Bildung
Vorschule
Etwa 20 Kinder besuchen die Vorschule „Die Hoffnung“ (= Preescolar „La Esperanza“) im Zentrum von Santo Domingo. Unter der Anleitung der Lehrerin Mercedes werden sie auf den Besuch der Schule vorbereitet. Alle Kinder erhalten täglich eine Schulspeisung. Auch das ist ein „Anreiz“ für viele Eltern, ihre Kinder in die Schule zu schicken
Schule
Auch wenn der Schulbesuch kostenlos ist, so können viele Familien die anfallenden Kosten für Schulkleidung, Schuhe, Kauf von Schreibmaterial oder das Fahrgeld pro Monat nicht aufbringen. Hier hilft das Projekt.
Die Kinder des 1. bis 4. Schuljahres erhalten – ebenso wie die Vorschulkinder –täglich eine Schulspeisung. Sie erhalten regelmäßig zahnärztliche Untersuchungen. Bei Problemen steht eine Psychologin zur Verfügung, die die Eltern unterstützt. Die Schule arbeitet mit dem Erziehungsministerium (MECD) zusammen und erweitert sich kontinuierlich.
Alphabetisierung
Im Zentrum „La Esperanza“ lernen auch erwachsene Analphabeten Lesen und Schreiben. Es sind oft junge Leute, die als Kinder nicht in die Schule geschickt wurden, weil sie ihren Eltern bei der Arbeit auf dem Feld helfen mussten oder weil sie einfach das Geld für alle Kosten, die für den Schulbesuch anfallen, nicht zahlen konnten.
Das Programm der neuen Regierung sieht Alphabetisierungskampagnen vor. SchülerInnen, die ihren Schulabschluss erhalten wollen, müssen eine Person alphabetisiert haben.
Bibliothek in Altagracia
Die Präsenzbibliothek in Altagracia ist Anlaufstelle für viele LeserInnen aus den umliegenden Ortschaften. Sie wird mit Hilfe aus Deutschland ständig erweitert.
Studienförderung
Begabte, aber mittellose StudentInnen erhalten ein Stipendium zwischen 25 und 100 Dollar pro Monat. Nach Abschluss ihres Studiums sind sie verpflichtet, es in Raten zurück zu zahlen, damit weitere StudentInnen in den Genuss der Förderung kommen können.




