertal-Gymnasiums aus Engelskirchen mit ihren Eltern. Sie wollten sich nach ihrem erfolgreichen Sommerfest wieder gerne beim Verkauf verschiedener Ometepe-Geschenkartikel und am Glücksrad beteiligen. Der Ometepe-Wohlfühltee war schon nach kurzer Zeit ausverkauft und viele Schmuckstücke aus Samen gingen weg wie weiche Semmeln. Großes Interesse fanden auch die geschnitzten Kalebassen von Doña Paulita aus dem Dorf La Concha. Als dann noch die Geschichte ihres Dorfes und ihre Biografie erzählt wurde, waren alle „KundInnen“ begeistert und unterstützten mit großzügigen Spenden die alte indigene Campesina und Kräuterfrau. Eine neu gestaltete Fotowand  aus dem im Juli eröffneten Behindertenzentrum des Ometepe-Projektes fand ebenso Interessenten. Und auch viele Eltern waren sich einig, dass dieses Projekt ihren Kindern ganz neue Aufgaben und  Perspektiven vermittelt hat, seit sie mit ihrer engagierten Lehrerin Claudia Theis im Aggertalgymnasium zum Schulfest den Ometepe-Stand gestaltet hätten. Deshalb wollten sie auch künftig das Projekt nach Kräften unterstützen.

Sicher gehörten wir mit unseren Plakatwänden, die auf die weltweiten Rechte von Kindern hinwiesen, zu den eher kritischen Ständen an diesem Tag: Kinder auf der Suche nach Essbarem auf Müllkippen waren dort ebenso zu sehen, wie Hinweisschilder mit dem Recht auf Schule, auf Nahrung, auf sauberes Trinkwasser und gesundheitliche Versorgung. Auch auf das faire Kaufen und den fairen Handel wurde hingewiesen und auf den Schutz vor Ausbeutung durch Kinderarbeit.

Bücher und Solentiname-Vögel stießen ebenso auf  Käufer-Interesse und am Ende zählten die Schülerinnen und Schüler 512,- €, die sie an diesem Tag eingenommen hatten.

Ein großes  Kompliment äußerte eine Schülerin am Ende des sonnig warmen Septembertages: „Wann dürfen wir wieder dabei sein? Es hat uns so viel Spaß gemacht!

Die letzten Möhren wurden verzehrt, die Hauptgewinne, für die Waltraud Kosbab gesorgt hatte, waren alle verteilt. Bei Kuchen, Getränken und süßen Ketten gab es interessante Gespräche mit Kindern und Jugendlichen.

Wir danken allen, die sich in so rührender Weise für Ometepe engagiert haben und freuen uns über die neuen Vernetzungen und das Interesse an unserer Arbeit. Franz-Josef Lotte wünschen wir, dass er neue Mulitplikatoren für seine Arbeit in  Kindergärten und der Stadt Wiehl gefunden hat. Mehr über ihn ist unter www.interkultur-aktiv.de nachzulesen.

Einen Artikel über das Kinderfest finden Sie auch in der Homepage der Stadt Wiehl mit Fotos von Christoph Melzer. www.wiehl.de

Auch wir haben ein paar Photos vom Weltkindertag in Wiehl gemacht.

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Tue, 22 Sep 2009 21:32:03 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/103/19/Weltkindertag-im-Wiehlpark---Ometepe-war-dabei
Ometepe-Bücher in Rundfunk und Fernsehen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/102/19/Ometepe-Buecher-in-Rundfunk-und-Fernsehen Verschiedene Kapitel aus dem Buch wurden bereits am Samstag, dem 12. 09.09 und Sonntag, den 13.09.09 von Frau Ute Heuser-Ludwig in der Sendung "Lesezeichen" (Kanal 79) gelesen, in der im Anschluss der Sendung auf unsere Homepage und das Projekt hingewiesen wurde.

Die genauen Sendetermine:

Alltag in Nicaragua »LesBar«                                     Fernsehen Kanal 83

  • Donnerstag, 17. September 2009, 5:30, 10:30 und 19:30 Uhr
  • Freitag, 18. September 2009, 12:30 und 20:00 Uhr
  • Samstag, 19. September 2009, 8:00, 13:00 und 16:30 Uhr
  • Donnerstag, 29. Oktober 2009, 05:30, 10:30 und 19:30 Uhr
  • Freitag, 30. Oktober 2009, 12:30 und 20:00 Uhr
  • Samstag, 31. Oktober 08:00, 13:00 und 16:30 Uhr

Monika und Michael Höhn

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Wed, 16 Sep 2009 11:43:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/102/19/Ometepe-Buecher-in-Rundfunk-und-Fernsehen
In eigener Sache · Providerwechsel http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/101/19/In-eigener-Sache-Providerwechsel Nur einige werden es bemerkt haben, heute Morgen waren die Seiten des Ometepe-Projektes Nicaragua aufgrund eines Providerwechsels kurzzeitig nicht erreichbar. Sie befinden sich nun auf dem Server des Providers schokokeks.org, dem wir für die schnelle, komplikationslose und kulante Übernahme danken. Danken möchten wir an dieser Stelle aber auch Christian Hamann, auf dessen Server unsere Seiten viele Jahre eine Heimat hatten. Ohne seine Hilfe und Mitarbeit wäre die Neugestaltung der Internetpräsenz vor reichlich einem Jahr nicht möglich gewesen.

Daniel Köbsch

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Wed, 16 Sep 2009 11:32:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/101/19/In-eigener-Sache-Providerwechsel
Gioconda Belli bei uns in Wiehl http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/100/19/Gioconda-Belli-bei-uns-in-Wiehl „Buenos noches – guten Abend“, begrüßte die Autorin das Wiehler Publikum. Zur großen Freude - nicht nur vieler „Ometepianer“, die der Einladung der Wiehler Buchhandlung Hansen und Kröger gefolgt waren, fand der Auftakt ihrer Lesereise und die Buchpremiere zu ihrem soeben erschienenen Roman „Unendlichkeit in ihrer Hand“ im historischen Burggebäude in Wiehl-Bielstein statt.

Eine der berühmtesten Schriftstellerinnen Lateinamerikas – Gioconda Belli – war erst einen Tag zuvor in Deutschland gelandet und nun saß sie da, diese bemerkenswerte Frau. Gemeinsam mit der Kölner Schauspielerin Viola Gabor, der deutschen Stimme Gioconda Bellis, verzauberten diese beiden charismatischen Frauen – zweisprachig – das begeisterte Publikum in dem voll ausverkauften Haus. Die Veröffentlichungen der nicaraguanischen Lyrikerin waren den meisten Ometepe-Mitreisenden bekannt und viele hatten die „Bewohnte Frau“ während ihres Aufenthaltes auf Ometepe gelesen. 1988 gelang Gioconda Belli mit diesem Buch der internationale Durchbruch als Schriftstellerin. Auch „Tochter des Vulkans“ und „Das Manuskript der Verführung“ war vielen „Nica-Infizierten“ bekannt. Gioconda hatte in ihrem neuen Roman, einem mythischen Stoff, zu einer Reise zum Anfang der Menschheitsgeschichte eingeladen. Die Protagonisten – das erste Paar Adam und Eva – sind die Hauptfiguren in dem biblischen Schöpfungsmythos aus einer weiblichen Sicht. Lebendige Poesie, emotionsgeladen vorgetragen, verzauberte das Publikum, das zum Schluss mit einem Liebesgedicht verabschiedet wurde. Der Ausklang mit einer kleinen Gruppe endete bei Monika und Michael Höhn. Und natürlich gab es anregende Gespräche, auch Erinnerungen an Ometepe und gemeinsame Freunde. Weit nach Mitternacht verabschiedeten wir uns. Die zweite Lesung fand am nächsten Tag in Hannover statt.

Mehr finden Sie in dem Artikel von Vera Marzinski.

Monika Höhn

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Wed, 16 Sep 2009 11:16:49 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/100/19/Gioconda-Belli-bei-uns-in-Wiehl
Österreich hilft POA http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/99/19/oesterreich-hilft-POA Das Ehepaar Marisol Silva-Platzer und Michael Platzer konnte eine Gruppe von Unterstützern gewinnen sich für soziale Problematik und die Notwendigkeiten auf der Insel Ometepe einzusetzen und das Projekt Ometepe des Ehepaares Monika und Michael Höhn zu unterstützen. Eine Gruppe von KremserInnen veranstaltete am 25. Juli einen Benefiz-Heurigen.

Fr. Bettina Amon übernahm die Organisation des Heurigenbetriebs, Fr. Inge Elsing sammelte für eine Tombola viele schöne Preise, Hr. Thomas Mantler und Familie spendeten das gesamte konsumierten Wein und sammelte erlesene Weine für die Tombola. Die Fam. Geitzenauer stellte die Räumlichkeiten des Weinkellers und Presshauses zur Verfügung. Die Fam. Berger-Klingerhuber spendete Speise, Fr. Sabine Raimitz kreierte einen Ometepe Kuchen und besorgte den Kaffee, die Konditorei Hagmann spendete Süßspeisen.

Dazu kamen mit guten Ratschlägen und großartiger Hilfe noch Mag. Verena Ossberger-Slatner, Fr. Veronika Amon, Fr. Monika Lintner, Fr. Martha Platzer, Ing. Friedl Bader und Prof. Dr. Peter Platzer sowie Hr. Richard Köstler.

Es war beeindruckend zu beobachten, wie alle Helfer und Unterstützer fleißig und hart arbeiten um Geld zu verdienen, und sich dann von Geld und Gütern zu trennen um Bedürftigen in Ländern zu helfen die sie gar nicht kennen.

Ein herzliches Dankeschön an Alle, die durch Ihre tolle Unterstützung und großzügigen Spenden unserem Benefiz-Heurigen, zugunsten des OMETEPE PROJEKTES - NICARAGUA, am 25. Juli 2009 in der Kellergasse in Stein, zum Erfolg verholfen haben.

Die Einnahmen von 2620,- Euros werden für die Einrichtungen der Grundschule sowie zur Bekämpfung der Unterernährung von Kindern aus besonders bedürftigen Familien auf der Insel Ometepe verwendet.

Weitere Aktivitäten

Das Unterstützungskomitee plant im Herbst 2009 einen Flohmarkt in der Pfarre St. Paul / Krems, Mitterau zugunsten des Ometepe Projektes.

Die Handelsakademie Krems HAK- HAS sammelt wieder Geld für Ometepe

Krems, 9. September 2009
Marisol Silva-Platzer

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Sat, 12 Sep 2009 15:43:57 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/99/19/oesterreich-hilft-POA
Lasst den Frieden nicht in Frieden ruhn http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/98/19/Lasst-den-Frieden-nicht-in-Frieden-ruhn Eine Wahlkampfveranstaltung der Parteien war es nicht, die die Menschen an diesem Wochenende in den beiden Kirchen in Gummersbach-Dieringhausen und der Altstadtkirche in Bergneustadt zusammenbrachten. Es waren zwei gut besuchte und beeindruckende Veranstaltungen, in denen die Menschen ihre Sehnsucht nach Frieden und einer gerechten Welt auf unterschiedliche Weisen zum Ausdruck brachten.

Einen Ometepe-Gottesdienst hatten junge Menschen der Ev. Kirchengemeinde Gummersbach-Dieringhausen mit Pfarrer Aurel Everling vorbereitet. Pfarrer i.R. Michael Höhn aus Wiehl ging in seiner Predigt zu Markus 10,13-16 auch auf die Kinder auf Ometepe ein und berichtete aus der mehr als 16-jährigen Entwicklungs-Zusammenarbeit, auf die guten Vernetzungen und den Einsatz von Menschen für Menschen in der Einen Welt, die schon viel bewegt haben.

Mit der großzügigen Kollekte von 510,33€ kann das gerade entstandene Behindertenzentrum für 32 schwerstbehinderte Kinder und deren Mütter erweitert werden“, erklärte Michael Höhn und dankte den GottesdienstbesucherInnen im anschließenden Nachgespräch. Bei einer kleinen Foto-Ausstellung und einem Büchertisch über die Ometepe-Arbeit gab es gute Gelegenheit zum weiteren Austausch und alle waren sich darüber einig, dass Entwicklungshilfe und Militäreinsätze nicht vereinbar sind. Kantor Fischer begleitete den Gottesdienst musikalisch auf dem Klavier gemeinsam mit der Flötistin Andrea Eck.

Da berühren sich Himmel und Erde“ sang die Gemeinde aus voller Überzeugung. Und eine Gottesdienstbesucherin meinte: „Hoffnung ist das, was wir brauchen in dieser deprimierenden Zeit. Ich gehe mit einem guten Gefühl und gestärkt in die neue Woche. Das ist es, was ich brauchte und heute Morgen erhalten habe.“ Eine andere Besucherin war so bewegt, dass sie spontan eine Überweisung von 1.000€ für das Projekt versprach.

Der Chor »Grenzenlos« aus Alfter mit mehr als 30 Mitgliedern war schon am Samstag im Haus des Gastes in Bergneustadt angereist. In der gut besetzten evangelischen Kirche begeisterte er mit einem Benefiz-Konzert die anwesenden Musikliebhaber, die von dem Initiativ-Mitglied des Ometepe-Projektes, Pfarrerin Christa Wülfing, freundlich begrüßt wurden. Christa Wülfing informierte über die neuesten Entwicklungen im Projekt und so ergänzten die inhaltlich gut ausgewählten neu interpretierten geistlichen Lieder unter dem Thema "Neue Perspektiven", die Benefiz-Veranstaltung unter der Leitung von Monika Claren.

Voll Begeisterung sang der Chor, der von Kirchenmusikdirektor Hans Wülfing am Klavier und Andrea Massong (Querflöte) begleitet wurde. Josef Schmidt spielte auf seiner Posaune Stücke von Georg Friedrich Händel.

Für die großzügige Spende nach dem Konzert von 613,60€ können wieder Medikamente für die Ärmsten gekauft werden. Gerade in der zunehmenden Regenzeit häufen sich die Krankheiten, bei denen die mangelernährten Menschen, insbesondere die Kinder, besonders betroffen sind. So kann die projekteigene Apotheke ihren Bestand auffüllen, das ist eine große Hilfe,“ dankt Michael Höhn. „Das Lied 'Lasst den Frieden nicht in Frieden ruhn' könnte ein deutlicher Hinweis an alle im Wahlkampf Verantwortlichen gedacht sein,“ meinte eine Konzertbesucherin zum Abschied.

Monika Höhn
7.09.09

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Sat, 12 Sep 2009 15:28:56 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/98/19/Lasst-den-Frieden-nicht-in-Frieden-ruhn
Ometepe war dabei http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/97/19/Ometepe-war-dabei Das traditionelle Sommerfest in Wald begann mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Heinz Hübner, Joachim Baumann, Leiter der Einrichtung, einigen BewohnerInnen und Konfirmanden. Schon frühzeitig auf den Beinen und aufgeregt freuten sich die Bewohner auf ihr Sommerfest, das auch in diesem Jahr bei spätsommerlichen Temperaturen im Gelände der Einrichtung stattfand. Zahlreiche Stände waren aufgebaut und auch das Ometepe-Projekt war eingeladen worden, sich in Wald zu präsentieren.

Dank der Standbesetzung durch Edith Fischer, Wiltrud Weinecke, Marcello Carrara, Eckhard Pfiffer, Monika und Michael Höhn – fünf MitarbeiterInnen kennen das Projekt persönlich auf Ometepe – konnten die vielen Besucherinnen und Besucher gut über die Arbeit auf Ometepe informiert werden.

Edith Fischer stellte die Bilder vor, die sie von ihrem diesjährigen Aufenthalt aus Ometepe mitgebracht hatte. Die Kinder des gerade neu eingerichteten Behindertenzentrums hatten mit einer speziellen einfachen Maltechnik kleine Kunstwerke hergestellt, die von einigen Besuchern gekauft wurden.

Am Bücherstand, an dem es u.a. Schmuck, geschnitzte Kalebassen und Bilder aus Pflanzen- und Baumsamen zu kaufen gab, gab es gute Gespräche und neue Vernetzungen. Das Jazz Duo Aschenbrenner & Trost sorgte für die musikalische Gestaltung und ein kleiner Sinnesgarten gehörte zu den Attraktionen. Allen Ehrenamtlichen herzlichen Dank für den ausgefüllten Sonntag.

Mo. Höhn

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Tue, 01 Sep 2009 21:24:09 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/97/19/Ometepe-war-dabei
Die Mission in Lateinamerika und das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/96/19/Die-Mission-in-Lateinamerika-und-das-Ometepe-Projekt Marlen Teuchert aus Dresden hat sich im Rahmen ihres Studiums der Erziehungswissenschaft (M.A.) dem Thema „Ometepe-Projekt“ einmal wissenschaftlich genähert und uns ihre Hausarbeit mit dem Thema Mission unter Kreuz und Schwert und die Entwicklungshilfe der Kirche
Die Mission in Lateinamerika und das Ometepe-Projekt
zugesandt.

Vielen Dank dafür!]]>
Wed, 26 Aug 2009 22:54:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/96/19/Die-Mission-in-Lateinamerika-und-das-Ometepe-Projekt
4. Ometepe-Treffen in der Nümbrechter Cafeteria am 21. August 2009 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/95/19/4-Ometepe-Treffen-in-der-Nuembrechter-Cafeteria-am-21-August-2009 Erfreulich, dass die Vernetzungsarbeit gelungen ist und immer mehr Menschen sich für die Nicaragua Arbeit begeistern lassen. So gab es auch diesmal neue Interessierte, die sich durch den Vortrag und die Beamer-Präsentation der Projekt-Teilnehmer über die Arbeit informieren ließen.

Durch die Anwesenheit der Teilnehmer der diesjährigen Reisegruppe nach Nicaragua gab es einen lebendigen Eindruck von der Arbeit auf Ometepe und jeder konnte sich davon überzeugen, dass die Arbeit hier vor Ort Sinn macht und dass das Geld  dort ankommt, wo es dringend benötigt wird. Eine Teilnehmerin meinte:

Die Möglichkeit der Teilnahme an der Ometepe-Arbeit und die Vernetzungsarbeit mit vielen interessanten Menschen macht einfach Spaß. Ich werde beim nächsten Treffen wieder dabei sein.

Am Ende »verkaufte« Edith Fischer Bilder, die die Mütter und die Kinder aus dem neuen Behinderten-Zentrum auf Ometepe gemalt hatten. Ein Teilnehmer überraschte Michael Höhn damit, dass er den Betrag von 1.500€ nannte, den er und seine Frau gerade für den Bau eines Hauses auf Ometepe auf das Konto des Kirchenkreises überwiesen hatten. Ganz herzlichen Dank.

Wir danken auch  allen, die wieder für ein kreatives und geschmackvolles Buffet gesorgt haben.

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Wed, 26 Aug 2009 22:45:51 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/95/19/4-Ometepe-Treffen-in-der-Nuembrechter-Cafeteria-am-21-August-2009
Zurück aus Nicaragua &ndash; mit einem Koffer voller Überraschungen aus Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/94/19/Zurueck-aus-Nicaragua-ndash-mit-einem-Koffer-voller-ueberraschungen-aus-Ometepe Das Ometepe-Virus befällt jeden. Es ist wie eine ansteckende Gesundheit“, sagen die Höhns. „Und Bücher, Berichte, Fotos und Dokumentationen reichen nicht aus, um die Situation dieses zweitärmsten mittelamerikanischen Landes wirklich zu begreifen. Persönliche Begegnungen  mit Menschen und ihren Lebenssituationen sind das, was die Projektarbeit seit bald 17 Jahren so lebendig erhält.

Und so waren die Eindrücke für die Krankenschwestern Ursula Blonigen aus Wiehl und Helga Sabel aus Konstanz mit ihrer 15-jährigen Tochter Anne-Sophie teilweise so bedrückend und beglückend zugleich, dass sie noch Zeit brauchen werden, um all das zu verarbeiten, was sie erfahren haben. „Manchmal ging es an die Grenze meiner Belastbarkeit“, sagt die 41-jährige Krankenschwester Helga Sabel, die sich trotz dieser unmittelbaren Konfrontation mit der alltäglichen Armut gut vorstellen kann, einmal für längere Zeit auf der Insel zu arbeiten.

Einziges Zentrum für Kinder mit Behinderungen auf Ometepe

Überrascht wurde die Gruppe durch das neue Zentrum für behinderte Menschen, das gerade fertig gestellt worden war. In diesem auf der Insel einmaligen Zentrum behandeln der  Physiotherapeut Alvaro Sandoval mit zwei Helferinnen und der  Psychologin Karla Varela  mehr als 30 geistig und körperlich behinderte Kinder. Geräte konnten aus dem Spendenfonds angeschafft und Schulungsmaßnahmen für die Mütter der behinderten Kinder angeboten werden. Täglich kommen sie mit ihren Kindern in das Zentrum und erhalten Fahrgeld für den Bus und Essen für sich und die Kinder aus dem Spendenfonds.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung des Zentrums durch Monika und Michael Höhn gab es eine Feier, die die Mütter der behinderten Kinder mit Tänzen, Dankesreden und kleinen Geschenken vorbereitet hatten.

Die Künstlerin Edith Fischer konnte ihre künstlerischen Fähigkeiten gut in Vorschule und dem Behinderten-Zentrum in diesen Tagen einbringen, während Dr. Ute Sabel mit ihrer Enkelin Anne Sophie und beiden Krankenschwestern mit dem Ambulanzfahrzeug und dem Ärzteteam in den entlegenen Gesundheitsposten nach San Pedro hinter dem Vulkan Maderas fuhr, um den im Projekt arbeitenden Allgemeinmediziner, Dr. Roberto Alvarado,  in seiner Arbeit zu begleiten.

Die größte Überraschung erlebte die pensionierte Lehrerin Karin Kost aus Nümbrecht. Seit 12 Jahren unterstützt sie Manuel, einen inzwischen 24-jährigen, jungen Mann. „Vom Straßenkind zum Betriebswirt…von einer einfachen Hütte auf dem Land in die Großstadt Managua…, im kommenden Jahr wir er seinen Abschluss machen“, sagt Karin Kost voller Freude, die ihren Schützling Manuel zum ersten Mal persönlich kennen gelernt und ihn u.a. in der Universität besucht hat.

Wir beginnen, die Früchte unserer jahrelangen gemeinsamen Arbeit zu ernten“, sagen Monika und Michael Höhn. „Ohne die Vernetzung und die verschiedensten Aktivitäten von Kindergärten, Schulen, Kirchengemeinden, Einzelpersonen und SpenderInnen hätten wir das alles nicht schaffen können.

Zum Besuch der Gruppe gehörte auch die Besichtigung der Kreditgenossenschaft, aus der Bauern Kleinkredite für Saatgut erhalten können. Ebenso die Begegnung mit Dr. Fabiola Gonzalez, einer Ärztin, die bereits während ihrer Ausbildung im Projekt gearbeitet hatte und nun ihre Arbeit für Schwangere auf der Insel aufgenommen hat.

Die Ökumene liegt uns besonders am Herzen. Schließlich arbeiten wir in einem katholischen Land. So ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften eine Selbstverständlichkeit“, sagt Michael Höhn, ev. Pfarrer i.R.

Der deutsche Bischof Bernhard Hombach empfing im Bischofsamt von Granada die Gruppe, die ihm das neue Kinderbuch von Monika Höhn überreichte, dessen Herausgabe von den Sternsingern in Aachen unterstützt wurde.

Am Ende erhielt der Projektleiter Alcides Flores noch einen »Touri« von Eugen Daub aus Spanien, überreicht von Edith Fischer mit einem persönlichen Gruß des Künstlers.

Ihr seid das größte dauerhafte Projekt“ ohne staatliche Hilfe „ das nicht nur auf Ometepe, sondern in ganz Nicaragua einzigartig ist“,  lobte der Agrar-Ingenieur die Arbeit der deutschen UnterstützerInnen. „Sagt bitte allen, die daran beteiligt sind unseren tief empfundenen Dank.

Monika Höhn

22.08.09

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Sun, 23 Aug 2009 13:16:10 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/94/19/Zurueck-aus-Nicaragua-ndash-mit-einem-Koffer-voller-ueberraschungen-aus-Ometepe
Gioconda Belli auf Deutschland-Tournee - Auftakt bei Hansen und Kröger http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/93/19/Gioconda-Belli-auf-Deutschland-Tournee---Auftakt-bei-Hansen-und-Kroeger Herrn Altwicker, der diese Veranstaltung organisiert, schreibt in seiner Einladung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Veranstaltungen mit ausländischen Autoren sind immer besonders spannend. Viele von Ihnen werden sich noch an den Besuch von Maria Nurowska bei Hansen & Kröger im vergangenen Jahr erinnern. Dieses Jahr kommt Gioconda Belli nach Europa und die Buchpremiere Ihres soeben in Deutschland erschienenen Romans "Unendlichkeit in ihrer Hand" findet, und darauf sind wir besonders stolz, bei Hansen & Kröger in Wiehl statt. Gioconda Belli, geboren in Managua / Nicaragua, beteiligte sich ab 1970 am Widerstand der Sandinisten gegen die Diktatur in ihrem Land und ging 1975 ins Exil nach Mexico. Seit ihr 1988 mit Bewohnte Frau der internationale Durchbruch als Schriftstellerin gelang (das Buch hat in Deutschland längst eine Millionen Auflage erreicht), hat sie mit zahlreichen Romanen, Gedichtbänden und ihrer Autobiographie ein millionenfach gelesenes Werk geschaffen. Heute lebt sie in Nicaragua und Los Angeles / USA. In Begleitung der Schauspielerin Viola Garbor präsentiert Belli uns Ihren neuen Roman, der den biblischen Schöpfungsmythos aus einer weiblichen Sicht präsentiert. "Auf einmal ist er da und weiß nicht, woher er kam: Adam beginnt sein Leben als zufriedener Mensch. Erst Eva bringt Fragen mit, Neugier und die fatale Sehnsucht nach mehr. Und plötzlich ist alles anders. Wie fühlt es sich an, die Schönheit und den Schmerz der Welt völlig neu zu entdecken – und auch das Begehren zwischen Mann und Frau?" Kühn, poetisch und sinnlich fühlt Gioconda Belli sich ins Drama des ersten Paares ein und setzt der Schöpfungsgeschichte einen neuen Anfang. Nach vier Jahren erscheint damit der lang erwartete neue Roman der, neben Isabel Allende, sicherlich bedeutendsten süd- und mittelamerikanischen Autorin. Wir würden uns freuen, Sie für diese besondere Veranstaltung, die in der Burg Bielstein stattfindet, begeistern zu können. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf in allen Hansen & Kröger-Filialen.

Auf ein Wiedersehen spätestens bei der Veranstaltung mit Gioconda Belli freut sich
Mike Altwicker

Hansen & Kröger
Buch.Geschenk.Design
Christina Groß (Inh.)
Weiherplatz 14 51674 Wiehl
Fon 02262-797927
Fax 02262-797985

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Fri, 21 Aug 2009 12:20:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/93/19/Gioconda-Belli-auf-Deutschland-Tournee---Auftakt-bei-Hansen-und-Kroeger
Ometepe-Gruppe auf dem Weg nach Nicaragua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/88/19/Ometepe-Gruppe-auf-dem-Weg-nach-Nicaragua Kurz vor unserer Abreise haben wir die monatliche Abrechnung aus dem Projekt erhalten“ schreiben die Höhns. „Wieder werden wir darin bestärkt, in unserer Arbeit für die Ärmsten fortzufahren und wir sind froh, dass sich unsere Mitreisenden auch in diesem Jahr persönlich davon überzeugen können, was mit unseren Spendengeldern geschieht

Gerade erhalten wir die Mitteilung, dass wir einer Mutter für ihre dreijährige Tochter Eylin die dringend benötigte und für sie nicht finanzierbare Medizin von 50 US$ bezahlen  konnten. Trotz der Medikation musste das Kind von der Insel in ein Krankenhaus in die Hauptstadt überführt werden, wo es kurz darauf verstarb. Für die Überführung des Leichnams auf die Insel, wo das Kind beerdigt werden sollte, fielen noch einmal 100 US$ an.

Wir sind froh, dass wir nicht nur die Arbeit im Gesundheits- und Bildungsbereich fördern können. Auch ein Ambulanzfahrzeug konnte aus dem Spendenfonds gekauft werden. Und in Einzelfällen wie diesem kann auch ein Sarg und eine Schlichtbeerdigung mitfinanziert werden, für die Menschen einfach kein Geld zur Verfügung haben“ sind sich die Ometepe-Initiatoren einig. „Bei aller Traurigkeit über solche Schicksalsschläge, freuen wir uns, dass immer mehr junge und ältere Menschen sich für ein Engagement begeistern lassen. Und wir sind sehr gespannt, mit welchen Erfahrungen diese Gruppe im August wieder nach Deutschland zurückkehrt.

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Sat, 11 Jul 2009 14:19:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/88/19/Ometepe-Gruppe-auf-dem-Weg-nach-Nicaragua
Begeisterung beim Schulprojekttag des Aggertal-Gymnasiums in Engelskirchen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/92/19/Begeisterung-beim-Schulprojekttag-des-Aggertal-Gymnasiums-in-Engelskirchen



Da gab es Samenketten und die bekannten Balsaholz-Vögel von Solentiname, einer Insel im großen Nicaragua-See, die berühmt wurde durch den bekannten Priester und Dichter Ernesto Cardenal, der hier in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine christliche Kommunität gegründet hatte.

Ganze Bauernfamilien leben auch noch heute von der Herstellung dieser Vögel“ erfuhren die SchülerInnen. Es gab Nicaragua-Fähnchen, die auf den Tischen zu finden waren, aber auch auf Hände, Rücken und Gesichter gemalt werden konnten. Es gab Rohzucker am Stück, lange Zimtstangen, Kakaobohnen und beschnitzte Kalebassen, kürbisartige Behälter, die eigens von Doí±a Paulita aus dem armen Dorf Concepción für den Verkauf hergestellt worden waren.

So unterstützen wir gleichzeitig die Einheimischen auf Ometepe“ erklärte Monika Höhn den SchülerInnen, die begeistert die Samenketten von Doí±a Coco verkauften.

Zwei eindrucksvoll gestaltete Pavillons hatte die Klasse 6 c aus Tüchern und Holzstangen aufgebaut, deren Innenwände mit Fotocollagen und Nicaragua-Fotos geschmückt waren. Nicaragua-Bildbände der Autoren Monika und Michael Höhn und das gerade neu erschienene Kinderbuch von Monika Höhn »Die Kinder vom Vulkan Maderas« waren dort ebenso zu finden, wie das dreisprachige Kartenspiel mit Fotos aus Ometepe oder der Projektfilm.

Die Lehrerin Claudia Theis hatte sich in der Vorbereitung viel Arbeit gemacht und die Begeisterung der SchülerInnen für das Ometepe-Projekt genutzt. So waren alle nicht nur hochgradig motiviert, dass sie die Materialien verkaufen durften, sie hatten sich auch ausreichend mit dem Land Nicaragua beschäftigt und Fragen entwickelt, die sie den BesucherInnen des Projekttages auf kleinen Zetteln als kleines Gewinn-Los anboten. 
Dort erhielt man die Antwort in Deutsch und Spanisch von einer Tonkassette, die die SchülerInnen selbst besprochen und mit einer Spanischlehrerin eingeübt hatten.

Stolz öffneten sie zum Ende der Veranstaltung ihre Kasse. „403,77 € haben wir heute gesammelt“ verkündeten sie freudestrahlend. „Können wir so etwas noch einmal machen?

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Tue, 30 Jun 2009 12:01:18 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/92/19/Begeisterung-beim-Schulprojekttag-des-Aggertal-Gymnasiums-in-Engelskirchen
Sommerfest der Königin-Luise-Schule in Köln<br/>Spenden aus einem &bdquo;Arbeitstag für einen guten Zweck&ldquo; http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/91/19/Sommerfest-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln-br-Spenden-aus-einem-bdquo-Arbeitstag-fuer-einen-guten-Zweck-ldquo Zum wiederholten Mal gab es einen Stand auf dem Sommerfest des Gymnasiums in Köln.

Bei tropischen Temperaturen hatten Monika und Michael Höhn einen kleinen Ometepe-Stand aufgebaut, der Treffpunkt für interessante Gespräche und Fragen für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die VertreterInnen des Förderkreises der Schule, der die Überweisung veranlasst hatte. Der Leiter der Schule, Herr Boddenberg, sieht weiterhin gute Chancen für eine nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Ometepe-Projekt.

Michaela Aston, Lehrerin für Deutsch und Sport – und ehemalige Schülerin des Dietrich- Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl – hatte zu diesem Projekttag eingeladen. Seit einigen Jahren organisiert sie Sponsorenläufe, deren Einnahmen dem Ometepe-Projekt zugute kommen.

In diesem Jahr erhielt das Projekt einen Betrag über 3.500 €, den Schülerinnen und Schüler an einem freiwilligen „Arbeitstag für einen guten Zweck“ erwirtschaftet hatten.

Auch von dieser Veranstaltung erfahren die SchülerInnen auf Ometepe“ versprachen die Höhns, die zahlreiche Fotos für die bevorstehende Reise machten.

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Mon, 29 Jun 2009 11:51:04 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/91/19/Sommerfest-der-Koenigin-Luise-Schule-in-Koeln-br-Spenden-aus-einem-bdquo-Arbeitstag-fuer-einen-guten-Zweck-ldquo
Johannes-Gutenberg-Realschule in Köln- Godorf übergibt Spende von ihrem Sponsorenlauf für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/90/19/Johannes-Gutenberg-Realschule-in-Koeln--Godorf-uebergibt-Spende-von-ihrem-Sponsorenlauf-fuer-Ometepe



Am 12. Juni 09 schreibt der stellvertretende Schulleiter, Markus Bosch, an die Adresse des Ometepe-Projektes: 
Die Johannes-Gutenberg-Realschule aus Köln-Godorf hat wieder fleißig Geld gesammelt. Am 27.06.09 findet in unserer Schule die Präsentation der Projektwoche statt. In diesem Rahmen würden wir gerne die Spendengelder übergeben. Es wäre schön, wenn Sie oder ein Vertreter an diesem Tag vorbeikommen könnten. Gruß Markus Bosch.

 

Monika und Michael Höhn konnten den symbolischen Scheck über 1.500 € entgegennehmen, für den sie sich im Namen der Menschen auf Ometepe sehr herzlich bedankten. Sie versprachen, Fotos von der Übergabe auf ihrer Reise am 17. Juli 09 mit nach Ometepe zu nehmen.

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Sat, 27 Jun 2009 11:29:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/90/19/Johannes-Gutenberg-Realschule-in-Koeln--Godorf-uebergibt-Spende-von-ihrem-Sponsorenlauf-fuer-Ometepe
Zahngold für Ometepe von der Städtepartnerschaft Herne-Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/89/19/Zahngold-fuer-Ometepe-von-der-Staedtepartnerschaft-Herne-Ometepe Dank der guten Zusammenarbeit des Ometepe-Projektes und der Städtepartnerschaft Herne-Ometepe schickte Heinrich-Peter Drenseck M.A. insgesamt 340,4 Gramm Scheidgut an die Wiehler Zahnärztin Dr. Elke Alberts vom Ometepe-Projekt.

…ich danke Ihnen herzlich, dass Sie bereit sind, das von uns gesammelte Zahngold über Ihre Möglichkeiten einschmelzen und verwerten zu lassen“ schrieb Herr Drenseck in seinem Schreiben vom 24. Juni 2009.


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Thu, 25 Jun 2009 11:26:50 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/89/19/Zahngold-fuer-Ometepe-von-der-Staedtepartnerschaft-Herne-Ometepe
Nicaragua &ndash; das zweitärmste mittelamerikanische Land im Unterricht der Klasse 6 des Aggertal-Gymnasiums in Engelskirchen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/87/19/Nicaragua-ndash-das-zweitaermste-mittelamerikanische-Land-im-Unterricht-der-Klasse-6-des-Aggertal-Gymnasiums-in-Engelskirchen Die SchülerInnen waren gut vorbereitet, als sie den Klassenraum betrat und das Land Nicaragua war ihnen schon gut vertraut. Mit einem lauten "Nicaragua!" wurde Monika Höhn freundlich begrüßt, während die SchülerInnen die letzten Vorbereitungen trafen – der Ometepe-Sommertee wurde gerade in mehreren Kannen für alle SchülerInnen aufgegossen.

Wieder ging es darum, Zusammenhänge in der Entwicklungs-Zusammenarbeit zu vermitteln. Und wieder waren es die Gegenstände, die Monika Höhn in ihrem roten Demonstrationskoffer mitgebracht hatte, die vom Leben und dem Alltag der Menschen auf der Insel Ometepe erzählten:
Die Machete, das Arbeitsgerät der campesinos, hatte es besonders den Jungen angetan, die sie am liebsten gleich gekauft hätten. Aber auch Samenketten von Elias, dem kleinen Jungen von Ometepe, dessen Geschichte im neuen Kinderbuch von Monika Höhn zu finden ist, wollten einige Jungen und Mädchen gerne kaufen.

Welche Rolle spielen die Frauen in diesem Land?“ fragte eine Schülerin. Und ein Junge erkundigte sich nach der wirtschaftlichen Situation in Nicaragua und fragte, woher denn die Armut komme. Nachdem die SchülerInnen ein Stück vom Rohzucker und von der Zimtstange gekostet hatten,übernahmen sie den Ometepe-Koffer und alle Stellwände für ihr Sommerfest am 30. Juni 2009, an dem sie für Ometepe aktiv werden wollen.

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Tue, 16 Jun 2009 19:33:07 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/87/19/Nicaragua-ndash-das-zweitaermste-mittelamerikanische-Land-im-Unterricht-der-Klasse-6-des-Aggertal-Gymnasiums-in-Engelskirchen
»Die Kinder vom Vulkan Maderas« besuchten die Klasse 4b in der Grundschule in Wiehl http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/86/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas-besuchten-die-Klasse-4b-in-der-Grundschule-in-Wiehl Die Kinder aus dem Buch waren zum Greifen nah. Im DIN-A 3 Format schauten sie von der Wandtafel auf die 20 Jungen und Mädchen – Grundschüler der Klasse 4 b aus Wiehl.

Erzähl von uns“ hatte vor einigen Jahren Elias gesagt, als Monika Höhn ihm beim Verkauf von selbst gebastelten Armbändern aus Samen begegnete. Und sie fotografierte den Jungen und schrieb seine Geschichte auf. Doch nicht nur seine Geschichte wurde aufgeschrieben, auch die Geschichten von den Kindern Julio und Antonio, die von Lisette, von Luis, Elena, Enrique, von Manuel und anderen.

Über die Geschichten der Kinder möchte ich das zweitärmste, kleine mittelamerikanische Land bekannt machen" sagt Monika Höhn und fügt hinzu: „Etwas über die Armut und ihren Reichtum berichten, Zusammenhänge zwischen der so genannten Dritten und Ersten Welt aufzeigen. Durch konkrete Beispiele aus diesem Entwicklungsland, den Lebensbedingungen und dem Alltag der Bevölkerung möchte ich die Bedeutung von Entwicklungs-Zusammenarbeit und unser Engagement für die Eine Welt transparent machen."

Nicht nur das gerade erschienene Kinderbuch war auf dem Tisch in der Klasse zu finden. Auch das Handwerkszeug der campesinos, eine machete, wollten die Kinder gern einmal in die Hand nehmen. „Ist die scharf?" fragte ein Junge.„Ich dachte, das sei ein Schokoladenkuchen" staunte eine Schülerin, als Monika Höhn den Block braunen Rohzucker, die Melasse, den Kindern zeigte und ein Stück Zuckerrohr in die Luft hielt.„An dieser Frucht wächst die Cashewnuss?" fragte ein anderes Kind als es die rote Frucht der maraí±on sah, an der der Samen, die Nusshülse, befestigt war.Reis, Bohnen und Kochbananen, die Grundnahrungsmittel der Nicaraguaner, den so genannten »Gallo pinto«, den »Bunten Hahn«, wie die Nicas ihr tägliches Essen bezeichnen, hatte Monika Höhn ebenfalls mitgebracht.Der ungeröstete Kaffee wurde zunächst nicht erraten. „Der sieht ja aus wie Erbsen oder Bohnen" meinten die Schüler. Und an der großen Zimtstange wollten die Kinder gerne eine kleine Ecke abbrechen, um darauf zu kauen und den Zimt zu schmecken.Wirbelstürme und Vulkanausbrüche interessierten die Kinder ebenso wie das »Licht der Armen«, eine Blechbüchse mit Kerosin gefüllt, die in den Hütten der Ärmsten steht. Sie sorgt für spärliches Licht, da wo es keine Elektrizität gibt. Wie wichtig Wasser ist, insbesondere sauberes Trinkwasser, und welche Bedeutung der Nicaragua-See für die Bewohner auf Ometepe hat, um zu überleben, verstanden die Kinder sehr schnell.

Zum Schluss der Schulstunden wies Monika Höhn auch auf die Schwerpunkte »Bildung und Gesundheit« der Arbeit im Ometepe-Projekt hin. „Die Kinder waren richtig motiviert und ich habe mich gefreut über ihre vielen Fragen" sagte sie. „Als ich mich verabschiedete, meinte ein Junge: Das war echt spannend, kommen Sie noch mal wieder?".

Für Schulveranstaltungen und Lesungen steht die Autorin gern zur Verfügung.
FON 02262/ 70 14 66

PS: Über diesen Besuch in der Wiehler Grundschule berichtete die Oberbergische Volkszeitung, deren Artikel wir hier in Kopie zur Verfügung stellen.

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Tue, 16 Jun 2009 13:33:28 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/86/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas-besuchten-die-Klasse-4b-in-der-Grundschule-in-Wiehl
Die Kinder vom Vulkan Maderas http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/85/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas Gerade ist eine neues Kinderbuch mit Geschichten aus Nicaragua von Monika Höhn erschienen.

Das Buch kann direkt bei der Autorin, im IATROS Verlag und in jeder Buchhandlung bestellt werden!

Momentan besucht die Autorin viele Schulen, um Kindern das Land Nicaragua und die Insel Ometepe näher zu bringen. Über den Besuch in der Wiehler Grundschule berichtete die Oberbergische Volkszeitung, deren Artikel wir hier in Kopie zur Verfügung stellen.

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Sun, 14 Jun 2009 07:42:16 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/85/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas
Traukollekte für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/81/19/Traukollekte-fuer-Ometepe Ungewöhnlich deshalb, weil sie zu ihrer Hochzeit sich und ihre vier Kinder unter den Segen Gottes stellen wollten. Das geschieht nicht alle Tage. Der Traugottesdienst wurde von Michael Höhn gehalten, der bei allen durch seine persönliche und lebensnahe Trauansprache einen außerordentlichen Eindruck hinterließ. Musikalisch ausgestaltet wurde der Traugottesdienst durch einen Chor, bestehend aus Freunden des Hochzeitspaares (unter anderem auch ehemalige Mitglieder des Dresdner Kreuzchores, dem auch Daniel Köbsch 7 Jahre angehörte), welcher mit Werken von Heinrich Schütz, Johann Walter und Johann Sebastian Bach für einen einzigartigen festlichen Rahmen gesorgt hat.

Erstaunt waren Monika und Michael Höhn bei der Vorstellung der Gäste, dass eine ganze Reihe von Freunden des Hochzeitspaares die Insel Ometepe und das Projekt schon kennengelernt haben. Tabea und Daniel Köbsch lebten und arbeiteten 2003/2004 selbst mit zwei Kindern für ein Jahr auf Ometepe. Heute betreuen die beiden die Homepage des Projektes und bemühen sich, das Projekt in Dresden bekannt zu machen. So war es nicht verwunderlich, dass sie die Traukollekte von insgesamt 503,42 Euro für Ometepe gespendet haben. Auf Wunsch des Hochzeitspaares soll das Geld mittellosen nicaraguanischen Studenten im Rahmen des Stipendien-Projektes zu Gute kommen. Beide sehen in der Bildungsarbeit und der Förderung der Jugend einen wichtigen Schlüssel zur Entwicklung des zweitärmsten Landes in Mittelamerika.

Aaron, der zweitälteste Sohn des Hochzeitspaares, hat sich nach dem Traugottesdienst rührend um das Spendenhaus für Ometepe und die Verteilung der Projektflyer gekümmert. Ihm und allen Gästen sagen wir im Namen des Projektes einen ganz herzlichen Dank.

Im Laufe der Hochzeitsfeier, an welcher Monika und Michael Höhn als Gäste teilnahmen, ergaben sich viele interessante Gespräche und Rückfragen zur Projektarbeit. Sie freuten sich: „So geht die Vernetzung des Ometepe-Projektes auch in Sachsen weiter! Wir freuen uns schon darauf, den Freunden auf Ometepe von dem Fest und der guten Zusammenarbeit mit Euch zu berichten und die Fotos zu zeigen.

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Wed, 10 Jun 2009 23:59:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/81/19/Traukollekte-fuer-Ometepe
Kinder einer Welt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/84/19/Kinder-einer-Welt Collagenausstellung von Edith Fischer in der Flora - im Botanischen Garten in Köln

EFI in ihrem Atelier.Bild der Austellung »Kinder einer Welt« In der Zeit vom 6.-11. Mai 2009 stellte die Künstlerin Edith Fischer ihre Collagenbilder zum Thema "Kinder einer Welt" in der Flora in Köln aus. Auch die Kinder von der Insel Ometepe im Großen Nicaraguasee waren dort zu bewundern.

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Wed, 10 Jun 2009 23:02:20 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/84/19/Kinder-einer-Welt
Spendenübergabe durch die Mäuseklasse 4b an der Adolf-Reichwein-Schule in Hilden http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/83/19/Spendenuebergabe-durch-die-Maeuseklasse-4b-an-der-Adolf-Reichwein-Schule-in-Hilden Damit hatte ich gar nicht gerechnet“ sagte Monika Höhn als sie mit ihrem Mann Michael die 70km nach Hilden fuhr. Alle 17 Schülerinnen und Schüler hatten ihr nämlich erst einige Tage vorher persönliche Briefe und Bilder als Rückmeldung auf ihre Lesung aus dem Buch »Die Kinder vom Vulkan Maderas« geschickt. Das Buch wird in den nächsten Tagen erscheinen.

Heute gab es nun neue Begegnungen und Vernetzungen in Hilden und später am Tag auch im Oberbergischen Ösinghausen. Bei Würstchen und Grillfeuer vergnügten sich die Schülerinnen und Schüler. Sie hatten inzwischen ihre Zelte auf dem Privatgelände der Klassenpflegschaftsvorsitzenden Frau Müller aufgebaut, die in Ösinghausen groß geworden war. Ihre Tochter Melanie hatte zusätzlich noch einen kleinen Umschlag mit 35€ überreicht, die sie bei einer Familienfeier für die Kinder auf Ometepe gesammelt hatte.

Monika Höhn versprach, den Kindern in der Schule »La Esperanza« auf Ometepe im Juli ein Foto von der Mäuseklasse zu übergeben.

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Wed, 10 Jun 2009 22:28:51 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/83/19/Spendenuebergabe-durch-die-Maeuseklasse-4b-an-der-Adolf-Reichwein-Schule-in-Hilden
Notizen zur mexikanischen Schweinegrippe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/82/19/Notizen-zur-mexikanischen-Schweinegrippe Wegen verschiedener Nachfragen zur "Schweinegrippe" – laut der Zeitung »Nuevo Diario« sind in Nicaragua fünf Fälle bekannt geworden – möchten wir ihr Augenmerk auf folgende Informationen zum Thema H1N1 lenken.

Des Weiteren läßt sich natürlich, wie schon bei H5N1 ("Vogelgrippe"), mit solchen Warnungen vor einer Pandemie auch prächtig Geld verdienen. Der Biochemiker Dr. Uwe Müller, der mehr als 10 Jahre in Nicaragua lebte und in Heilpflanzenprojekten arbeitete, schickte uns heute folgende Denkanstöße zur Pandemie der Profitg(e)ier mit der Bitte um Weiterverbreitung.

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Wed, 10 Jun 2009 19:44:27 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/82/19/Notizen-zur-mexikanischen-Schweinegrippe
Dinkelkissen für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/80/19/Dinkelkissen-fuer-Ometepe Unter der Anleitung von Heidi Tinney nähten sie Dinkelkissen und verkauften sie an Kolleginnen und Kollegen, an Eltern und Großeltern zum Stückpreis von 5€. Der gesamte Erlös von 146,50€ wurde am 26. Mai 2009 von der stellvertretenden Klassensprecherin Sabine für das Ometepe-Projekt in Nicaragua an Monika und Michael Höhn übergeben. Den Betrag nahmen die beiden mit einem herzlichen Dank vor dem Ometepe-Muster-Haus entgegen, das auf dem Gelände des Berufskollegs gebaut worden war. Die Schirmherrschaft für dieses Haus hatte vor ein paar Jahren Landrat Hagen Jobi übernommen.

Der Verkauf der Dinkelkissen für Ometepe ist eine sehr erfreuliche Sache. Dabei ist die finanzielle Unterstützung die eine Seite, die Vernetzung mit den Menschen auf Ometepe in dieser seit 16 Jahren bestehenden partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit ist das andere.“ betonen die Höhns. „Uns liegt besonders am Herzen, dass wir Menschen in dieser Einen Welt zusammengehören. Dieser Gedanke hat bisher schon viel bewegt.

Beim Foto-Shooting versprachen die Höhns, diese Fotos persönlich nach Nicaragua mitzunehmen, wenn sie im Juli wieder mit einer Gruppe nach Ometepe starten.

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Wed, 10 Jun 2009 16:52:03 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/80/19/Dinkelkissen-fuer-Ometepe
Dank an den Verein der Freunde und Förderer des Königin-Luise-Gymnasiums in Köln http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/79/19/Dank-an-den-Verein-der-Freunde-und-Foerderer-des-Koenigin-Luise-Gymnasiums-in-Koeln Wir danken dem Förderverein für diese großzügige Spende, die den Ärmsten auf der Insel Ometepe zugute kommen wird. Wir werden dieses Geld vor allem dem Fonds für die Studienunterstützung von Studenten zur Verfügung stellen, damit noch mehr junge Menschen die Möglichkeit zur Weiterbildung – und damit langfristige Hilfe für ihre ärmeren Landsleute haben.

Informationen zum Netzwerk

Das Netzwerk arbeitet mit Aktion Tagwerk zusammen, einem gemeinnützigen Verein, der die bundesweite Aktion organisiert. Zu der Aktion werden Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich einen Tag lang für Gleichaltrige in Entwicklungsländern einzusetzen. Mitmachen können alle Schulformen mit ihren Schülerinnen und Schülern, von der 1. bis zu 13. Klasse. Alle, die teilnehmen wollen, tauschen an einem Tag freiwillig ihre Schulbücher und Füller gegen Besen, Pinsel oder Gartenschere, um sich für Gleichaltrige in Entwicklungsländern zu engagieren. Ob als Teil der Projektwoche, Veranstaltung am Schulfest oder Unterrichtsbestandteil im Schuljahr – die Aktion bietet Schülerinnen und Schülern den größtmöglichen Freiraum. Sie können arbeiten gehen, einen Flohmarkt oder den Verkauf von Kuchen organisieren. Die jungen Menschen sollen dadurch für die Problematik in den Entwicklungsländern sensibilisiert werden.

Der Termin kann neben dem bundesweiten Aktionstag einer jeweiligen Kampagne auch auf ein anderes Datum gelegt werden. So kann die Aktion Tagwerk optimal in den Schulablauf integriert werden und interessierte Schulen können sich so das ganze Jahr über beteiligen.

Alle erforderlichen Materialien für die Arbeitseinsätze, die Hilfsdienste oder weitere Engagements, aber auch begleitendes Unterrichtsmaterial können über einen Rückmeldebogen oder über die Homepage von Aktion Tagwerk kostenfrei bestellt werden.

Weitere Informationen sind zu erhalten unter:
www.Aktion-tagwerk.de

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Mon, 08 Jun 2009 20:14:24 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/79/19/Dank-an-den-Verein-der-Freunde-und-Foerderer-des-Koenigin-Luise-Gymnasiums-in-Koeln
Trauer um Ometepe-Dahlienzüchter Wilfried Bergerhoff http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/78/19/Trauer-um-Ometepe-Dahlienzuechter-Wilfried-Bergerhoff Als am 21. April 09 über „Dahlienspenden für Ometepe“ ein Artikel in der OVZ erschienen war, meldete sich Wilfried Bergerhoff aus dem Krankenhaus bei Familie Höhn. Er bedankte sich bei Monika Höhn für den Artikel und insbesondere für ein Foto mit der von ihm kreierten Ometepe-Dahlie. „Wenn ich vielleicht im Herbst zu Hause sein sollte, dann werde ich eine Blumenaktion für das Projekt starten“ meinte er mit fester Stimme.

Es ist gut, dass uns Wilfried Bergerhoff, dessen Dahlien Menschen aus Deutschland und Nicaragua miteinander verbunden haben, in guter Erinnerung bleibt. Die rote Ometepe-Dahlie wird weiterhin in dem kleinen Ometepe-Schaukasten zu sehen sein, der vor der Projekt-Schule »La Esperanza« (die Hoffnung) in Santo Domingo steht.

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Fri, 05 Jun 2009 09:45:38 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/78/19/Trauer-um-Ometepe-Dahlienzuechter-Wilfried-Bergerhoff
Zentrum für behinderte Kinder auf Ometepe ausgebaut http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/77/19/Zentrum-fuer-behinderte-Kinder-auf-Ometepe-ausgebaut Vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Aachen wurde der Betrag um 15% aufgestockt, so dass die Gesamtsumme von 28.750€ über den Ev. Kirchenkreis An der Agger zu den Sternsingern nach Aachen und von dort nach Nicaragua überwiesen wurde. Insgesamt werden aus diesem Fonds 18 Arbeitsplätze finanziert.

Der einzige Physiotherapeut auf der Insel Ometepe, Alvaro Sandoval,  behandelt im Zentrum "La Esperanza" (Die Hoffnung) mehr als 26 schwerstbehinderte Kinder, deren Mütter auch Fahrgeld für den Transport zum Zentrum und zum Essen für die Kinder aus dem Spendenfonds erhalten.

Alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen danken für die Unterstützung im Namen der Menschen auf Ometepe.

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Thu, 04 Jun 2009 18:27:35 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/77/19/Zentrum-fuer-behinderte-Kinder-auf-Ometepe-ausgebaut
Der Ometepe-Orangenzauber ist da http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/76/19/Der-Ometepe-Orangenzauber-ist-da Der Früchtetee mit seinen Zutaten, die es zum größten Teil auch auf der Insel Ometepe zu ernten gibt, eignet sich besonders gut für die heiße Jahreszeit.
Kalt getrunken belebt er mit seinen Inhalten Hibiskusblüten, Hagebuttenschalen, Blutorangen, Färberdisteln und Apfelstücken ist ein erfrischendes Getränk, das sicher auch unseren nicaraguanischen Partnern schmecken wird.

Danke an Barbara Mintert für die kreative Idee, uns einen Sommertee anzubieten. Das neue Ometepe-Schweinchen, das anstelle des gut gefüllten Häuschens, das bedauerlicherweise „entwendet“ worden ist, wird weiterhin mit 20% des Verkaufspreises gefüttert.

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Thu, 28 May 2009 19:37:18 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/76/19/Der-Ometepe-Orangenzauber-ist-da
Traukollekte für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/75/19/Traukollekte-fuer-Ometepe Die Gäste ihrer Trauung trugen ihre Kollekte im Ometepe-Spendenhäuschen zusammen. Sie betrug 341.68 €. Diese Spende ist für die Arbeit mit den behinderten Kindern auf der Insel Ometepe bestimmt. Die Ometepeflyer hatten über das Projekt informiert und eine Reihe von Gesprächen zeigten das Interesse an der Arbeit auf Ometepe.

Wir sagen Alexandra und Frank und allen Gästen ihrer Trauung ein ganz großes DANKE!

Aus verschiedenen Städten waren ihre Gäste angereist. Insbesondere die Freunde aus Schweden und Dänemark waren begeistert von dem kleinen Oberbergischen Dorf mit seinen alten Fachwerkhäusern und seiner Bauernkirche mit Freskenmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Danke auch an die Organistin Frau Wissemann, die mit ihrer Orgelmusik die Herzen auf die Trauung einstimmte. Die Floristin Roswitha Reuber aus Börnhausen, bekannt für ihre liebevolle Blumenkunst, hatte die Kirche festlich mit roten und weißen Rosen geschmückt. Und ein Trompetensolo von Herrn Blum gab es als Überraschungsgeschenk für die beiden.

Nach der Trauung „lüftete Alexandra" ihr besonderes Geschenk: zehn weiße Tauben flatterten an der „Bonten Kerk" von Marienberghausen hoch hinauf in den Himmel. Danach verließ die Hochzeitsgesellschaft mit einem lauten Hupkonzert das freundliche Dorf zur anschließenden Hochzeitsfeier.

Alle „Ometepianer" wünschen dem jungen Glück auf ihrer heutigen Hochzeitsreise in die Provence eine gute Zeit.

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Sat, 23 May 2009 09:18:33 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/75/19/Traukollekte-fuer-Ometepe
Dank an Hannelore Groß und Wilfried Bergerhoff für ihre Dahlien- Spenden http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/74/19/Dank-an-Hannelore-Gross-und-Wilfried-Bergerhoff-fuer-ihre-Dahlien--Spenden Auch Wilfried Bergerhoff meldete sich bei Familie Höhn. Aus dem Verkauf der Ometepe-Dahlie aus dem letzten Jahr erhielt das Ometepe-Projekt 100€.

Außerdem hofft Wilfried Bergerhoff, im Herbst einen kleinen Blumenverkauf zugunsten des Projektes machen zu können.

Die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes sind sehr angerührt von dieser ungewöhnlichen Initiative und sagen herzlichen Dank.

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Sun, 17 May 2009 14:21:13 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/74/19/Dank-an-Hannelore-Gross-und-Wilfried-Bergerhoff-fuer-ihre-Dahlien--Spenden
Ökumenische Zusammenarbeit im Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/73/19/oekumenische-Zusammenarbeit-im-Ometepe-Projekt Eine erfreuliche Mitteilung für euch“ überraschte Pfarrer Josef Rottländer von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef in Hamm/Sieg bei einem Telefonat die Ometepe-Initiatoren Monika und Michael Höhn. „Wir überweisen 5.000€ an den Ev. Kirchenkreis An der Agger für eure Arbeit. Dieses Geld stammt aus dem Fonds des Förderkreises Süd- und Mittelamerika der Kirchengemeinde St. Severin in Lindlar.

Pfarrer Josef Rottländer arbeitete viele Jahre als Gemeindepfarrer in den katholischen Kirchengemeinden Lantenbach und Lindlar sowie im Berufskolleg Oberberg Dieringhausen. Dort war er für den katholischen Religionsunterricht zuständig.

Das Ometepe-Projekt nahm 1993 in der Ev. Kirche von Marienberghausen seinen Anfang. Pfarrer Rottländer war bereits vor 16 Jahren beim diesem ökumenischen Gottesdienst anwesend, mit Gästen aus Nicaragua anlässlich der Silberhochzeit der Eheleute Höhn gefeiert wurde. Seit vielen Jahren ist er nun für die katholische Kirchengemeinde in Hamm/Sieg zuständig – die Kontakte zur Projektarbeit blieben bestehen.

Die Ökumene liegt uns sehr am Herzen“ sagt Michael Höhn. „Schließlich arbeiten wir in einem katholischen Land und uns sind die Menschen wichtig, nicht deren Konfessionen oder Parteizugehörigkeiten. Das Geheimnis unserer langjährigen Projektarbeit ist die Vernetzung von Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben.

So entstand nicht nur eine intensive Zusammenarbeit zum Kindermissionswerk »Die Sternsinger« in Aachen, die die Überweisungen nach Nicaragua um weitere 15% für die Kinderarbeit auf Ometepe erhöhen. Auch der in Nicaragua lebende und aus Freudenberg stammende deutsche Bischof Bernhard Hombach ist den Wiehlern sehr verbunden. Zu den Wiehler Jazztagen besuchte er während seines Aufenthaltes in der Reha-Klinik in Nümbrecht das Gospelkonzert in der Ev. Kirche in Wiehl, in dem ihn Joachim Klein vom Kulturamt der Stadt Wiehl bereits freundlich begrüßte. Und die Oberbergische Reisegruppe im letzten Jahr begrüßte er in seinem Bischofsamt in der Stadt Granada. Die Insel Ometepe gehört zur Diözese des engagierten Bischof Hombach, der sich seit knapp 30 Jahren in Nicaragua den Ärmsten verpflichtet weiß.

Nur auf einer solchen Basis kann eine kontinuierliche Zusammenarbeit gelingen“ sind sich alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen einig.

Danke für die großzügige Unterstützung.

Monika Höhn

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Thu, 30 Apr 2009 20:10:47 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/73/19/oekumenische-Zusammenarbeit-im-Ometepe-Projekt
Die Kinder vom Vulkan Maderas http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/72/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas Zum Tag des Buches in der Adolf-Reichwein-Schule in Hilden.Wer oder was ist Ometepe?“ fragten die SchülerInnen der Klasse 4 der Adolf-Reichwein-Schule in Hilden interessiert, als Monika Höhn mit ihrer Foto-Bildwand von Kindern der Vulkaninsel Ometepe im Großen Nicaragua-See und einem Koffer voller Gegenstände der indigenen Bevölkerung in die Schulkasse kam.

Zum Anschauen, Riechen und Schmecken hatte die Autorin die Gegenstände ausgepackt, was die Kinder neugierig verfolgten.

Eine große Machete war dabei, das säbelartige Arbeitsgerät der Landarbeiter, Kakaoschoten, große Zimtstangen; von Kindern selbst gebastelte Musikinstrumente aus Coladeckeln, Kalebassen, kürbisartige Gewächse, die eine einheimische Frau beschnitzt hatte und die als Trink- und Arbeitsgeräte verwendet werden. Die Kinder bestaunte alle Gegenstände.

Zum Tag des Buches in der Adolf-Reichwein-Schule in Hilden.Monika Höhn war begeistert vom Interesse der Kinder, die nicht müde wurden, viele Fragen zu stellen. Sie hatten sich aus den Manuskriptseiten ihres neuen Kinderbuches »Die Kinder vom Vulkan Maderas« ergeben, das in den nächsten Wochen erscheinen wird.

Was ist eigentlich Armut?“ fragte ein Junge. Oder: „Warum haben die Menschen so viele Kinder, wenn sie arm sind?“. Und ein türkischer Junge erkundigte sich genau danach, zu welchem Zeitpunkt Monika Höhn 1998 in Nicaragua war.

Begeistert war sie deshalb vom Wissen des Jungen, als er von sich aus von dem schrecklichen Wirbelsturm, dem Hurrikan Mitch, berichtete, der Menschen unter Schlammlawinen begraben und vielen Menschen den Tod gebracht oder sie obdachlos gemacht hatte.

Das hab ich aus dem Internet“, sagte der Junge zum Erstaunen der Autorin zu seinen Äußerungen. Auch die Klassenlehrerin Frau Matuschek hatte zur Vorbereitung der Lesung beigetragen.

Mehr als zwei Stunden lauschten die Kinder den Erzählungen.

Monika Höhn war mit mehr als 60 Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes in NRW (VS) zu den Literaturtagen zu Lesungen in 16 Schulen aller Schultypen nach Hilden gekommen und freute sich, in der Adolf-Reichwein Grundschule in Hilden lesen zu können.

Vor ihrem Besuch in der Schule erkundigte sie sich auch nach den Namensgeber der Schule.

Reichwein glaubte an die gesellschaftsverändernde Kraft seiner Bildungsarbeit als Reformpädagoge, Erwachsenenbildner und Museumspädagoge. Er starb für seine politischen und pädagogischen Überzeugungen als Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime.

Auf verschiedenen Reisen in den 20er Jahren in die USA, Mittelamerika und Asien beschrieb Adolf Reichwein seine Erlebnisse und veröffentlicht sie in »Mexiko erwacht« und »Abenteuer mit Mensch und Tier« .

Lebte er noch,“ meinte Monika Höhn zum Schluss, „gäbe es sicher eine Menge Gemeinsamkeiten am Interesse von Menschen und Tieren anderer Kulturen.

Ich bin ganz sicher, dass meine Schülerinnen und Schüler Ihnen noch schreiben werden,“ verabschiedete Frau Matuschek Monika Höhn, die gerne bereit ist, ein weiteres Mal in die Schule zu kommen.

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Wed, 29 Apr 2009 20:38:22 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/72/19/Die-Kinder-vom-Vulkan-Maderas
Dahlien für Ometepe von Wilfried Bergerhoff und Hannelore Groß http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/71/19/Dahlien-fuer-Ometepe-von-Wilfried-Bergerhoff-und-Hannelore-Gross Monika Höhn fotografierte die vielfältige Blütenpracht, deren Knollen Hannelore Groß vor Einsetzen des Frostes aus dem Boden nehmen wollte. Die Blüten schmückten einige Tage später ein großes Holzkreuz, das sich Freunde zu ihrer Hochzeit gewünscht hatten und Hannelore Groß füllte eine Riesenplastikwanne mit den tellergroßen Blüten.

Gern würde ich für euch die Knollen gegen eine Spende fürs Projekt anbieten“ kam ihr der Gedanke. Und so kennzeichnete sie die Knollen mit Namen und Farbe und erinnerte vor wenigen Tagen an ihre Idee.

Bald kann es losgehen, dann müssen die Knollen in den Boden.

Neben der roten "Ometepe-Dahlie", die vor einigen Jahren den Namen von Dahlienzüchter Wilfried Bergerhoff erhalten hatte, könnten so in Zukunft auch andere Spender-Dahlien in Oberbergs Gärten zu sehen sein.

Vorausgesetzt, Liebhaber machen sich die Mühe und melden sich direkt bei Hannelore Groß in Wiehl-Gassenhagen. Die ersten Spender haben sich schon gemeldet. Danke für die blumenreiche Idee.

FON: : 02262/ 5058 (Hannelore Groß)

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Thu, 23 Apr 2009 22:45:45 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/71/19/Dahlien-fuer-Ometepe-von-Wilfried-Bergerhoff-und-Hannelore-Gross
Neues Buch aus dem Verlag Ch. Links http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/70/19/Neues-Buch-aus-dem-Verlag-Ch-Links Aus dem Klappentext:

Aufbruch nach Nicaragua · Deutsch-deutsche Solidarität im Systemwettstreit

Cover des Buches Aufbruch nach NicaraguaIn den Zeiten des Kalten Krieges reisten Tausende Engagierte aus der damaligen Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik nach Nicaragua. Sie alle wollten das sandinistische Nicaragua unterstützen und beim Aufbau einer sozial gerechten Gesellschaft helfen. Während die DDR-Regierung die Solidarität mit Nicaragua zur Staatspolitik erklärte und Großprojekte organisierte, stellte die Bundesrepublik ihre staatliche Hilfe ein und unterstützte stattdessen die aggressive Außenpolitik der US-Regierung. Als Gegengewicht bildeten sich zahlreiche Basisgruppen zur Unterstützung kleinerer Einzelprojekte vor Ort. Im vorliegenden Buch erzählen Reisende aus Ost und West von ihren damaligen Beweggründen, nach Nicaragua zu gehen, ihren Erfahrungen im Land und ihren teilweise exotischen Begegnungen mit den Deutschen aus dem jeweils anderen Teil. Diese waren geprägt von vorsichtiger Neugier wie auch von Desinteresse und Skepsis. Zu sehr unterschieden sich die entwicklungspolitischen Konzepte und die Mentalitäten. Abschließend wird gefragt, was aus der damaligen Solidaritätsbewegung geworden ist und wie sich das Land seitdem entwickelt hat. Zahlreiche noch heute tätige Gruppen stellen ihre Arbeit vor.

 

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Sat, 04 Apr 2009 16:45:15 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/70/19/Neues-Buch-aus-dem-Verlag-Ch-Links
Zu Gast bei Tabea und Daniel Köbsch in Dresden-Laubegast http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/69/19/Zu-Gast-bei-Tabea-und-Daniel-Koebsch-in-Dresden-Laubegast Ein paar Jahre sind inzwischen vergangen, seit Tabea Köbsch, Studentin der Sozialpädagogik aus Dresden, mit ihrem Mann Daniel und ihren beiden Kindern Theresa und Aaron auf der Insel Ometepe waren, wo sie von Oktober 2003 bis Mai 2004 die Projektarbeit begleitet haben.

Tabea hatte seinerzeit den Anstoß gegeben, dass die Kinder in der Schule »La Esperanza« in Santo Domingo in ihren traditionellen Tänzen unterrichtet werden konnten, so, wie es in den meisten Schulen des Landes üblich ist. In Santo Domingo fehlten die Kostüme. Tabea schaffte es, mit Unterstützung von Verwandten und Freunden, Kostüme für eine erste Tanzgruppe auf Ometepe nähen zu lassen. Schon längst ist ein Tanzlehrer dauerhaft eingestellt. Musik- und Tanzunterricht sind wesentliche, kulturelle Bestandteile an vielen nicaraguanischen Schulen und erfreuen sich vor allem bei der armen Landbevölkerung besonderer Beliebtheit.

Die Liebe und der Kontakt zu diesem Land sind nie abgerissen und wir möchten unsere Fähigkeiten weiterhin in die Arbeit einbringen, auch, wenn wir inzwischen vier Kinder haben. Der ganz normale Alltag lässt uns nicht viel Zeit“ sagte Tabea einmal in einem Telefonat. So konnte Daniel, der als OP-Pfleger in einem Dresdner Krankenhaus arbeitet, inzwischen eine neue Homepage aufbauen, die er nun regelmäßig betreut und auf dem aktuellen Stand hält. Dafür gab es schon so manches Lob.

Tabea hat nach ihrer Kinderpause ihr Studium wieder aufgenommen und arbeitet intensiv an ihrer Diplomarbeit. Zu ihrer heimischen Kirchengemeinde haben die beiden von jeher Kontakt gehalten und Ometepe bekannt gemacht. So gab es von dieser Gemeinde bereits verschiedene Kollekten, die für die Arbeit auf der Insel bestimmt waren und auf das Projektkonto des Ev. Kirchenkreises An der Agger im Oberbergischen Gummersbach (NRW) überwiesen wurden.

Erstaunt waren Monika und Michael Höhn, als sie an diesem März-Wochenende ins evangelische Christophorus-Gemeindezentrum eingeladen wurden, in dem ein Lateinamerika-Abend mit Tänzen und Musik stattfinden sollte. „Christophorus gilt als der Schutzpatron der Schiffer und Flößer, ist Helfer gegen einen unvorhergesehenen Tod und Nothelfer in vielen anderen Gefahren", erklärte Tabea die in einer evangelischen Kirche ungewöhnliche Christophorus-Figur in dem kleinen, freundlich einladenden Gemeindesaal. „Durch die Nähe der Elbe standen hier schon Ackerflächen, Straßen und ufernahe Häuser unter Wasser und es gab eine Jahrhundertflut 2002, bei der der Hochwasserpegel 9.40 m gemessen wurde." Das Patronat des Schutzheiligen, das Retten aus Wassernot, hatte so seine ganz eigene Bedeutung für die Menschen in der Laubegaster Gemeinde.

Pfarrer Schille begrüßte Monika und Michael Höhn als Gäste. Und Tabea und Michael stellten das Projekt noch einmal kurz vor. Im Anschluss gab es einen kleinen Ometepe-Stand mit interessierten Gesprächen, Buchverkauf und einer Kollekte von 188,20€, die bereits auf dem Ometepe-Konto eingegangen sind.

Vielen Dank für eure liebevolle Gastfreundschaft!

Monika & Michael Höhn

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Fri, 27 Mar 2009 23:20:27 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/69/19/Zu-Gast-bei-Tabea-und-Daniel-Koebsch-in-Dresden-Laubegast
Wir brauchen Menschen, die uns Mut machen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/68/19/Wir-brauchen-Menschen-die-uns-Mut-machen Matthias Schippel aus Waldbröl (Piano) und Hermi Stracke (Gesang) aus BergneustadtAus den verschiedensten Orten des Oberbergischen Kreises - von Lantenbach bis nach Waldbröl - waren die 60 Gospel-Interessierten an diesem verregneten Märzabend in die Ev. Kirche nach Wiehl gekommen.

Pfarrer Matthias Schippel aus Waldbröl (Piano) und Hermi Stracke (Gesang) aus Bergneustadt hatten der Ometepe-Initative dieses Benefiz-Konzert bereits im letzten Jahr angeboten. Sie wollten mit ihrer Musik die „Herzen öffnen und die Zuhörer beschenken“. Einigen Anwesenden war die Betroffenheit über die unvorstellbaren Ereignisse einen Tag nach dem schrecklichen Geschehen in Winnenden anzumerken.

Es ist wichtig, dass wir hier zusammenkommen“ begrüßte Pfarrer i. R. Michael Höhn aus Wiehl, die Zuhörerinnen und Zuhörer. „Wir brauchen dringend solche Gelegenheiten zum Innehalten – in einer Zeit voller Gewalt, voller Unsicherheiten und Ängsten. Deshalb brauchen wir auch Menschen, die uns Mut machen.

Und so spiegelten die Texte von T. Burleigh, Artur Curry, Gary Chapman und Don Goodman, die Hermi Stracke mit ihrer unverwechselbaren Gospelstimme und auch die außergewöhnlich feiunfühlige musikalische Begleitung von Matthias Schippel Trauer und Hoffnung zugleich wieder. Lieder, die die Menschen bestärken sollten und ihnen Kraft geben zum Träumen und zum Kämpfen.

»Sei nicht traurig, Reisender, und Herr, gib mir Halt. Oder: niemand weiß um den Schmerz, den ich sah«

Besinnliche Fotos von Menschen von der Insel Ometepe im Nicaraguasee verstärkten den mutmachenden Akzent an diesem Abend und eine Zuhörerin meinte: „Das waren Eindrücke, die ich nie vergessen werde.

Gern folgten die Zuschauer der Einladung der Ometepe-Gruppe zum anschließenden Zusammensein bei einem schmackhaften Imbiss.

Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung“, sagen Monika und Michael Höhn. „Gerade haben wir wieder über den Ev. Kirchenkreis An der Agger 28.750€ für die Schule, die Klinik, für Ärzte, Patienten, Medikamente und die genossenschaftliche Kreditfirma überwiesen. Darin enthalten sind auch die 470€, die heute Abend gespendet wurden.
Doch sehr wichtig – und das betonen die Höhns immer wieder – sind die Gemeinschaft und die Vernetzung untereinander. „Sich gegenseitig zu stärken, über den Tellerrand hinauszublicken und gemeinsam für eine ausgleichende Gerechtigkeit hier bei uns und im Süden dieser Erde zu kämpfen, das ist unser Anliegen.

Monika Höhn

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Fri, 13 Mar 2009 21:04:32 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/68/19/Wir-brauchen-Menschen-die-uns-Mut-machen
Abenteuerliche Fahrt nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/67/19/Abenteuerliche-Fahrt-nach-Ometepe Tabea und Ute SchoeppeIn einem spanischsprachigen Entwicklungsland wollte die 19-jährige Reichshoferin Tabea Schoepe fünf Monate lang ihre Erfahrungen sammeln, die sie für ihre später Ausbildung zur Krankenschwester brauchen kann. Am 4. März 09 ging es von Düsseldorf los. Aufgrund eines technischen Defekts an der Maschine kehrte der Flieger über Umwege zurück und erreichte mit Verspätung die Zwischenstation Madrid. Von hier aus erhielten Monika und Michael Höhn einen Anruf von Tabea, die ihnen mitteilte, dass sie den Anschlussflug verpasst und erst am nächsten Morgen von Madrid über Costa Rica nach Managua weiterfliegen würde.

Es ist ja nicht so leicht möglich, in einem Land wie Nicaragua mit einer Zeitverschiebung von acht Stunden mal so eben anzurufen und Bescheid zu sagen, dass die Gastfamilie sie am Hafen der Insel erst einen Tag später abholen kann“, sagt Monika Höhn. „Ein Telefon gibt es nicht und ob aus einem etwas weiter entfernten Hotel die Nachricht weitergegeben wird, ist fraglich.

Voller Sorge wartete die Familie auf die Meldung von Tabeas glücklicher Ankunft auf Ometepe. Kurz zuvor gab es noch eine andere Überraschung: Tabea erreichte gerade noch die letzte Fähre zur Insel, bevor der Fährverkehr wegen zu stürmischer See eingestellt wurde. Alle Beteiligten waren erleichtert, als sie am Abend des 6. März von ihrer Gastfamilie in Empfang genommen wurde.

Tabea Schoepe ist eine von insgesamt acht Praktikanten, die seit 1993 das Ometepe Projekt besucht haben. Alle haben ihren Aufenthalt selbst finanziert.

Bei der Vermittlung von Praktikanten sind wir zurückhaltend“, sagen die Höhns. „Einerseits haben wir wunderbare Erfahrungen gemacht und frühere Praktikanten gehören heute zu unserem festen ehrenamtlichen Mitarbeiterteam und sind echte Hilfen. Wir wissen, dass junge Menschen nach einem solchen Aufenthalt meist mit sehr konkreten Vorstellungen für ihre Zukunfts- und Studienplanungen nach Deutschland zurückkehren.

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist Irina Kühn aus Gummersbach-Derschlag. Sie ist heute Spanischlehrerin an einem Heidelberger Gymnasium und macht viele Übersetzungen fürs Projekt.

Andererseits ist bei einem solchen Aufenthalt eine gründliche Vorbereitung notwendig, die wir nur bedingt vermitteln können. Deshalb arbeiten wir auch mit Organisationen zusammen, die die jungen Ausreisenden gründlich auf Nicaragua vorbereiten. Dazu gehören ausreichende Sprachkenntnisse, Länderkunde, Konflikttraining, Belastungstraining und ein gutes Einfühlungsvermögen in die andere Kultur. Außerdem sollte die Frustrationstoleranz möglichst hoch sein – wichtige Voraussetzungen für einen längeren Aufenthalt auf der Insel.

Tabea Schoepe verfolgte hartnäckig ihren Wunsch, nach Ometepe zu gehen. 2008 hatte sie während der Feiern zum 15-jährigen Projektbestehen Kontakt zu den Besuchern aus Nicaragua aufgenommen. Sie und ihre Mutter Ute führten vorbereitende Gespräche mit den Projektinitiatoren, Monika und Michael Höhn. Sie alle sind davon überzeugt, dass Tabea Mitte des Jahres mit vielen guten Erfahrungen wieder zurückkehrt und sind gespannt auf ihren ersten ausführlichen Bericht, der hoffentlich aufgrund von häufigen Stromausfällen nicht zu lange auf sich warten lässt.

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Mon, 09 Mar 2009 21:55:30 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/67/19/Abenteuerliche-Fahrt-nach-Ometepe
Jahresrückblick 2008 beim Ometepe-Neujahrstreffen in Nümbrecht http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/66/19/Jahresrueckblick-2008-beim-Ometepe-Neujahrstreffen-in-Nuembrecht „…in Afrika sagt man, die eine Trommel kann tausend Füße bewegen.

Mit diesem Ausschnitt aus einem afrikanischen Sprichwort begrüßte Pfarrerin Christa Wülfing die Anwesenden und bedankte sich bei allen, die auf vielfältige und kreative Weise in Schulen, Kindergärten, durch Ausstellungen, Lesungen und Öffentlichkeitsarbeit »mitgetrommelt« haben, damit die Arbeit im Jahr 2008 weitergehen konnte. In diesem Jahr konnten 93.000€ über den Ev. Kirchenkreis An der Agger nach Ometepe überwiesen werden.

Auch der Ausblick auf das laufende Jahr 2009 ist sehr positiv. Die festangestellten 18 MitarbeiterInnen im Projekt werden auch in diesem Jahr die Arbeit im Bildungs- und Gesundheitsbereich für tausende von Insulanern weiterführen können.

Alle Förderer des Projektes konnten in einem 20-seitigen Jahresabschlussbericht und in der Homepage nachlesen, was sich auf Ometepe mit diesen Geldern konkret entwickeln konnte.

In einer Beamer-Präsentation waren die Aktivitäten des Jahres 2008 dokumentiert. Viele Oberbergerinnen und Oberberger fanden sich darin wieder.

Im Mittelpunkt 2008 stand der Besuch von vier Gästen aus Nicaragua – zwei Ärzte, eine Lehrerin und der Leiter des Projektes, die anlässlich des 15-jährigen Projektbestehens angereist und privat untergebracht waren. In dieser Zeit fanden zahlreiche Besuche statt, aus der sich neue Freundschaften und ausgedehnte Kooperation entwickelt haben.

Weitere Höhepunkte des Jahres 2008 waren das von den Autoren Monika und Michael Höhn herausgegebene Buch »Alltag in Nicaragua«, in dem 30 nicaraguanische Autoren mitgeschrieben haben, eine Lesung und Fotoausstellung in der Volksbank in Wiehl und ein neuer Film über die Arbeit des Ometepe-Projektes.

Es ist unglaublich, was Menschen zustande bringen, wenn sie von einer Sache überzeugt sind.“ sagte eine Besucherin.

Ein genussvoller Höhepunkt des Neujahrstreffens war das reichhaltige Buffet, das die Gäste – so ist es Tradition – gemeinschaftlich zusammengestellt hatten.

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Thu, 26 Feb 2009 21:27:52 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/66/19/Jahresrueckblick-2008-beim-Ometepe-Neujahrstreffen-in-Nuembrecht
Lustvoll &ndash; und mit Gewinn &ndash; essen für Ometepe. http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/65/19/Lustvoll-ndash-und-mit-Gewinn-ndash-essen-fuer-Ometepe Benefizessen des Ometepe-Projektes Nicaragua am Valentinstag im Victor's in GummersbachFreunde und Förderer aus Kirche, Wirtschaft und Politik, Ärzte und Zahnärzte aus dem Oberbergischen Kreis und aus Köln, und sogar Gäste aus München kamen zu diesem Essen für eine gute Sache nach Gummersbach.

Auch Werner Becker-Blonigen, Bürgermeister aus Wiehl mit Ehefrau Bettina, der Geschäftsführer der Behindertenwerkstatt Oberberg, Dietmar Groß mit seiner Frau Anke aus Wiehl, der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Flosbach aus Waldbröl, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit seiner Frau Eva und Rita Sackmann, Bürgermeisterin aus Gummersbach, waren der Einladung gefolgt.

Guido Guntermann, Direktor von Victors begrüßte die Gäste. Danach berichteten die MedizinerInnen von ihren ganz persönlichen Erfahrungen auf Ometepe. Sie hatten die Insulaner auf ihren gemeinsamen Fahrten mit dem nicaraguanischen Ärzteteam in die Vulkandörfer kennen gelernt und in ihren Hütten besucht. Diese beeindruckenden Erlebnisse teilten sie nun Freunden und Bekannten mit, um weitere MitstreiterInnen zu gewinnen.

Michael Höhn begrüßte die Gäste im Namen der Ometepe-Initative an diesem Valentinstag. „Valentin war im 3.Jahrhundert nach Christus ein Märtyrer, der gewusst und gelebt hat, dass Gott die Liebenden schützt – alle. Und das sollten wir heute Abend nicht vergessen.

Er bedankte sich bei den Vorrednern, sowie bei Daniela und Guido Guntermann und dem gesamtem Personal, das durch seine Liebenswürdigkeit und Aufmerksamkeit von allen Gästen gelobt wurde.

Zwei kurze Filmausschnitte aus dem neuen Ometepe-Film rührten nicht nur die Herzen der Gäste. Spontan erklärte Manfred Alberts von der Firma Alberts Jagdbedarf GmbH aus Wiehl, dass er 1.500 € für ein Haus für eine besonders bedürftige Familie spenden werde. Das Haus soll noch in diesem Frühjahr gebaut werden.

Den musikalischen Höhepunkt des Abends bot das Gospel-Quartett des Gummersbacher Gospelchores mit den wunderbaren Stimmen der Sängerinnen Helena Adeyemi, Claudia Lemmer, Lena Stinder und der Leiterin Annette Giebeler – unterstützt vom Bassisten und Tontechniker Rainer Helberg. Sie schafft es aus dem Stand, die Gäste in Bewegung zu bringen und ernteten anhaltenden Applaus.

Der kulinarische Höhepunkt des Abends war ein Büffet mit ausgewählten Köstlichkeiten, das allen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Schon jetzt steht für alle fest: Auch im kommenden Jahr wird wieder ein Valentins-Benefiz-Essen für Ometepe stattfinden!

Unser Traum vom Zusammenrücken in dieser Einen Welt ist an diesem unvergesslichen Abend ein Stück Realität geworden“ freuen sich die Initiatoren des Ometepe-Projektes.

Insgesamt kamen 3.356€ für Ometepe zusammen.

Monika und Michael Höhn

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Mon, 16 Feb 2009 19:35:04 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/65/19/Lustvoll-ndash-und-mit-Gewinn-ndash-essen-fuer-Ometepe
Ometepe Jahresbericht 2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/64/19/Ometepe-Jahresbericht-2008 Vorschaubild vom Jahresbericht 2008Wir freuen uns, heute den Jahresbericht des Ometepe Projektes für das Jahr 2008 vorlegen zu können.

Er listet die Aktivitäten des Ometepe-Projektes Nicaragua auf, informiert über die Entwicklung der einzelnen Projekte auf Ometepe und beleuchtet die aktuelle Situation in Nicaragua.

Diesen, wie auch die anderen Jahresberichte, finden Sie auch unter
{cms_selflink page='publikationen' text='Publikationen'} → {cms_selflink page='jahresberichte' text='Jahresberichte'}.

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Tue, 10 Feb 2009 17:46:49 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/64/19/Ometepe-Jahresbericht-2008
»Volle Kanne« für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/62/19/Volle-Kanne-fuer-Ometepe Lothar Mintert und Edith FischerBis an den Rand gefüllt war das durchsichtige Plastik-Spendenhaus für Ometepe, das Barbara Mintert am 17. September 2008 in ihrem Laden »Teetässchen« in Bielstein auf die Theke gestellt hatte. Von jedem verkauften Päckchen Ometepe-Wohlfühltee gingen 20 Prozent ab für die Menschen auf der Insel Ometepe. Das erbrachte in den vergangenen 113 Tagen genau 246,10€.

Am Donnerstag, dem 8. Januar 2009 konnte Lothar Mintert das inhaltsschwere Spendenhaus an die Mitarbeiterin des Ometepe-Projekts, Edith Fischer übergeben, die sich darüber herzlich freute.

Der Teeverkauf für Ometepe geht weiter und die MitarbeiterInnen des Projektes sagen Barbara und Lothar Mintert ein aufrichtiges Dankeschön für ihre großartige Idee, Menschen in Bielstein und Umgebung zum Teetrinken zu verlocken und sie gleichzeitig von einer guten Sache zu überzeugen.

Monika Höhn

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Thu, 08 Jan 2009 20:47:38 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/62/19/Volle-Kanne-fuer-Ometepe
Und Frieden auf Erden<br/>Militärausgaben und Entwicklungshilfe sind unvereinbar http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/61/19/Und-Frieden-auf-Erden-br-Militaerausgaben-und-Entwicklungshilfe-sind-unvereinbar von Monika Höhn

Dieses Foto zeigt den Besuch der nicaraguanischen Besuchergruppe aus Ometepe am 3. Juni 2008 in der Tafel in Gummersbach. Sie wurde freundlich empfangen von der Leiterin der Tafel, Gabi Müller (2. von links)Auch für das Jahr 2009 appellieren die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes an die verantwortlichen Politiker, alles nur erdenklich Mögliche zu tun, sich für Frieden und gerechte Verteilung – hier bei uns und weltweit – einzusetzen.

Die weltweiten Rüstungsausgaben haben nach Schätzungen von Wissenschaftlern eine Rekordhöhe erreicht. Die Experten befürchten ein neues Wettrüsten –wovon deutsche Unternehmen finanziell profitieren würden. Deutschland ist inzwischen weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur.

Die Abrüstungsverhandlungen seien zum Stillstand gekommen, heißt es in einer Studie. Dagegen halte der Trend zu weltweiter Aufrüstung weiter an. Es müsse gegen den Trend gehandelt werden.

Wir wissen, wovon wir reden“ sagen die Initiatoren des Ometepe-Projektes Monika und Michael Höhn. „Wir arbeiten länger als 15 Jahre in der Entwicklungszusammenarbeit mit einem der ärmsten mittelamerikanischen Länder. Die alljährlichen Aufenthalte mit vielen Oberbergerinnen und Oberbergern haben uns gezeigt, dass einzig der Kampf gegen die Armut auf Dauer den Frieden sichern kann. Im Juni 2008 haben wir mit Gästen aus Nicaragua die Tafel in Gummersbach besucht, so dass auch unsere Partner die Not bei uns kennen gelernt haben.
Wenn der Kampf gegen die Armut eine Priorität darstellt, dann ist es einfach nicht glaubwürdig, wenn Regierungen den Entwicklungshilfebudgets so wenig Gewicht beimessen
“ sagen die Höhns. „Für jeden US-Dollar, der in die Entwicklungshilfe investiert wird, werden zehn US-Dollar für Militärhaushalte ausgegeben. Wasser und Elektrizität, Bildung und medizinische Versorgung – das sind die Grundbedürfnisse von Menschen in Entwicklungsländern, nicht Panzer und Raketen.
 

Die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes wünschen allen ein friedlicheres Jahr 2009 und danken für die bisherige Unterstützung in der Projektarbeit.

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Wed, 31 Dec 2008 23:55:00 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/61/19/Und-Frieden-auf-Erden-br-Militaerausgaben-und-Entwicklungshilfe-sind-unvereinbar
Noch eine Weihnachtsüberraschung für das Ometepe-Projekt am Heiligen Abend http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/60/19/Noch-eine-Weihnachtsueberraschung-fuer-das-Ometepe-Projekt-am-Heiligen-Abend Der nachfolgende Text erreichte die Mitarbeiterinnen des Ometepe-Projektes am Heiligen Abend: 

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen waren sehr fleißig, so dass der Weltladen noch einen Überschuss erwirtschaften konnte: So gehen mit den herzlichsten Weihnachtsgrüßen an Euch und die Freunde in Nicaragua 1.000 €  auf Euer Spendenkonto. Wir wünschen Euch auch für das neue Jahr weiterhin eine erfolgreiche Projektarbeit auf allen Seiten.

Herzlichen Dank sagen Monika und Michael Höhn im Namen der Ometepe-Initiative allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Weltladens und ihrer Vorsitzenden Ingrid Dreher.

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Fri, 26 Dec 2008 08:06:21 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/60/19/Noch-eine-Weihnachtsueberraschung-fuer-das-Ometepe-Projekt-am-Heiligen-Abend
Waffeln für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/63/19/Waffeln-fuer-Ometepe Waffeln für OmetepeWir haben schon einige Kilo Mehl verbacken“ sagt eine Schülerin des Berufskollegs Oberberg Dieringhausen, die gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen an verschiedenen Waffeleisen mit dem Backen von Waffeln beschäftigt ist.

Die Klasse FSP 80 (Fachschule für Sozialpädaogik) mit ihrer Lehrerin Pfarrerin Christa Wülfing und ihrem Lehrer Reinhard Kreuzer hatte die Idee, in den beiden Schulpausen an verschiedenen Verkaufsständen Waffeln und Kaffee anzubieten.

Gern nutzen die Mitschülerinnen und Mitschüler und einige Lehrer des Berufskollegs in Dieringhausen diese Gelegenheit, um die leckeren Waffeln für einen guten Zweck zu essen.

Waffeln für OmetepeDurch das Ometepe-Musterhaus, das vor einigen Jahren auf dem Schulgelände gebaut worden ist, hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit der Lebens- und Wohnsituation auf der Insel Ometepe vertraut zu machen. Eine große Filmleinwand zeigte dazu in der Pause zusätzlich Fotos aus dem Lebensalltag der armen Bevölkerung. Auf einer Foto-Stellwand im Pädagogischen Zentrum bestand die Möglichkeit zur weiteren Information.

1300 EUR waren aus dem Sponsorenlauf im Juni zusammen gekommen. Ergänzt durch den Erlös des Waffelverkaufs von 250 EUR kann nun im kommenden Jahr ein neues Haus für eine obdachlose kinderreiche Familie gebaut werden. Allen beteiligten SchülerInnen und LehrerInnen ein ganz besonderer Dank für ihr Engagement!

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Mon, 15 Dec 2008 20:29:31 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/63/19/Waffeln-fuer-Ometepe
Sich selbst und anderen etwas Gutes tun <br/> Weihnachtsgeschenke in letzter Minute http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/59/19/Sich-selbst-und-anderen-etwas-Gutes-tun-br-Weihnachtsgeschenke-in-letzter-Minute Wer noch etwas Außergewöhnliches sucht und sich Zeit nimmt zum Lesen und Schmöken, dem sei das im Juli herausgegebene Buch von Monika und Michael Höhn anempfohlen.

Alltag in Nicaragua – vom Leben der Menschen auf der Insel Ometepe»Alltag in Nicaragua – vom Leben der Menschen auf der Insel Ometepe« lautet der Titel dieses umfangreichen Bildbandes mit über 200 Fotos von Menschen, Pflanzen und Tieren, in dem über 30 Männer und Frauen – überwiegend von der Insel Ometepe – mitgeschrieben haben.

Wie feiert man Weihnachten in Lateinamerika? Welche Traditionen gibt es, wenn junge Menschen erwachsen werden? Welche Rituale gibt es bei Geburt und Tod? Wie sieht der ganz gewöhnliche Alltag aus von Männern und Frauen, die in diesem zweitärmsten Landmittelamerikas (über)leben? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Buch.

Unterwegs in Nicaragua – Und Esmeralda tanzte»Unterwegs in Nicaragua – Und Esmeralda tanzte« lautet der Titel mit Szenen, Geschichten und Reiserlebnissen von Monika und Michael Höhn, das im IATROS Verlag erschienen ist.

Wenn Sie dann beim Lesen der Bücher  einen `Ometepe-Wohlfühl-Tee´ trinken wollen, dann können wir Ihnen diese `Kreation´ für die nasskalte Jahreszeit nur wärmstens empfehlen. Die Zutaten Zimt, Oregano, Süßholz, Salbei, Lemongras machen wirklich munter!“ versichern die Pfarrerin Christa Wülfing und die Künstlerin Edith Fischer. „Außerdem unterstützen Sie mit dem Kauf die Arbeit auf der Insel Ometepe.

Die Bücher sind in jedem Buchhandel zu erhalten oder bei den Autoren Monika und Michael Höhn. Auch im "Teetässchen" in Wiehl-Bielstein können Tee und Bücher gekauft werden.

Monika und Michael Höhn

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Sun, 14 Dec 2008 11:08:19 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/59/19/Sich-selbst-und-anderen-etwas-Gutes-tun-br-Weihnachtsgeschenke-in-letzter-Minute
Dank an die Realschule am Hepel in Gummersbach http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/58/19/Dank-an-die-Realschule-am-Hepel-in-Gummersbach Der seit Jahren von der Lehrerin Rita Zirwes – gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen – veranstaltete Dezemberabend der Realschule am Hepel in Gummersbach fand auch in diesem Jahr wieder statt.

Auch Nikoläuse waren für Ometepe aktiv und sprangen Seil. Dabei kam die stattliche Summe von 1.890€ zusammen, mit der ein weiteres Haus für bedürftige Familien auf Ometepe gebaut werden kann.

Mehr dazu können Sie dem Link entnehmen:
http://www.oberberg-aktuell.de

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Sun, 14 Dec 2008 11:04:40 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/58/19/Dank-an-die-Realschule-am-Hepel-in-Gummersbach
Musikkarten für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/57/19/Musikkarten-fuer-Ometepe Von Wiltrud Weinecke gestaltete Musikkarten für Ometepe
Wiltrud Weinecke

Einen ganzen Strauß unterschiedlicher Karten hat die ehemalige Grundschullehrerin Wiltrud Weinecke aus Gummersbach selbst gestaltet und verkauft sie nun für  je 3€  vor Weihnachten an Freunde und Bekannte.
Der Erlös geht auf das Konto des Ometepe-Projekts. Wiltrud Weinecke war in diesem Sommer mit der Reisegruppe auf Ometepe. Sie spielt im Oberbergischen Kammerorchester und im Sinfonieorchester des Oberbergischen Kreises Bratsche und Geige. Davon sind auch die Motive auf einigen Karten geprägt.

Herzlichen Dank, Wiltrud, für die gute Idee und Frohe Weihnachten Dir und allen Freundinnen und Freunden von Ometepe.

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Sat, 13 Dec 2008 10:50:36 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/57/19/Musikkarten-fuer-Ometepe
Geldspende für Ometepe zur Goldhochzeit http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/56/19/Geldspende-fuer-Ometepe-zur-Goldhochzeit Nicht nur das "Goldpaar" Irmgard und Paul Hess aus Much war überrascht von der Geldsspende, das es anläßlich seiner Goldhochzeit erhielt. Die Eheleute überwiesen von der Gesamtsumme, die sie anstelle von Geschenken erhielten, 460€ an das Ometepe-Projekt für die Arbeit auf der Insel.

Wir wissen, dass das Geld dort ankommt, wo es dringend benötigt wird“ sagte Frau Hess zu Monika und Michael Höhn, die sich sehr herzlich im Namen der Initiative bedankten und dem Goldpaar Glück und Gottes Segen wünschten.

Monika Höhn

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Sat, 13 Dec 2008 10:44:46 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/56/19/Geldspende-fuer-Ometepe-zur-Goldhochzeit
Das Ometepe-Projekt nun auch in Österreich http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/55/19/Das-Ometepe-Projekt-nun-auch-in-oesterreich Marisol Silva Platzer in KremsDie Feierlichkeiten für 15-jährige Projektarbeit auf Ometepe in diesem Jahr sind noch nicht zu Ende“ freuen sich die Mitarbeiterinnen des Ometepe-Projektes.

Gerade erhielten wir einen Scheck über 660€ aus Krems an der Donau. Hier lebt Marisol Silva-Platzer aus Ometepe mit ihrem Mann Dr. Michael Platzer, der als Wasserexperte bei der Niederösterreichischen Landesregierung arbeitet und seine Frau in Nicaragua kennen lernte.

Beide waren im Juni 2008 Gäste bei der Präsentation des von Monika und Michael Höhn herausgegebenen Buches »Alltag in Nicaragua – Vom Leben der Menschen auf der Insel Ometepe«, in dem die beiden verschiedene Artikel geschrieben haben. In der Volksbank Wiehl lasen sie ihre Texte einem breiten Publikum vor und lernten später im Haus Dahl die Bergische Kaffeetafel kennen, zu der Landrat Hagen Jobi sie gemeinsam mit den Gästen aus Nicaragua eingeladen hatte.

Marisol ist Lebensmitteltechnologin und Tochter von Prof. Manuel Hamilton Silva, dem Leiter des Museums in der Stadt Altagracia auf Ometepe. Sie wurde auf der Insel geboren.

Ich möchte auch in Österreich etwas für Ometepe tun“ hatte Marisol  beim Abschied aus Oberberg versprochen.

Schülerinnen und Schüler der Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule (HAK/HAS) in Krems an der Donau hatten ein ganzes Jahr hindurch ein Mal wöchentlich Imbisse verkauft. Anhand einer Beamer-Präsentation und dem Vortrag von Marisol konnten sie sich nun ein Bild machen von der Vulkaninsel Ometepe mit ihrer Armut und ihren vielschichtigen sozialen Problemen.

Das Geld, das Marisol Silva-Platzer an den Ev. Kirchenkreis An der Agger überweisen konnte, ist als Stipendienkredit für  junge Studenten auf der Insel gedacht. Marisol weiß, dass „Bildung die einzige Chance ist, sich eine Zukunft aufzubauen.

Karla Gaisbauer aus Wiehl-Linden, war begeistert von den beiden, die im Juni zum Ometepe-Jubiläum bei ihr zu Gast waren. Es ist nicht auszuschließen, dass es vielleicht schon im kommenden Jahr eine Besuchsreise nach Krems an die Donau geben wird. „So rückt unsere Eine Welt dichter zusammen“ freut sich Monika Höhn „und Freundschaften entstehen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind.

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Sat, 06 Dec 2008 09:02:29 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/55/19/Das-Ometepe-Projekt-nun-auch-in-oesterreich
Eine Insel im Koffer http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/54/19/Eine-Insel-im-Koffer Die Insel im KofferIch habe eine Insel mitgebracht, hier in diesem Koffer.“ sagt Michael Höhn schmunzelnd zu ungläubig blickenden SchülerInnen, die gespannt zusehen, wie langsam der Reißverschluss des Koffers geöffnet wird. „Ihr glaubt es nicht?

Michael Höhn hebt ein Relief-Bild von der Insel Ometepe heraus, das ein nicaraguanischer Künstler angefertigt hat. Neugierig stellen die SchülerInnen ihre Fragen zum Ometepe-Projekt, auf die sie sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin, Ilse Bühne, gut vorbereitet haben.

Ilse Bühne, Lehrerin für Mathematik und Politik, hatte gerade das Thema Entwicklungshilfe im Unterricht aufgegriffen und Monika und Michael Höhn dazu eingeladen. So sollte dieser eher abstrakte Begriff »Entwicklungshilfe« am Beispiel der Projektarbeit auf Ometepe anschaulich vermittelt werden.

Ausgestattet mit der Insel im Koffer, vielen Fotos und einer Machete, dem Werkzeug der Landarbeiter, zieht Monika Höhn mit ihren Geschichten vom Alltag der Inselbewohner, der Arbeit der Kinder, und dem  Zusammenleben der kinderreichen Familien in den Hütten ohne Elektrizität, die Schülerinnen und Schüler in den Bann.

Die Bedeutung des Wassers für die Ärmsten, die in einigen Dörfern immer noch kein sauberes Trinkwasser haben, kann sie den Schülern so einleuchtend erklären. Ebenso den Wert des Nicaragua-Sees, der für Mensch und Tiere überlebens-wichtig ist und dessen Sauberkeit geschützt werden muss.

Auch von einer Glücksgeschichte erfahren die Schüler: Monika Höhn zeigt Fotos von Manuel als Kind und als jungem Erwachsenen heute. „Als wir ihn kennen lernten, verkaufte Manuel für seine Familie selbstgebackenes Brot in den Häusern und besuchte keine Schule, weil die allein erziehende Mutter und die vier Geschwister auf seinen Verdienst angewiesen waren.

Heute studiert er mit Unterstützung aus dem Spendenfonds an der Universität Managua. Er wird sein Studium im nächsten Jahr als Betriebswirt abschließen.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 b des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl„Was hat Sie am meisten bewegt, als Sie die Insel zum ersten Mal betreten haben“ fragt ein Junge. „Sind die Menschen dort freundlich?“ will ein Mädchen wissen und eine andere möchte erfahren, wie viele Stunden man unterwegs sei, um die Insel zu erreichen.

Zum Schluss stellen die SchülerInnen zwei rote Sparschweine auf den Lehrertisch, die dann geschlachtet werden sollen, wenn sie reichlich »gemästet« sind. Ein Junge erklärt voll Stolz, dass er alleine 55€ in der Nachbarschaft gesammelt habe.

Monika Höhn

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Wed, 03 Dec 2008 09:18:10 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/54/19/Eine-Insel-im-Koffer
Ometepe-Initiative dankt Oberbergischen Zahngoldspendern http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/53/19/Ometepe-Initiative-dankt-Oberbergischen-Zahngoldspendern Kinder aus der Schule La Esperanza in St° DomingoBesonders danken wir Dr. Michael Zirwes, der seit Jahren die organisatorische Arbeit übernommen hat“ sagt Monika Höhn im Namen der Initiative. „Dr. Zirwes geht nun in den Ruhestand und übergibt diese Tätigkeit an seine Kollegin, Dr. Elke Alberts aus Wiehl. Beide haben bereits auf der Insel mit ihrer nicaraguanischen Kollegin Dr. Melida Luna zusammengearbeitet und kennen die Situation vor Ort gut.

Aus dem Fonds des Zahngoldes wurde schon vor längerer Zeit eine kleine Zahnarztstation im Zentrum von Santo Domingo aufgebaut, in der die Ärmsten kostenlos behandelt werden. Auch mehr als 1000 mangelernährte Kinder  auf Ometepe profitieren vom Zahngoldfonds. Diese Kinder erhalten eine kostenlose warme Mahlzeit in den Schulen und eine Mitarbeiterin des Projekts berät die Mütter in Fragen gesunder Ernährung.

Die gesundheitliche Situation kann nicht losgelöst werden von den Lebensbedingungen der  Menschen: Ernährung, Hygiene, Schulbildung, Arbeitsmöglichkeiten sowie Wohn- und Lebenssituation gehören zusammen, lautet die Devise im Ometepe-Projekt, dessen Schwerpunkte seit 1993 Gesundheit und Bildung sind.

Die MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes hoffen, dass sich noch weitere Zahnärzte aus Oberberg finden, die diese wichtige Arbeit durch das Sammeln von Altgold unterstützen.

Ausführliches Informationsmaterial für die Praxen stellen Monika und Michael Höhn gerne zur Verfügung.

FON 02262/701466 oder unter www.ometepe-projekt-nicaragua.de

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Mon, 01 Dec 2008 09:20:10 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/53/19/Ometepe-Initiative-dankt-Oberbergischen-Zahngoldspendern
Victor´s in Gummersbach unterstützt das Ometepe-Projekt http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/52/19/Victor-s-in-Gummersbach-unterstuetzt-das-Ometepe-Projekt Fotos von Monika und Michael Höhn vom Leben und Sterben, von Ritualen, Festen und aus dem ganz normalen Alltag sind ebenso zu sehen wie Petroglyphen, tausendjährige Steinzeichnungen, von denen noch viele auf Ometepe zu finden sind. Die  Künstlerin Edith Fischer hat sie auf  Stoff gemalt. Der Betrachter konnte sich verzaubern lassen von der Vulkanlandschaft mit ihren Hütten, Pflanzen, Menschen und Tieren in farbenfrohen Textilbildern.
Ausgestellt sind auch Fotos und Collagen von Kalebassen, kürbisähnlichen Früchten, die die Heilkräuterfrau Doña Paulita aus La Concha, einem der ärmsten Dörfer der Insel Ometepe, mit Motiven aus dem  Leben der Inselbewohner geschnitzt hatte.

Nach der Begrüßung durch Guido Guntermann, Direktor von Victor´s, spielte der Musiker  Martin Schulte aus Bladersbach lateinamerikanische Musikstücke auf seinem Akkordeon.
Frau Mahler würdigte in ihrer Ansprache die 15-jährige  Arbeit der MitarbeiterInnen des Ometepe-Projektes.
Monika Höhn informierte über die aktuelle Situation auf der Insel Ometepe und bedankte sich im Namen der Ometepe-Initiative dafür, dass die Ausstellung über Weihnachten hinaus bis Anfang Januar noch besucht werden kann.

Wir hoffen, dass Sie sich berühren lassen von den Menschen, ihrer Freude und auch ihrer Würde“ sagte sie zum Schluss.  Bücher, Tee aus Ometepe und der berühmte Rum  »Flor de caña« waren ebenfalls im Angebot.

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Tue, 25 Nov 2008 20:54:15 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/52/19/Victor-s-in-Gummersbach-unterstuetzt-das-Ometepe-Projekt
Kinderherzen für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/51/19/Kinderherzen-fuer-Ometepe Das ist ja ein wunderbarer Trick, um die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zu lenken“ meinte die Kindergartenleiterin Vanessa Pfeil. Gespannt und mucksmäuschenstill lauschten Kinder und Erwachsene den Geschichten der Kinder vom Vulkan Maderas. Von denen, die aus den ärmsten Dörfern von der Insel Ometepe im Großen Nicaragua-See kommen, von Kindern, die für den Lebensunterhalt ihrer Familien mit arbeiten mussten oder als Schuhputzer auf der Straße, beim Koffertragen im Hafen, wenn die Touristen auf die Fähre zur Insel warten. Sie sahen Kinder auf den Fotos, die mit Plastikeimern von Hütte zu Hütte wandern, um Früchte oder Fische zu verkaufen. Und sie erfuhren, wie Menschen in ihren Hütten ohne Elektrizität lebten, nur mit einer mit Kerosin gefüllten Blechbüchse als einziger Lichtquelle. Sie hörten davon, dass es Kinder gibt, die in Kanistern das Wasser aus dem See schöpfen müssen, weil es kein sauberes Trinkwasser gibt und die auf dem Boden schlafen, manchmal ohne ein Dach über dem Kopf oder keine Schule besuchen oder zum Arzt gehen können, weil viele Eltern das Geld dafür nicht bezahlen können.

Ich glaube, dass es so gelingen kann, den Kindern ein Gefühl für das Thema "Armut" zu vermitteln. Anders als bei der  Aktion "Weihnachten im Schuhkarton", die in meinen Augen lieb gemeint, aber nicht sehr nachhaltig ist, sehe ich in den sich jährlich wiederholenden Veranstaltungen eine Chance, auch bei kleineren Kindern Neugier auf die Kinder in den ärmsten Ländern unserer Einen Welt zu wecken.“ ist Monika Höhn überzeugt. „So bekommt das "Teilen" einen anderen Stellenwert.

Zimtstangen, Kakaoschoten, einfache – aus Flaschendeckeln hergestellte Rasseln für den Musikunterricht – konnten angefasst werden. Die Kinder erfuhren auch, dass es anstelle von Nutellabroten und Joghurt-Schokoschnitten "Gallo Pinto" zu essen gibt – den "bunten Hahn", ein Gericht aus Reis, Bohnen und Kochbananen, das die arme einheimische Bevölkerung täglich isst.

Begeistert nahmen die Kinder das Foto eines Kindes mit einem Huhn auf dem Arm mit nach Hause. Sie waren sich einig, dass sie in ihren gebastelten Herzen-Spardosen bis Dezember noch einige Münzen sammeln wollten – damit die Kinder in der »Schule der Hoffnung« einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommen.

Monika Höhn

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Fri, 14 Nov 2008 17:04:42 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/51/19/Kinderherzen-fuer-Ometepe
Ausstellungseröffnung http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/50/19/Ausstellungseroeffnung Menschen auf der Insel Ometepe - Vom Leben in Nicaragua

mit Bildern von Monika und Michael Höhn und Ometepe Collage von Edith Fischer.

Die Eröffnung unserer Vernissage steht kurz vor der Tür. Wir laden Sie ein und freuen uns, Sie – in Anwesenheit der Stellvertretenden Landrätin Frau Ursula Mahler – am Donnerstag, 20. November 2008 im Best Western Victor's Residenz-Hotel Gummersbach um 18.00 Uhr begrüßen zu dürfen.

Lassen Sie sich von der Schönheit der Insel, seiner indigenen Einheimischen, aber auch von der Armut dieses tropischen Entwicklungslandes berühren.

Die Vernissage wird mit Musik aus Lateinamerika durch Martin Schulte aus Waldbröl am Akkordeon und durch kulinarische Köstlichkeiten aus Küche und Keller begleitet.

Die Ausstellung ist bis Weihnachten 2008 geöffnet.

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Fri, 14 Nov 2008 16:58:12 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/50/19/Ausstellungseroeffnung
Eine höchst erfreuliche Email-Nachricht aus Wuppertal http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/49/19/Eine-hoechst-erfreuliche-Email-Nachricht-aus-Wuppertal „…wie telefonisch besprochen, habe ich 2.500 € auf das Spendenkonto des Ev. Kirchenkreises überwiesen, damit Sie es für das Ometepe-Projekt einsetzen können. Ich möchte das Geld für ein solches `kleineres´ Projekt engagierter Menschen spenden, weil ich dabei das Vertrauen habe, dass es dort effektiv eingesetzt wird.“

Viele Grüße

Jürgen Koch

 

Lieber Herr Koch,

gerade erhalten wir eine Nachricht aus Ometepe, dass die Regenfälle der letzten Wochen viele Häuser zerstört und Dächer beschädigt haben.
Ihr Geld wird auf Ometepe gut angelegt sein.

Ganz herzlichen Dank dafür!

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Fri, 07 Nov 2008 21:02:50 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/49/19/Eine-hoechst-erfreuliche-Email-Nachricht-aus-Wuppertal
Offenes Treffen Ometepe am 29.10.2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/48/19/Offenes-Treffen-Ometepe-am-29-10-2008 Offenes Treffen Ometepe in der Cafeteria des Engelsstiftes in Nümbrecht.In einer Beamer-Präsentation wurden die verschiedenen Aktivitäten aus Kindergärten, Schulen und Kirchengemeinden sowie neue Nachrichten aus Nicaragua seit unserem letzten Treffen am 29. August 2008 vorgestellt. So versuchen wir immer wieder,  Ometepe-Aktivitäten so transparent wie möglich zu vermitteln.

Inzwischen ist auch die Containerlieferung auf dem Weg nach Nicaragua und wir warten gespannt auf das Eintreffen der Ladung und die Abnahme durch Bischof Hombach im Zoll von Managua.

Nach dem offiziellen ersten Teil gab es die Möglichkeit zum Austausch. Das kreative Buffet, zu dem die Anwesenden beigesteuert hatten, wurde mit großem Genuss  verzehrt. Danach wurde der Film »Entwicklung geht uns alle an« gezeigt, um die Ansätze unserer Entwicklungs- Zusammenarbeit im Rahmen der Globalisierung noch einmal in den Zusammenhang weltweiter Prozesse zu stellen.

Barbara und Lothar Mintert vom „Teetässchen“ in Bielstein stellten den neu kreierten Ometepe-Wohlfühl-Tee vor mit den Zutaten: Zimt, Oregano, Süßholz, Salbei, Kardamom, Ingwer, Lemonengras, schwarzer Pfeffer, Nelke und Eisenkraut, der konnte gleich verkostet und gelobt werden. Wie schon erwähnt gehen 20 Prozent des Verkaufserlöses auf das Projektkonto. Herzlichen Dank dafür!

Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen im neuen Jahr.

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Thu, 30 Oct 2008 20:49:29 +0100 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/48/19/Offenes-Treffen-Ometepe-am-29-10-2008
Sponsorenlauf für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/47/19/Sponsorenlauf-fuer-Ometepe Die aus Winterborn stammende Michaela Aston – ehemalige Schülerin des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Wiehl – ist seit einigen Jahren mit ihren Schülerinnen und Schülern im Königin-Luise-Gymnasium in Köln für Ometepe aktiv.

Als Lehrerin für Sport und Deutsch organisierte sie zum wiederholten Mal Sponsorenläufe. Der stolze Betrag von 8.385,61 € wurde nun an den Ev. Kirchenkreis An der Agger überwiesen.

Es ist eine großartige Leistung, dass sich Schülerinnen und Schüler so haben motivieren lassen“ freut sich der Mitarbeiterkreis des Ometepe-Projektes.

Uns ist es immer wieder wichtig, mit unseren Vorträgen und Lesungen auf die Problematik und die Zusammenhänge in der Einen Welt hinzuweisen“ sagen die Initiatoren des Ometepe-Projektes, Monika und Michael Höhn. „Es freut uns deshalb ganz besonders, dass die Kölner Schule zu dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit bereit ist.

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Fri, 24 Oct 2008 13:53:37 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/47/19/Sponsorenlauf-fuer-Ometepe
Dort, wo der Zimt wächst http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/46/19/Dort-wo-der-Zimt-waechst Ometepe-Tisch im Helene-Lange Kindergarten in Nümbrecht-GaderothDie Kindergartenleiterin Elke Bläsing und die Erzieherinnen  Ute Reinelt und Anja Rennen hatten Monika Höhn vom Ometepe-Projekt zu einem Vortrag eingeladen.

Es ist wichtig, dass unsere Kinder über das Leben der Kinder aus anderen Kulturen etwas erfahren. Dass sie begreifen lernen, dass sauberes Trinkwasser, Elektrizität, Schulbesuch und ärztliche Versorgung noch lange nicht für jedes Kind auf der Welt eine Selbstverständlichkeit sind“ betonte Elke Bläsing.

Die Kinder lauschten den spannenden Geschichten von Elias, Carlito, von Manuel und den vielen Kindern, die in ihren Palmhütten um den Vulkan Maderas leben und betrachteten die großen Fotos, auf denen die nicaraguanischen Kinder zu sehen waren - mal beim Verkauf von Gegenständen in den Überland-Bussen, als Schuhputzjungen auf der Straße oder beim Kofferschleppen für Touristen auf einer Fähre.
So wurde das abstrakte Wort „Kinderarbeit“ für die Kinder begreifbar und die Problematik eines Entwicklungslandes am Beispiel Nicaraguas für die Kinder nachvollziehbar.

Vorschulkinder des Helene-Lange Kindergartens in Nümbrecht-GaderothMonika Höhn freute sich über die Beteiligung der Kinder an der Diskussion und alle waren sich einig: wir wollen selbst auch etwas für Ometepe tun.

Nachtrag:
Am Tag darauf schrieb Elke Bläsing: Die Vorschulkinder haben heute den anderen Kindern (mit Mikrofon) berichtet: Toll, was sie sich alles gemerkt haben.

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Thu, 23 Oct 2008 20:21:31 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/46/19/Dort-wo-der-Zimt-waechst
Zum Welternährungstag http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/45/19/Zum-Welternaehrungstag Essenszubereitung in Santo Domingo
Schulspeisung in der Schule La Esperanza in Santo Domingo auf Ometepe

Das Projekt konnte in diesen Tagen aus dem Fonds des Ometepe-Projektes über den Ev. Kirchenkreis An der Agger 25.000 € nach Nicaragua überweisen, die mit 15% von den Sternsingern in Aachen auf insgesamt 28.000 € aufgestockt worden sind. Daraus sind 5.000 US$ für Kleinkredite für die bevorstehende Aussaat an Frauen und Männer vorgesehen.

Der Hunger ist ein großes Problem.“ sagt Monika Höhn „Die Preise für Reis und Bohnen sind dermaßen angestiegen, dass viele Familien nicht einmal die Grundnahrungsmittel kaufen konnten, wie wir es bei unserem Besuch im Juli erlebt haben.“ Seit Jahren unterstützt das Ometepe-Projekt aus den verschiedenen Dörfern über 1000 mangelernährte Kinder durch ein spezielles Ernährungsprogramm. Mütter werden durch eine Promotorin und auf eine angemessene Grundversorgung geschult.

Wir wissen, dass das nicht die Lösung des Problems ist. Und es ist sicherlich gut, wenn Bundespräsident Köhler zum Spenden für die Welthungerhilfe angesichts der steigenden Lebensmittelpreise aufruft“ sagen die Initiatoren. „Das kann aber nur eine `erste Hilfe´ sein, die ergänzt werden muss durch eine gerechte Weltwirtschaftsordnung, die den Hunger weltweit ausrottet.

Monika & Michael Höhn

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Mon, 13 Oct 2008 16:55:16 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/45/19/Zum-Welternaehrungstag
Einladung zum Ometepe-Treffen am 29.10.08 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/44/19/Einladung-zum-Ometepe-Treffen-am-29-10-08 Seit unserem letzten Treffen am 29. August sind wieder zwei Monate vergangen.
In der Zwischenzeit haben sich einige neue Dinge sowohl in Nicaragua als auch hier bei uns ergeben, die wir Euch wieder gerne anhand einer Beamer-Präsentation mitteilen möchten.

Im ersten Teil des Abends geht es also wieder um aktuelle Projektinformationen.
Danach haben wir Gelegenheit, uns an unserem köstlichen, selbst zubereiteten Buffet zu ‚laben’ mit Zeit zur Begegnung und guten Gesprächen.

Einen Büchertisch mit Nicaragua-Büchern, unserem neuen Ometepe-Film, Kartenspiel und dem gerade erschienen Ometepe-Wohlfühl-Tee aus dem Bielsteiner ‚Teetässchen’ werden wir bereit stellen. Es wäre schön, wenn Ihr mit Blick auf die Weihnachtszeit, das eine oder andere ‚mitnehmen’ würdet.

Im zweiten Teil des Abends wollen wir uns – wie bereits in unseren Ometepe-News angekündigt – den Kurzfilm
»Ohne Wasser läuft nichts« ansehen.
Vielleicht besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Über Anregungen mit Blick auf das Neue Jahr würden wir uns freuen.
Bitte um kurze Rückmeldung, wer kommen wird!

Eure
Monika und Michael Höhn

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Sun, 12 Oct 2008 09:54:40 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/44/19/Einladung-zum-Ometepe-Treffen-am-29-10-08
Ometepe-Projekt beteiligte sich am Weltkindertag,<br /> dem 21. September 2008, im Wiehler Park http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/43/19/Ometepe-Projekt-beteiligte-sich-am-Weltkindertag-br-dem-21-September-2008-im-Wiehler-Park Im Wiehler Park
Im Wiehler Park
Im Wiehler Park
Im Wiehler Park

Fotos von Kindern der Insel Ometepe in Nicaragua sollten auf die Situation der Kinder in dem zweitärmsten Land Mittelamerikas und damit zugleich auf die weltweite Situation der Kinder hinweisen.

Fast ein Drittel der weltweit rund 2,1 Milliarden Kinder und Jugendlichen wächst in extremer Armut auf. Noch immer sterben knapp elf Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben, die meisten an vermeidbaren Krankheiten wie Masern oder Durchfall. 246 Millionen Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren schuften für Hungerlöhne, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.

Seit Jahren unterstützt das Ometepe-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in Aachen aus dem Spendenfonds mehr als 1000 mangelernährte Kinder und finanziert eine Promotorin, die den Müttern der Kinder in den verschiedenen Schulen auf der Insel zusätzlich zu ihrer täglichen Nahrung aus Reis, Bohnen und Kochbananen auch Rezepte aus Soja vorstellt.

Die Forderungen: sauberes Trinkwasser zum Leben, Schuhe zum Laufen, Recht auf Schulbildung und medizinische Betreuung, keine Kinderprostitution und ein Bett zum Schlafen waren auf einem Herzen- Parcours zu lesen und säumten einen kleinen Gang zum Ometepe-Stand.

Viele interessierte Menschen besuchten den Stand, neue Vernetzungen entstanden und anregende Gespräche wurden geführt.  Doí±a Paulitas geschnitzte Kalebassen erfreuten sich großer Beliebtheit. Die 82jährige Campesina wird sicher erfreut sein über die großartige Resonanz auf ihre kürbisähnlichen Früchte, die wir für das Ometepe-Projekt verkaufen konnten.

Etwa 200 € kamen in der Spendendose zusammen, die für die Ernährung der Kinder nach Ometepe überwiesen werden.

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Thu, 25 Sep 2008 10:01:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/43/19/Ometepe-Projekt-beteiligte-sich-am-Weltkindertag-br-dem-21-September-2008-im-Wiehler-Park
Dritter Container auf dem Weg nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/42/19/Dritter-Container-auf-dem-Weg-nach-Ometepe Bei Spedition H_hner in Freudenberg

Die Ladung von insgesamt 62 Plastik-Fässern á 120 Liter, 25 Koffern und Paketen wurde in einer Freudenberger Spedition bereits erwartet.

Der aus Freudenberg stammende deutsche Bischof Bernhard Hombach, der seit 18 Jahren in Nicaragua arbeitet und Leiter der dortigen Caritas ist, begutachtete die Ladung.

Im Oktober wird er die Containerlieferung in Nicaragua persönlich in Empfang nehmen und für eine reibungslose Abwicklung bei den Behörden sorgen. So wird die Ladung – kostenfrei für das Ometepe-Projekt - noch im September mit einem LKW der Spedition Hähner in Freudenberg nach Hamburg gehen, wo sie auf einem Containerschiff die mehr als 12000 km lange Reise nach Nicaragua antreten wird.
Zu „Mini-Preisen“ werden die gespendeten Gegenstände von Frauen aus dem Projekt an die Bevölkerung verkauft. Die Ärmsten erhalten über die Schulen kostenlos Schuhe für ihre Kinder, die gerade in der jetzigen Regenzeit dringend benötigt werden.

Die Ometepe-Initiativgruppe dankt allen Beteiligten herzlich für ihre Unterstützung.

Pfarrerin Christa Wülfing und Bischof Hombach

Erfreut über die jahrelange gute ökumenische Zusammenarbeit in dem katholischen Land Nicaragua gratulierten Pfarrerin Christa Wülfing vom Berufskolleg Gummersbach-Dieringhausen und Monika Höhn Bischof Hombach zu seinem 75. Geburtstag.
Zur feierlichen Messe in seiner Heimatstadt Freudenberg und zu dem Empfang mit Gästen aus dem In- und Ausland waren auch Vertreterinnen des Ometepe-Projektes eingeladen.

Monika Höhn

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Wed, 24 Sep 2008 09:31:44 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/42/19/Dritter-Container-auf-dem-Weg-nach-Ometepe
Dank und Freude teilen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/41/19/Dank-und-Freude-teilen Familie LingslebeAnlässlich ihrer Silberhochzeit spendeten Roswitha und Klaus Lingslebe aus Wiehl-Börnhausen einen Betrag von 400 € für das Ometepe-Projekt Nicaragua:

"Wir wünschen Euch und Eurem Ometepe-Projekt weiterhin alles Gute."

Dafür bedanken sich Monika und Michael Höhn im Namen der Menschen auf der Insel Ometepe in Nicaragua sehr herzlich.

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Tue, 23 Sep 2008 22:41:35 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/41/19/Dank-und-Freude-teilen
Wohlfühltee für Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/40/19/Wohlfuehltee-fuer-Ometepe Das Spendenhaus für das Ometepe Projekt.Im „Teetässchen“ an der Bielsteiner Bechstraße trafen sich kürzlich einige Teetrinker und Teetrinkerinnen auf Einladung von Barbara und Lothar Mintert, um gemeinsam den neuen Ometepe Wohlfühl-Tee „aus der Taufe zu heben“.
Alle Förderer des Ometepe-Projektes waren sich beim Probieren des Kräutertees einig – er ist eine „scharfe“ und anregende Mischung aus verschiedenen Kräutern, die auch auf der Insel Ometepe im Nicaraguasee vorkommen - wie Lemongras, Zimt, Ingwer und Süßholz.
Ab sofort ist der Ometepe Wohlfühl-Tee nun auch im Teetässchen zu kaufen. Von der 50 Gramm-Tüte zu 1,95 € fließen sofort 0,40 € als Anteil für Ometepe in das kleine Spendenhaus aus Plastik. Daneben gibt es Informationen zu Ometepe, Kostproben des Tees und freundliche Gespräche mit der Eigentümerin Barbara Mintert. 
Die Ometepe-Inititative dankt dem Teetaesschen.de von Herzen für die mehrfach anregende Aktion.

Monika Höhn

Die Vorstellung des Ometepe-Wohlfühltee's.

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Wed, 17 Sep 2008 22:33:44 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/40/19/Wohlfuehltee-fuer-Ometepe
Unsere Termine im September http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/39/19/Unsere-Termine-im-September 07.09.08

Kreiskirchentag in Wiehl
ab 11 Uhr Ometepe-Stand am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Wiehl

21.09.08

Weltkindertag im Wiehler Park

21.11.08

Fotoaustellung
»Alltag in Nicaragua - Vom Leben der Menschen auf der Insel Ometepe«
(genaue Ankündigung folgt)

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Wed, 03 Sep 2008 19:45:07 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/39/19/Unsere-Termine-im-September
Silberhochzeitsreise nach Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/38/19/Silberhochzeitsreise-nach-Ometepe Inzwischen ist ihre dreiwöchige Reise auf die Insel Ometepe zu Ende gegangen, ihre Weiterreise von Nicaragua nach Kalifornien liegt hinter ihnen und der Schulalltag hat wieder begonnen.
Gemeinsam mit Edith Fischer, Künstlerin aus Gummersbach, der pensionierten Lehrerin Wiltrud Weineke und den Initiatoren des Projektes, Monika und Michael Höhn, konnten sie am Alltag auf Ometepe persönlich teilnehmen. Sie lernten Menschen in ihren Hütten und die Arbeit der Ärzte auf den Ambulanzfahrten in die entlegenen Dörfer des Vulkans Maderas kennen. Sie besuchten die Lehrerinnen in der Schule „La Esperanza“ (Hoffnung) und sahen die Arbeit des Physiotherapeuten Alvaro Sandoval mit den behinderten Kindern, die von ihren Müttern täglich mit dem Bus in die kleine projekteigene Klinik gebracht werden. 

 

Der deutsche Bischof Bernhard Hombach, der in der alten Kolonialstadt Granada seit einigen Jahren tätig ist, war vor zwei Jahren Patient in der Nümbrechter Rhein-Sieg-Klinik. Die Gruppe wurde im Bischofsamt empfangen, wo sie ihm ebenfalls das Buch überreichen konnte, in dem auch er einen Beitrag geschrieben hatte.

 

Im Fischerviertel der kleinen Hafenstadt Moyogalpa fand die Gruppe nach längerem Suchen schließlich die Figur vom Titelbild: Haylin, eine junge Fischersfrau, inzwischen aus ihrer Hütte am Nicaragua-See weggezogen und Mutter eines kleinen Kindes, freute sich mit den vielen Dorfbewohnern, als sie ihr Foto auf dem Buch entdeckte.

 

Edith Fischer war einigen Einheimischen von ihrer ersten Reise 2006 auf die Insel bekannt. Sie betätigte sich nicht nur in der Schule und mit den Müttern der behinderten Kindern, sondern fertigte Bilder aus den Fasern von Kokospalmen an, die sie in einem Hotel ausstellte und deren Verkaufserlös sie für die Arbeit im Projekt zur Verfügung stellt.
„Eine Bereicherung war für mich der Austausch mit dem bekannten Künstler Carlos Vargas, in dessen Haus ich mich einen Tag lang aufhielt, um seine Maltechnik kennen zu lernen“, sagte sie zum Schluss. Der Schule schenkte sie eine aus Zaundraht hergestellte Puppe – ein Kind, das auf die Verbundenheit der SchülerInnen hier und dort hinweisen soll.

Wiltrud Weineke konnte ihre Spanischkenntnisse auffrischen, die sie als Lehrerin während ihrer dreijährigen Dienstzeit in Spanien erlernte hatte und war begeistert von der Gastfreundschaft der Insulaner und den vielen Einladungen, die alle TeilnehmerInnen in diesen Wochen erhalten hatten. 
 

Übrigens hatte der Besuch im Caritas Kaufhaus Gummersbach die nicaraguanischen Gäste angeregt, auf Ometepe ebenfalls ein kleines Gebäude zu errichten, von dem aus die aus Deutschland stammende Kleidung und Schuhe zu erschwinglichen Preisen an die Bevölkerung verkauft werden soll. Auch hier fließen die Einnahmen in die Projektarbeit. 

 

Nach der Abreise der Gruppe verbrachten die Höhns weitere 14 Tage auf der Insel.
Auch der Präsident Nicaraguas, Daniel Ortega, hat das neue Buch und den Projektfilm erhalten. „Wir hoffen, dass er sich von den teilweise sehr kritischen Artikeln seiner Landsleute ansprechen lässt. Das Fernsehteam eines nicaraguanischen Senders hat ebenso wie die größte Zeitung des Landes über die 15 Jahre Hilfsprojekt Ometepe berichtet“, sagen Monika und Michael Höhn. „Wir werden die Ursachen der Armut nicht beseitigen können. Unser Anliegen ist, dass Menschen ihre Lage besser durchschauen und sich auch hier bei uns ein Bewusstsein von Verantwortung für unsere Eine Welt entwickelt. Auch nach unserem 20. Aufenthalt auf Ometepe geben wir die Hoffnung nicht auf. Viele Menschen werden in diesem Sinn im Oberbergischen Land und darüber hinaus weiterhin parteiunabhängig und konfessionsübergreifend für Ometepe tätig sein.“ 
Und Reinhard Kreuzer, ehemaliger Entwicklungshelfer in Ruanda, ist davon überzeugt, dass die Schulpartnerschaft mit Ometepe im Berufskolleg Dieringhausen mit der Unterstützung weiterer Kolleginnen und Kollegen fortgeführt werden kann. 

Die Reise ist im {cms_selflink page='reisetagebuch-2008' text='Reisetagebuch 2008'} auf der Projekt-Homepage nachzulesen.

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Tue, 02 Sep 2008 20:39:01 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/38/19/Silberhochzeitsreise-nach-Ometepe
&bdquo;Auf ein Wiedersehen" und neue Kontakte http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/37/19/bdquo-Auf-ein-Wiedersehen-und-neue-Kontakte Gegen 9 Uhr vormittags heißt es Abschiednehmen am Hafen von Moyogalpa und einigen fällt der Abschied nicht leicht. Drei dicht gefüllte Wochen liegen hinter uns allen. EFi und Wiltrud fahren zurück ins Oberbergische, Angela und Reinhard haben noch drei Wochen Rundreise mit dem Wohnmobil durch die USA vor sich. Monika und Michael bleiben weitere zwei Wochen auf Ometepe und werden sicherlich noch allerhand erleben.

In einem kleinen Laden in der Nähe des Hafens finden wir eine grazil gestaltete Hand aus Holz. Wir erfahren, dass der Künstler Ignacio Martinez nicht weit entfernt wohnt - im Viertel „La Esperanza", das vom Bürgermeisteramt für 62 arme Familien gebaut worden ist. Es dauert weniger als eine halbe Stunde, da haben wir ihn gefunden. Wir werden auch künftig seine außerordentlichen Arbeiten vom Projekt unterstützen.
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Sun, 13 Jul 2008 17:24:32 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/37/19/bdquo-Auf-ein-Wiedersehen-und-neue-Kontakte
Viele Begegnungen und Abschiedsfeier mit Stromausfall http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/36/19/Viele-Begegnungen-und-Abschiedsfeier-mit-Stromausfall Früh am Morgen kommt Alcides im Ambulanzauto mit einem Diabetes- Patienten vorbeigefahren, der gerade aus dem Krankenhaus in Rivas nach einer OP entlassen worden ist und uns unbedingt begrüßen möchte. Juan Ramon (75), ein Einsiedler, der zu seiner Hütte am Vulkan Maderas zurückgebracht werden möchte.
Monika hatte ihn 1999 während ihres längeren Aufenthaltes auf Ometepe mit einem alten campesino regelmäßig besucht. Die beiden Männer rezitierten dort seinerzeit Ruben Darí­o und Juan Ramon führte voll Stolz eine indigene Mühle zum Ausquetschen von Zuckerrohr vor, die er mit einfachen Mitteln gebaut hatte. Bis zur Öko-Finca „El Porvenir" kann Alcides ihn nun transportieren, von dort wird er noch mindestens einen Kilometer weiter den Hang hoch zu seiner Hütte gehen müssen.
Sein Wunsch, wieder in der Einsamkeit zu leben, ist groß und wir hoffen, dass er den mühsamen Weg dorthin in seinem schlechten Zustand schaffen wird.

Am Nachmittag haben wir eine weitere „reunion" in Merida mit dem MINSA und den VertreterInnen der verschiedenen Komitees, in dem ähnlich wie in Las Palmas die Verbindung zwischen MINSA, POA und der Bevölkerung noch einmal offen angesprochen wird. Ausdrücklich wird auch hier die weitere Zusammenarbeit mit POA im Interesse der ärmsten Bevölkerung begrüßt.

Abschiedsfeier in Finca Santo Domingo mit dem Gesundheitspersonal und mit dem Salvadorianer Carlos an der Gitarre. Er ist der Eigentümer von El Encanto in Santa Cruz und Alcides hat ihn eingeladen. Leider stört der brummende Stromerzeuger Carlos beim Singen. Der Stromausfall im Netz war beim Fest nicht eingeplant. Ein Buffet mit vielen Leckereien, mit jugos, und Wein macht uns allen Freude...
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Sat, 12 Jul 2008 17:19:20 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/36/19/Viele-Begegnungen-und-Abschiedsfeier-mit-Stromausfall
Versammlung mit MINSA http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/35/19/Versammlung-mit-MINSA Heute ist die erste Versammlung der verschiedenen Komitees im Gesundheitszentrum von MINSA in Las Palmas. VertreterInnen des CPC, des Gesundheitskomitees und der Kirchen sind auf Einladung von Dr. Harry Cardenas, Direktor von MINSA im Bezirk Altagracia, zusammengekommen, um den gegenwärtigen Stand der Zusammenarbeit von MINSA und POA zu klären, die in der vergangenen Woche gestoppt worden ist.
Dr. Cardenas bestätigt vorweg die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit mit POA und insbesondere Alcides Flores.
Der erklärt aus der Sicht von POA, dass er das Programm der Regierung „Salud gratuita" (Kostenlose Gesundheitsfürsorge für alle) grundsätzlich für richtig hält. Er sagt aber auch, dass Nicaragua nicht die Kapazitäten dafür hat, dieses Programm an der Basis zu realisieren. Daher sei POA schon immer als ergänzende Kraft im Interesse der ärmsten Bevölkerung aufgetreten und habe Medizin, die MINSA nicht im Basisprogramm hatte, zu einem besonderen Preis von 50 % und weniger für die Bevölkerung bereitgehalten. Die Medizin wurde nicht verkauft, sondern die colaboración diente dazu, neue Medikamente zu kaufen, die MINSA nicht zur Verfügung hatte. Die Alternative wäre gewesen, in die Apotheke nach Balgüe oder Altagracia zu fahren und es dort zu einem teureren Preis zu kaufen und zusätzlich Fahrgeld zu zahlen.
Alle waren sehr froh, dass sich nun die folgende Lösung andeutet: POA kommt zu abgesprochenen Zeiten in die Casa comunal von Las Palmas und hält seine Sprechstunden dort und bietet auch die Medikamente an.
In einem Brief der VertreterInnen aller Komitees soll diese Vereinbarung mit POA getroffen werden, ohne dass MINSA offiziell in den Vorgang einbezogen wird. Damit kann die gute Kooperation wiederaufleben. Ein starker Applaus und lachende Gesichter besiegeln für heute erst einmal mündlich die von allen gewünschte Zusammenarbeit.
Sobald der Brief bei Alcides angekommen ist, wird die Kooperation weitergehen. Auch wir sind sehr froh darüber.]]>
Fri, 11 Jul 2008 17:16:02 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/35/19/Versammlung-mit-MINSA
Besuch einer Avocadoplantage http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/34/19/Besuch-einer-Avocadoplantage
Gegen 8.30 Uhr fahren wir auf Einladung von den beiden Carlos Coronel (Vater und Sohn) zu ihrer Avacadoplantage nach Tichaná. Dort tragen 2000 Avacadobäume so viele und bis zu 5 Pfund schwere Avocados der unterschiedlichsten Sorten , dass sie zusätzlich mit Stangen gestützt werden müssen. 10 campesinos arbeiten dort in festen Verträgen, weitere 20 arbeiten in der riesigen Plantage am Fuß des Maderas je nach Erntebedarf.

Strom aus erneuerbarer Energie
Tatsächlicher Grund für unseren Besuch ist die von den beiden Carlos´ installierte hydroelektrischen Anlage, die im Lauf der nächsten drei Monate über zwei Turbinen, die vom Wasser des Vulkans getrieben werden, etwa 400 Kilowatt Strom erzeugen soll. Nach den Plänen der Familie Coronel werden künftig 500 Häuser rund um den Vulkan mit Strom versorgt werden können. Der deutsche Staat hat sich über die GTZ mit eingeklinkt und 200.000 US$ zugeschossen, für den Bau der nötigen Anlagen für das Stromnetz. Carlos Coronel hat uns eingeladen, uns - wenn möglich- in dieses oder ähnliche Projekte „einzuklinken". Angesichts des immer stärker steigenden Ölpreises sollte diese Art von erneuerbarer Energie zukunftsweisendes Vorbild sein für weitere Projekte auf der Insel, z.B. am ojo de agua in Tilgüe, von wo aus ganz Altagracia mit Strom versorgt werden könnte. Jedenfalls wollen wir im Gespräch bleiben.

Kurz vor der Rückfahrt beißen wir noch in die außergewöhnlich saure mimbro, die für die Herstellung von Essig in Chile-Soßen verwendet wird.



EFi arbeitet derweil an ihrem Projekt: eine lebensgroße Mädchenpuppe aus Draht und Pappmaché für unsere Schule „La Esperanza", die am kommenden Montag nach den 14 Tagen Schulferien überraschend zwischen den Schülerinnen und Schülern sitzen wird. Eine freundliche Erinnerung an 15 Jahre Ometepe Projekt und an die besondere Verbindung zwischen den deutschen und nicaraguanischen Schulkindern!

Nachmittags fahren wir nach Moyogalpa, um dort ins Internet zu kommen. Unsere Hoffnung trog jedoch: Stromausfall, weil marode Leitungspfosten ausgetauscht werden müssen. Kein Internet! Wir überleben es frohgestimmt...

Homestays in Moyogalpa
In La Paloma am südlichen Ortsrand von Moyogalpa besuchen wir eine für Ometepe ganz neue Einrichtung, die einen Steinwurf vom See entfernt liegt. In der Organisation Puesta del Sol (Sonnenuntergang) haben sich 16 Familien - vor allem Frauen unter der Leitung von Socorro Ponce - in dem Viertel zusammengetan. In neu angebauten Unterkünften bringen sie vor allem junge Leute aus Kanada oder auch aus Europa unter. Die jungen Leute helfen ortsnah beim Anbau von Gemüsegärten in den Familien, erhalten Einblicke in die Pflanzenmedizin geben Unterricht in ihrer jeweiligen Muttersprache und lernen im Gegenzug Spanisch. Sie zahlen dafür 15 US$ pro Tag inklusive Verpflegung in den Familien. Hier ist das Schild für Interessierte mit Angabe der Homepage:
WWW.PUESTADELSOL.ORG

Ein junger Kanadier hat die Kontakte in sein Heimatland hergestellt und so funktioniert der Austausch offenbar zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Auslöser waren Dokumentarfilme, die von der Asociación Art Partage de Canadá im Januar 2005 hier gedreht wurden und in Schulen und Kirchen gezeigt wurden, um Spenden für die Bevölkerung zu sammeln. Daraus ergab sich dann im nächsten Schritt die Idee zum gemeinsamen Wohnen in den bäuerlichen Familien. Wir haben dazu eine Powerpointpräsentation im Gegenzug zur Kopie unseres Ometepefilms bekommen, die darüber im Detail Auskunft gibt. Auch hier werden wir in Kontakt bleiben. Wir wollen auch Wilma van Beek und ihre Gruppe auf diese interessante Möglichkeit aufmerksam machen. Die holländische Gruppe will nämlich im August die Bevölkerung um den Maderas mit dem Aufbau ähnlicher „Homestays" unterstützen. Wir finden, dass dies eine gute Förderung zu Selbsthilfe ist!

Film und Buch für Präsident Daniel Ortega
Am Abend schreiben wir auf Anregung von Alcides - nach verschiedenen Anläufen (Stromausfällen und Druckerfarbe ging aus) und Diskussionen mit unseren PartnerInnen nun endgültig - einen Brief an den Präsidenten Daniel Ortega, in dem wir ihm den neuen Film und das neue Buch warm empfehlen. Alcides fährt noch um 21 Uhr mit dem Wagen nach San Ramon, um Brief, Buch und Film dort an Carlos Coronel zu übergeben, der sich erboten hatte, es am Freitag an seinen Onkel mitzunehmen, der assesor von Daniel Ortega ist. So ist der Weg sehr kurz und Daniel Ortega wird so die Gelegenheit haben, sich basisnah über die Situation der Menschen auf Ometepe zu informieren. Mal sehen, was dabei herauskommt...

Dr. Harry Cardenas, Direktor von MINSA in Altagracia, besucht uns noch mit einer Krankenschwester am Abend, um uns zu einer reunion (Versammlung) kommende Woche mit dem gesamten medizinischen Personal einzuladen, wobei es um die Absprache künftiger Zusammenarbeit gehen soll.]]>
Thu, 10 Jul 2008 17:07:45 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/34/19/Besuch-einer-Avocadoplantage
Mittwoch, 9. Juli 2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/33/19/Mittwoch-9-Juli-2008 Am frühen Morgen kommt unsere Nachbarin Coco mit den Ketten, die die Sinne der Frauen erfreuen. Danach reiten wir aus zur Ökofinca El Porvenir am Vulkan Maderas. Manche Befürchtung vor dem Ausritt zerstreute sich hinterher. Bei so einfühlsamen Begleitern fassten selbst die anfangs Ängstlicheren zum Ende hin immer mehr Mut.

Der Rundgang auf Oskars Finca war wie stets ein eindrucksvolles Erlebnis: 26 verschiedene Obstsorten, vor allem Zitrusfrüchte, Mangos und Ananas, aber auch Pflanzen wie Nelken, Zimt und Oregano wachsen hier in ökologischer Eintracht. Zwischendrin immer wieder Petroglyphen „unserer" indigenen Vorfahren, die hier vor etwa 1500 - 2000 Jahren ihre Kreise und Spiralen in die vulkanischen Felsen geritzt haben. Deren Bedeutung wird wohl im Einzelnen immer ein Geheimnis bleiben. Auf dem Rundgang kommen wir auch am Haus von Mareano und seiner Frau vorüber. Die beiden sind glücklich über den neuen Küchenanbau, den sie im Januar vom Projekt bekommen haben.

Wir haben heute auch ein Geburtstagskind: Wiltrud ist ein Jahr älter geworden und am Abend feiern wir in fröhlicher Runde.

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Wed, 09 Jul 2008 16:50:30 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/33/19/Mittwoch-9-Juli-2008
Dienstag, 8. Juli 2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/32/19/Dienstag-8-Juli-2008 Beim Einkauf in Altagracia trafen wir im Gemüseladen diesen jungen Mann, der zwei junge Hähne unter dem Arm trug. Er will sie für den Hahnenkampf ausbilden, der unter den Männern vor allem in Moyogalpa offenbar sehr beliebt ist.

 

Auf der Fahrt durch Altagracia besuchen wir auch die beiden Häuser, die Ende Dezember neu gebaut worden sind. Die Familien sind begeistert und danken uns sehr herzlich für dieses „neue Leben“.

Um 18.30 Uhr sind wir bei Minerva und Alvaro Espinoza und ihren beiden Kindern zum Essen eingeladen.

 

Einer unserer Hausgäste: der Grillo. Ist er nun eine Grille oder eine Spinne?

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Tue, 08 Jul 2008 16:45:44 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/32/19/Dienstag-8-Juli-2008
relaxen rund ums Haus http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/31/19/relaxen-rund-ums-Haus EFi ist schon frühzeitig mit Melida nach Moyogalpa gefahren, wo sie auf dem Weg in ihre Zahnarztpraxis einen Besuch bei dem Künstler Carlos Vargas in Esquipulas macht, mit dem sie verabredet ist, um sich mit ihm künstlerisch auszutauschen. Immer mehr stellt sich heraus, über welche außergewöhnlichen naturmedizinischen Kenntnisse unsere Freundin Berta verfügt. Sie bereitet einen Sud aus pepino-Blättern zu, den Angela auch gleich gegen Insektenjucken an ihren Beinen testet. Berta zeigt uns die Pflanzen, die in der Trockenzeit rote Früchte tragen und von den Uraca-Vögeln, aber ebenso gern von den Kindern gegessen werden, weil sie sehr süß schmecken. Auch gegen Durchfall hatte sie in diesen Tagen einen Tee zubereitet, den sie aus ojas de Guyaba (Guyaba-Blätter) zubereitet hat. Offenbar hat er bereits seine wohltuende Wirkung bei einer „Patientin" der Gruppe gezeigt. Die Regenzeit scheint uns sehr viel instabiler in diesem Jahr als wir sie aus den vergangenen 15 Jahren in Erinnerung haben. Es ist zwar warm und der Schweiß läuft auch ohne Sonne, aber sie dürfte doch etwas mehr scheinen. Einigen ist das Klima so sehr angenehm und es ist überall grün auf der Insel, so dass sogar der Müll auf der Insel überwuchert wird und kaum zu sehen ist.

In der Klinik La Esperanza treffen wir eine Reihe von PatientInnen, die wegen grippaler Infekte oder Atemwegserkrankungen zum Arzt wollen. Auch hier hat die Regenzeit ihre Opfer gefunden.

Am Eingang sitzt auch eine Mutter mit ihrem schwerstbehinderten Jungen (6). Sie hatte wie jeden Morgen ihr Dorf bereits um 4.30 Uhr verlassen, um mit dem Bus den Physiotherapeuten aufzusuchen. Sie würde erst am späten Nachmittag wieder zu Hause sein. Das Fahrgeld kostet für eine Fahrt 22,50 Cordoba (etwas mehr als 1 US$) für eine Strecke. Das ist vom Tageslohn eines campesinos (40 Cordoba) - vorausgesetzt sie ist liiert und ihr Mann hat Arbeit - nicht zu zahlen. Hier tritt das Projekt ein.

Wir freuen uns über den raschen Fortschritt beim Bau des „Caritas"-Hauses hinter der Schulküche, von dem aus die Sachen aus den Containerlieferungen zu günstigsten Preisen verkauft werden sollen.

In der Zwischenzeit macht ein Teil der Gruppe den 1,6 km langen Rundgang durch den Urwald auf dem Sendero Peí±a Inculta, der von der indigenen Gemeinschaft von Urbaite in der Nähe der Finca Santo Domingo angelegt worden ist. Mit dem Eintrittsgeld von 2 US$ wird die Gemeinschaft unterstützt.
Am Nachmittag verabreden wir uns mit Dr. Jorge Quintana, der für die Kreditfirma und die Lagerhallen verantwortlich ist. Wieder diskutieren wir das leidige Thema „Einsatz von Gramoxon in der Landwirtschaft", das in diesen Tagen und zu Beginn der Reisaussaat überall in den Feldern benutzt wird. Eine ökologische Vorbereitung ihrer Felder- so Jorge Quintana - sei nicht nur eine Frage der Bildung, zu der viele campesinos keinen Zugang haben, sondern auch eine Sache des Geldes. Für die „Reinigung" einer mansana, (ein Feld von Fußballplatzgröße), würde man 4 Arbeiter einen Tag lang mit einem Tageslohn von je 40 Cordoba (=2 US$) brauchen. Abgesehen von dieser hohen Summe stünden die Arbeitskräfte gar nicht zur Verfügung, weil alle zur gleichen Zeit ihre Felder für die Aussaat präparieren.

Elias kommt mit seinem Vetter, um Ketten zu verkaufen. Er freut sich, sein Bild und seine Geschichte im neuen Buch wieder zu finden.

Gegen Abend fotografieren wir noch die Ausstellung von EFis Bildern aus Kokosfasern im Hotel Villa Paraiso, deren Verkaufserlös ins Projekt fließt.
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Mon, 07 Jul 2008 16:36:13 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/31/19/relaxen-rund-ums-Haus
Messe in Altagracia http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/30/19/Messe-in-Altagracia Vor der Messe um 9.30 Uhr in der Kirche von Altagracia besuchen wir Padre José Antonio im Pfarrhaus und übergeben ihm das neue Buch, für das er einen Beitrag geschrieben hat. Er freut sich sehr darüber und stellt das Buch anschließend den Besuchern im Gottesdienst vor. Padre José Antonio will das Buch allen Altagracianern zugänglich machen und es der städtischen Bibliothek zur Verfügung stellen. Für uns ist es sehr anrührend, dass er die fünfzehnjährige Arbeit des Projektes so ausführlich würdigt. Nach dem Gottesdienst machen zwei voneinander unabhängige Fernsehteams Interviews mit uns. Das eine Team arbeitet für die Organisation, die Ometepe zu einem der sieben Weltnaturwunder erklären lassen will. (Den Link zu deren Homepage haben wir im Moment nicht griffbereit!) Das andere Team ist von Kanal 2 aus Managua und will im Lauf der kommenden Woche über die 15jährige Arbeit des Projektes und das neue Buch berichten.

Bei Douglas in Valle Verde
Wir machen Spaziergänge am Strand von Valle Verde mit einem wunderschönen Blick auf den Vulkan Concepción. Dabei treffen wir auch die Schwester von Haylin, die auf dem Titelfoto des Buches zu sehen ist. „Haylin wohnt im Fischerviertel von Moyogalpa", sagt die junge Frau. Ganz genau weiß sie aber nicht, wo ihre Schwester wohnt. Wir wollen versuchen, sie heute noch zu finden. Der Mann der Schwester bittet uns um Unterstützung. Er wohnt zusammen mit seiner jungen Frau, seinem dreijährigen Jungen und einem fünf Monate alten Säugling auf dem Grundstück seines Vaters in Sacramento in einem Plastikverschlag. Er verdient im campo 40 Cordoba täglich. Das reicht entweder für das Essen für seine Frau und den dreijährigen Jungen und für Milch für den Säugling. Geld für Hausbau bleibt da nicht übrig. Wir versprechen, ihn drei Stunden später dort zu treffen, um zu sehen, ob wir mit der Finanzierung eines Zinndachs und eines festen Bodens helfen können. Alcides meint, dass es hunderte solcher Situationen auf der Insel gibt. Als wir ihn später am Haus seines Vaters aufsuchen, stellt Alcides fest, dass erst die Frage nach der Legalität von Grund und Boden geklärt werden muss, bevor wir weiterhelfen können. Monika wird noch von einer jungen Fischersfrau mit ihrer Mutter aufgesucht. Acht Familien seien ohne Elektrizität und bitten um Hilfe für einen Transformator. An allen Ecken wird Hilfe gebraucht und wir wissen, wie sehr begrenzt unsere Möglichkeiten dazu sind. (Es fällt uns immer noch schwer, mit den täglichen Realitäten der Armut konfrontiert zu werden und sie auszuhalten...) Bei Douglas treffen wir auch Don Carlos Urtecho, den Sohn des bekannten Dichters Coronel Urtecho. Er hat vor einiger Zeit in der Nähe von Tichaná eine hydroelektrische Anlage gebaut, die künftig den hinteren Teils des Vulkans Maderas mit Strom versorgen soll. Dazu hat Urtecho eine Kooperation mit der bundesdeutschen GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) und anderen Organisationen begonnen, die eine Elektrifizierung hinter dem Vulkan in einem überschaubaren Zeitraum möglich machen soll. Wir verabreden ein Treffen am kommenden Donnerstag, um die Anlage zu besichtigen.

Auf der Suche nach der Titelfigur und Besuch bei Doí±a Paulita
Auf der Weiterfahrt suchen wir im Barrios de los pescadores von Moyogalpa nach Hailin und finden sie auch nach einigem Suchen. Sie wird sofort umringt von Verwandten und Nachbarn, die alle auf das Titelbild des „Alltagsbuchs" neugierig sind.

Danach besuchen wir Doí±a Paulita in ihrem Haus in La Concha. Bertas und Robertos jüngste Tochter Lisette (20) lebt mittlerweile mit ihrem Säugling und ihrem Mann ebenfalls in einem kleinen Haus auf dem Grundstück von Doí±a Paulita und ihren Kindern. Diese zeigt uns wie immer voller Humor ihre Kalebassenschnitzkunst und freut sich über die Fotoseite in dem „Alltagsbuch".

Auf dem Weg nach Hause nehmen wir noch am Stierreiten in La Flor teil.

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Sun, 06 Jul 2008 16:11:16 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/30/19/Messe-in-Altagracia
Geburtstag http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/29/19/Geburtstag Um kurz vor 9.30 Uhr erscheint Agustin, ein Künstler aus Altagracia, mit seinem kleinen Dreiradtaxi „El divino nií±o“ (Das göttliche Kind), seiner Lebensgefährtin und seinem achtjährigen Sohn, dem vor 1 ½ Wochen erst der kleine Finger an der linken Hand amputiert worden ist, den er sich an einer Tür eingeklemmt hatte.

Efi und Agustin wollten ihre beiden Arbeitstechniken austauschen. Efi erklärt die aufwendige Technik beim Aufkleben der Kokosfasern, die sie für ihre Bilder anwenden muss.

Agustin schnitzt aus Kokosnüssen Papageien und freut sich über unser Interesse an seiner Arbeit, bei der wir ihm zuschauen.

 

Heute hat unser Patenkind Alcira Geburtstag. Wir sind am frühen Abend eingeladen und es gibt eine familiäre Feier mit allen Kindern, Familienangehörigen und Freunden der Familie. Melida hat ein kleines Buffet vorbereitet, bei dem es zum Abschluss die beliebte und im Geburtstagslied besungene pastel gibt, eine süße Torte, die traditionell angeboten wird.

 

Später besuchen wir auch unseren Nachbarn Eduardo zum Geburtstag.

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Sat, 05 Jul 2008 15:56:50 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/29/19/Geburtstag
Basteln mit den Müttern der behinderten Kinder http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/28/19/Basteln-mit-den-Muettern-der-behinderten-Kinder EFi war schon zeitig mit den Müttern der behinderten Kinder zum Basteln verabredet. Mit der Lehrergruppe besuchen wir sie, Alvaro Sandoval, den Therapeuten und Karla Varela, die im Projekt arbeitende Psychologin.

Mit der Lehrergruppe machen wir einen kleinen Rundgang durch die Einrichtungen des Projektes, wo wir auch Dr. Alvarado begrüßen, der uns nach seinem Deutschlandaufenthalt und seinem Abstecher nach Italien zu seinen Schwestern, von dem er gerade wieder zurückgekehrt ist, herzlich in die Arme schließt.

EFi berichtet, dass die Mütter der behinderten Kinder den Ometepe-Film gesehen haben und dass im Laufe des Vormittags immer mehr Mütter mit ihren Kindern zu ihrem „Seminar“ hinzugekommen seien.

Reinhard und Angela unternehmen einen Ausflug zum „Ojo de Agua“. Monika ist mit ihrer Fotokamera unterwegs und besucht einige Fischerfrauen. Dabei trifft sich auch den Jungen auf dem Pferd.

Micha relaxt derweil unter einer Palme.

 

Gegen Mittag erhalten wir Besuch von Marisol Silva-Platzer, ihrem Vater Prof. Manuel Hamilton Silva, ihrem Mann Dr. Michael Platzer (alle Autoren in unserem neuen Bildband), mit ihrer kleinen Tochter Sarita und Michaels Vater aus Österreich. Wir sitzen im Garten und tauschen noch einmal unsere gemeinsamen Erlebnisse in Deutschland aus.

Am Nachmittag werden wir zum Grillen in Sonias und Carlos Finca La Siguenia am Maderas eingeladen. Wir sind eine große Gruppe von etwa zwanzig Personen. Carlos macht einen Rundgang und erklärt uns die Anpflanzungen in seinem Garten. Das Haus mit seiner wunderbaren Lage und dem einzigartigen Blick auf den Vulkan Concepción und die beiden Seiten des Sees – umgeben von freundlichen Menschen und anregenden Gesprächen…

Wir rücken immer dichter zusammen in unserem gemeinsamen Anliegen für die Eine Welt, die es zu schützen gilt. Wir freuen uns vor allem darüber, in Michael und Marisol Freunde des Projektes gefunden zu haben, für die die Insel Ometepe Heimat ist, deren Wohl und Wehe sie wohlwollend kritisch begleiten.

 

Mit zwei Autos geht es die holprige und vom Regen ausgewaschene Wegstrecke bei Dunkelheit wieder zurück in unser Haus. Unser „kleiner Junge“ vom Foto, Luis Enrique ist nun der Fahrer des einen LKWs, in dem wir alle dicht aneinandergedrängt sitzen und wir freuen uns riesig, dass Luis Enrique es mit Studium und einer festen Anstellung geschafft hat und für sich selbst sorgen kann. Hilfe zur Selbsthilfe, das ist es, was wir durch die Förderung im Bildungsbereich inzwischen mehrfach verbuchen können. Wir hoffen sehr, dass es uns durch neue Multiplikatoren auch weiterhin gelingt, immer mehr Menschen von der Idee und der konkreten Arbeit des Projektes zu überzeugen. Wir schauen uns noch die Ausstellung von EFi im Hotel Paraiso an. EFi hat insgesamt sechs Kokosbilder fertig gestellt, die Sonia zu einem Preis von je 60 US$ anbietet. Der Verkaufserlös der Bilder soll ins Projekt fließen.

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Fri, 04 Jul 2008 15:48:23 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/28/19/Basteln-mit-den-Muettern-der-behinderten-Kinder
Reise nach Nicaragua 2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/24/19/Reise-nach-Nicaragua-2008 WillkommenAuch diese Jahr sind Monika und Michael Höhn wieder nach Nicaragua geflogen, diesmal gemeinsam mit Edith Fischer und Wiltrud Weinecke, sowie Angela und Reinhard Kreuzer, die ihre Silberhochzeitsreise in Nicaragua beginnen.

Erstmalig berichten Sie dabei in Form eines {cms_selflink page='reisetagebuch-2008' text='»Reiseblog«'} direkt von der Insel. Die Einträge werden aber immer etwas zeitversetzt eingestellt, da durch die Regenzeit und die damit verbundenen Stromausfälle an eine stabile Internetverbindung nicht zu denken ist.

 

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Wed, 02 Jul 2008 22:44:04 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/24/19/Reise-nach-Nicaragua-2008
Dreitägige Fahrt nach Masaya, Granada und San Juan del Sur http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/27/19/Dreitaegige-Fahrt-nach-Masaya-Granada-und-San-Juan-del-Sur Inzwischen hat der Dollar als gängige Währung auch in den pulperias (Verkaufsbuden) seinen Einzug gehalten und selbst die Schuhputzjungen verlangen Dollar, wie wir später feststellen müssen. Statt bisher 10 Cordoba (0,50 US$), verlangte ein junger Schuhputzer in der Lagune von Apollo, die wir als nächstes anfahren, inzwischen 2 US$. An vielen Stellen wurde uns bewusst, in welcher Form die erhöhten Preise im Land sich im Tourismus, vor allem aber bei den Ärmsten, bemerkbar machen. Mit der schlechten Kaufkraft und den erhöhten Preisen für die Grundnahrungsmittel, insbesondere für Reis (30%), aber auch Gemüse, sind sie am meisten betroffen. Eine Gruppe von Marimbaspielern, die uns einige bekannte Nicaragualieder spielt, macht uns den Abschied in der Lagune nicht leicht. Wiltrud bemerkt, dass sie gern noch einmal den Roman von Gioconda Belli „Tochter des Vulkans" nachlesen möchte, der an diesem geheimnisvollen Ort seinen Ursprung hat.

Weiter geht es zum aktiven Vulkan Masaya, der seine Gase in dichte Nebelwolken hineinpustet. Unvorstellbar für unsere Mitreisenden, dass sich im Kraterinneren Papageien eingenistet haben. Viel Zeit zum Fotografieren bleibt nicht, da wir wieder von einem plötzlichen Regen überrascht werden. Wir fahren vom Vulkan herunter und lassen uns Zeit für den Besuch im Museum des Vulkans.

Anschließend besuchen wir den Markt von Masaya.

Granada- Besuch bei Bischof Hombach mit Dra. Fabiola Gonzales
Über zum Teil sehr holprige Wegstrecken auf der Panamericana - der starke Regen hatte bereits wieder seine Spuren hinterlassen und einige Straßenabschnitte sind im Bau - erreichen wir Granada und belegen unsere Zimmer in der vertrauten Hospedaje „Cocibolca". Zwischen 19 und 19.30 Uhr haben wir uns mit Bischof Hombach und Dr. Fabiola Gonzales verabredet, denen wir gern unser neues Buch überreichen möchten. Bischof Hombach hatte über die Aufgabe der katholischen Kirche auf Ometepe einen Artikel verfasst und Fabiola hatte über ihre Arbeit vor einigen Jahren als Ärztin im Sozialdienst im Ometepe-Projekt berichtet. EFi und Wiltrud besuchen kurz die Kathedrale und erleben Bischof Hombach noch kurz bei seiner Abendmesse. Die Begrüßung im Bischofsamt, wo wir alle empfangen werden, ist überaus herzlich. Bischof Hombach hatte bereits von seinem Bruder Alois aus Freudenberg von dem ökumenischen Gottesdienst und den anschließenden Feierlichkeiten anlässlich unseres 15-jährigen Projektbestehens erfahren. Der Humor des Bischofs ist ansteckend und wir amüsieren uns köstlich über seine Berichte. (Politik, Persönliches, etc...) Die Presse sei ihm in letzter Zeit dicht auf den Fersen und wolle immer wieder Interviews mit deutlichen Worten gegen die Regierung Ortega. Den Gefallen täte er ihnen jedoch nicht, obwohl er bekanntermaßen eine klare Ansprache schätze. Bischof Bernardo Hombach freut sich ebenfalls über unser gemeinsames Buch, für das er einen Artikel geschrieben hat. Mit Fabiola, die eine feste Anstellung im Frauenzentrum Itxchen in Managua hat, besuchen wir eine nahe gelegene Pizzeria - es ist inzwischen spät geworden - und warten lange auf unsere Bestellung. Der Tag war dichtgefüllt mit vielen neuen Eindrücken für unsere Nicaragua-Erstreisenden. Auf dem Weg zu unserer Hospedaje begegnen wir Jürgen Stadler, dem österreichischen Leiter des Hauses der Drei Welten „Casa de los tres mundos". Es ist lauschig und warm in Granada in einer angenehmen Atmosphäre mit neu errichteten Straßenrestaurants, die sich gut in das Gesamtbild der Stadt mit ihren Pferdekutschen und kolonialen Gebäuden einfügen. Obwohl es inzwischen spät geworden ist, pulsiert immer noch das Leben auf der Straße. Todmüde fallen wir alle ins Bett.

Fahrt zu den Isletas von Granada
Wir sind an diesem 2. Juli schon wieder alle zeitig auf den Beinen und wollen um 8 Uhr eine Bootsfahrt zu den Isletas machen. Danach soll es weitergehen zum Vulkan Mombacho. Die einstündige Rundfahrt zu Beginn eines neuen Tages zwischen den 365 vorgelagerten Vulkaninselchen, die sich vor Jahrtausenden durch die Vulkanausbrüche gebildet haben, ist faszinierend. Noch ist es ruhig und wir sind die ersten Touristen, die die Bilder von Seerosen, eine einzigartige tropische Vegetation, Vögel, Affen und die ersten Fischer mit der Kamera und dem Herzen festhalten. Die Vögel eröffnen ein unverkennbares Konzert an diesem frühen Morgen mit ihren durchdringenden Stimmen.

Mombachotour
Bereits um 9.30 Uhr geht es weiter zum Vulkan Mombacho. Wir warten darauf, dass sich der Unimog mit weiteren Besuchern füllt. Er ächzt den steilen Berg hinauf zum Mombacho, vorbei an Cafetales und einer einzigartigen Vegetation durch Nebelwald zur Station. Wir unternehmen den uns schon sehr vertrauten Rundweg mit seinen vielfältigen Pflanzen, Orchideen, Fröschen und Vögeln, die es einzigartig nur am Mombacho und auf Ometepe gibt und machen zahlreiche Fotos. Wir brauchen unsere Regenjacken, die wir wegen des feuchtwarmen Klimas aber zwischendurch immer wieder ausziehen müssen. Auf dem Rückweg drängt die Zeit, der Unimog wartet auf uns, der uns wieder zurück ins Tal bringt. Das Klima ist anstrengend und einigen Untrainierten bleibt beim Steigen der steilen Baumtreppen im tropischen Nebelwald ein wenig die Luft weg.

Baden und Bootsfahrt in San Juan del Sur
Wir fahren weiter nach San Juan del Sur. Ein anderes Licht empfängt uns, das typische Pazifiklicht. Wenn es auf Ometepe regnet, scheint hier sehr oft die Sonne. Wir beziehen eine bescheidene Hospedaje bei Elisabeth - viele Unterkünfte sind ausgebucht - und essen in El Timon zu Mittag. Wir bestellen Langusten, die Spezialität des Hauses. Don René, der Besitzer des Hotels, berichtet uns, dass das Buch „Lust auf Nicaragua" inzwischen der fahrenden Bibliothek übergeben worden sei und dass er auch gern das neue Buch kaufen wolle, von dem Alcides ihm erzählt hatte. Viele neue Hotels - überwiegend in amerikanischer Hand - sind inzwischen in San Juan entstanden. Verschiedene kleine Bars liegen inzwischen als Schutthaufen am Strand. Hier werden sicher bald neue entstehen. Wir mieten ein Boot für drei Stunden, das uns in die Bucht Marsella bringt, wo wir wunderbare Stunden mit Schwimmen und Relaxen verbringen. Zwei große Schildkröten beim Liebesspiel kreuzen unsere Fahrt. Außer uns sind nur ganz wenige Touristen am Strand. Wir entdecken zwei geschützte Eier-Ablagestellen von tortugas (Schildkröten). Es ist ein paradiesisches Bild: kristallklares Wasser, das Rauschen der Wellen, eine Rinderherde am Strand und über uns einige schwebende Pelikane auf der Suche nach Fischen.


Pünktlich werden wir von unserem Boot wieder abgeholt und essen ein weiteres Mal im El Timon. Dann geht es weiter nach Rivas.

Marktbesuch in Rivas
Unterwegs lädt uns Alcides ein in das am Ufer des Cocibolca traumhaft gelegene Hotel „La Mar" ein. Wir trinken einen Kaffee und fotografieren unsere geliebte Insel Ometepe mit ihren beiden Vulkanen aus einer ganz neuen Perspektive. Weiter geht es nach Rivas zum Markt, wo wir einige Einkäufe erledigen. Monika unterhält sich mit den Marktfrauen über die erhöhten Gemüsepreise, die für die Ärmsten nicht zu bezahlen sind. Auf dem Weg zu unserer Fähre in San Jorge begegnen wir einer Gruppe von etwa 20 Motorradfahrern.

Die Biker tragen die Aufschrift „Soldiers for Jesus" auf ihrer Lederkluft. Michael und Reinhard reden mit einigen von ihnen. Sie kommen aus Costa Rica und sind von einem Pastor übers Wochenende zu einem Einsatz in einem Waisenhaus in Moyogalpa eingeladen. Sie benutzen die gleiche Fähre wie wir.


Zurück auf Ometepe - Treffen von LehrerInnen aus Hessen
Auf der Insel hatte es während unserer Abwesenheit geregnet. Beim Abendessen in Santo Domingo begegnen wir einer Gruppe Lehrer, die uns Wulf Hilbig aus Hessen bereits in Deutschland angekündigt hatte. Sie hatten ihre Schulpartnerstadt in Diriamba besucht und wollten uns besuchen. Wir tauschen gegenseitige Erfahrungen aus - sinnvolle und nicht sinnvolle Hilfe in der Entwicklungs-Zusammenarbeit, und sie berichten über die schulische Situation in Diriamba. In Frankfurt wollen wir demnächst unsere gemeinsamen Erfahrungen vertiefen und die Hessen-Koordination möchte uns gern zu einem Filmabend mit unserem neuen Ometepe-Film einladen.

„Das Wasser des Nicaraguasees bleibt trinkbar"
Diese positive Nachricht entnehmen wir dem El Nuevo Diario vom 2. Juni. „Es ist von sehr guter Qualität und wird zweifellos das ideale Reservoir für die zentrale Zone des Landes sein", gibt der Direktor für Forschung und Umweltstudien der Nationalen Technischen Hochschule, Ingenieur Sergio Gómez, bekannt. Dies ist das Ergebnis einer dreijährigen Forschungsstudie, deren konkrete Ergebnisse im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. Die Wasserqualität vermindere sich in den Bereichen intensiver Viehzucht und extensiver Landwirtschaft, sowie im Bereich der Flüsse, die aus den Städten in den See fließen.

Die Preise für nachgemachte Medikamente (Generika) werden eingefroren
In derselben Ausgabe lesen wir eine weitere gute Nachricht für die Verbraucher in Nicaragua: Die Preise für Generika werden bis März 2009 „eingefroren".]]>
Tue, 01 Jul 2008 15:24:22 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/27/19/Dreitaegige-Fahrt-nach-Masaya-Granada-und-San-Juan-del-Sur
Tropischer Regen und Besuch von Abel Vargas aus Managua http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/26/19/Tropischer-Regen-und-Besuch-von-Abel-Vargas-aus-Managua Foto 8Ein satter, tropischer Regen hat in dieser Nacht auch die Quinta Monika heimgesucht und stellenweise sehr feucht gemacht. 
Gegen Mittag kommt Alcides und zeigt uns den Briefwechsel mit MINSA schon aus 2007. 
Er will heute noch einmal mit MINSA sprechen, um die Zusammenarbeit im Interesse der ärmsten Bevölkerung eventuell doch noch möglich zu machen.
In der Dämmerung taucht Abel Vargas aus Managua mit dem einheimischen Kunsthandwerker Agustin aus Altagracia auf. Abel freut sich sehr über das Buch, in dem sein Bild von der Prinzessin Ometepetl veröffentlicht ist. Zum Vorbild für ihr Gesicht hat er eine junge Frau aus Villa Paraiso genommen.
Agustin und EFi verabreden für den kommenden Samstag eine „Künstlerwerkstatt“.


 

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Mon, 30 Jun 2008 15:07:41 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/26/19/Tropischer-Regen-und-Besuch-von-Abel-Vargas-aus-Managua
Finale http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/25/19/Finale Heute ist das EM-Finale Deutschland gegen Spanien. Schon zum Frühstück sind wir bei Sonia und Carlos eingeladen. 
Vormittags besuchen wir wie jedes Jahr Esmeralda und ihre Familie in San José del Norte. 
(Esmeralda ist auf dem Titel unseres Buches „Und Esmeralda tanzte – Geschichten aus Nicaragua“ aus dem IATROS-Verlag zu sehen.)

Die ökonomische Situation der Familie hat sich dadurch verschärft, dass der Stiefvater nach einer missglückten Augenoperation fast blind und damit ohne Arbeit ist. Das zeigt sich auch an der Mini-Fischmahlzeit im Topf.

Außerdem brauchen sie dringend eine neue Latrine und einen neuen Küchenanbau, den Alcides für die nächsten Wochen vorsieht.

Auf einem Rundgang in der Nähe treffen wir Kinder am See.

Zum Mittag treffen wir die Vereinbarung mit Carlos, dass wir bei einem EM-Sieg Deutschlands das almuerzo kostenlos bekommen.
Als Spanien Deutschland verdient 1:0 schlägt, tröstet Carlos uns damit, dass wir nicht zahlen müssen.
Um 15 Uhr sehen wir in größerer Runde gemeinsam den neuen Ometepefilm, der bei den Zuschauern auf sehr positive Resonanz stößt. Alcides schlägt vor, ihn an Daniel Ortega zu schicken, um ihm die Realität auf Ometepe etwas näher zu bringen. Wir haben mittlerweile eine ganze Reihe positiver Rückmeldungen auf das neue Buch gekommen. Auch Karla Varela freut sich über das neue Buch, für das sie mehrere Artikel geschrieben hat.

Ganz allmählich spricht sich die Veröffentlichung auf der Insel herum. Kommende Woche will Alcides auch den Korrespondenten von El Nuevo Diario , Lesber Quintero, über die Neuerscheinungen in Kenntnis setzen. Außerdem will er einen ihm bekannten Redakteur der La Prensa in Managua zu einem Interview einladen.
Abends tröstet uns ein leckeres Essen auf der Finca Sto. Domingo über den bittersten Schmerz hinweg, den das verlorene Endspiel bei einigen verursacht hat.

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Sun, 29 Jun 2008 07:16:15 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/25/19/Finale
Regentag http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/23/19/Regentag EFiHeute regnet es den ganzen Tag. EFi ist besonders kreativ und arbeitet an neuen Bildern mit den Materialien der Kokospalme, die sie für eine Ausstellung im Hotel Paraiso vorbereitet.

Wiltrud hat sich ebenfalls künstlerisch betätigt.
 

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Sat, 28 Jun 2008 22:38:18 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/23/19/Regentag
Projektarbeit http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/22/19/Projektarbeit Wir sind wieder eine große Runde beim Frühstück. Unsere Fleischfrau berichtet uns, dass sie - laut Auskunft eines Arztes - vermutlich eine Fraktur im Knie hat und eine Röntgenaufnahme nicht bezahlen kann, die nur auf dem Festland gemacht werden kann. Die Schmerzen sind groß, aber die Transportkosten und das Geld für weitere Untersuchungen kann sie persönlich nicht aufbringen. Alcides Flores wird sich um Hilfe aus dem Projektfonds kümmern.

Wir diskutieren mit der Gruppe über die verschiedenen Ansätze in der Entwicklungshilfe - über tatsächliche Hilfe und vermeidbare Abhängigkeiten. 

Alcides berichtet von einer reunion mit dem Leiter von MINSA auf Regierungsebene, die am Vormittag in Santo Domingo stattgefunden hat. MINSA (Regierungsebene) will die Zusammenarbeit mit dem POA beenden, weil der Verkauf von Medikamenten, die das MINSA nicht zur Verfügung hat, dem Postulat der sandinistischen Regierung nach kostenloser Medikamentenausgabe widerspräche. Intern wird diese Regelung sehr bedauert. Sie bedeutet ja auch den Abbruch der Kooperation bei der gemeinsamen Nutzung des Ambulanzfahrzeugs, dem Austausch von Medizin, der finanziellen Förderung des Labors und bei der Betreuung der staatlichen Gesundheitsposten in Balgüe, Merida, La Palma und Tichana.
Alcides muss für POA akzeptieren, dass die bisherige gute Zusammenarbeit von Regierungsseite nun so abrupt unterbrochen wird. Die Arbeit von POA wird sich in Zukunft auf die projekteigenen Gesundheitsposten in San Pedro und Santo Domingo beschränken. Die Zahl der Untersuchungen wird sich dort vermutlich erhöhen. Die neue Regelung wird auch Auswirkungen beim Einsatz deutscher Ärzte haben. Es wird keine Sprechstunden (Neurologie, Pädiatrie) mehr im Umfeld von MINSA geben können.

Wir machen vor dem Mittagessen einen Ausflug zum ojo de agua, treffen am Strand einige Frauen beim Waschen an und Kinder, die am Strand spielen.

An diesem Tag sind viele Campesinos mit der Aussaat von Reis beschäftigt.

MarimbasAm Nachmittag fahren wir um 15 Uhr zu einem Marimbakonzert auf Finca Magdalena. Eine Schülergruppe aus Bainbridge veranstaltet auf dem Platz hinter der Finca, wo in der Erntezeit der Kaffee getrocknet wird, ein bewegendes Konzert auf selbstgebauten Marimbas.

Wir treffen Ilse K. Stollar (78) aus Bainbridge wieder, die 1954 aus Deutschland in die USA gegangen ist. Sie und ihr Mann unterstützen diese völkerverbindende Marimbamusik auch finanziell. Wir tauschen uns mit ihnen über unsere gemeinsame Arbeit für Ometepe aus. Ebenso mit David Mitchell aus Bainbridge, der socio der Cooperative Magdalena ist. David war bei der US-Airforce – drei Jahre lang auch in Kaiserslautern stationiert. Nach seinen Einsätzen u.a. in Korea, gehört er heute zu den Veterans for Peace, die die amerikanischen Kriegseinsätze in Irak und anderswo ablehnen. Mit solchen Amerikanern haben wir gerne zu tun…

Wir übergeben das „Alltagsbuch“ an Felix, den Präsidenten der Kooperative Magdalena. Die Freude darüber, gerade auch bei einigen, die sich auf den „Kaffee-Fotos“ wieder finden, macht uns besonders glücklich.

Abends feiern wir ausgelassen das Kofferfest in Finca Sto. Domingo.
EFis Koffer ist endlich wieder da – vollständig. Es fehlt lediglich die rote Kordel, mit der er umwickelt war. EFi erzählte am nächsten Morgen, dass sie zwar sehr erfreut war über ihren Koffer, aber keinerlei Drang verspürte, ihn auszupacken. Sie hat inzwischen „erlebt“, mit wie wenig Dingen man auskommen kann („Vom Reichtum der Armen“!).

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Fri, 27 Jun 2008 22:27:55 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/22/19/Projektarbeit
Überraschungen http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/21/19/ueberraschungen Jeden Tag gibt es neue Überraschungen. Heute Morgen haben wir kein Wasser aus der Dusche, der Druck ist zu schwach. Wir erfahren, dass es in diesem Jahr in der Trockenzeit besonders schlimm gewesen sein muss. Es gab wenig Wasser für alle. Um 8.30 Uhr gehen vier aus unserer Gruppe mit in die Schule nach Tilgüe. Edith will mit den Kindern arbeiten. 

Die Gruppe wird von 75 Kindern empfangen, die sich auf ihren Besuch vorbereitet haben. Edith vermittelt in Kleingruppen Falttechniken und wird vom Rest der Gruppe unterstützt. Mit einem Essen und Tanzvorführungen der Kinder endet der Besuch.

Die Sonne ist kurz hinter den Wolken hervor gekrochen und nun sieht es schon wieder nach Regen aus. Unsere Vorräte müssen heute aufgefüllt werden. Es gibt zurzeit reichlich Avocados und Mangos. Die Reis- und Bohnenpreise sind dermaßen teuer geworden, dass auch das tägliche gallo pinto für die Bevölkerung zu einem teuren Lebensmittel geworden ist.

Am Nachmittag fahren wir mit Eduardo nach Moyogalpa und überzeugen uns bei unseren Einkäufen selbst, wie teuer alles geworden ist. Nach einigen Mühen – auch hier gibt es wieder Stromausfälle - gelingt es uns, einen Email-Kontakt nach Deutschland zu bekommen, wo wir die neuesten Meldungen erhalten. 

Am Abend hat Coco einige sehr schöne Ketten aus Samen fertig gestellt, die unsere Gruppe ihr abkauft. Sie wird weitere herstellen.

Zwei Lehrerinnen aus der Primaria Koos Koster aus La Sabana besuchen uns und übergeben uns ein Bittschreiben. Sie benötigen für die ärmeren Kinder dringend Schreibmaterialien, Schuhe und Kindersachen. Coco macht uns darauf aufmerksam, dass es weitere fünf Koos Koster Schulen gibt, die alle etwas brauchen können. Es gilt, einen Modus für eine gerechte Verteilung zu finden. Coco schlägt vor, die aus Deutschland gelieferten Sachspenden zu einem „Schnäppchenpreis“ an einer festen Stelle zu verkaufen. So ist der Plan zum Bau eines „Caritas-Kaufhauses“ sicher vernünftig, auch um Missgunst zu vermeiden.

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Thu, 26 Jun 2008 22:24:54 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/21/19/ueberraschungen
Alltag auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/20/19/Alltag-auf-Ometepe EFi in der SchuleDie Ereignisse überschlagen sich. Heute Mittag ist für uns Fußball-EM angesagt, das Spiel gegen die Türkei ist um 20.45 Uhr in Deutschland zu sehen.

Der Internet-Anschluss ist schlecht, Stromausfälle sind normal.

EFi (Edith Fischer) ist mit Wiltrud bereits in der Schule, wo sie mit den Kindern der Pre-Escolar basteln.

Wir treffen eine Mutter mit ihrem behinderten Kind, die gerade vom Physiotherapeuten kommt und uns freundlich begrüßt.

Auch Minerva begegnet uns, die sich schon wieder in ihren Alltag eingelebt hat.

HalsbandprobeCoco hat ihre Pflanzensamen eingepackt und die Halsbandwünsche der Frauen entgegengenommen. Ein Huhn aus Cocos Garten legt gerade ein Ei, die Sonne kommt zaghaft hinter den Wolken hervor und wir sind neugierig auf das, was jeden Tag neu auf uns wartet. In der Nacht wird es kühl. Die Regenzeit ist in vollem Gang und in San Ramon sind bereits die ersten Schlammlawinen heruntergekommen, zum Glück ohne Not für die Einheimischen. Mittags kaufen wir einem jungen Mädchen die mojarras ab, leckere Fische aus dem See und einen kleineren guapote, die Berta allesamt für uns zubereitet.

Bei unserem Besuch in einer Hütte treffe ich eine junge Frau (29 Jahre alt), die mir bereits als junges Mädchen begegnete. Inzwischen hat sie fünf Kinder und Coco erzählte mir, dass sie einen Suizid-Versuch mit Gramoxon hinter sich hat und zum Glück gerettet wurde, da das Unkraut-Vernichtungsmittel noch nicht in den Magen gelangt war. 

Die Arbeit von Karla Varela, der im Projekt arbeitenden Psychologin, aber auch die von Minerva und Rosario, ist ein Segen für die weitere Arbeit mit und an Frauen. 

EM Halbfinale!Mittags um 12.45 Uhr gehen wir mit unserer Gruppe zum Hotel Paraiso,um das Spiel Deutschland/Türkei anzusehen. Leider gibt es mehrmalige technische Übertragungsfehler, so dass wir das Spiel nicht in allen Teilen sehen konnten. Es sind nur einige wenige Gäste im Haus, die aber wenig Interesse hatten, dem Spiel zuzuschauen. 

Gegen 18 Uhr werden die Affen von Guadelupe gefüttert und wir sehen einem ungewöhnlichen Schauspiel zu. Viele Affen haben durch die Fütterung inzwischen die Scheu vor den Menschen verloren, so dass sogar eine Affenmutter mit ihrem Neugeborenen auf dem Rücken, sich in unsere unmittelbare Nähe wagt und auf einem Pfosten niederlässt.

Am Abend diskutieren wir noch lange mit Sonia Kofler über die touristische Entwicklung und deren Auswirkungen auf Umwelt. Offenbar ist MARENA, das Umweltministerium, mit einigen neuen Auflagen – insbesondere, was den Bau von neuen Hotelanlagen in Seenähe anbelangt – sehr viel härter geworden. Die Insel ist ein Naturreservat und soll es bleiben – darüber sind sich die meisten inzwischen einig.  
Einige Autoren des Alltagsbuches freuen sich über den Erhalt ihres Belegexemplars.

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Wed, 25 Jun 2008 22:06:48 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/20/19/Alltag-auf-Ometepe
Besuch bei Berta http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/19/19/Besuch-bei-Berta ZaunprojektOma BertaDie ersten beiden Tage liegen hinter uns und schon sind wir wieder voll mit neuen Eindrücken. 
Wir spazieren zum Corall mit der Rinderherde und den neugeborenen Kälbern, die – anders als in Deutschland – die Milch der Mutter trinken dürfen. 
 

In Altagracia besuchen wir am Nachmittag die Kirche und kommen mitten hinein in den fröhlich-lauten Gesang einer Messe. 
Bei einem Spaziergang und Einladung zu Bertas Haus und ihrem ersten Enkelkind, einem kleinen kräftigen Mädchen namens Marlin Lisette, zu dem uns Coco begleitet, besuchen wir verschiedene Frauen, die einen Nutzgarten mit Zaun aus dem Spendenfonds angelegt haben und uns stolz ihre ersten Erträge zeigen: Quequisque, frijoles, pipianes.


 

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Tue, 24 Jun 2008 21:43:59 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/19/19/Besuch-bei-Berta
Ankunft auf Ometepe http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/18/19/Ankunft-auf-Ometepe ManaguaAnkunftNach einem entspannten Flug mit der KLM, überaus freundlichem und aufmerksamen Personal über Amsterdam und Panama, landen wir pünktlich in Managua. Doch nicht nur unsere Nicas erlebten die ersten Enttäuschungen bei der Ankunft ihrer Koffer. Von unseren 7 Koffern ist der von Edith Fischer nicht dabei. Aus unserem Hotel organisieren wir nach etlichen telefonischen „Anläufen“ eine Abholung bei der Copa Airlines am nächsten Tag. Eine Freundin aus Managua steht um 7.30 Uhr bereits im Hotel, um die Verlustpapiere mit einem Begleitschreiben abzuholen und alles Weitere zu organisieren. Pünktlich um 8 Uhr geht die Reise mit einem Großraumtaxi weiter zum Hafen von San Jorge. 

In der Hotelanlage machen wir einen ersten Rundgang mit unserer Kamera und entdecken kleine Holzschilder an den bekanntesten nicaraguanischen Bäumen, aber auch neue Bilder und Skulpturen.

San JorgeMutter mit KindAlcides Flores empfängt uns am Hafen von San Jorge. Er bittet uns, die kleine Fähre Mozorola direkt nach San José del Sur zu benutzen, um die Fahrt mit der Ferry nach Moyogalpa zu umgehen. Die Ferry hatte vor wenigen Wochen die Preise verdoppelt – auf 60 Cordoba pro Fahrt. Die kleine Mozorola nimmt die Hälfte und ist für Campesinos und Studenten noch bezahlbar.

Es wird eine abenteuerliche Fahrt mit hohem Wellengang. Monika und Edith „überstehen“ die Überfahrt bis zur Ankunft in dem kleinen Hafen mit Chewing Gum. Eine junge Mutter – soeben mit ihrem Neugeborenen aus der Klinik in Rivas entlassen – lässt sich auf Monis Bitte hin fotografieren.

Regen erwartet uns, der einen Fischer nicht vom Fischfang abhält. Er geht ungerührt seiner Arbeit im See nach und sorgt für das Essen für seine Familie.

Fischer im Regen

BuchbesprechungWir essen gemeinsam mit Scott Renfro aus Bainbridge, den wir schon 1993 beim Wasserprojekt in San Pedro kennen gelernt haben. Er unterhält mit zwei weiteren compañeros die kleine Transportkooperation. Mit dabei sind auch Eduardo, der Fahrer der Ambulanz, Jorge Quintana, Alcides und Rosario Cajina. In dieser Pulperia nahe der Anlegestelle von San José schmeckt uns der leckere guapote besonders gut. 

Jorge und Eduardo mit Coco erhalten als Mitautoren ihre Bücher, auf die sie schon gewartet haben und ihre laminierten Fotos aus dem Buch. Wir haben Gelegenheit, über den Aufenthalt der Nicas, die Herausgabe des neuen Nicaragua-Buches und den Ometepe-Film II als Höhepunkt unserer 15-jährigen gemeinsamen Projektpartnerschaft zu berichten.

Wir sind gerade einen Tag auf der Insel. Julio Guillén lädt uns in sein Restaurant ein am Strand von Taguizapa, wo er uns seine selbstkomponierten Lieder auf der Gitarre vorstellt. Julio hatte sie für die Insulaner komponiert und die Freude darüber, dass Ometepe mit auf die Liste der vorgeschlagenen Länder zum Weltkulturerbe gehört. 

Wir treffen auch David Mitchell aus Bainbridge, der gemeinsam mit jungen Leuten aus Bainbridge verschiedene große Marimba-Musikinstrumente im Kiosko von Altagracia vorführt. Er lädt uns zu einer Vorführung in die Kooperative Magdalena ein.

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Mon, 23 Jun 2008 21:11:25 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/18/19/Ankunft-auf-Ometepe
Auf nach Ometepe! http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/15/19/Auf-nach-Ometepe ReisegruppeWenige Tage nach der Abreise der Nicaraguaner reisen wir mit insgesamt sechs Personen nach Ometepe.
Mit dabei Edith Fischer und Wiltrud Weinecke, sowie Angela und Reinhard Kreuzer, die ihre Silberhochzeitsreise in Nicaragua beginnen. Auf ihrer Hochzeitsfeier waren wir mit unseren Freunden zu Gast, wo sie mit abrockten.



 

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Sun, 22 Jun 2008 10:35:48 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/15/19/Auf-nach-Ometepe
Pressemitteilung zum Ometepegottesdienst am 14. Juni 2008 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/16/19/Pressemitteilung-zum-Ometepegottesdienst-am-14-Juni-2008 Gestern flogen die Gäste des Ometepe-Projektes Nicaragua nach ihrem 16-tägigen Aufenthalt wieder in das 12000 km entfernte Nicaragua auf die Insel Ometepe zurück.

Es war ein wunderschöner Gottesdienst in der Wiehler Evangelischen Kirche zu unserem Abschluss, sagte der Leiter des Projektes Alcides Flores. Besonders beeindruckt waren die vier Gäste aus Nicaragua vom Gospelchor Celebration mit Band aus Marienhagen, die unter Leitung von Superintendent Jürgen Knabe und Hans-Joachim Klein den Gottesdienst musikalisch gestalteten. Ihre geistlichen Lieder und dazu Juliane Kleins Solostimme rissen die Gottesdienstbesucher zu Begeisterungsstürmen hin. Das Orgelspiel von Hans Wülfing und die Lieder der Kinder aus den Kindergärten Marienberghausen und Drabenderhöhe ließen diesen Gottesdienst zu einem emotionalen Höhepunkt werden. Gemeinsam schmückten die Besucher das hölzerne Kreuz - Symbol des Todes - mit bunten Blumen, um so sinnenfällig zu machen, dass Gottes letztes Wort 'Leben` ist und nicht der Tod.

Bereits in der Wiehler Kirche kam es zu herzlichen Begegnungen zwischen den Menschen, die bereits beim ersten Festgottesdienst 1993 dabei waren: Pfarrerin Christa Wülfing, die die Predigt hielt, der katholische Pfarrer Josef Rottländer aus Hamm an der Sieg, der Texte von Ernesto Cardenal zitierte und den Eheleuten Monika und Michael Höhn, mit deren Kollekte zur Silberhochzeit am 14. Juni 1993 das Projekt ihren Anfang nahm.

Aus Kolumbien und als Vertreter für Monsignore Pilz vom Bischöflichen Kindermissionswerk in Aachen war Omar Fino anwesend, der ein Grußwort sprach. Auch Markus Perger vom Erzbistum Köln begrüßte die Gruppe sehr herzlich. Erfreut waren die Initiatoren über die Teilnahme des Landrats Hagen Jobi und seine Frau Anne, die das Projekt bereits vor einigen Jahren kennen gelernt hat. Vize-Bürgermeisterin Angelika Banek nahm nicht nur am Gottesdienst teil, sondern überreichte auch im Namen des Rates der Stadt Wiehl bei der anschließenden Feier in den Behinderten-Werkstätten in Wiehl-Faulmert einen Scheck über 1.500 €.

Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit der Städtepartnerschaft Herne-Ometepe waren drei Gäste gekommen mit einem Dolmetscher aus Paraguay, aber auch aus Hamburg, aus Berlin, aus Essen, Düsseldorf und dem Sauerland waren neben vielen Oberbergern Spenderinnen und Spender angereist, um die Gäste aus Nicaragua persönlich zu begrüßen.

Sehr froh waren auch die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ometepe-Projektes über die finanziellen Überraschungen bei der Feier in Faulmert.

Josef Rottländer kündete den Betrag von 5.000 € seiner katholischen Kirchengemeinde an.

Der Weltladen in Gummersbach überreichte einen Scheck von 2.000 € und so gab es mit der Kollekte von 847,00 € und diversen Einzelspenden insgesamt mehr als 10.000 €.

Nach einem Besuch im Caritas-Kaufhaus in Gummersbach entstand bei den nicaraguanischen Besuchern die Idee, auf der Insel Ometepe ein Häuschen zu bauen, in dem alle aus oberbergischen Schulen und Kindergärten gespendeten Sachen (Schuhe für die Regenzeit, Kleidungsstücke etc.) zu einem sehr kleinen Preis verkauft werden sollen. Zugleich entstehen so neue Arbeitsplätze für Frauen und ein „Haus der Begegnung“ im Rahmen von Frauenförderung.


Monika Höhn

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Fri, 20 Jun 2008 14:21:31 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/16/19/Pressemitteilung-zum-Ometepegottesdienst-am-14-Juni-2008
Trailer zum Projektfilm http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/14/19/Trailer-zum-Projektfilm Vom neuen Projektfilm »Ometepe - ein Paradies mit Widerhaken - Teil II« gibts jetzt auch einen Trailer zu sehen.

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Vielen Dank dafür!

Zum Betrachten des Films muß auf Ihrem Rechner das »Flash-Plugin« installiert sein.

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Sat, 14 Jun 2008 14:26:03 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/14/19/Trailer-zum-Projektfilm
Rede zur Buchvorstellung http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/13/19/Rede-zur-Buchvorstellung Die Rede von Monika Höhn zur anläßlich der Vorstellung des neuen Buches »Alltag in Nicaragua« gibts auch zum nachlesen. Bitte folgen Sie dem Link

Rede von Monika zur Buchpräsentation am 9.6.2008

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Sat, 14 Jun 2008 14:14:37 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/13/19/Rede-zur-Buchvorstellung
Der Kirchenkreis zum Ometepe-Besuch http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/12/19/Der-Kirchenkreis-zum-Ometepe-Besuch Auf der Homepage des Evangelischen Kirchenkreises »An der Agger« wurden zwei Artikel zum Jubiläum veröffentlicht, auf die wir an dieser Stelle gern verweisen möchten.

15 Jahre Ometepe Projekt: Festgottesdienst und Begegnung

„Das Ometepe Projekt ist ein Segen – Muchas Gracias“

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Sat, 14 Jun 2008 14:06:53 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/12/19/Der-Kirchenkreis-zum-Ometepe-Besuch
Das Jubiläum im Pressespiegel http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/11/19/Das-Jubilaeum-im-Pressespiegel Heute erschienen drei Artikel über die Vorstellung des neuen Buches »Alltag in Nicaragua« am 9. Juni und über den Besuch im Museum Haus Dahl mit Landrat Jobi. Sie können über die nachfolgenden Links gelesen werden.

Oberberg Aktuell:

Anekdoten, Geschichten und Schicksale auf 230 Seiten beschrieben

Kölnische Rundschau

Ein Neuanfang nach dem Bürgerkrieg

oberbergischer-kreis.de

Landrat Jobi würdigt Entwicklungsarbeit für Ometepe

 

Die Wiehler Hompage

Auf der Homepage der Stadt Wiehl wurde eine Photogallerie mit Impressionen von der Buchvorstellung angelegt. Vielen Dank dafür.

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Wed, 11 Jun 2008 21:04:54 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/11/19/Das-Jubilaeum-im-Pressespiegel
Neues Gewand http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/7/19/Neues-Gewand Wir freuen uns, Ihnen Informationen zum Projekt zukünftig aktueller und übersichtlicher anbieten zu können. Über unser Kontaktformular können sie jetzt schneller mit uns in Verbindung treten.
Noch sind nicht alle Ideen umgesetzt, unter Anderem wird im Moment die englische und spanische Version der Seiten erarbeitet. Auch Photogallerien sollen nach und nach dazukommen.

In der Hoffung, gemeinsam mit Ihnen unsere Partner in Nicaragua weiter unterstützen zu können, grüßen Sie herzlich

Monika, Michael, Tabea & Daniel
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Sun, 01 Jun 2008 00:00:01 +0200 http://www.ometepe-projekt-nicaragua.de/news/7/19/Neues-Gewand